Zitat des Tages
30.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Internetuser, Web 2.0
Thomas Roessing untersucht in Was von der Zukunft geblieben ist zum Thema ‘Mitmach-Web’:
“… der Rezipient scheint endgültig den Schritt zum Kommunikator getan zu haben: Blogs, Wikipedia, Medienplattformen wie Youtube und Produktbewertungsseiten leben vom Engagement der Nutzer, User-Generated-Content ist zentrales Merkmal des Phänomens hinter dem Schlagwort Web 2.0 (Kilian/Hass/Walsh 2008). Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass nicht nur das Schlagwort einen Entwicklungssprung vorgaukelt, der sich in Wirklichkeit lediglich als eine kontinuierliche Entwicklung darstellt. Auch die Bedeutung der von Nutzern bereitgestellten Inhalte wirkt wie durch die Lupe der YouTube-Euphorie vergrößert. Nur ein geringer Teil der Nutzer der Web 2.0-Plattformen trägt selbst etwas bei: sieben Prozent bei Videoportalen, 25 Prozent bei Weblogs, sechs Prozent bei Wikipedia (laut ARD/ZDF-Onlinestudie, Gscheidle/Fisch 2007: 401), der Löwenanteil der Nutzer besteht weiterhin aus klassischen Nur-Rezipienten, „Lurkern“ im Jargon des Internet.…”
Ja, manchmal wird das Web 2.0 überbewertet in seinem Einsatz. Man frägt sich, ob nicht einfach Foren jetzt Communities heißen und die User nach einer größen Zielgruppe suchen und mitteilungsbedürftiger sind als früher…
Exklusiv-Interview: Frank Schneider über den Launch der dmex und die OMD
30.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Web Strategy
Nachdem sich die ‘großen’ Internet Messen neu positionieren, hat The Strategy Web heute den neuen dmex-Chef Frank Schneider mit Fragen zu seinem neuen und alten Projekt konfrontiert: zum Launch der dmex und der ebenfalls von ihn gelaunchten OMD.
Herr Schneider, was ist schwieriger zu launchen: Ein Messekonzept, welches es vorher nicht gab ONLINE-MARKETING-DUESSELDORF oder eine Messe dmex, die im Mitbewerb zu ihrem eigenen Ex-Konzept steht?
Frank Schneider: Beides stellt spezielle Herausforderungen, und beides kann man nicht 1:1 ver
Der Start der ONLINE-MARKETING-DUESSELDORF im Jahr 2000 erfolgte damals auf dem Höhepunkt des New-Economy Hype’s. Die Aufgabe bestand darin, einer in der Entstehung befindlichen, schnell wachsenden, neuen Branche, eine Plattform zu bieten, die Ihre Vertriebs-, Informations- und Kontaktziele erfüllt.
Frank Schneider: In vielen Gespräche wurde uns vermittelt, dass es aus Sicht der Aussteller noch erhebliches Potenzial gibt, weitere wichtige Werbungtreibende für einen Besuch der Messe zu gewinnen. Zusätzlich gilt es, einzelne Branchen zu identifizieren, in denen digitales Marketing noch unterrepräsentiert ist und diese gezielt auf die
Frank Schneider:„Klassentreffen statt Business“ war ja ein Kommentar zur online-marketing-duesseldorf auf Strategy Web. Das Ziel der
Frank Schneider: Die Party hatte schon immer einen hohen Stellenwert. Neben dem ausgelassenen Feiern, bestand Ihr eigentlicher Sinn und Zweck in einer zusätzlichen Kontaktmö
Frank Schneider: Das Wichtigste ist, dass die Branche mit der
Wir wünschen Hr. Schneider viel Erfolg mit seinem neuen Projekt dmex in Köln 2009.
PS: Vor kurzem erst veröffentlichte The Strategy Web ein Preview eines Interviews mit der Projektleiterin der Internet World 2008 – Sabine Weissenbach.
Wie Marketing und Sales Hand in Hand arbeiten…
30.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Sales, Web Marketing
In den letzten Jahren konnte man in zahlreichen Meetings mit Firmen erleben, inwieweit sich Marketing und Sales abstimmen und voneinander abhängig sind – oder eben auch nicht.
Sales und Marketing – mal Freund, mal Feind
Vier klassische Vorurteile (oder Wahrheiten?), warum Sales und Marketing unterschiedliche Prioritäten verfolgen, obwohl sie beide ein großes Ziel anstreben: Beat Budget.
These 1: Sales braucht die Dienste des Marketings, um im Vertriebszyklus nicht zum Stillstand zu kommen. Entkräftung der Marketingaktivitäten: Sales bevorzugt seine eigenen Leadaktivitäten und den direkten Kontakt zum Kunden beim Cold Call bzw. Cold Pitch.
These 2: Sales gibt Marketing vor, welche Aktivitäten zu hochwertigen Kundenkontakten führen. Marketing generiert nach der Absprache gezielt Leads an potentiellen Neukundenkontakten und Sales geht diese ‘kalten Kontakte’ mit hohen Umsatzhoffnungen aber ohne kurzfristigen Erfolg an.
These 3: Marketing denkt strategisch, Sales denkt praktisch: Ein Lead, der sich schnell zum Kunden machen lässt, ist für das Salesteam der einzig wahre Kontakt. Für Marketing hingegen sind alle generierten Leads zielführend im Marketingergebnis eines Jahres.
These 4: Der Unterschied zwischen planvoll, taktischem Durchführen (Marketing) und kurzfristig, ergebnisorientiertem Abschließen (Sales) muss zwangsläufig zu einem ‘Kostenverursacher gegenüber Umsatzbringer’ Ungleichgewicht führen.
Spot On!
Sales und Marketing sind unterschiedlichen zeitlichen Zielanforderungen ausgetzt und entzweien sich oft an einem Thema: Lead Generierung. Nur selten findet man gute Ansätze, sich eine neue Strategie zurechtzulegen, die Sales und Marketing in die gleiche Spur führen. Einen guten Ansatz liefert ein Whitepaper von ReachForce und Marketo. Es bietet einen Leitfaden, wie man Sales und Marketing bei der Lead Generierung unter den gleichen Vorzeichen starten lässt.
Lesenswert!
Wochenrückblick: Internetstrategie und Onlinestrategie
29.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Web Strategy
Jede Woche wird es zukünftig einen Rückblick geben auf die Nachrichten, die zum Thema Internetstrategie und Onlinestrategie durch die Medien gehen.
Nicht selten sind es gerade die Medien selbst, die sich derzeit mit den Thema Online- und Internet-Strategie beschäftigen, wie man gleich sieht…
- Microsoft kauf Ciao. Zu Microsofts Online Strategie in der Welt Online
- Bertelsmann Chef Ostrowski im Interview. Zu Bertelsmanns Internet Strategie auf dwdl.de
- WEKA MEDIA baut Portal für Datenschtzbeauftragte. Zu WEKA MEDIA’s Online Strategie auf Datenschutz Praxis
- WAZ Chef Nienhaus zu Internet Strategie der WAZ Gruppe und den Mitbewerbern auf ftd.de
Spot On!
Wenn man so liest, was für Probleme die Verlage mit ihrer Webstrategie haben, muss man sich im Gegenzug aber mal die Offline Probleme anschauen, die der Berliner Tageszeitung durch das Wahl-Debakel der CSU entstanden sind: 11.000,- EUR Verlust… – eine bittere Offline Pille.
Wie Social Computing Marketing verändert
29.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Social Media, Web Strategy
Es gibt inzwischen zahlreiche Studien zu Social Networking und wie diese neuzeitliche Erscheinungsform der menschlichen Vernetzung und Interaktion das Marketing der Firmen verändert.
Interessant ist aber doch, wie sich Social Computing auf das Social Networking Marketing in diesem Zusammenhang auswirkt und welche Strategien man daraus ableiten kann. Ein Whitepaper von telligent, einem .Net Provider von Social Networking Software, liefert verschiedene Denkansätze und erste Schritte zur Entwicklung einer Strategie für Social Computing…
1. Start by looking at your existing Web presence for opportunities and synergies that would benefit from social computing. Execute a few online searches to find out about any existing outside forums, blogs, and other social computing venues where your products are discussed.
Become an active participant in these forums to learn what’s top-of-mind for your Web community members. Use what you learn from the community to create content that is compelling, interesting, and useful.
2. Start thinking you, not us in your communications. Think about user benefits first. Source staff members that have an affinity for social networking tools for ideas.
3. Get your employees to start blogging on your Web site about relevant issues. Build more social computing tools into your site—such as tech support forums—and then spread the word. Start monitoring the response to see how many participants you’re attracting.
4. Make sure your efforts don’t go stale. Continually update your corporate blogs, and actively contribute to forums. Constantly facilitate and offer a large amount of valuable information up front to spur community collaboration. Get used to honesty and transparency in your approach to marketing, and respond to comments honestly and within an appropriate amount of time. Encourage user feedback and suggestions. Start small and continually test your ideas. Then think about how your social computing strategy will integrate with the other parts of your overall marketing plan. Tactics could change.
Spot On!
Teilweise erinnern die Ansätze an Chris Brogan und dessen Ideen zu Social Marketing. Teilweise sind sie aber aufgrund ihrer Kürze vielleicht der richtige strategische Denkanstoß, denn die erfolgreichsten Modelle entstehen immer aus einfachen Gedanken.
Ich schüttel mich, ich rüttel Dich…
29.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Media
Wahrlich gute, witzige und innovative Oninewerbung findet man selten. Wenn man welche findet, die einen begeistert, muss man sie mit seinen Lesern teilen…
http://de.youtube.com/experiencewii
Wie man Geschäfte macht…
26.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Sales
Manchmal gibt es Business Humor, der witzig ist und doch so viel Ernsthaftigkeit in sich trägt…
Preview: Interview zur Internet World Messe mit Projektleiterin Weissenbach
25.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Web Strategy
Kaum ist die OMD beendet, schon steht die Internet World 2008 vor der Tür (21.-22. Oktober). Stellt sich die Frage, wie sich die Internet World nun von den anderen beiden Messen OMD und DMEX unterscheidet bzw. was die Besucher auf der Internet World erwartet.
Frank Kemper, stellvertretender Chefredakteur der Internet-
The Strategy Web bringt den Preview…
Was genau macht eigentlich die Internet World aus? Worin unterscheidet sie sich von anderen Veranstaltungen zum Thema E-Commerce?
Sabine Weißenbach: Vermutlich könnte man jeden Tag auf irgendeine E-Commerce-Veranstaltung fahren, so viele gibt es inzwischen davon in Deutschland. Aber die Internet World ist mit ihrem breiten Themenspektrum etwas Besonderes. Schon seit Jahren konzentrieren wir uns nicht nur auf einzelne Aspekte des E-Commerce, sondern bilden die gesamte Wertschöpfungskette im Internet ab. Daraus ergibt sich ein Kongress, dessen thematische Breite von Jahr zu Jahr größer wird. Auch die Spannbreite der Aussteller auf der Messe wird größer. Hier treffen sich alle, vom Hoster über den E-Mail-Marketingdienstleister bis zum Payment-Anbieter. In diesem Jahr werden wir auf der Messe übrigens viele neue Gesichter sehen, denn rund fünfzig Prozent der Aussteller sind 2008 zum ersten Mal auf der Internet World mit einem Stand vertreten.
Wer sollte einen Besuch auf der Internet World einplanen?
Weißenbach: Mit unserem Kongressprogramm sprechen wir überwiegend die strategischen Entscheider an, also Geschäftsführer, Online-Marketing-Entscheider sowie E-Commerce- und IT-Leiter. Mit der Messe wollen wir dazu auch die operative Ebene erreichen, also alle, die mit Dienstleistungen und Produkten im Internet zu tun haben. Die Vorträge und Präsentationen in den Infoarenen wenden sich zum Beispiel explizit an Praktiker – zum Beispiel an Webmaster oder Ebay-Powerseller.
Was hat sich auf dem Kongress gegenüber dem vergangenen Jahr geändert?
Weißenbach: Das Spektrum der Themen auf dem Kongress ist im Vergleich zu 2007 erneut größer geworden. Specials zu Themen wie „Personalentwicklung“ und „Silver Surfer“ sind neu im Programm. Natürlich versuchen wir auch immer, aktuelle Trends in das Kongressprogramm einfließen zu lassen, zum Beispiel Bewegtbilder im Internet oder virales Marketing. Dazu wird es im Oktober einige Case Studys und Studienergebnisse geben, die man so noch nicht gehört hat.
Und was sind die Highlights der Messe in diesem Jahr?
Weißenbach: Das Konzept der Infoarena ist 2007 bei den Messegästen sehr gut angekommen, deshalb haben wir in diesem Jahr zwei Infoarenen. Dort gibt es ungefähr alle zwei Stunden einen Themenwechsel, sodass Besucher sich einen guten Überblick verschaffen können. Die Vorträge haben „How-to“-Charakter, also: Wie funktioniert’s? Beim Career Center haben wir darauf geachtet, dass es nicht nur für Jobsucher interessant ist. Von vielen unserer Aussteller wissen wir, dass sie akut Personal suchen, und im Career Center geben Experten Tipps, wie man Personal findet – und es hält.
Am Abend des ersten Messetags verleiht die Redaktion den OnlineStar für die INTERNET WORLD Business-Idee 2008. Haben Sie schon einen Tipp, wer die Trophäe bekommen wird?
Weißenbach: Natürlich haben wir uns im Team die nominierten Kandidaten für den OnlineStar und ihre Geschäftsideen mit großem Interesse angesehen. Ich möchte aber an dieser Stelle keinen konkreten Favoriten nennen, weil ich die Wahl nicht beeinflussen möchte. Ich freue mich aber schon besonders auf die Preisverleihung und die anschließende After Conference Party. Dieser Event bietet sicherlich für Aussteller, Messebesucher, Referenten und Kongressteilnehmer einen schönen Ausklang des ersten Messetags – und lädt zum Networking ein.
Wer dann noch weiterfeiern möchte, sollte sich eine Karte für die OnlineStar-Gala sichern, die anschließend in der Kongresshalle Alte Messe – unweit des Oktoberfest-Geländes in der Mitte Münchens – stattfindet. Dort werden die OnlineStars für die kreativsten Onlinewerbekampagnen vergeben. Das wird bestimmt sehr festlich – und natürlich auch sehr spannend.
Wie macht man Werbung mit Youtube? Siemens hat eine Antwort…
25.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Web Marketing
Ein Kollege schickte mir eben einen guten Web 2.0 Werbeansatz…
Als globale Firma mit vielen Möglichkeiten zeigt sich Siemens inzwischen ganz schön web 2.0-ig mit seinen Image Massnahmen und nutzt alle Möglichkeiten marketing-technisch konvergent aufzutreten.
So wirbt Siemens mit Bannerwerbung auf der Video-Plattform…

…für den eigenen Channel auf der Video-Plattform.
Spot On!
Man bietet Antworten auf verschiedenste Fragen, ermöglicht die Kontaktaufnahme zum Unternehmen, läßt den Content unter Usern weiterempfehlen und greift die Themen auf, bei denen sich Siemens strategisch wie zielgruppenorientiert positioniert: im Youtube Siemens Channel. Eine gute Idee…!
Warum CEO’s und Geschäftsführer in Networks sein sollten…
24.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: CEO
Es ist immer wieder interessant zu sehen, welche CEOs und Geschäftsführer sich in Business Networks zeigen. So frägt man sich, ob und wie die Business- und Social Networking CEO’s und Geschäftsführer das Networking Dasein auch auf anderen Plattformen leben?
The Strategy Web macht einen Kurztest am Beispiel Xing…
In Xing finden sich die Geschäftsführer von asmallworld, MySpace, studiVZ, stayfriends und lokalisten.de sowie der CEO von Plaxo und Passado – allerdings nicht der CEO von LinkedIn noch der von Facebook. Ist es nicht eigentlich Pflichtprogrammm beim Mitbewerb zuzuschauen?
Ein interessanter Einblick in die unterschiedliche Mentalität von CEO’s und Geschäftsführern diesbezüglich ist, dass die deutschen ‘Network-Top-Manager’ wenige Einblicke in ihr Business zulassen und ‘Bestätigte Kontakte’ nicht freigegeben – ganz im Gegensatz zu den englischsprachigen Kollegen. Ist es nicht Sinn der Netzwerke, zu sehen, wer mit wem im Business in Kontakt steht?
Die Gruppenaktivitäten halten sich bei den CEO’s und Geschäftsführern gewaltig in Grenzen (oder sind ebenso nicht freigegeben) – klar, sind ja auch vielbeschäftigte Businessentscheider und alles an Wissen und Interessen will man den Premium-Usern wohl doch nicht preisgeben.
Ebenso sind die meisten offensichtlich nicht bereit Herrn Hinrichs erfolgreiches Businessmodell zu unterstützen – Premium Mitglied ist man dann doch eher nicht – zumindest dem Anschein nach.
Leiten wir daraus mal 10 Thesen ab, warum CEO’s und Geschäftsführer generell auf Business- und Social Networks aktiv sein sollten…
5 Thesen pro Business Networks
*Markenpflege: Wer die Marke führt, geht mit gutem Beispiel voran. Business Networks sind für Geschäftsführer ein weiteres Aushängeschild als erfolgreiches Brand und führender Manager der Branche sowie deren Aktivitäten im Web darzustehen.
* Informationsvorsprung: Durch die Vernetzung der CEO’s mit Partnern über Business Netzwerke kennt der CEO manchmal schon vor einem neuen Trend die Marktveränderungen z.B. wenn sich im Markt Dienstleister neu orientieren – oder sich der Mitbewerb mit den Dienstleistern unterhält. Der CEO kann so präventiv strategische Massnahmen ergreifen.
* Up-To-Date bezüglich eigener Mitarbeiter: Über Business Netzwerke ist jeder CEO besser über die Kontakte seiner Mitarbeiter informiert. Dank Statusmeldung erfährt er von Gruppenaktivitäten der Mitarbeiter und Neukontakten, die neben dem alltäglichen Business zur Verbesserung der Kommunikation mit Kunden, Partnern und sonstigen Kontakten der Mitarbeiter laufen.
* Neue Personal-Recherche Optionen: Business Netzwerke bieten bei Recruitingprozessen für Management Positionen einen guten Researchüberblick bei der Beobachtung, welche Art von Kontakten eine gewünschte Person über einen definierten Research Zeitraum generiert und welche Aktivitäten diese Person vornimmt.
* Position der Meinungsführer: Kommuniziert und diskutiert der CEO in Gruppen der Business Networks, zeigt er sein Interesse für die industriellen Branchenthemen, -fragen sowie deren Herausforderungen und demonstriert seine Mitarbeit an der Entwicklung der Branche.
5 Thesen pro Social Networks
* Business wird von Menschen gemacht: Ist ein CEO in Social Networks aktiv, bekommt das Business ein menschliches Gesicht und es erlaubt Partnern einen kleinen Einblick in private Vorlieben und Aktivitäten außerhalb der Businesswelt.
* Socializing Effect: Social Networks machen CEO’s greifbar und ermöglichen die ‘off-the-record’ Kommunikation mit Partnern und Dienstleistern – und umgekehrt. Wer die Basis der Businessbeziehungen im privaten Augen behält, kann schnell mal ins Stadion eingeladen, zum Segeln mitgenommen oder zur Runde Golf ‘dazugeholt’ werden. Und was man da so alles erfährt, weiß nicht nur ein CEO und Geschäftsführer…
* Kundensicht: In Social Networks wird in Gruppen viel über Marken, Produkte und Firmen ge’twittert’. Wenn solche Meinungen vom CEO in Management Meetings eingestreut werden können, vermitteln dieser den Mitarbeitern den Kundenblick und kann den einzelnen Abteilungen Input über die Kundschaft liefern und was diese im Markt diskutiert.
* Mitarbeiter-Motivation: Läßt sich ein CEO in Social Networks blicken, ist er näher an seinen Mitarbeitern dran und bekommt zusätzliche Informationen über Interessen und Hobbies der Mitarbeiter, sowie teilweise auch Gruppenbildungen innerhalb der Abteilungen mit. Manchmal langt es schon, wenn der CEO einen Mitarbeiter auf seine persönlichen Interessen anspricht, zu einem Quiz beiderseitigen Interesses einlädt oder auch sich erstmal oder nur mit dem Mitarbeiter vernetzt.
* Kunden-Motivation: In Social Networks bewegt sich auch der CEO im Stile des Word-Of-Mouth Marketings und kann auch seine Blogs, Wikis und sonstige Web 2.0 Ideen seiner Mitarbeiter hinweisen. Da finden sich sicherlich so manche Kunden, die auf den Zug aufspringen und auch in diesen Medien aktiv werden.
Vielleicht fallen den Lesern ja noch weitere Gründe ein. Die sind dann jederzeit willkommen…



