Datenmissbrauch ist E-Commerce Bremse in Deutschland

In Deutschland wird das Thema Datenschutz im Bezug auf Online-Shopping immernoch sehr kritisch beäugt. Laut der aktuellen W3B-Studie von Fittkau und Maaß stehen immernoch die Hälfte der Internet-User E-Commerce nicht unbedingt aufgeschlossen gegenüber. Die Studie legt dabei offen, daß das Thema Datenmissbrauch negatives Hauptargument ist – nicht nur bei Internet-Neulinge sondern vor allem bei erfahrenen Usern.

Das Ergebnis der aktuellen Studie zeigt auch, daß mehr als die Hälfte (56%) der Internet-User befürchten, persönliche Daten werden beim Online-Shopping mißbraucht. Die Umfrage unter 120.000 deutschsprachige Internet-Usern verdeutlicht die vorherrschende Angst, daß die persönlichen Daten zu Werbezwecken entfremdet, oder an andere Unternehmen weitergeleitet werden (zwei Drittel der Befragten). Weitere Negativfaktoren sind die schlechten Möglichkeiten der Qualitätsbewertung (45%) sowie unsicherer Zahlungsverkehr (43%).

Die klare Mehrheit der Befragten (79%) empfindet einen Online-Shop nur als sicher, wenn der Datenschutz klar und deutlich gewährleistet ist. Und der Glaube an Datensicherheit im Netz ist schwer angeschlagen – nicht einmal jeder Zehnte geht davon aus, daß Datenschutzbestimmungen befolgt werden.

Interessanterweise sinken die Bedenken vor Datenmissbrauch auch keinesfalls mit zunehmender Online-Shopping Erfahrung. Das Gegentel ist der Fall: Die erfahrenen Internet-User haben sogar mehr Datenschutzbedenken (59%) als die ‘unerfahrenen Online-Shopper’ (46%).

Spot On!
Die Anonymität im Netz nimmt basierend auf diesen Ergebnissen natürlich zu: 27% der Befragten geben an, daß sie immer bzw. vorwiegend unter falschem Namen im Web unterwegs sind. Nahezu jeder fünfte Internet-User hat 2008 falsche Angaben bei seinen Online-Registrierungen gemacht und zwei Drittel davon sogar mehrmals. Der Hauptgrund ist die Vermeidung von unerwünschtem Spam in der Mailbox (66%) und der Verkauf der Daten an Dritte (62%).

PS: Die Erkenntnis dürfte bitter sein für die Site- und E-Commerce Betreiber, die zahlreiche Daten der Käufer und User sammeln, um sich ein Bild über das Profil der Kundschaft zu machen. Herstellern müssen auf jeden Fall die Aussagen der Channel-Partner gut evaluieren, bevor sie die Kooperation vorantreiben.

News Update – Best of the Day

Moms are very active on the social web, a study by BabyCenter says.

The future is mobility all over the world. A multi-country study by Lightspeed Research shows now how we use mobile phones now and what we might do in the future.

Advertising the new way? Look at Microsoft’s approach for new ads promoting the Internet Explorer. Funny or strange? Watch them…

News Update – Best of the Day

Coming from offline to online training – a very interesting white paper: top 10 mistakes converting traditional face2face sales training workshop to virtual by Ian Savage.

There are a lot of myths about advertising – some are meant to professionalize and some to differentiate b2b from b2c. Steve McKee explains companies with small budgets some fundamental principles all ads should follow – no matter if you are selling to a company or a consumer.

…and the follow-up of the walk-in(g) fridge by Heineken (kick-off version) is something I must share.

Online Reputation Management bleibt (zeit)aufwendig…

Als ich meine Vision des Personal Web Managers geschrieben habe, dachte ich, es wird sicherlich bald eine solche Dienstleistung des Reputation Coaches für aufstrebende Manager oder stark im Web aktive Persönlichkeiten geben. Derzeit ist interessant zu beobachten, wie sich dieser Plattform-Markt für persönliches Reputation Management in Position bringt.

Es steht eben viel auf dem Spiel: die Bewerbung einer Karriere, die für Nachhaltigkeit einer authentischen und erfolgreichen Persönlichkeit steht. Die Online Reputation wird dabei immer wichtiger für den nächsten Karriereschritt, aber ihr Management bleibt leider trotz unterstützender Plattformen zeitaufwendig. Ein kleiner Überblick…

Bisher galt der amerikanische Dienstleister Reputation Defender als der weltweite ‘Platzhirsch’ im Entfernen oder ‘Geradebiegen’ von bildlich belegbaren Fehltritten oder voreilig getroffenen Statements und Kommentaren, die im Web verewigt sind. Denn, wie wir alle inzwischen wissen sollten: Das Web vergißt nichts – teilweise nur, wenn wir entsprechend nachhelfen. Und so bietet Reputation Defender mit myChild ein Produkt an, das den Ruf und die Privatsphäre des Kindes schon von Kindesbeinen an online schützt.

In Deutschland ist mit my ON-ID eine sehr interessante Plattform am Start, die Online Reputation auf technischer Basis zu handeln, monitoren und optimieren anbietet. Die Web 2.0 Plattform offeriert sehr viele Optionen, das eigene Personal Brand als Visitenkarte (bzw. fast schon im Format eines Online CV aufzubauen (mit zahlreichen Schnittstellen und Widgetfunktionen zu anderen Social Networks).

Am Wochenende erhielt ich nun die neuste Pressemitteilung von Dein Guter Ruf, die mir von meinem Ex-Kollegen Jannis Moutafis zugespielt wurde. Die Nachricht preist die ab sofort kostenlose Suche des (mir noch völlig unbekannten) Reputations-Dienstsleisters an, sowie die Option eine Web-Imageseite zu veröffentlichen. Als Gadget wird der Test „Welcher Online-Typ bin ich“ angeboten, der einem Tips zum persönlichen Reputation Management offeriert (mein Testergebnis siehe Bild).

Hintergrund des Tests: Der Profil Organiser wird hiermit promotet. Dort kann man seine Netzwerk-Profile eingeben und hat diese so im Schnellüberblick und -zugriff. Der vordergründige Vorteil der Übersichtlichkeit, läßt sich mit einem grundlegenden Tip entkräften…

Starte kein Profil in einem sozialen Netzwerk, wo Du nur einen kleinen Mehrwert siehst und evaluiere vorher, ob Du nur aus einer zeitweiligen Zugehörigkeit (Schule, Uni, etc.) oder aus zukünftiger Überlegung (Kontakte halten, Karrierebenefit, etc.) dieses nutzen wirst.

Die Dienstleistungen von Dein Guter Ruf erinnern mich dennoch stark an den Personal Web Manager, denn hier geht es offensichtlich wirklich um den strategischen Ansatz des Reputation Managements mit persönlicher PR-Betreuung. Man bietet vier verschiedene Versionen an: Basis-, Profi-, Premium- und VIP-Manager – von kostenlos bis 129,90 EUR pro Monat. Letztere verspricht sogar…

- Wir legen für Sie Profile in mit Ihnen abgestimmten Portalen an.
- Wir integrieren bereits vorhandene Inhalte in Foren, Blogs, Fachportalen.
- Wir prüfen monatlich Ihre Reputation und liefern für Sie geeignete Portal- und Themenvorschläge.
- Wir führen für Sie geeignete Online-PR Aktivitäten durch.

Insofern wirken die Preise vernünftig und erinnern an das Preismodell von Reputation Defender.

Kurztest: Dein Guter Ruf
Suche: Die Suche ist unbefriedigend. Bei 466.000 Googletreffern zu meinem Namen fand Dein Guter Ruf rund 70. Einige hatten überhaupt nichts mit mir zu tun. Zahlreiche positive, wie Interviews und Gastbeiträge von/mit mir, wurden gar nicht gefunden.
Image-Webseite: Ein Bild kann nicht gefunden, hochgeladen oder integriert werden (vielleicht in einer Bezahlversion?!). Der erste Eindruck eines Menschen zählt – und der Mensch verkauft sich in der Karrierebewerbung über ein persönliches Bild. Man verschickt ja auch keinen Lebenslauf ohne Foto.
Paid Services: Daß man für zahlreiche Funktionen (z.B. Kommentar eines Suchtreffers) im Web 2.0 Zeitlater bezahlen muß, ist irgendwie Web 1.0 Welt. Zumal my ON-ID hier schon diese Funktion ohne Aufpreis anbietet.
Fazit. Unspektakulär, nüchtern, sachlich, nicht personalisierbar – aber vielleicht ist die Form genau das, was zukünftig für das Personalwesen die nachhaltige Bewerbung ist. Wer weiß…

Spot On!
Neben my ON-ID macht sich mit Dein Guter Ruf ein weiterer Anbieter auf, unsere individuelle Online Reputation im Auge zu behalten und zu professionalisieren. Mein Urteil bleibt dennoch kritisch. Die Idee Reputation Management mit persönlicher PR-Strategie zu verknüpfen, gefällt mir gut (schon wegen seiner Nähe zu ‘meinem’ Personal Web Manager). Man müsste es fast einmal einem Test unterziehen, um zu sehen, wie erfolgreich sich die Arbeit für das Personal Branding zeigt (Erfahrungsberichte bitte an mich schicken). my ON-ID ist dennoch derzeit einen ganzen Schritt voraus und bietet die spannendere und zielgenauere Lösung das Online Reputation in der Spur zu halten. Reputation Management bleibt weiterhin aufwendig, vor allem zeitaufwendig, denn am besten wird sie derzeit noch von jedem Einzelnen kritisch beäugt, bewacht und bewertet.

Online Interview mit Prof. Miriam Meckel – Über den Puls der Zeit und die Erreichbarkeit

In Miriam Meckels Buch Das Glück der Unerreichbarkeit: Wege aus der Kommunikationsfalle fühlt man sich mal als permanenter ‘Onliner’ erreicht, mal wie an der Universität nur ‘angesmst’, mal wie in einer Autobiographie beobachtet und mal einfach bei guter Belletristik unterhalten. Hier wird der aktuelle Puls der Zeit angesprochen. Manchmal bleibt er aufgrund unserer dynamischen Web- und IT-Entwicklung unerreicht. Und das obwohl das Buch erst im Herbst 2007 erstmalig erschienen ist.

Nun das ist keine Schwäche der Beobachtungsgabe und wissenschaftlichen Qualifikation der erfolgreichen Autorin und Professorin. Es liegt am zu schnell pulsierenden Wettlauf der Produktzyklen der Technikindustrie sowie zunehmender Kommunikationsmittel und Medien, die in diesem Buch keine Erwähnung finden (können). Die menschliche Kommunikation ist in einem noch nie da gewesenen schnellen und teilweise kurzlebigen pantha rhei Modus.

Während Frau Meckels Buch noch die mobile Kommunikation aus der Businesswelt beleuchtet, findet diese inzwischen vermehrt privat seine Umsetzung. Der im Buch viel erwähnte BlackBerry wurde vom iPhone ‘enttront’ und findet selbst schon zahlreiche Nachahmer. Soziale Netzwerke machen heute der Email-Kommunikation Konkurrenz, der SMS setzt Twitter zu ebenso wie Micro-Blogs den Blogs. Lauter Zugangspunkte der modernen Erreichbarkeit, die zwei Jahre nach Erscheinen des Buches die Thematik noch prikelnder erscheinen lassen.

Das Faszinierendste ist dabei, daß wir -vor allem die Social Medians- uns noch viel erreichbarer machen mit Twitter, Facebook, Myspace, XING, LinkedIn & Co. Und der Witz ist, daß wir das auch noch freiwillig antun. Oder ist das der moderne Gruppenzwang, dem man sich nicht erwehren kann?

Online-Interview mit Frau Prof. Dr. Miriam Meckel

Fragen wir also die Autorin Frau Prof. Dr. Miriam Meckel selbst, was sich nach nur zwei Jahren aus der Sicht des Buches verändert hat. Nach nicht einmal einem Tag antwortete mir Frau Meckel mit sehr netten Worten per Mail auf meine Fragen. Man darf sie also als “die Erreichbare” bezeichnen…

The Strategy Web Liebe Frau Meckel, rückblickend betrachtet… Würden Sie aufgrund der Entwicklung der letzten zwei Jahre die Unerreichbarkeit neu definieren, um den Puls der Zeit besser zu erreichen?
Miriam Meckel Ich glaube, ich habe den Puls der Zeit gut gefühlt. Wenn US-Magazine jetzt mit der “culture of distraction” aufmachen, ist das genau mein Thema. Ob über Handy, Blackberry oder Soziale Netzwerke: Wir müssen sehen, wie wir unsere Kommunikationsautonomie erhalten. Jedes Medium, jede Plattform stellt da wieder andere Anforderungen, aber es geht im Grundsätzlichen immer um dieselbe Frage: Wie erhalte ich mir Pausen der technischen Unerreichbarkeit, um für jemanden oder etwas wirklich da zu sein.

The Strategy Web Hat sich seit dem Boom der sozialen Netzwerke und vorherrschender Community-Dynamik die Erreichbarkeit verändert, oder findet eine Verschiebung von ‘Mail in Inbox’ zu ‘Message in SN’s’ statt?
Miriam Meckel Ich gebe zu: Mit Facebook und Twitter ist auch bei mir wieder etwas hinzugekommen, was natürlich Zeit und Aufmerksamkeit kostet. Für mich lassen sich beide Platformen aber besser gezielt nutzen und steuern, als mir das beim Blackberry gelungen ist. Dazu kommt: Die Nachrichten auf Facebook sind in der Regel erfreulich, die auf Twitter spannend. Das kann ich über meine Mobilen Mails durchaus nicht immer sagen.

The Strategy Web Neben Ihren verantwortlichen Tätigkeiten an der Universität St. Gallen sowie der Brunswick Group bloggen und twittern Sie. Warum machen Sie sich noch erreichbarer, wenn Sie schon vor zwei Jahren animiert waren, ein Buch über die UNerreichbarkeit zu schreiben?
Miriam Meckel Ich mache mich auf verschiedenen Plattformen erreichbar, auch weil ich wissen will, was dort passiert. Aber as heißt nicht, dass ich stärker oder öfter erreichbar wäre. Ich schalte zwischendurch einfach alles ab. Ich brauche das, diese Moment der Konzentration und Stille im umfassenden digitalen Grundrauschen. Wenn ich die habe, gehe ich mit umso größerem Spaß und Interesse dann wieder gucken, was Neues bei mir eingegangen ist.

Vielen Dank für die offen Worte, Frau Meckel!

Spot On!
Bleib mir noch noch die Frage: Wie gehen Sie heute mit dem Thema der “Unerreichbarkeit” um?

Lese-Empfehlungen zum Thema “Power of Distraction”…
The dangers of distraction
Journalism in a Culture of Distraction
Our culture of distraction

News Update – Best of the Day

TGIF, everyone of us is probably thinking, right…? And for those of you who want to have some readers digest of last week’s web world for the weekend, I collected the best ‘How to’s…?’. Enjoy it…

How not to use Twitter? There is some great example of Habitat, the trendy furniture company from the UK. Using hashtags is a sensitive topic… Or see what CNN does wrong according to Techcrunch.

How to write a an effective business case study? Find interesting advice via custom essay

How to use social media from 30.0000 feed up? Find the answer on Google used this idea for the Day in the Cloud competition. More information via Mashable

PS: How to improve service with a real life story? This is a real life story and it is good fun…

Studie: Kundenkommunikation zu teuer – Optimierung nötig

Daß Kundenkommunikation kostenintensiv sein kann, ist kein Geheimnis mehr. Die aktuelle Studie ‘Reality Check 2009′ des Softwarehauses novomind AG zeigt jetzt, daß Unternehmen mehr als fünf Euro pro Kundenanfrage einsparen können, wenn sie ihre Beratungskanäle automatisieren.

Denn bisher nutzen beraten neun von zehn Unternehmen ihre Kunden noch über die gängigen Kommunikationsoptionen E-Mail, Telefon und Kontaktformular. Bislang bietet nicht einmal jedes zweite Unternehmen FAQ-Seiten an, Live-Chats nutzen sogar nur zwei Prozent.

Die durschnittlichen Kosten im Einzelnen…
- Telefonische Beratung durch einen Service-Mitarbeiter pro Anfrage rund sechs Euro
- E-Mails und die Verwendung von Kontaktformularen pro Anfrage rund sechs Euro
- Live-Chats pro Anfrage zwei bis drei Euro
Die preiswerteste Seite zur Beantwortung häufig gestellter Fragen bietet eine FAQs Webseiten, die pro Kundenanfrage gerade mal etwa zehn Cent kosten.

Spot On!
Natürlich kann nur aus Kostengründen nicht gänzlich auf den Einsatz von Telefon, E-Mail und Kontaktformular verzichtet werden. Entlastung durch stärker automatisierte Kommunikationsmittel nimmt kostenintensive Beratungszeit. Die Effizienz bei der teuren Beratungsleistung per Telefon sollte dabei im Auge behalten werden. Wie bei Social Media und im Verkauf gilt hier: ZUHÖREN! Nur jede zweite telefonische Anfrage wurde korrekt beantwortet, bei E-Mail Bearbeitung nur 28%, besagen die Ergebnisse. Interessant wäre mal Kundenservice via Twitter der Kostenkontrolle zu unterziehen. Schließlich setzen ja schon einige Unternehmen diese Option ein: Dell, Deutsche Bahn, Bank of America, Starbucks, South West Air, Jetblue

News Update – Best of the Day

Google’s is working on a new ad model to expand their revenue stream to performance-based advertising – not pay-pay-click is billed anymore. The new model is pay-per-sale, meaning, only when the person purchases the item through the ad activity Google takes the money from the advertisers.

Facebook affors a new life stream tool. In their Facebook blog the concept of the new Facebook ‘Live Stream Box’ is featured as…

“…any website owner or developer can use to enable Facebook users to connect, share, and post updates in real-time as they witness an event online. You can run the Live Stream Box next to live streaming videos of concerts, speeches, sporting events, webcasts, TV shows, presentations, or webinars.”

Social media offers non-profits a great opportunity. It is no secret anymore that WWF is using social media in a big way (see also my partner box, right hand side). Josh Catone wrote a summary on their activity and shows some interesting examples how ‘WWF is using social media for good’. The sake of our world lies in the hands of the people who live on it. Social media is used by WWF to emotionalize critical topics with a smile on the face. But it is engaging, sharing valuable and necessary background about our environmental and it addresses people to become supporters of their engagement.

Personal Branding – how to build your career 3.0

Personal branding is the way to stand out of the crowd and being noticed in some special way in the business world which makes you unique. It is your value proposition for the future of your career. In a session at the webinale09 I held a speech about ‘Career 3.0 – split between personal branding and productivity’ and gave some projections on the relevance of social media activities and how these affect your career development.

Today, we want to learn from Dwight Cribb, founder of his successful recruitment agency, what professional recruiters think about personal branding and what is the relevance for personal branding. You can follow his offline and online thoughts via his Twitter account.

Q: What is the first thing you do when somebody is being suggested as a perfect candidate?
Dwight Cribb Of course I will first probe what the relationship between the candidate and the person suggesting him is. Supposing that the recommendation is made during a phone conversation, I will in parallel check the candidate’s profile on Xing. If that does not provide the information I require I will probe deeper with people search engines.

Q: Let’s imagine somebody is not doing anything for personal branding. This person is not blogging, micro-blogging or social networking. Does this have a positive or negative impact on your perception of that person?
Dwight Cribb This largely depends on the type of position I am recruiting for, both in terms of seniority and discipline. I would normally expect someone in a directly client facing role or someone who communicates directly on behalf of a division or company to have at least some presence on the web. It is, however, true that not being on a social networking site is today more of statement than being on one. A few years ago one could be forgiven for thinking of people who had not yet discovered Xing, LinkedIn and facebook as being somewhat backward or conservative. As it is today largely impossible to not have noticed these networks flourish, we must assume that those not on them have shunned them on purpose. This may be a good strategy if one relies on others to communicate with clients and the public, especially as a senior manager. A C-Level executive will through his utterances on social networks have a severe impact on the brand communication, it thus needs to be 100% in line with the other communication, if not it will cause at best confusion and at worst it will undermine the credibility of the brand.

As for blogging, I think that is a very personal decision and I would never think badly of anyone who did not blog. I may, however, think badly of someone who blogs badly or in a manner inappropriate to his or her position. So overall it would not reflect badly if I found out nothing about a person online, it would just peak my interest and make me more curious to receive other information in the form of a CV or a recommendation from a third party.

Q: Will personal branding and the individual online reputation replace the traditional CV some day?
Dwight Cribb I doubt whether it will replace the CV, it is more likely that it will continue to augment the CV. Online reputation is a fantasy product. We each spin our profiles in a manner which we feel supports the image we want to convey. It is self marketing. A CV is more strongly based in chronological fact and provides a picture which comes closer to the reality than the pictures which get drawn in communities.

Q: If everybody has a strong personal brand, don’t companies fear these people could get chased by some competitor and recruiters? Or that employees just work for their own career purpose?
Dwight Cribb Most successful employees work for the own career advancement. But in the long term they will only achieve this by delivering results to their employers, because people are very good at spotting meaningless self marketing and will not fall for it for long. Good employees have always had a strong personal brand (also called reputation). It has been true in all areas and across the ages, if you do something well you will be admired by your peers and your reputation will spread. This means that others will try and employ your services, sometimes via a recruiter.

Q: What is your advice on how companies have to handle personal branding of the employees in the future?
Dwight Cribb Let people define themselves what they are comfortable with. Give them a clear guideline what company resources and what company information they can use to build their reputation and to what extent they must make clear what is their opinion what the company’s.

Q: What do you think of the personal web managers vision?
Dwight Cribb There are instances where this makes perfect sense, but I belive they are far and few between. This is a role which has precedence in the offline world, many high-profile business people, politicians and celebrities employ someone with this brief. Whether they do their job online, offline or in both really does not make much difference. We have come to expect that the picture we get presented of these people has been scripted and planned in detail. We even often admire the way in which they craftily manipulate their image. But I think we would be less inclined to condone or accept this level of abstraction in communication in our closer environment of colleagues, family and friends. A facebook status update from a friend loses relevance if I know that it was posted his or her personal web consultant, who was busy making them be liked by their friends and acquaintances.

Q: Give us 3 tips how to create a personal brand, please.
Dwight Cribb Be yourself, be honest, laugh at times.

Thank you for your time and your advice, Mr. Cribb.

Studie: Cross-Channel-Marketing nur eine Absichtserklärung

Endlich mal wieder eine Studie, die die Verknüpfung von Online- und Offline-Marketing auf den Punkt bringt: Cross-Channel-Marketing ist und bleibt interessant, aber schwierig ist die Umsetzung, Messung und Zusammenführung der Kampagnenergebnisse dennoch. Auch wenn sich weltweit um die Synchronisation ihrer Marketingaktivitäten Print, Online und TV bemühen.

So resümiert die Studie “Der digitale Horizont: Eine Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit” von TNS und Eyeblaster unter 400 leitenden Marketiers weltweit, daß 85% den Wert der Cross-Media Integration als wertvoll erachten und 67% Cross-Channel Kampagnen durchführen.

Dennoch gäbe es drei Gründe, so die Meinung der Marketingprofis, die die konsequenten Umsetzung von „Cross-Channelling“ hindern. Es gebe…

44% zu wenig geeignete Kennzahlen, Kampagnenwirkung und ROI zu messen
37% zu wenige Fallstudien, die die Wirksamkeit von „Cross-Channelling“ belegen
34% generell einen Mangel an nötiger Technologie

Wenn es jedoch zum Vergleich der Cross-Channel Performance Daten kommt, herrscht das Motto: “Der Wille ist stark, aber die Durchführung ist schwach.” Nur 12% machen den übergreifenden Performance-Abgleich der Daten, während die Mehrheit von 60% der Absichtserklärung verhaftet bleiben, da das Vertrauen in die Daten offensichtlich noch fehlt.

Der Vergleich der einzelnen Marketingaktionen zeigt, wie unterschiedlich das Wissen und die Umsetzung bei den Marketingprofis ist…

- Vergleich Display vs. Suchmaschinenwerbung: 51% der Befragten analysieren und vergleichen den Erfolg dieser beiden Werbekanäle, 38% würde es gerne tun.
- Vergleich PC mit TV oder PC mit Mobile Media: 22% der Befragten führen diese Analysen durch, bei 62 Prozent ist es noch ein Wunsch.
- Vergleich TV mit Mobile Media oder Außenwerbung (Outdoor) mit Mobile Media: Erst sieben bis acht Prozent der Befragten beherrschen die Erfolgsanalyse dieser Kanäle, 65% haben Interesse daran

Spot On!
Die Metrikendiskussion in der Marketingwelt ist weiterhin in schwerem Gange, aber wie es auch die Messungskriterien des Onlinemarktes an sich und der Social Media Bereich zeigen, so einfach ist es nicht.

“Die Frage ist: Will man die Daten zusammenbringen? Falscher Ansatz wäre klassischen Mediadruck und Internet zusammenzubringen, das macht noch wenig Sinn. Die Zukunft sieht anders aus. Was passiert, wenn ich eine Woche lang TV mache und dann auf Internet Key Words projeziere? Welchen Vorlauf brauche ich, wenn ich auf andere Medien projezieren will? Das werden die großen Themen.”
Christoph Benning, Managing Director, Eyeblaster

Niemand weiß, wer, wie, wann, wo und welche Metriken definieren wird. Keiner will es machen und einen ‘wahrheitsgemäßen’ und validen Standard der Welt schenken. Die Prognose von Christoph Benning, ob es jemals einen geben wird, ist: “Nein, die Datenerhebung ist zu unterschiedlich”.

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