Top-Banken nähern sich Social Web langsam

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Es ist eine Weile her, daß ich über Deutsche Top-Banken zu Social Media und Web 2.0 geschrieben habe. Und in den letzten Wochen wurde mehrfach die Frage aufgeworfen, ob hierzu nicht mal ein Update notwendig wäre. Gute Idee meiner User – machen wir!

Nun könnte man annehmen, daß nach der Finanzkrise in 2009 bei Banken vermutlich ganz andere Prioritäten auf der Liste der Verantwortlichen stehen. Aber da gerade jetzt Vertrauensbildung Not tut, entdecken auch die Banken die Möglichkeiten des Social Web. Und wie man sich strategisch geschickt als Bank im Social Web ins Gespräch bringen kann, hat Mashable kürzlich mit einer guten Zusammenstellung der verschiedener Social Media Optionen und Cases des amerikanischen Marktes gezeigt.

Dieser Post soll nun den deutschen Markt durchleuchten. Methode: Eigene Recherche, ohne die Hilfe der PR-Exeperten aus den Bankhäusern. Schließlich sind wir Kunde und wollen uns den Markt selbst erkunden.

Deutsche Bank
Die Deutsche Bank hat wahrlich einen erstaunlichen Aktionismus hingelegt in den letzten Monaten. Alle aktiven sozialen Kommunikationsstränge bekommt der Kunde als eigene Sub-Seite innerhalb des Webauftrittes angeboten. Von diversen Social Networks wie Facebook, YouTube, Twitter bis hin zu RSS Feeds ist alles übersichtlich dargestellt. Die Deutsche Bank hat aber nicht nur einen Account in den Netzwerken sondern bei den meisten gleich mehrere mit klarer Zielausrichtung (Investement, Karriere oder auch Corporate Communication) bei der Kundenadressierung.

Kundenadressierung? Ja, von Kommunikation kann noch wenig die Rede sein, eher von klassischem PR Broadcasting. Twitter Accounts sind mit Facebook 1:1 verbunden und es sieht aus, als füttere lediglich der RSS-Feed der Presse- und/oder Marcomabteilung die Accounts inhaltlich. Klassische Push-Kommunikation in meinen Augen, da meist mit Webinaren, PR-Meldungen und Promotions mehr die Leadgenerierung im Vordergrund steht.

Da manche Accounts allerdings noch jung sind und wenige Follower haben, bleibt abzuwarten, wie sich der Umgang mit den modernen Medien etabliert. Auf jeden Fall hat die Deutsche Bank das Ohr nah am Markt und bereitet die Kunden auf zukünftige Banken-Trends vor: “Nach Schätzungen der Deutschen Bank werden bis zum Jahr 2011 weltweit bis zu 150 Millionen Menschen ihre Bankgeschäfte online und mobil tätigen.” Eine gute Idee, gleich einen Ratgeber anzubieten: “Sicherheit beim Mobile Banking”.

Dresdner Bank
Eine schnelle Recherche eröffnet einem, daß anscheinend an einem Corporate Twitter Account und an einem Corporate Facebook Account gearbeitet wird. Und auch die Investoren-Riege Dresdner Kleinwort der Unternehmensgruppe hat sich auf Facebook schonmal einen “sozialen Anfang” eingerichtet. Die sozialen Aktivitäten der übernommende Commerzbank AG hat vor kurzem erst Armin Cremerius beleuchtet. Die Dresdner Bank öffnet sich langsam (ganz langsam) auf den Weg zur sozialen Webkundschaft.

HypoVereinsbank – UniCredit
Stilles Twitter-Monitoring? Der Sparkasse hört man jedenfalls schonmal fleissig zu, wenn man sich die Following-Accounts ansieht.

Interessante Erkenntnis war für mich, daß bei YouTube die Branded Accounts offensichtlich nicht wie bei Facebook in die Markenhoheit der Unternehmen migrieren oder für diese freigehalten werden. Wenn man sich mal den HypoVereinsbank Account ansieht. Ob das für die Marke so dienlich ist…?

Bei meiner Recherche fand ich als erstes Googleergebnis eine Stelle als “Praktikant/in für Projekt im Bereich Social Media / Web 2.0 / Employer Branding”. Eine Praktikantenstelle für eine Person, die Internet-Trends erkennen soll? Eine tolle Herausforderung? Oder unterschätzt man angesichts der Job-Beschreibung nicht ein wenig die Macht des “Web 2.0″?

Die HypoVereinsbank nutzt offensichtlich die Kraft von Social Media zur Markeninszenierung, wie sich beim HypoVereinsbank-Lego-Tower-Event über Facebook zeigt. Kommunikation mit den Kunden kann im Social Web auch so entstehen – allerdings mit fragwürdiger Nachhaltigkeit und auf klassischem Marketing- oder PR-Kampagnenlevel. Ist die Aktion vorbei, kommt der Facebook Account zum Stillstand.

Sparkasse
Die Sparkasse zeigt aufgrund ihrer Unternehmensstruktur vor allem regionales soziales Web-Engagement. Die Sparkassen Holstein und Pforzheim Calw twittern schon fleißig. Letztere haben sogar schon Facebook für sich entdeckt. Die Nürnberger haben sogar ein Weblog, welches von Mitarbeitern der Sparkasse Nürnberg geschrieben wird und “offen und ehrlich über verschiedene Themen, z.B. Finanzen, Ausbildung, Gesundheit im Beruf und vieles mehr diskutieren”.

Die Sparkasse Berlin integriert Facebook zur Marketingunterstützung beim aktuellen Konzept “Giro Challenge 2010″. Eine gute Idee, die zum Mitmachen anregt und auf einem interessanten Konzept für Jugendliche basiert. Gut auch der Brückenschlag der Synergieerzeugung mit der Hautpstadtseite Berlin.de, die die Kandidatensuche ausschrieb.

Der Corporate Twitter Account ist eher ein erweitertes Sales-Promotionstool wie man derzeit am Beispiel der Autokredit-Aktion mit Gebrauchtwagen.de ersehen kann. Der übergreifende Youtube Channel der Sparkasse und auch der DEKA Investment Unternehmensbereich vorwiegend auf die eigenen Werbespots zurückgreift, wobei letzterer auch schon kleine Ansätze von informativem Web-TV liefert.

Generell wirken die Accounts noch wenig lebendig und wird selten aktualisiert.

West LB
Man könnte wahrlich sagen, im Westen nichts Neues. Wenn bei Google mein Post zu Social Media und Web 2.0 in Verbindung zur WestLB immernoch als erstes Ergebnis angezeigt wird, dann steht dort offensichtlich Social Media nicht auf der Tagesordnung und ist auch weiterhin kein Bestandteil der webstrategischen Planung.

Spot On!
Vielleicht machen die Banken ja ordentliches Social Media Monitoring. Dann wird sich in den Kommentaren sicherlich bald eine Antwort auf einige Fragen finden. Grundsätzlich fällt auf, daß die populären Social Networks gerne als verlängerter Marketingkanal gesehen werden und sehr kampagnengetriebenen Einsatz erfahren.

Ansonsten muss man mal feststellen, daß Social Media selbst in einer größeren Studie zur Bank 2015 nicht einmal erwähnt wird. Verwundert es da, daß einige Banken sich die Kundenkommunikation nach traditionellem Vorbild genehmigen und stärker auf ihre Kernkompetenzen Beratung und Vertrieb konzentrieren sowie strategisch wenig relevante Bereiche outsourcen?

Ob Social Media wohl zukünftig im Kundengeschäft des Bankenwesens eine Rolle spielt? Und ob Social-Banking auf Facebook bald zum Alltag gehört, darf man trotz einer verheissungsvollen Steria Mummert Consulting Studie wohl eher anzweifeln.

Unerklärlich bleibt mir, warum das Thema Blogs wenig Anklang bei Top-Banken findet. Obwohl doch selbst die Deutsche Bank in ihren Marktforschungsbemühungen das Wirkungspotential bereits vor Jahren erkannt hat. Aber vielleicht habe ich die auch übersehen…? Wer weiß…

PS: Danke an Brandflow für ein paar Links zum Post.

News Update – Best of the Day

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Just some weeks ago, I have been talking about the idea of replacing loyalty cards by social networking customer service to drive customer engagement. Now, the New York Times has extended the idea by the integration of location-based advertising using Foursquare… and of course replacing loyalty cards by social networks activity and mobile apps. The idea seems to be moving from trend to standard…

Often the question comes up which brands are the most valuable in the world. Millward Brown’s Optimor BrandZ Top100 Most Valuable Global Brands report gives us some insight. The key findings…

- Google is the most valuable global brand worth $114 billion (2nd is IBM with $86 billion, 3rd Apple with $83 billion, Microsoft was fourth with $76 billion.
- Social Media is a winner: Facebook has a brand value of $5.5 billion. Use of social media was a key trend across many of the successful brands this year, i.e. HSBC’s Expat Explorer online community.
- Strong brands such as Samsung (80% growth in brand value) and Starbucks (17% increase) are evidence that businesses with strong brands recover from adversity faster.

Heineken commercials know how to dive into the hearts of their main target group. “Men with talents” is another fantastic example after their “walk in fridge” idea… Sorry ladies, but we man love it!

Deutsche wollen keine Promi-Testimonials in Werbung

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Die Deutschen stehen nicht (mehr?) auf VIP-Testimonials in der Werbung. Eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und das Marktforschungsunternehmen Toluna hat 1500 Bundesbürger befragt.

Das Ergebnis ist eindeutig: Nahezu vier von fünf Deutschen wollen keine Werbung mit Promi-Testimonials mehr sehen, und 76% der Bundesbürger lassen sich nach eigener Einschätzung ohnehin nicht von Promi-Werbung beeinflussen.

Verwundert das? Wohl die wenigsten… Der Promi hat dabei nichts anderes im Sinn als den besten Deal zu machen. Ob die Marke zur Person passt, glaubwürdig rüberkommt und authentisch wirkt, ist dabei wohl eher zweitrangig. Zahlt die Marke den entsprechenden Auftritt, steht der Promi parat. Der Kunde weiß das und schaltet seine Aufmerksamkeit ab.

Ein paar Beispiele der Studie…
Mike Krüger, der Jahre für den Hagebau-Markt parat stand (31% wussten das), hat den Mitbewerb ebenso profitieren lassen. Ein Viertel der Befragten ging davon aus, Krüger sei für Hornbach oder Obi Testimonial als Werbepartner unterwegs.

56% der Befragten konnten Dieter Bohlen nicht einmal korrekten Margarine-Marke „Becel pro-activ” in Verbindung bringen. Noch schlimmer ist, wenn das Produkt eines Wettbewerbers dabei ins Spiel kommt oder der „Pop-Titan” gar nicht als Margarine Werbe-Testimonial gesehen wird.

Heidi Klum haben weniger als ein Fünftel der Befragten als Volkswagen-Testimonial wahrgenommen. Obwohl der prominente Ehemann Seal ihr noch in der Werbung zur Seite stand.

Zeugt das von einer erfolgversprechenden Werbehochzeit…?

Spot On!
Für Markentreue ist dem Konsumenten Authentizität und Glaubwürdigkeit in der Werbung entscheidend. Nur wer durch ehrliche Bekenntnisse auf sich aufmerksam macht, ist für die Wirkung der Marke auf den Konsumenten effizient. Man darf sich die Frage stellen, ob das zukünftig -vor allem im Social Web- eher mit Menschen “wie Du und Ich” dargestellt und erzeugt werden kann. Für mich liegt die Zukunft der Testimonial-Werbung im Empfehlungsmarketing mittels Social-Testimonials in Form von eigenen Bekannten, Freunden und Peers. Wer hierauf setzt und neue Wege geht, verhindert den schnellen Markenwechsel zu Mitbewebern und schafft Vertrauensbildung in seine Marke.

Investor Ron Conway talking about social web trends

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The well-known investor Ron Conway is talking on Techcrunch about the main trends in the social web industry: “real-time data” and “the web becoming more social (evidence in Facebook and Twitter)”.

It is interesting to listen to his view on the business and vision about the changes of Facebook. In the interview, he agrees that we are entering the age of Facebook. It sounds like a bit like a commercial for the leading social networking platform. “Everything you need is there. It is the universe.”

Do you agree?

Lotus JamCamp 2010 – Gedanken zu(m) BarCamp(s)…

26.04.2010 von  
Kategorie: Visionen

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Das Lotus JamCamp war für mich ein sehr inspirierender Eintages-Gedankenaustausch, auch wenn die Veranstaltung zwei Tage ging. Teilweise erreichte mich die professionell organisierte Veranstaltung (IBM Standard eben…) mit positiven, teilweise mit kritischen Einblicken in ein modernes Enterprise 2.0 Offline-Brainstorming.

Der Input der Beteiligten war allemal wertvoll und damit mal mein dank an die Organisatoren.

Vor allem der Vortrag ‘Strategie am Limit – Studienergebnisse zum Kulturraum Internet’ von Frank Schomburg, verdeutlichte eindringlich den Kulturwandel, der zwar in die Gesellschaft eindringt, aber für Unternehmen und ihre Entscheider eine große Herausforderung für die kommenden Jahre darstellt. Die Wertepräferenz der Digital Residents nach mehr Eigenverantwortung und veränderten Unternehmens-Spielregeln versus der die traditionelle Norm wahrenden Unternehmensführer der Digital Visitors steht noch an einem Scheideweg. Die ideologische Zusammenführung wird wohl noch ein paar Jahre dauern dürfte. Was über Jahrzehnte als bewährt galt, lässt sich nunmal nicht in einem Jahrzehnt reformieren.

Eine beruhigende Erkenntnis war, daß die Unterschiede in der Wertediskussion zwischen Digital Natives und Digital Residents (zumindest bei ‘heavy usern’ – Basis der Studienbefragten) keine Altersproblematik in sich birgt. Zeigt es doch, daß Offenheit ein Umdenken ermöglicht. Der Beteiligungs Boom im Social Web geht dennoch erst langsam richtig los und mit ihm verschiebt sich die Macht auf die Anbieterseite. Unternehmen sollten vor der glimmenden Lunte der Netzwerkresonanz Vorsorge treffen, so der Rat vom Schomburg. Er resumierte, daß der Erfolgsfaktor der Unternehmen in der Fahigkeit liege, zwischen Netzwerk und Hierarchie zu wechseln (schön illustriert am Beispiel des Chaos-Pendels).

Eine wichtige Bemerkung von Dr. Peter Schütt, Leiter Knowledge Management IBM Software Group EMEA, aus seinem Vortrag “Führen im Enterprise 2.0″ sei hierbei nicht unerwähnt. Beim Thema Crowdscourcing und Ergebnisfindung weist er auf eine feinen Unterscheidung zu James Surowiecki hin, der sich mit meiner Erkenntnis deckt. Letztendlich entscheide nicht der Mittelwert der Masse, sondern es gilt die “Leuchttürme in den Crowds zu identifizieren, um die Weisheit der Masse zu erkennen”.

Barcamp als Eventmodus
Allerdings sind für mich, offen gesagt, Barcamps bzw. Open Space Offline Sharings mit Businessfokus immernoch nicht unbedingt in meinen persönlichen Arbeitsalltag übergegangen. Das hat verschiedene Gründe (Feedback an IBM)…

Zeit ist eines unserer wertvollsten Güter für die und in der Zukunft. Als Als Familienvater hat man auch im Zeitalter des Social Web seine Verpflichtungen und seine Wertevorstellung von Zeit für die Familie – früher sagte man mal Wochenende. Wenn BarCamps am Wochenende stattfinden, brigt das Konfliktpotential für Communities wie den heimischen Familienrat oder auch den auf dem Camp zahlreich angesprochene Betriebsrat.

Wenn es ein Business-Event ist und trotzdem BarCamp Charakter hat, kann es ruhig unter der Woche stattfinden. Ob es dann nun als BarCamp tituliert wird, oder nicht, ist zweitrangig für die obigen Communities. Der Austausch des Input bringt den Erfolg der Veranstaltung. Bekommt die Veranstaltung zusätzlich noch einen inhaltlich und organisatorisch-traditionellen Eventtag, so birgt es allerdings die Gefahr, daß Teilnehmer dem offiziellen Tag zuviel Aufmerksamkeit widmen könnten.

Die Location Ehningen als Standpunkt halte ich auch weiterhin für sehr sinnvoll. Ehningen ist die Basis des Unternehmens IBM (in Deutschland) und ein klares Bekenntnis zum gelebten Kulturwandel. Große Unternehmen wie IBM müssen den Geist und die Inspiration der modernen Event-Kommunikationsformate anderen Großunternehmen vorleben. Eine Auslagerung würde den Anschein erwecken, daß das Format nicht von der Unternehmsführung anerkannt wird.

Entscheidend für die positive Infizierung weiterer Unternehmen “Pro Social-Web” ist es sicherlich, mehr Business-Entscheider als Listener für eine solche Veranstaltung zu gewinnen. Da das Format den Eindruck eines traditionellen Club-Charakters (“Aktionismus ist gefragt”) erweckt, kann das gerade diese Personen davon abhalten, sich die Zeit zu nehmen. Und, wer nicht firm ist, will sich nicht mit einem Beitrag die Blöse geben… schon gar nicht als Top-Entscheider.

Spot On!
Mein Beitrag “Karriere der Zukunft – Zwischen Personal Branding und Produktivität” wurde eingehend diskutiert. Die anschließende Diskussion drehte sich um den Gedanken des unbezahlten Zweitjobs, den zeitlichen Aufwand, Monetarisierung und die Vision des Personal Web Managers als gangbares Hilfsmodel zum täglichen Aufwand, den das Social Web im Business fordert. Mein vorangegangener Gedankenaustausch mit Dr. Peter Schütt beim Mittagessen und der Besuch seines Vortrages zeigte mir zahlreiche gemeinsame Strategie-Denkansätze. Vor allem die Erkenntnis der Zerstreuung der Mitarbeiteraufmerksamkeit durch Soziale Medien und die damit notwenidge Refokussierung von Resourcen durch das Management deckte sich: “Führen bedeutet heute immer mehr, die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter zu lenken”.

PS: Hätte man auch enden können… ‘im Sinne des Unternehmensauftrages zu inspirieren’?

News Update -Best of the Day

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Social Media is still not a business for CEOs. The main reason becomes obvious when we listen to an interview with Forrester Research CEO George Colony: older age, missing time and having too many constraints.

If parents fear their kids might be addicted to some sort of drugs, they should listen up to this study: Researchers at International Center for Media and the Public Agenda (ICMPA), University of Maryland (UM), U.S. found out that internet (mainly social networking) and cell phone dependency among students is turning into an addiction.

The online world makes us forget traditional human values of life sometimes: Bringing people together…. in the offline world! This commercial by YMCA sends the world a lot of hidden warnings and a lovely message with wonderful and effective animation. Think about it!

Only few websites trustworthy? Yes, says OTA study…

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Adopting standards to cut down online fraud is obviously not one of the major topics retailers are checking their web site business for. The Online Trust Alliance confirms this stement. Their recent study results illustrate that only 8% of consumer web sites made it onto the organization’s “honor roll” of sites taking stringent measures to reduce online fraud enabled by forged emails, phishing sites and malware.

The survey looked at 1,200 web sites and 500 million emails purporting to be from either Fortune 500 companies, top Internet retailers or federal government web sites.

The group set up an honor roll of companies that it said are free of malware and free of links to sites containing malware. Sites that got listed also have extended validation SSL certificate which is used by web sites that scramble or encrypt sensitive data transmitted during online transactions.

The 500 top Internet retail sites had the highest percentage on the OTA honor roll at 14%. Federal government sites finished with the worst results. Only 3% made it to the honor roll.

Some further findings…
- 8% (113 companies) earned entry into the OTA 2010 Online Safety Honor Roll, for their adoption of EV SSL Certificates, one or more forms of email authentication and successful scan for malware.
- Over 26% of the Internet Retail 500 and top 100 financial services companies have adopted EV SSL certificates.
- Worldwide growth of EV SSL certificates has exceeded 90%, growing to 23,000 deployments.
- 14% of the Internet Retail 500 and 13% of the Top 100 FIs have adopted both email authentication and EV SSL certificates.

“While major corporations, banks, governmental agencies and industry working groups talk about best practices, the majority are failing to adopt, risking demands for added regulations.” Craig Spiezle, Executive Director and President, OTA.

On the honor roll were top technology companies like Apple Inc., Cisco Systems Inc., eBay Inc. and PayPal.

News Update – Best of the Day

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Human resources embraces social media for their busines purpose but needs more resources. This is the essential finding of a study by ochrehouse, a recruiting outsourcing company. 82% of HR professionals now use social networking as part of their attraction strategy. The study makes clear that less than 30% of HR professionals have a dedicated resource for social media. 45% admitted to not having a formal social media strategy in place and only 23% measured its return on investment.

It seems that social shopping is on an all time high on the web. And some clever people have just launched their Mertado platform that “rather than try to integrate social features into a retail site, it’s offering a store that’s actually built on Facebook Platform and Facebook Connect, and it’s looking to use the social graph to its advantage.” Read more on Techcrunch

Although it is still quiet, the main sports brands are getting ready to heat up the emotions for the World Cup 2010 in South Africa. Nike launches an online viral campaign by Wieden+Kennedy for some new soccer boots. The idea behind it explains Pierre Janneau, Art Director, Nke Football: “Mother Nature doesn’t understand the ‘perfect pitch’. We wanted to demonstrate the many faces she might show during the tournament with a graphic illustration of how pitch surfaces unexpectedly evolve during the course of a game.” In this viral, you can tell FC Barcelona’s Zlatan Ibrahimovic has got the right grip for the ground to succeed with a great finish. Lovely futuristic idea…!

Vom Kulturwandel zum Chief Culture Officer

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Manche mag es nerven, wenn im Social Web permanent die Rede vom Kulturwandel ist. Andere leben diesen Kulturwandel, erfinden neue (Job)Titel wie den Personal Web Manager. Grant McCracken benennt in seinem (nicht mehr ganz neuen, aber sehr aktuellem) Buch eine moderne “Stabsstelle” in Konzernen danach: Chief Culture Officer.

In seinem Buch (und im Kleinen in diesem Videointerview) geht McCracken darauf ein, wie Firmen den Chief Culture Officer finden sollen, um weiterhin an vorderster Kundenfront den Puls der Zeit zu erkennen, und wie Kunden Marken mitgestalten können.

Die Person des Chief Culture Officer kann es derzeit sogar in unvollendeter Form schon geben. McCracken bezeichnet diese Personen als “Cool Hunter” oder “Guru”. Eine Art Visionär, dem es aber noch am tiefergreifenden Verständnis für den wandelnden Kulturanspruch fehle. Dieser dreht sich darum, was der Menschheit wichtig ist und was sie für ihr Leben benötigen.

Persönlich finde ich seinen Vergleich des alten und neuen “Marketing-Auftrags” interessant.

Alt: “You load up the canon. You come up with a simple message. You say it as often as you can, as load as you can until the dimmest person in the world understands that’s…”

Neu: “That’s just irritating for everyone. What we want instaed is something closer to conversation. And the buzz word that people are now usinmg is the social co-creation. If you want a vital animated brand, if you want to bring in people like this guyin the spot we just saw to help co-create that brand (…) so what you do is you send them of.”

Konzerne, die dem Kulturwandel einen Schritt näher kommen wollen, sollten sich das Video in Ruhe ansehen – und sich mal Gedanken darüber machen. Und idealerweise ihre Meinungen dazu mit uns teilen…

News Update – Best of the Day

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It is a question that comes up quite often: How to connect HR and social media? Jon Ingham puts some light into the shadow and gives some cases on how to bring the two worlds together.

Facebook is not only surpassing Google as the most popular website (in the US). It is also getting 41% of social media traffic according to some new stats by Hitwise.

Vitamin Water were the first to let their customers name and create their own drink, with their prefered taste. Interesting to see their new commercial which highlights their Facebook fan page in the end. Nice touch, though the commercial content is nothing special to me. Watch it and tell us what you think…

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