Über die Vermarktung von Tweets und Onlinewerbung

30.09.2009 von  
Kategorie: Daily Top 3

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Nun hat also kress (Haymarket Media GmbH) öffentlich bekannt gegeben, daß man Tweets in seinem Twitter-Stream ab sofort vermarkte. Die Mail erreichte mich heute früh und ich hab dann das Ganze mal über einen Tweet promotet. Nein, natürlich nicht! Schließlich hab ich es absichtlich ‘entfremdet’ und mit der Frage nach der Zukunft von Social Media und Werbung versehen. Verstanden hat es dennoch jeder….

kressMein Tweet hat mich aber indirekt zu einem Promoter der kress-Aktion gemacht. Der Buzz geht zugunsten der neuen kress Vermarktung. Und die Promotion der Vermarktung des turi2-Streams geschieht mit diesem Post – und das alles ‘for free’. Ja, so läuft das Social Web…

Erst Ende April diesen Jahres wurde von turi2 bekannt gegeben, daß man bei beim eigenen Twitter-Stream mit der Vermarktung von Tweets begonnen hat. Nun zieht also kress nach. Aber nicht einfach so… – nein!

kress startet gleich in den Mitbewerb – mit Vollgas. Was sich bei jeder Vermarktung im Web immer wieder abzeichnet, führt sich auch hier fort. Man unterbietet erstmal sofort die Konkurrenz.

Die Tendenz in der Vermarktung der klassischen Print-Verlage zeigt nach unten… auch im Web. kress, ein Traditionstitel der Marketingbranche, vermarktet günstiger als die modernen Medienblogger des Peter Turi.

Ist das ein positiver Trend für die Bloggosphäre? Oder irre ich da? Nicht umsonst habe ich die Umfrage derzeit live zum Thema ‘Monetarisierung und Blogs‘. Die Bloggosphäre sucht nach Antworten auf die Frage der Vermarktung. Traditionelle Medienhäuser offensichtlich auch.

Unverständniss macht sich bei mir breit, wenn ich sehe, daß turi2 5.000 Follower hat und kress sogar über 7.900 Follower. Warum hat kress bei gleichem Inhalt (110 Zeichen und Link pro Tweet) dann den Preis von 200,- EUR und nicht 250,- EUR (oder mehr) pro Tweet gewählt? Man wäre trotzdem günstiger in den Markt der Twitter-Stream Vermarktung gestartet.

Aufgrund der hohen Followerzahl wäre der CPF (Cost-per-Follower) bei kress bei Anpassung an den turi2-Preis mit 3,1 Cents immernoch niedriger als die 5 Cents des turi2-Streams. Jetzt ist er halt “potenziert” niedriger: 2,5 Cents.

(Die Zahlen sind bewußt der Einfachheit halber gerundet…)

Spot On!
Auch wenn es Centbeträge sind. Es geht hier um die grundsätzliche Haltung, wie mit dem Thema Monetarisierung und Webvermarktung umgegangen wird. Und die läßt in meinen Augen zu wünschen übrig. Vielleicht habe ich das Prinzip der Vermarktung nicht verstanden und sollte mir das nochmals zu Gemüte führen. Aber irgendwie ist mir die Situation auch klar. Wir bewegen uns im Web…

Günstig, günstiger, free! Willkommen in der Webvermarktung…

Wollen wir wirklich, daß das alles so weitergeht mit der Webvermarktung?

News Update – Best of the Day

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daily1Have you ever wondered if there are fortune 500 companies that do social media right? 10 of them do! Just read Jennifer Leggio’s post… And if you want to know how to become an enterprise 2.0 company, just listen to Dion Hinchcliffe

The social web geeks tell companies to work with the new world of engagement and multilogue. But how do companies have to balance corporate blogs and social media. Andy Piper gives some good insights…

The world is talking in videos – and baby videos seem to become famous on YouTube. Check these top 10 dancing baby videos out…

dmexco: Rückblick auf die Premiere

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dmexcoDie Premiere der dmexco war ein Erfolg, … oder nicht? 14.200 Besucher, 290 Aussteller (mit 2900 Mitarbeitern) und 250 Pressevertreter. Zahlen sind gut. Zahlen sind beeindruckend. Denn Zahlen sind das Messinstrument der Branche und entsprechen der Sprache der Marketiers. Auch in dem von mir gehosteten Panel hatten Zahlen die entscheidende Bedeutung und eins wurde auch hier deutlich: Zahlen sind wichtig für das C-Level bei der Entscheidungsfindung und Investitionsbereitschaft, Marketing-Dollars zu “approven”.

Aber Zahlen beziehen sich nicht nur auf Page Impressions und Clicks. Und das war sicherlich eine der neusten Erkenntnisse der Marketiers seit dem Aufkommen von Social Media: Engagement ist gefragt. Das Blut des Engagements ist der Dialog (bzw. Multilog), denn nur der führt zu nachhaltigem Business-Leben, sprich zum Erfolg. Eigentlich ist das aber nunmal die Antithese von Werbung, die eine klare Sender-Empfänger Botschaft beherbergt.

Engagement als Messinstrument in die Überlegungen der Bewertung von Plattformen einzubringen, die dann auch von Marketingentscheidern und Media-Plannern entsprechender Wichtigkeit gewürdigt werden, dürfte eine der größten Herausforderungen der Web-Industrie werden. Die aktuelle europäische Yahoo!-Studie „Online-Werbeformate – Wissen, was wirkt“ bringt die Werbebranche bei der Definition von digitalen Erfolgskriterien vermutlich weniger weiter als eine Studie “Welche Erfolgsdefinition will das C-Level Management sehen”.

Zur Erfolgsmessung der dmexco könnte man in diesem Sinne die “beste OMD aller Zeiten” mal mit einer Bannerkampagne vergleichen (egal ob auf einem traditionellen Portal oder in einem Social Network gebucht). Entscheidend bei beiden ist, was am Ende dabei rauskommt.

Weder die Page Impressions noch ein Click haben einen Wert, wenn am Ende kein Engagement steht, d.h. die Staying Time am Stand (bzw. der Landing Page) wenigen Sekunden entspricht und keine Aktivität nach sich zieht. Da kann die Dwell-Time dann doch als Messkriterium wesentlich mehr an Erkenntnis leisten. Ist der Besucher am Stand stehen geblieben, hat er/sie sich den Stand angesehen, hat er/sie das Gespräch mit dem Standpersonal gesucht und hat er/sie sich Unterlagen oder Broschüren mitgenommen.

Ja, Erfolgsmessung ist mehr als nur zwei vordergründige Zahlen, die eine Koeffizienten (CPC) ergeben… Sicherlich ein Grund, warum Webanalyse groß im Fokus der Messe stand.

Grundsätzlich bleibt auch nach der dmexco die Frage bestehen, ob das bevorstehende, zukünftig den Ton angebende Messinstrument der deutschen Internet-Industrie, die Visits, wirklich zielführend für eine Modernisierung und die Monetarisierung der Branche ist. Hierzu habe ich mich im Vorfeld ausführlich auf dem dmexco Blog “Create Effects” geäußert. Die Messe hat hierzu keine neuen Erkenntnisse gebracht. Nur positive Stimmen waren zu vernehmen, die ebenfalls der Meinung waren, daß man hier nicht wirklich einen Schritt in der Vermarktung und Bewertung der Web-Plattformen weitergekommen sei.

Man mag mir verzeihen, wenn ich -trotz einer positiven Bilanz des Veranstalters oder der Branchengrößen (des BVDW)- dennoch in der Messeinheit der Marketer spreche. Die letzte OMD hatte 20.000 Besucher und 380 Aussteller, was einem Verlust von über 30% bzw. 25% entspricht. Liegt es an der abwartenden Mentalität der Deutschen: “Erstmal sehen, wie die neue Messe ist…”, oder an den Vermarktungs-Packages für die Standfläche? Es war nur eine Halle statt zwei wie in Düsseldorf- die vermarkteten Quadratmeter der Fläche im Vergleich zur OMD wären hier interessant. An der Rezession lag es offensichtlich nicht, obwohl die auch vor der Internet-Branche vermutlich nicht Halt macht. Man weiß es nicht so genau. Im nächsten Jahr (15.-16. September 2010) wird man es suggerieren können.

Über die Zahlen der offiziellen dmexco Party im Vergleich zur Kontraveranstaltung trg OMclub kann man sich jeder sein eigenes Bild machen. Eine Party ist nicht der Kernpunkt einer Messe – auch wenn man dies in den letzten Jahren beim Run um die Partytickets der OMD oft gedacht hat.

Spot On!
Mit Satellite Events und Twitter hat die dmexco internationale und neue Zielgruppen erschlossen sowie Anschluß an moderne Web-Standards gefunden, die eine OMD seinerzeit nicht berücksichtigt hat. Ob Google dann ausstellt oder nicht, ist kein Messkriterium für den Erfolg einer Messe. Der Zuspruch für die dmexco war ordentlich: offline wie online – Optimierungsbedarf gibt es immer. Und noch ein Gutes: Im nächsten Jahr wird man vermutlich nicht mehr an den Zahlen der OMD gemessen…

Und wie seht Ihr das?

Studie: Twitterer sind Werbung nicht abgeneigt

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twitterview-2Abgesehen vom exorbitanten Hype um den Micro-Blogging Service, stellt man sich die Frage: Warum der “Firmenwert” von Twitter auf 1 Milliarde Dollar geschätzt wird.

Nun hat aber eine Studie von Interpret Licht ins Dunkel gebracht. Die Studie macht dabei klar, daß Twitter Nutzer doppelt so empfänglich für die Einbindung in Markenkommunikation sind als andere soziale Netzwerker – und das auf verschiedenen Ebenen.

Die Studie von Interpret hat dabei mehr als 9.200 Internet Nutzer im August befragt. Das Ergebnis hat mich ein wenig erstaunt…

- 24% der Befragten, die auch Twitter nutzen, haben Produkte online bewertet oder ihre Meinung dazu abgegeben – dagegen stehen nur 12% Nutzer anderer Social Networks.

- 20% der Twitter Nutzer sehen sich auch gerne Firmenprofile an – hingegen nur 11% der anderen

- Ebenfalls 20% klicken sogar Banner oder gesponsorte Links an, aber nur 9% derer aus anderen Netzwerken.

Nun könnte man sagen, daß die Ablenkung durch Bilder, Ratings, Widgets oder Spielen bei Twitter natürlich wesentlich geringer ist. Zudem sind die Targeting Optionen bei Facebook noch nicht so, daß man sagen könnte, hier liege die Zukunft der optimalen Vermarktung ohne Belästigung der Nutzer durch unpassend platzierte Banner oder Inhalte. Oder welcher in einer glücklichen Beziehung steckende Facebooker hat noch nicht im Banner das Angebot von “Ehe-Vermittlungsbüros” erhalten?

Auch aufgrund der Penn State Studie läßt sich eine große Chance für Twitter im Advertising Business ausmachen. Schließlich sind 20% aller Tweets über Marken. Und Twitter hat ja auch alle Voraussetzung geschaffen, um die Monetarisierung ins Rollen zu bringen.

Das schreit förmlich danach mal die Twittergemeinde dazu zu befragen. Wie seht Ihr das? Wollt Ihr Werbung auf Twitter? Und wenn ja, wie soll die aussehen. So manches Twitter Werbe-Modell gibt es ja schon…

News Update – Best of the Day

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daily1Aus aktuellem Anlass der Wahl 2009 kommt das News-Update heute mal in deutscher Sprache…

Die Online-Werbung zum Wahlergebnis hat Conrad Electonics heute auf Spiegel laufen…

conrad-werbung

Nun sind die Wahlen gelaufen… und falls sich immer noch irgendwelche Personen fragen, warum der Wahlkampf nicht wie in Amerika nach dem Barrack Obama Vorbild ablief, dem sei hier nochmal ein kleiner Einblick in die Mißstände der Parteien hinsichtlich ihrer Webstrategie gewährt. Und der Tagesspiegel hat auch noch etwas zur Online-Strategie der Parteien geschrieben…

Erschreckt hat mich am Wochende übrigens dieser Beitrag einer Studie zur Kreditwürdigkeit der Spitzenpolitiker. Aber irgendwie ist er ein Abbild des Ergebnisses geworden…

Beten wir also, daß die Parteien sich ihrer Verantwortung bewußt sind und irgendwann der Wahlkampf auch mal aktiv im Web stattfindet.

Vier Jahre Zeit haben wir die Politiker ja jetzt zur Vorbereitung des Wahlkampfes 3.0.

Poll: Blogging ist die digitale Marketing-Taktik 2009

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blogger-starsIn Zeiten der Rezession gibt es viel Raum für Veränderungen – vor allem in Marketingtaktiken und -budgets. Lee Odden hat hierzu 17.000 Abonnenten des Online Marketing Blogs befragt, um die aktuellen Taktiken für 2009 zu erforschen.

Web 2.0 und Social Media setzen sich immer mehr durch – allein sechs der Top 10 Taktiken fielen in den Bereich sozialer Medien. Der Poll hat aus einer Liste von 45 Trends drei vorherschende digitale Marketingtaktiken hervorgebracht: Blogging, Twitter und Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Hier die Ergebnisse auf die Frage: “Welche 3 digitalen Marketing Channels & Taktiken stehen für Dich im Vordergrund in 2009?”

34% Blogging
29% Microblogging (Twitter)
28% Suchmaschinenoptimierung (SEO)
26% Social Network ‘Teilnahme’ (Facebook, LinkedIn)
17% Email Marketing
17% Social Media Monitoring & Outreach
14% Pay-Per-Click
12% Blogger Beziehungen
10% Video Marketing
7% Social Media Advertising

Da macht man sich natürlich erstmal Sorgen um die klassische Online-Werbeindustrie – denn wo ist Display Werbung? Oder finden sich diese Spendings jetzt in den Bereichen Blogging, Pay-Per-Click und Social Media Advertising wieder?

Wie seht Ihr das? Welche Taktik steht bei Euch im Unternehmen im Vordergrund?

Creating a cool social media case: Golfer Generated Content

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golf-kodakIn 2001, just one year after I started playing golf, I launched silicon.de Golf Masters. It is an invitational golf tournament for IT- and business decision makers. As these business managers have to be pampered within a very special atmosphere, we are always playing at a private golf club and try to find innovative and funny ideas to create this atmosphere.

And every year I am facing the challenge to find new lifestyle partners who want to place their products within this special target group. But sometimes -like this year- my brain has its extremely creative five minutes. So, I had the challenge of presenting a film to the golf players after the tournament on the one hand, and having an extraordinary case study for the golf tournament on the other.

Being a social networker I remembered a time back last year, when I got to know Jeffrey Hayzlett, CMO at KODAK. He was talking about KODAK’s social media activities on Facebook as well as Twitter – and the power of the digital video cameras Zx1 and Zi6. So I thought: “Hey, why not having the players create their own golf video of the day?”

The idea of golfer generated content was born…

I was lucky. KODAK really liked the project and I received an approval for this cooperation from KODAK – in only one day. And believe it or not… funnily enough the players who had no idea about my plans were crazy about the video idea, and they all wanted to win the cameras which we handed out for the winners of special contests (nearest to the pin and longest drive) after most of the players had tried them out.

So, here it is: Golfer Generated Content – creating content offline for the online world of our silicon.de YouTube channel: a reference for the silicon.de golf tournament, for KODAK’s commitment to the social media world, and to great golfers who created their own film.

And here is the feedback that I received from KODAK – from Jeffrey Hayzlett after he had watched the user generated video…

“Well, we recently launched the Kodak Challenge in America with the PGA Tour , so we strongly believe that golf is another great way for people to come together and share Kodak moments. I noticed from the video that you captured a lot of great moments and people having fun together. Plus I saw some good golf shots as well as some bad ones, which shows the authenticity of video as a communications tool. Thanks to Kodak Digital Video Cameras like the Zx1 HD videos are easily captured anywhere and anytime. Next time I would love to join you at the silicon.de Golf Masters, even though I do not play golf very well. :-)”

Plus Jeff’s quote for the production of the video which our video producer Marcus Kaempf created in 3 hours time for me… (seeing – evaluating – cutting – streaming)…

“I thought it is great – artistic in making and at the same time telling a story. Pictures and moving pictures are always telling a story and the participants of the silicon.de Golf Masters captured it beautifully in HD. With the Kodak Zx1 HD Pocket Video Camera you made me smile.

So at all players of the silicon.de golf tournament, to KODAK, and to our production specialist Marcus…

When people comment this post, this will be your applause! THX everyone for making it happen…

News Update – Best of the Day

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daily1As brief as possible as of flying to dmexco today…

Who is talking about recommendations for a great Twitter account in a blog? I will today: TheRealPRMan, Steve Farnsworth, is a great source of information for social media and pr relevant topics… i.e. he found the post: 50 things for using Twitter for business.

Social Media is changing Business. Read the 4 ways in which it does via Mashable by Soren Gordhamer

DHL knows how to deliver things… whatever you want them to do. Fantastic commercial…

Monitoring Ergebnisse – Deutsche Marken auf Twitter

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jvfotoDie Monitoring-Ergebnisse waren teilweise überraschend, teilweise aus Sicht der Twittersphäre (oder sollte ich sagen eines Social Median?) aber auch einfach zu erwarten.

Das Social Media Breakfast präsentierte gestern die Ergebnisse eines Twitter-Monitorings von 133 Marken in 20 Kategorien. Der Gründer von e.life, Jairson Vitorino, hat mit seinen Monitoring-Technologien im August über 23.000 deutsche Tweets von fast 8.500 Unique Twitter Usern ‘verfolgt’, die sich mit deutschen Marken auf Twitter befassen.

Die Hauptaussage des Monitoring-Ergebnisses zeigt Raum für Potential und für einen Einstieg von Marken in Twitter: Die Top 20 Brands in der Studie erhalten nahezu 66% des Twitter-Buzzes.

Die Marken iPhone und Apple generieren zusammen mehr als 18% der Twitter Nennungen und liegen damit weit vor Technik-Marken wie SONY (4,6%) und Microsoft (3,8%). Keine große Verwunderung herrscht sicherlich bei der Erkenntnis, daß IT, Auto, Elektronik, Smartphones und Telekommunikation die führenden Kategorien in den Tweets der Deutschen sind. Eher erstaunlich ist, daß sich als Nachzügler stark werbende Kategorien wie Luxusmarken, Kreditkarten, Kosmetik und abgeschlagen die Marken der Autoreifen zeigen.

IKEA ist die einzige Fachhandelsmarke unter den 20 Top-Marken Nennungen, die zahlreiche Tweets erhält (nahezu 3,4%). Überlegt man sich, wieviel Radio- und TV-Spots die Möbel-Retailer Segmüller oder die XXL Lutz-Kette machen, so sieht man hier die Chancen für genannte (oder hier nicht-genannte) Marken diese ins ‘Twitter-Spiel’ einzubringen. Aber auch, daß sich hier unterschiedliche Zielgruppen auf unterschiedlichen Medien- und Zielgruppenebenen tummeln.

Bei der Nutzung von Hashtags (welche von mir selbst eher selten Verwendung finden), sind die Deutschen sehr zuverlässig – auf rund 6 Tweets kommt ein Hashtag. Das beliebteste Hashtag ist #fail. Hier frägt man sich natürlich, ob dies ein “Mentalitätsphänomen” speziell der deutschen Twittersphäre ist. Da jairson ankündigte, die gleichen Monitoring Auswertungen in Madrid und England durchzuführen, wird sich bald zeigen, ob dort die Twittersphäre auch gern in Wunden bohrt?

Als führenden Twitter-Städte sind -ebenfalls nicht verwunderlich-Berlin, Hamburg und München auszumachen.

Spot On!
Sicherlich interessant ist, daß die sogenannten “Top Influentials” nicht zwangsläufig über die Topmarken twittern. Hierbei stellen sich mir einige Fragen: Will man sich nicht zu Marken bekennen, um die altbewährte redaktionelle Integrität zu wahren? Steht da die Bloggerehre auf dem Spiel? Ist das iPhone das einzige Brand, welches die führende Twittersphäre bewegt? Oder ist der Top-Twitterati wirklich markenresistent?

Liebe deutsche Twitterati, Eure Kommentare könnten hier wahrlich helfen…

Sämtliche Ergebnisse der Monitoring Ergebnisse gibt es hier zum Download.

Übrigens: Wer sich tiefergehender über Twitter und Business Cases informieren will, der kann dies auf einem der drei Termine der Tweetakademie machen.

Blogs und Monetarisierung – Umfrage

23.09.2009 von  
Kategorie: Daily Top 3

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jabra-m5390Wiedermal eine Umfrage. Nein, keine Angst… Daten von Euch will ich nicht. Ich interessiere mich für Eure ehrliche Meinung zum Thema ‘Blogs und Monetarisierung’. Schreibt einfach hier einen Kommentar…

Wie steht Ihr zu Werbung auf Blogs? Darf ein Blogger seinen Lesern Werbung präsentieren? Wenn ja, bis wohin geht die Schmerzgrenze? Und wie sieht es mit Business- versus persönlichen Blogs aus – Unterschiede? Steht Werbung gegen die Bloggerehre oder ist es eine Notwendigkeit für das Fortleben von Blogs? Werfen Affiliate Programme und Bannervermarktung derzeit zu wenig ab, oder seit Ihr damit zufrieden? Nutzt Ihr die Advertising Netzwerke wie Trigami oder mokono – und was haltet Ihr davon?

Habt Ihr sonstigen Input?

Die Meinungen sind für mich ein wichtiger Input für meine generelle Betrachtung der Bloggosphäre und ein wertvolles Update zum Thema ‘Blogs und Monetarisierung’. Natürlich werde ich hierzu eine Zusammenfassung schreiben.

Wenn Ihr für ein Interview zu diesem Thema offen seit, markiert Euren Kommentar mit einem Hashtag #monetization.

Wer mitmacht, kann gewinnen…
Jabra hat mir ein hochwertiges Bluetooth Headset M5390 als Gewinn für die Verlosung unter allen Kommentaren zur Verfügung gestellt. Ein Kommentar kann sich also lohnen…!

(Die Verlosung findet am 15.11.2009 statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!)

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