Statusmeldungen auf Social- und Business Networks – Twitter sinnvoll im Businessleben?

Schaut man sich die Statusmeldungen auf Social- und Business Netzwerken an, so frägt man sich, inwieweit Twitter schon einen Mitbewerb hat. Auf Xing und Facebook fällt zunehmend der Einsatz und die Nutzung von Statusmeldungen durch die User auf. Während diese früher eher als Add-On bei Xing und Facebook funktionierten, so ‘zwitschern’ einem die Kontakte aus den Netzwerken von Privatem, bis zum privaten Businessinteresse (Blogs, etc.) und zum reinen Business fast alles, was sie selbst interessiert und irgendwie von Belang sein könnte – warum und wofür auch immer.

Das erst kürzliche Facelift von Facebook hat der Statusmeldung sogar schon zu mehr Bedeutung in prominenter Position verholfen. Man wird auf Facebook inzwischen mehr als prominent aufgefordert, seine Statusmedlung upzudaten. Vom schönen Ornament bzw. Trafficlieferanten der Plattform hin zum ersten Aktionspunkt für den User.

Waren es bei Xing früher eher sporadische Änderungen, die einem im Netzwerk mit den Statusmeldungen angezeigt wurden, so ändern sich diese derzeit mehrmals täglich. Aber es sind nicht nur Datenänderungen über die Personen, die automatisch angezeigt werden, sondern vielmehr persönlichen Informationen und Hinweise zum Privaten und Business, die dort kundgetan werden. Es wird also ordentlich ‘geschnattert’ auf den Social- und Business Netzwerken.

Mitbewerb für Twitter also? Die Frage stellt sich zurecht, ob man Twitter im Business unbedingt benötigt. Drei Thesen, die das bestätigen könnten…

These 1: Nutzen und Vereinfachung
Eine für sich stehende Internet-Applikation, die sich nur mit ‘Gezwitscher’ beschäftigt und sonst keine großen weiteren Nutzen verfolgt als Kurzmeldungen zur Selbstdarstellung um das eigene Wissen, ist wenig sinnvoll – vor allem aus Sicht des Business. Ist das nicht ein wenig viel Zeit verschwendet und umständlich für ein kleines ‘Häppchen’ mehr an Informationen und ein großes ‘Bißchen’ viel an oft wertlosem Geposte? Bei Statusmeldungen in Social- und Business-Netzwerken bekommt man nur die Meldungen derer, die einen interessieren – kein weiteren LogIn, Password und/oder offenen Browser, welchen man beobachten muss, will oder soll.

These 2: Geschwätzigkeit und Profilierungsgeist
Klatsch und Tratsch wird nirgends so gefördert wie im Business. Für das Business ist Twitter nicht zuträglich, da das Business zwar sich schnell dreht, man aber mit RSS Feeds und den richtigen Business Kontakten auch so schon viel von den Entwicklungen des Marktes erfährt. Wer als erster bescheid weiß, fühlt sich groß und wichtig und kann sich profilieren – ist aber mit Statusmeldungen der Social- und Business Netzwerke ebenfalls möglich. Zudem sind die meisten Businessleuten sowieso nahezu permanent über den Businessalltag darin eingeloggt, oder schauen mindestens einmal dort rein. Ein Blick in die Statusmeldungen des Tages dort und man verpasst selten etwas wirklich Wichtiges für das Business. Und wer wirklich über das Business tratscht, macht das über Glassdoor.com

These 3: Informationsflut und Gefahrenfalle
Wir leben in einer Welt der neuzeitlichen Medienmacher und als solche müssen wir alle noch lernen, Wichtiges von Falschem oder Gerüchten gebührend zu differenzieren – das profitable Geschäft der Yellow-Press. Wer sich bei Twitter als Aktivist und Förderer der Web 2.0 Welt tummelt, kann auch schnell mal etwas aufgreifen, falsch interpretieren und als wichtige Nachricht um die Web 2.0-Welt gehen lassen. Greift man das auf und ‘publiziert’ es selbst, weil man sich auf den Wahrheitsgehalt verlässt, kann man bei einer Falschmeldung schnell als ‘Quatschkopf’gelten. Bei einem Business-Netzwerk macht man so etwas in einer Statusmeldung vermutlich eher nicht – denn: Ist der Ruf mal ruiniert, sind andere auch schnell pikiert’. Oder nicht?

Spot On!
Schaut man sich die Anzahl der Twitter-User an, so darf man bezweifeln, dass die für das ‘eigene’ Business wichtigen Personen dem Twitter-Trend folgen – allein schon aus zeitlichen Gründen. Natürlich könnte es auch sein, dass Facebook verstärktes Interesse an Twitter hat und deshalb seine Statusmeldungen so positioniert. Wer weiß, was sich noch alles tut im Markt um die 2.0 ‘Yellow-Web-Press-Welt’…

Webstrategie und Web-Profis – der richtige Experte für das erfolgreiche Webbusiness

23.08.2008 von  
Kategorie: Web Strategy

Je länger man sich mit dem Thema Web und Business beschäftigt und Unternehmen online-technisch berät, umso mehr verschiedene Typen von Webexperten trifft man. Welche für das eigene Business bzw. den mittelfristigen Bedarf des Unternehmens idealerweise eingesetzt werden, ist oft einfacher zu entscheiden, wenn man sich mal die unterschiedlichen Webstrategen vor Augen führt. Was sich in den Gesprächen und in der Beobachtung der Beraterwelt der Webprofis herauskristallisiert, ist eine Fülle von Typen mit -in der Regel- klaren richtungsweisenden Orientierungen. Ein Versuch, diese hier mal zusammenzufassen…

G&A Orientierung

Fachübergreifende Webstrategie: Meistens aus der Beraterbranche, Internet-’Gründerwelt’ oder klassischen Werbeagentur kommend mit jahrelanger Werbeerfahrung. In der Regel hat diese Person selbst schon erfolgreich ein Internetbusiness bzw. diverse Webprojekte in verschiedenen Firmen aufgebaut und durchgeführt. Aufgrund der langjährigen Erfahrung können sie sich in jedes Internet-Businessmodell oder -projekt hineindenken, da ihre Ideen auf fundierten Strategien basieren.

Branchen- und Themenstrategie: Ob Großunternehmen oder Mittelstand, ob Automotive- oder Pharmaindustrie; mal ist es Finance, mal die Produktion – diese Personen sind in einem speziellen Segment absolut überragend und fit aufgrund langjähriger Segmentszugehörigkeit.

Web 2.0 Orientierung

Community Strategie
: Da die Interaktion der Kunden und User von Webplattformen immer dynamischer, komplexer und schwieriger zu durchblicken sind, müssen Bedürfnisse der Kunden erkannt und befriedigt werden. Die Unternehmensstrategie ist dieser Person sehr vertraut und es wird versucht, die Community anhand dieser Strategie zu leiten und im Umsatzinteresse zu führen.

Social Media Strategie: Da der Werbefaktor in Business Netzwerken zukünftig eine immer größere Bedeutung haben wird, hat diese Person einen Marketing- und einen Content-Experten-Hut auf. Diese Person lebt die Social Netzwerk Community und macht das Unternehmen durch Blogs, Foren, Friendster, Twitter, etc. als aktiver Web 2.0 Profi verstärkt interaktiv.

PR- and Marketing Orientierung

Web Marketing Strategie
: Web-Profis, die gerne als externe Marketingberater fungieren und sich mit zahlreichen Webmarketing Modellen auskennen. Die Auswertung von Statistiken und Ergebnissen wird überwacht und alle Onlineaktivitäten darauf basierend permanent marketing-technisch optimiert.

Werbe Strategie
: Das Steckenpferd ist hier die Mediakampagne und Displaywerbung sowie meistens auch Search Engine Massnahmen (SEO, SEM).

Webanalyse Strategie
: Dieser Beratertypus ist der klassische Datenmeister – messen, analysieren und optimieren der Webdaten. Basierend auf ausgewerteten Daten werden die Strategien für alle Webaktivitäten festgelegt. Arbeitet eng mit Marketing, PR, Tech und Sales zusammen.

PR Strategie (extern)
: Die klassischen PR-Agenturen und -Profis, die sich mit ihrer PR Strategie aktiv in Social Netzwerken und Webmarketing einschalten. Sie überwachen, kommunizieren und syndizieren Inhalte über das/des Unternehmen. Versuchen sales-beeinflussende Communities zu identifizieren. Auch Word-Of-Mouth Strategien zählen zum Aufgabenbereich.

Content Strategie (intern)
: Schaltzentrale für sämtliche Inhalte der (Firmen-) Webseite, wo auch immer sie herkommen, syndiziert werden oder durch Kunden generiert werden können. Macht sich Gedanken um die Motivation (oder lässt motivieren) der Kund- bzw. Leserschaft mit offline-strategischen Mitteln: Nutzergruppen, Entwicklergruppen, Events oder Fokus Gruppen.

Marken Strategie
: CI und CD sind Key für diese Person (meist externe Agentur). Kümmert sich um die durchgängige Einhaltung der kreativen und produkt-technischen Marken-Regeln und -Strukturen innerhalb des Firmen-Webauftritts.

Technik Orientierung

IT Web Strategie
: Jobtitel reichen vom Chief Web Officer oder Chief Internet Officer über Internet Manager bis hin zu Solutions Architect. Experte für Infrastruktur, Technik und damit verknüpfte Bedürfnisse und Notwendigkeiten – Systemhäuser, Entwickler oder IT-Experten. Nach Meinung dieser Person macht nur eine ausgereifte und technisch-anspruchsvolle Webstrategie das Business der Unternehmen erfolgreich.


Kunden Orientierung


Service Strategie
: Der Kunde ist König. Die taktische Kundenansprache, Kundenkontakt und Service wird optimiert. Aufgrund der Zunahme der Social- und Business Netzwerk Aktivitäten der Unternehmen wird diese Webstrategie in der Zukunft eine zentrale Rolle spielen.

Produkt Strategie: Um die Produkte zu optimieren oder dem Mitbewerb anzupassen (Sicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit), sucht diese Person den direkten Kontakt und setzt Fallbeispiele, Blogs oder Microsites auf – permanent verbunden mit dem Entwicklungs- und Produktmanagement.

User-Webseitennutzungs-Strategie: Durchleuchtet die Usergewohnheiten der Kunden und Nutzer, beeinflusst und optimiert diese. In der Regel bildet hier ein entwicklerischer bzw. kreativer Hintergrund das entscheidende Wissen für die Strategiebildung.

Spot On!
In den letzten Jahren hat man immer wieder gemerkt, wie viele Marketingverantwortlichen sich selbst als Webstrategen sehen. Zu Problemen kam es meistens dann, wenn die eigene Unternehmensstrategie bzw. Kommunikationskultur aus den Augen verloren wurde. Oder aber auch Themen im Mittelpunkt der Unternehmens-PR standen, die von Consultants oder IT-Experten in den Markt geredet wurden. Aufgrund der mangelnden Ressourcen und der nicht offensichtlichen Notwendigkeit an Beratung für das eigene Webmanagement versuchen sich auch Mitarbeiter an der Teillösung einer Webstrategie. Ein löblicher und kein schlechter Ansatz aber eben keine ganzheitliche Lösung. Diese ist -meiner Ansicht nach- nur durch eine klare strategische Orientierung der Unternehmensführung für das Webbusiness zu erzielen ist.

Intel und Yahoo: Internet Dienste im TV

Wird bei Ihnen das Wohnzimmer auch noch vom Fernseher beherrscht? Das Notebook residiert vorwiegend im Arbeitszimmer – auch wenn Sie per WLAN darauf zugreifen können? Das könnte sich bald ändern. Zumindest, wenn die Vorstellungen von Intel und Yahoo wahr werden. Die beiden Großunternehmen wollen zukünftig ‘TV-Widgets’ auf die Fernseher bringen und so IT und CE zusammenwachsen lassen.

Die Widgets, eine Zusammensetzung aus ‘Windows’ und ‘Gadget’ (techn. Spielerei) sollen Internetdienste wie Wetter-Informationen, E-Mail, Aktienkurse oder Nachrichten anbieten, die die gewohnte Internet Nutzung auf den Fernseher übertragen. Ähnlich den Infoleisten bei den TV-Nachrichtensender heutzutage sollen die Widgets in einer Leiste am unteren Bildschirmrand erscheinen, ohne dass das Fernsehbild überdeck wird. Als erste Partner aus der Unterhaltungselektronik werden Samsung und Toshiba voraussichtlich noch in diesem Jahr TV-Geräte mit der Funktion vermarkten, kündigte Intel-Manager Eric Kim am Mittwoch in San Francisco auf Intels Entwicklerforum IDF an.

Für die Marketing- und Salesabteilungen der Unternehmen bedeutet die Neuerung ein komplettes Umdenken in der Werbekommunikation. In den letzten Jahren haben immer mehr Firmen ihre Werbeausgaben auf das Internet fokussiert, da die Menschen mehr Zeit im Netz verbringen. Wachsen die Medien Internet und Fernsehen stärker zusammmen, müssen sich Unternehmen wieder mehr mit dem Thema Kommunikation via TV beschäftigen. Dennoch ist es ein weiter Weg, bis die Menschen die neue Technik wirklich nutzen und umsteigen werden.

Spot On!
Wie oft hat man schon gehört, dass das Fernsehen grundlegend verändert wird. Bereits vor ein paar Jahren hat Intel den Vorstoß mit der Chip-Plattform ‘ViiV’ in die CE-Welt gewagt und ist mehr oder weniger gescheitert. Letztes Jahr wurde das Programm eingestellt. Wie oft hat man schon gehört, dass das Fernsehen grundlegend verändert wird. Es bleibt abzuwarten, ob dies ein PR-Motor ist oder wirklich irgendwann das Notebook im Wohnzimmer unverzichtbar wird.

10 Tipps für richtiges Business-Networking

Passend zu meinen Gedanken über die Business-Netzwerke veröffentlicht Internet-World Business jetzt eine von LinkedIn in Auftrag gegebene Studie zum Thema Netiquette.

Hieraus die 10 Verhaltensregeln für ordentliches Online-Networking, die die Internet-World zum Besten gibt…

Do’s
1. Nutzen Sie ein Online-Netzwerk mit klarem Business-Fokus, um sicher zu stellen, dass geschäftliche nicht mit privaten Kontakten vermischt werden.
2. Gehen Sie private Social Network Verbindungen nur ein, wenn Sie auch außerhalb der
Geschäftswelt mit den entsprechenden Personen in Kontakt stehen.
3. Überlegen Sie genau, was Sie online veröffentlichen, da dies Einfluss auf die
Wahrnehmung ihrer eigenen Person auch außerhalb des Internets haben kann und möglicherweise negative Folgen für Sie nach sich zieht – überprüfen Sie daher regelmäßig Ihre Online-Profile auf ein professionelles Erscheinungsbild.
4. Achten Sie darauf, alle verfügbaren Sicherheitseinstellungen der genutzten Social
Networks zu verwenden. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Ihre persönlichen
Informationen nur vertrauenswürdigen Kontakten zugänglich sind.
5. Scheuen Sie sich nicht, Kontaktanfragen von Personen, die nicht aus Ihrem beruflichen
oder privaten Umfeld stammen, auch abzulehnen.

Don’ts
1. Veröffentlichen Sie keine geschmacklosen oder gar illegalen Inhalte in Ihrem Social
Network Profil.
2. Machen Sie keine falschen Angaben oder erstellen Sie unechte Profile. Bei vielen Social
Networks kann jeder Nutzer Ihr Profil samt frei gegebenen Informationen einsehen und
verifizieren.
3. Führen Sie Ihre geschäftliche Kommunikation in Online-Netzwerken nicht öffentlich und
für jedermann frei zugänglich z.B. auf Pinnwänden, in Foren oder Gästebüchern.
4. Veröffentlichen Sie keine privaten Informationen wie Adresse, Geburtstag oder
Telefonnummer, die für jedermann frei zugänglich sind.
5. Akzeptieren Sie nicht jede OnlineKontaktanfrage. Überlegen Sie genau, wen Sie in Ihren
engeren Kontaktkreis aufnehmen. Beachten Sie, dass die Qualität Ihres Netzwerks wichtiger
ist als die Größe.

Spot On!
Es lebe die Etiquette der guten alten Offlinewelt 1.0: Trennen Sie Berufliches und Privates und sein Sie ein guter Mensch, der sich im Business online so verhält wie offline. Es lebe der moderne Knigge

LinkedIn, XING, Facebook – Business der Zukunft oder Zukunft des Business?

Wer zukünftig ein erfolgreicher Businessentscheider ist, ist gut verlinkt über Social Netzwerke mit Businesscharakter. Welches Social Netzwerk ist aber für das Business wichtig und richtig, oder bietet den wahren Mehrwert? Die Antwort ist vermutlich eine Mixtur aus unterschiedlichen Angeboten. Schließlich hat jeder seine Vorlieben und man will idealerweise die Kontakte seines beruflichen Werdens nicht verlieren – trifft man sich doch immer zweimal im Leben.

Grundsätzliches
Wer die Zeit im Business aufwenden kann, muss sich prinzipiell in folgender Weise vernetzen…
- (mindestens) ein professionelles Business-Netzwerk (z.B. Xing, LinkedIn) – idealerweise eines bei der Nutzung priorisieren. Vielleicht lassen sich die Kontakte auch auf nur einer Plattform bündeln….
- ein Hobby-Netzwerk, welches dem Business zuträglich ist und mit Businesspartnern ausgeführt werden kann (z.B. Golf, Radeln, Fussball, etc.)
- ein Social Netzwerk mit großer Reichweite (z.B. Facebook, MySpace) – stärkt das Wissen über private und hobbytechnische Vorlieben der Kontakte.
Aber wer hat die Zeit und die Muse, sich permanent mit allen businessrelevanten Themen zu beschäftigen? Oder sich in Business Netzwerken wissenstechnisch auszutauschen? Oder muss man sich überhaupt permanent und regelmäßig dort zeigen? Auf jeden Fall ist eine Rückbesinnung einer Priorisierung auf das Wesentliche dienlich und unbedingt empfehlenswert.

Wesentliches
Ein paar wesentliche Grundsätze zu Social Netzwerken aus Businesssicht sollte man als Businessentscheider beachten…
- Wer sich in Business Netzwerken ‘tummelt’, muss auch aktiv werden, will man das Social Netzwerk für das Business erfolgreich nutzen.
- Wer in Business Netzwerken abwartet und eher beobachtet, verschenkt viele Business Möglichkeiten und sollte sich überlegen, ob -angesichts der herrschenden persönlichen Ressourcenknappheit (und der des Arbeitgebers) im heutigen Business- die Notwendigkeit besteht, Mitglied einer solchen Plattform zu sein.
- Wer nichts investiert (finanziell), nutzt die Plattform suboptimal. Ein Grund, warum Social Netzwerke schnell zu einer Me-Too Business Plattform verkümmern. Man ist halt dort auch registriert.
- Die entscheidende Frage stellt sich aber, in welcher Form man sich in Social Netzwerken mit Businesscharakter als Businessmensch präsentiert und verlinkt. Der private Ansatz wird hier sehr gerne in den Vordergrund gestellt. Vorsicht: Auch die Chefs und die Chef Chefs (der eigenen Firma und der Kunden) können hier sein!
- Wie man Business in Social Netzwerken lostritt und durchführt, sollte ein Teil der Firmen Policy sein. Gewisse Richtlinien zu Firmennennung, Brandauftritt, Berechtigung zur Moderation von Themen, usw. sind durchaus ratsam. Idealerweise werden diese Personen definiert und helfen anderen Mitarbeitern, ein ordentliches und professionelles Bild in Social Netzwerken abzugeben.
- Wer die Gruppen der Social Netzwerke initiiert und führt, wikt immer wie ein Innovator und Businessleader. Ein großer Bonus…
- ‘Richtlinien’ hat vor kurzem Chris Brogan in seinen Social Media und Marketing Tipps beschrieben. Was hier für das Marketing gilt, gilt auch für jede einzelne Businessperson, die sich in Social Netzwerken bewegt und diese für das Business nutzt.

Den Umfragen und dem Medieninteresse zufolge stehen drei Business Netzwerke hoch im Kurs in Deutschland: Xing, LinkedIn und Facebook. Facebook ist zwar ein klassisches Social Netzwerk, wird aber von vielen Businessentscheidern auch zu Businesszwecken genutzt, weshalb es in dieser Analyse Betrachtung findet.

Xing
Gründer: Lars Hinrichs – Interview auf turi2
6,5 Millionen Mitglieder, 470.000 (Aussage Homepage) oder 325.000 zahlende Premium User (Aussage Hinrichs auf turi2)

Xing -als erstes deutsches Business-Netzwerk gestartet, inzwischen weltweit orientiert- stellt sich als ‘business-cosmopolites’ Netzwerk dar und erfreut sich wachsender Beliebtheit – inzwischen nicht nur in Deutschland. Premium-User zahlen monatliche Beiträge, bekommen dafür aber keine Werbung und reichlich Such- und Serviceoptionen, um (potentielle) Businesskontakte zu durchleuchten und zu kontaktieren – ein sehr gutes Rechercheportal für avisierte Businesskontakte. Gruppen werden zu fast jedem Businessthema (aber nicht doppelt) aufgesetzt, wirken dynamisch und für das Business ergeben sich schnell Ansätze zur Diskussion und zum Meinungsaustausch. Professionell ist die Führung der Gruppen aufgrund verantwortlicher Moderatoren – ein Business Netzwerk, ganz im Web 2.0 Stil.

Erfahrungswert: sehr detailliert, starke Interaktion, kein Selbstläufer
Aufgrund der erweiterten Suche für Premium-Mitglieder ergeben sich hier zielgenaue Trefferergebnisse und ein hoher Informationsfaktor, der die Option der konkreten Ansprache für Sales-, Marketing- und Personalverantwortliche ermöglicht. Aktionismus ist unbedingt gefragt und wird belohnt. Kooperationen ergeben sich schnell.

Die Gefahr des Missverständnisses ist dennoch gegeben, denn schreibt jemand bei ‘Ich suche’ und ‘Ich biete’ dasselbe, hat man schnell den falschen Ansprechpartner am Telefon. Enttäuschungen sind da schon mal an der Tagesordnung. Egal ob man Fragen an Gruppen stellt oder Diskussionen anregt, die Mehrdimensionalität und hohe Kommunikationsstärke ist hier definitiv gegeben. Wer die Kontaktaufnahme durch Dienstleister nicht wünscht, schreibt dies in sein Profil und wird auch nicht indirekt mit Werbung konfrontiert. Basis-User zu sein, entspricht nicht dem Sinn des Netzwerkes – nur dem olympischen Motto: Dabei sein, ist alles. Grundsätzlich: einfache Handhabung der Plattform.

Businessnutzen = sehr nützlich, hochwertig.

LinkedIn
Gründer: Reid Hoffman – Interview in “Tomorrow”-Printausgabe KW34, Auszüge zum Deutschlandlaunch gibt es hier.
34 Millionen Mitglieder weltweit (laut Homepage), Zahl Premium-User unbekannt

LinkedIn hat den Ruf des international bekanntesten Social Netzwerks und wer sich mit dem visuellen Mantel des Weltmännischen umgeben möchte, ist hier Mitglied. In den letzten Jahren haben sich die Mitgliedschaften des profesionellen Netzwerkes mehr als verdoppelt. Weil es vorwiegend kostenlos genutzt wird? LinkedIn ist derzeit nur englischssprachig verfügbar – Markteintritt in Deutschland noch dieses Jahr. Derzeit werden drei kostenpflichtige Accounts ( Business, Business Plus, Pro) angeboten, die von 20 bis 200 US Dollar kosten.

Erfahrungswert: internationale Jäger und Sammler, keine Interaktion
Als Basisnutzer versucht man wohl die internationalen Kontakte zu bündeln und zu halten. Die erweiterte Suche ist hier frei verfügbar, was ein großer Benefit des kostenlosen Accounts ist (bei Xing nur als Premium-User möglich). Der rege kommunikative Businessaustausch erscheint nicht gegeben (Mailfunktionalität ist nicht kostenfrei). Weder aus technischer noch aus menschlicher Sicht sehr kommunikative Plattformen, was vielleicht an der Mentalität der vorwiegend englischsprachigen User liegt – unter dem Motto: Come and see me! Ein typisches Angebot der englischsprachigen Businessmenschen, was nicht 1:1 ernst genommen werden sollte. Als Premium-User hat man Mailfunktionalität, aber der zusätzliche Mehrwert (klassisches Empfehlungsmarketing auf HR Basis) ist ein Tool, was vermutlich nur von absoluten Pro Nutzern eingesetzt wird.

Die Gruppen wirken eindimensional (= Web 1.0 Standard), da es eher um die pure Mitgliedschaft, denn um Businessanregungen, Diskussionen und Meinungsaustausch geht. Moderation nicht nötig, da es keine interaktive Web 2.0 Plattform ist. Der wahre Businessnutzen ist fragwürdig, aber für die reine B2B Kommunikation sicherlich eine gute Plattform, wenn sich die Entwickler die richtigen Gadgets für die Businessuser ausdenken. Die Frage ist, wann die Plattform Open Social wird. Bisher fehlt dies gänzlich… Grundsätzlich kann man in vielen Blogs und Foren lesen, dass die Handhabung der Business Plattform nicht intuitiv ist.

Businessnutzen = international interessant, ausbaufähig.



Facebook
Gründer: Mark Zuckerberg – Interview auf allfacebook.com
rund 55 Millionen Mitglieder, keine Premium-Accounts

Facebook ist ebenfalls aus internationaler Sicht eine hervorragende Plattform für internationale Businesskontakte -mehrsprachig verfügbar und sehr beliebt in englischsprachigen Regionen. Kostenfrei bekommt man alle Optionen und kann zahlreiche, kommunikative Features und Applikationen nutzen und kreieren. Die absolute Open Social Plattform, bei der man inzwischen viele Business Professionals antrifft – vom Chef bis zu administrativen Kräften.

Erfahrungswert – internationales B2B Socializing mit Wohnzimmerflair
Schaut man sich die Anzahl der Topentscheider aus diversen Firmen an, die bei Facebook registriert sind, muss man inzwischen von einem Social Netzwerk mit Businessfaktor sprechen. Man kann auf Facebook viel über seine begehrten oder potentiellen Kunden lernen (privat wie beruflich). Vorsicht ist bei der Selbstdarstellung geboten, wenn man nicht zu viel seiner privaten Persönlichkeit preisgeben will (vor allem bei Bildern und Videos).

Die Gruppen sind zahlreich vorhanden (inkl. Moderatoren = Initiatoren) wirken aber etwas unübersichtlich. Es gibt zu jedem Thema eine oder mehrere Gruppen, teilweise in gleicher, teilweise in unterschiedlicher Sprache. Das erhöht den Awarenesswert für ein Brand und eine Firma, aber aufgrund der Anzahl der Gruppen wird es schwierig, den Überblick über die Wichtigkeit der einzelnen Gruppen zu behalten. Wo soll oder muss ich mich jetzt engagieren und mit welcher Gruppe verlinken?

Businessnutzen = international business-technisch angesehen und
hoher Business Socializing Effect, national noch privat-orientiert.

Spot On!
Wer Social Netzwerke wirklich für sein Business nutzen will, muss viel Zeit mitbringen. Denn nur, wer sich als Moderator oder aktiver Gruppenteilnehmer einbringt, wird langfristig von Business Netzwerken profitieren. Gewinnbringend ist auf jeden Fall, wer viel kommuniziert und schnell sein Netzwerk ausbaut – aber das ist eine alte Bauern… *Entschuldigung*… Businessregel.

LinkedIn kommt nach Deutschland

20.08.2008 von  
Kategorie: Business Networks

Nach dem Erfolg von Xing, und dem Start von Facebook, in Deutschland wurde es auch langsam Zeit: Das internationale Business-Netzwerk LinkedIn wil jetzt auch den deutschen Markt noch Ende des Jahres mit einer Landesversion bedienen. LinkedIn-Gründer Reid Hoffman lässt dies in der neuen Ausgabe von “Tomorrow” verlauten. Das verspricht ein harter Kampf um zahlungswillige und hochkarätige Managerkontakte in Deutschland zu werden.

Man habe den Start in Deutschland zwar schon lange geplant, aber es sein immer neue Projekte dazwischen gekommen, so Reid. Hoffentlich hat man da die Prioritäten bei LinkedIn nicht falsch gesetzt. Denn in einen Markt einzusteigen, der von einem deutschen Netzwerk beherrscht wird, ist dann doch nicht so ganz einfach. Über Xing meint Hoffman: Das große Netzwerk von Xing in Deutschland sei “für Geschäftsbeziehungen sehr wertvoll”.

Die Xing Nutzer abzuwerben, dürfte ein Kraftakt werden. Eine Antwort zur Abwerbestrategie gibt es vom LinkedIn Gründer dazu nicht – nur eine Andeutung: “Wir bieten mehr Features als Xing – die meisten sogar kostenlos.” Wenn man sich vergleichsweise den erst kürzlichen (ebenfalls kostenlosen) Start von Facebook in Deutschland anschaut, so frägt man sich, wie jetzt noch ein drittes Business Netzwerk in diesem Markt bestehen kann.

Spot On!
Grundsätzlich kann man sagen, dass Facebook und LinkedIn den Mitbewerbsmarkt verschlafen haben. Die angegebenen Gründe zählen da nicht. Jeder Mensch hat nur eine begrenzte Zeit am Tag und die kann man nicht nur noch in Social Netzwerken verbringen.

Social Networks und Werbung

Die Zahl der Businessuser in Social Networks steigt weiterhin, egal welches Netzwerk man nun zu Grunde legt. Entsprechend stellt sich zukünftig auch der Werbemarkt darauf ein. 2008 wird in den USA bereits 40 Mio US Dollar in die Social Networks an Werbung investiert – 2012 sollen es bereits 210 Mio. US Dollar sein, schreibt eMarketer.


Zahlen aus Europa oder Deutschland sind derzeit noch kaum verfügbar. Nur Erfahrungen, die nicht unbedingt für einen boomenden Display-/Online-Werbemarkt bei den Social Networks sprechen.

Zeit für eine Kurzbetrachtung der derzeitigen Werbeoptionen bei den führenden Social Networks im deutschen Markt.

Xing hat sich erst Anfang des Jahres die Finger daran verbannt, als man versuchte, Premium-User mit Banner-Werbung zu bedienen. Wer Geld für Exklusivität bezahlt, der möchte nicht aus seinem Büro eine werbende Litfaßsäule machen – und dann noch mit Angeboten, die einen selbst nicht interessieren oder dem Business nicht förderlich sind. Eine nicht unbedingt neue Erkenntnis… Die Frage ist, ob ein ‘subtiler’ Google Adsense Ansatz bei Premium-Usern vielleicht effizienter gewesen wäre. Basis-User bekommen weiterhin Banner-Werbung serviert. Vielleicht hat man durch den neuen Einsatz von Bannerwerbung aber auch den Zuwachs an Premium-User im Q3 2008 (40.000 neue zahlende Premium-User) verzeichnen können. Xing hat sicherlich noch viel Potential neue Werbemöglichkeiten zu etablieren – vor allem, wenn man bedenkt, dass unter 10% der User Premium-Accounts haben. Wer diese Basis-User an Werbung gewöhnt, hat später weniger Probleme innovative, wenig-aufdringliche Formen auch bei Premium-Usern anzubieten.

Facebook zeigt sich als wahre Web 2.0 Werbe-Plattform innovativ, externe Entwickler freundlich und wer sein eigenes Banner in vier Schritten kreieren will, der muss nur einer leicht verständlichen Anleitung folgen. Hier wird Open-Social auch bei den Werbeformaten gelebt. Die Werbung wirkt nicht aufdringlich und ist schnell umsetzbar, ohne erst ein Salesteam kontaktieren zu müssen – angeboten werden CPC und CPM Modelle, die auf den klassischen ‘Störer’-Faktor setzen. Wenn man sich jedoch die Werbung bei Facebook ansieht, ist es fragwürdig, wie man die derzeit großen Umsätze (150 Mio. US Dollat 2007) erzielt – in Deutschland höchstens aus der Branche der ‘Partner-Suche’. Die netten Damen, die einen ‘Ach, so-toll’ finden, zerstören ein wenig das Bild der Plattform – vor allem, wenn man inzwischen auch als Business Netzwerk gesehen wird. Aber das ist eben ein Nachteil an Open-Social.

LinkedIn zeigt sich da etwas vorsichtiger als Xing und rechnet laut Gründer Hoffman angeblich mit einem Gesamtumsatz von 100 Mio. US Dollar in 2008. Interessant wäre hier zu wissen, wieviel davon über Onlinewerbung erzielt wird. Die angeblich hohen TKPs sind dennoch interessant und lassen LinkedIn auf gute Werbeumsätze auch weiterhin hoffen. Mit ‘Precision Targeting’ kann man hier nach Jobtiteln, Branchen, Unternehmensgrößen, Geografie, etc. seine Werbung, auf den speziellen Usertyp abgezielt, einspeisen lassen. Die Formatangebote sind ebenso begrenzt wie bei Xing auf die klassische Bannerwerbung. Allerdings sind die Banner unten auf der Seite platziert, so dass die Aufmerksamkeit und die Klickraten troz der Zielgenauigkeit sicherlich nicht sehr hoch sein dürften. Der Ansatz der Google-nahen Textwerbung wird bei LinkedIn bereits umgesetzt. Macht man den Test und wartet darauf, mal nicht ein Hausbanner von LinkIn zu sehen, muss man viel Geduld mitbringen.

Spot On!
Wer ein Social Networks betreibt, muss eine Balance zwischen innovativer und attraktiver Werbeform finden. Die klassischen Display-Werbeformen sind hier inzwischen nicht mehr so angesagt – vor allem bei Premium-Usern. Wer aber ein Premium-Angebot für Mitgliedschaften hat, muss sicherlich über exklusive jährliche Sponsoringangebote für Gruppen, Foren oder Themen zurückgreifen. Sicherlich auch interessant werden E-Commerce Varianten werden, die im Kooperationgeschäft ablaufen (wie z.B. Xing BestOffers). Oder aber man findet ein Modell, den User unmittelbar von der Werbung auf dem eigenen Profil profitieren zu lassen. Die Frage bleibt, was langfristig mehr Umsätze bringt: Premium-User oder Werbung.

Die Business-Idee 2008 – Gründerwettbewerb der Internet World Business

Zum dritten Mal richtet die INTERNET WORLD Business einen Wirtschafts- und Unternehmenspreis aus. Gesucht wird bei dem Gründerwettbewerb die Internet Business-Idee 2008.

Da schaut man sich doch einfach mal an, wo die Trends im Web hingehen, wieviele Angestellte man dafür benötigt, wofür sich Internetuser begeistern können und was für Umsätze sich damit erwarten lassen (teilweise scheuen die Firmen die Umsatzangaben oder -prognosen). Die Einzelauflistung der nominierten Unternehmen, die sich um den begehrten Onlinestar bewerben, ist übersichtlich und aussagekräftig. Das Voting nimmt der User bzw. Leser der INTERNET WORLD Business vor.

Die wirklich nutzwertigen Seiten für die Menschheit bieten dabei coliquio.de und imedo.de. coliquio fördert den Austausch unter der Medizingemeinschaft – gerade für Praxen und Kliniken hilfreich. Hier werden die richtigen Tools für internes Controlling und Wissensmanagement unter den Mitarbeitern verfügbar gemacht. imedo hingegen bietet eine Community rund um Gesundheit und Medizin. Unter anderem wird die Sichtweise der Patienten von Ärzten diskutiert, welches Hausmittel bei Erkältung wirklich hilft und wo sich Diabetiker, Asthmatiker und Sportler austauschen können.

Communities online zu gründen, ist weiterhin in Deutschland voll im Trend. So gibt es nun Plattformen, die Verwandte (verwandt.de), Mamas (mamiweb.de) und Gleichgesinnte (groops.de) online wie offline zusammenführen sollen, Hobbyspekulanten vereint (sharewise.de) sowie Communities und Foren mit einem Instant Messenger ausstattet (toksta.com). Und Karaokefreunde müssen nicht mehr in die Bar sondern können über das Internet die Karaokemaschine anwerfen (mikestar.com).

Bestimmte Trends sind in den USA wie in Deutschland offensichtlich gleich. Was früher gut war, muss irgendwie noch besser zu machen sein. Beispiele: Suche, Umweltbewußtsein und Einkaufsgemeinschaften.

Gab es in den USA in den letzten Tagen immer wieder Launches von ‘besseren’ neuen Suchmaschinen als Google wie z.B. Cuil oder Searchcloud (die meistens eher floppten), so steht auch in Deutschland der Versuch, Suchmaschinen zu verbessern hoch im Kurs. Was Google und Yahoo nicht schaffen, soll addcontents.de und sones.de besser verfügbar und auffindbar machen.

Und wenn letsbuyit.com nicht funktioniert hat, dann macht man es eben exklusiv und durch Web 2.0 Features besser mit brands4friends.de. Wer LOHAS-mässig einkaufen will, tummelt sich auf bransparent.com und shoppt nur noch umweltbewußt und mit einem guten Gewissen.

Und wer mal wieder Geld braucht, überdenkt mal sein persönliches Netzwerk. Denn über jobleads.de kann man Fachkräfte an Uternehmen empfehlen – und so bares geld verdienen.

Spot On!
Die Zusammenstellung der neuen Businessideen ist wirklich gut und man überlegt schnell, ob man sich bei einigen Portalen mal registrieren soll. Da man sich aber permanent irgendwo registriert, wäre eine Überlegung hierfür eine neue Businessidee zu erschaffen.

Interessant wird es im nächsten und übernächsten Jahr zu sehen, wer sich wirklich mit seiner Businessidee durchgesetzt hat – nicht nur, wer dieses Jahr den Preis ergattert hat.

Studie: Web 2.0 = Aussicht auf Erfolg

Dass Web 2.0 ein Erfolgsfaktor im täglichen Business der Unternehmen sein kann, hat sich inzwischen auch in Deutschland herumgesprochen haben.

Den amerikanischen Beleg hat das Business-Magazin Inc. mit seiner neusten Studie herausgebracht, die besagt, dass kleine Unternehmen Technologietrends am schnellsten annehmen und damit erfolgreich sind.

Bei der Untersuchung wurden die 500 am schnellsten wachsenden US-Firmen und ihre Anpassung an digitale Kommunikationsmittel unter die Lupe genommen.

Kurz und bündig zusammengefasst hat die Studie der themenblog.

Auch dsf.de mit neuem Internetauftritt

Nach sport1.de hat nun auch das Deutsche SportFernsehen seinen Internetauftritt erneuert. Im TV heißt der Slogan ‘Mittendrin statt nur dabei’, im Web zukünftig ‘Mehr mittendrin’ – will heißen, der TV Inhalt wird mit dem Web Angebot verlängert.

Das Layout präsentiert sich in schwarz-roter Optik und offeriert vor allem einen neuen Anteil an Web 2.0 Anwendungen und zahlreiche Bewegtbilder, berichtet kress.

Die Webseite ist in sechs verschiedene Kanäle unterteilt, in denen das DSF die erfolgreichen Fernsehsendungen virtuell verlängern will. Mit Blogs und Chats gibt man sich den Web 2.0 Anstrich und die entsprechenden Funktionalitäten, um die Fan-Community weiter aufbauen zu können. Im Mitgliederbereich wird es sogar bald die Option geben, eigene Videos online zu stellen, sobald die weitere Ausbaustufe durchgeführt wurde.

DSF-Geschäftsführer Oliver Reichert meint zum neuen Auftritt: “TV- und Online-Medien werden sich in Zukunft immer weiter annähern und als gleichwertige Komplementäre nebeneinander existieren. Aus diesem Grund ist es für uns ein ebenso logischer wie notwendiger Schritt, die Marke DSF noch intensiver ins Web zu verlängern. Zudem ermöglichen uns die diversen Interaktionsmöglichkeiten, zusätzliche Zielgruppen zu erschließen. Wir sind vom Erfolg der neuen DSF-Webpräsenz absolut überzeugt und werden diesen in den nächsten Tagen und Wochen kontinuierlich ausbauen.”

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