Blogs und Monetarisierung – Umfrage

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jabra-m5390Wiedermal eine Umfrage. Nein, keine Angst… Daten von Euch will ich nicht. Ich interessiere mich für Eure ehrliche Meinung zum Thema ‚Blogs und Monetarisierung‘. Schreibt einfach hier einen Kommentar…

Wie steht Ihr zu Werbung auf Blogs? Darf ein Blogger seinen Lesern Werbung präsentieren? Wenn ja, bis wohin geht die Schmerzgrenze? Und wie sieht es mit Business- versus persönlichen Blogs aus – Unterschiede? Steht Werbung gegen die Bloggerehre oder ist es eine Notwendigkeit für das Fortleben von Blogs? Werfen Affiliate Programme und Bannervermarktung derzeit zu wenig ab, oder seit Ihr damit zufrieden? Nutzt Ihr die Advertising Netzwerke wie Trigami oder mokono – und was haltet Ihr davon?

Habt Ihr sonstigen Input?

Die Meinungen sind für mich ein wichtiger Input für meine generelle Betrachtung der Bloggosphäre und ein wertvolles Update zum Thema ‚Blogs und Monetarisierung‘. Natürlich werde ich hierzu eine Zusammenfassung schreiben.

Wenn Ihr für ein Interview zu diesem Thema offen seit, markiert Euren Kommentar mit einem Hashtag #monetization.

Wer mitmacht, kann gewinnen…
Jabra hat mir ein hochwertiges Bluetooth Headset M5390 als Gewinn für die Verlosung unter allen Kommentaren zur Verfügung gestellt. Ein Kommentar kann sich also lohnen…!

(Die Verlosung findet am 15.11.2009 statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!)

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Kommentare

21 Kommentare zu "Blogs und Monetarisierung – Umfrage"

  1. silberlicht am 23.09.2009 10:12 

    Wenn wir von den Playern im Social Media Umfeld stets Authentizität fordern, sollen wir das auch von uns als Bloggern verlangen. Heißt für mich:
    Werbung gern, aber unter 2 Voraussetzungen:
    – Keine Pop-Ups, -Unders oder andere disruptive Displays
    – Keine versteckten Werbebotschaften im Text. Wenn ein Blogger eine Wirtschaftsbeziehung mit einem Unternehmen unterhält, sollte er sie offenlegen. Es stört mich nicht, wenn ich weiß dass einer von von Vodafone Geld bekommt und deshalb über ein Handy schreibt – solange ich es weiß und solange der Text trotzdem noch gut ist.
    Ach ja, dieser Text entstand ohne Unterstützung eines Sponsors – leider.

  2. U. am 23.09.2009 12:01 

    Wer Blogs regelmäßig liest und trotzdem glaubt, von Werbung belästigt zu sein ist in meinen Augen eine völlige Pfeife. Es müsste eigentlich eine Frage der Ehre sein, gute Artikel mit einem Klick zu belohnen! Wenigstens sporadisch sollen sich Blogger „Recherche“ in der Kneipe leisten können. Und wenn der eine oder andere von seiner Leben kann, würde es der Bloggosphäre auch nicht schaden.

  3. Karl-Heinz Wenzlaff am 23.09.2009 13:28 

    Bloggen muss authentisch und glaubwürdig sein, um einen großen Leserstamm aufzubauen. Dem steht Werbung nicht entgegen, so lange Sie als solche gekennzeichnet ist. Auch bezahlte Artikel sind auf einem privaten Blog okay, wenn eine entsprechende Disclosure das kenntlich macht.

    Bei Business-Blogs gibt es zwei Fälle:
    1. Problogger betreiben ihr Blog, um direkt damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das geht nur mit bezahlten Artikeln, Vermarktung von Werbeflächen oder Affiliate-Links, oder mit allem zusammen. Dennoch kann solch ein Blog sehr lesenswert, authentisch und spannend sein. Auch hier ist es zwingend, dass Werbung klar gekennzeichnet wird, weil die Leser sonst über kurz oder lang wieder abspringen.
    2. Bei Small Business Blogs und Corporate Blogs läuft Werbung für andere meistens den eigenen Verkaufsinteressen zuwider. Aber auch Werbung in eigener Sache kann auf Corporate Blogs dann kontraproduktiv sein, wenn sie zu oft und plump erfolgt. Hier ist es sehr viel besser, durch gute Blogpostings die eigene Themenkompetenz darzustellen und damit Lesertreue und Vertrauen aufzubauen, die im Idealfall in künftige Aufträge oder Verkäufe münden.

    #monetization

  4. meine.projekte » Blog Archive » Fresh From Twitter am 23.09.2009 19:06 

    […] RT @thestrategyweb Blogs und Monetarisierung – Umfrage http://bit.ly/1zSB9B […]

  5. Andreas am 24.09.2009 08:48 

    Ich finde Bloggen nicht gut und absolut unsinnig.
    Im Enddeffekt wird man nur mit noch mehr Infos zugepostet.
    Genau wie bei Twitter. Wer es braucht, soll es nutzen.
    Ich habe mich am Anfang dafür mal interessiert um mitreden zu können. Ich finde es absolut unnötig. Aber soll doch ruhig noch mehr Datenmüll durch das Internet flitzen.
    Wozu auch noch real miteinander reden. Man kann sich ja so schön verstecken im Internet.
    Ganz nach dem Motto:
    Frau: „Schatz,möchtest Du noch einen Kaffee?“
    Mann: Sprich mich nicht an, schreibs mir via Twitter oder Blog.

  6. Brunhilde am 24.09.2009 08:49 

    Werbung gehört ja irgendwie immer dazu.
    Wenn nicht nach jeden Klick ein Popup aufgeht und einem die Sicht versperrt, gehts ja noch.
    Ansonsten sind Blogs ganz nützlich finde ich.

  7. Reinhard am 24.09.2009 08:50 

    Für mich ist Bloggen eine neue Form einer Homepage. Was anderes ist es ja auch meines erachtens nach nicht.
    Sinnvolle Bloggs oder sagen wir mal Nachrichten lese ich gern durch.

  8. Vasco Sommer-Nunes am 24.09.2009 09:59 

    Blogvermarktung in Deutschland steht noch am Anfang, aber es geht in grossen Schritten voran. Wer mit Blogs Geld verdienen möchte, dem sollte das auch möglich sein und wir bemühen uns sehr, insbesondere Formate zu entwickeln und anzubieten, die der Blogosphäre entsprechen.

    Von gekauften Blogeinträgen halten wir gar nichts. Ich persönlich würde jemanden sofort aus meinem Feed werfen, wenn er einen gekauften Eintrag postet. Damit verschwendet er nur meine Zeit. Die Blogosphäre lebt davon, authentische Meinungsbildung zu fördern – gerade diese Qualität macht sie wertvoll und auch damit wertvoll für Werber. Blogger sind die einflussreichste und wohl progressivste Nutzergruppe im Netz, daran kommen immer mehr Marken einfach nicht vorbei. Wer sich kaufen läßt, riskiert sein Authentizität.

    Neben regulärem Displayadvertising versuchen wir daher, Formate wie das BlogAd (http://tinyurl.com/l9dph6) Marketingverantowrtlichen näherzubringen. Es ist der Renner auf der Dmexco für uns dieses Jahr.

    Aber auch jeder Blogger ist gefordert – ein zügiges Reagieren auf Anfragen des Vermarkters hilft! :) Und: die Blogosphäre vermarktbar zu machen ist ein riesiger Kommunikationsaufwand, den kaum ein Vermarkter gehen will – bedeutet es doch die Auseinandersetzung mit Seitenbetreibern/Bloggern, die häufig nur wenig Reichweite haben, aber viel diskutieren wollen.

    Da ist allen Beteiligten geholfen, wenn ein offener Diskurs über die Weiterentwicklung von Werbeformaten geführt wird aber vor allen Dingen die Durchführung der Kampagnen möglichst reibungslos erfolgt. Wir kümmern uns um mehr Kampagnen, Blogger um guten Content, will sagen, mehr Besucher. Dann läuft das.

    Viele Grüße von der Dmexco!

  9. Claudia am 24.09.2009 10:56 

    Werbung auf Blogs finde ich ok, solange sie nicht belästigend ist – d.h. layer-ads, sich ständig öffnende popups usw. Das Lesen darf nicht durch Werbung behindert werden.
    Der Blog kostet in irgendeiner Form Geld und das kommt unter Umständen durch Werbung wieder rein.
    Sie soll – insbesondere bei privaten Blogs – als Werbung gekennzeichnet sein. Bei Unternehmensblogs ist es mir vorher schon klar, dass dort bewußt positiv über das Unternehmen und seine Produkte geschrieben wird.
    Ich selbst habe mit Werbung, Affiliate Programmen usw. gar nix zu tun, mein Blog ist nur ein Hobby, kostenlos (dafür lässt der Anbieter halt Werbung drauf laufen).

    Letztlich wird sich das über den „Markt“ regeln. Blogs, die es übertreiben, unehrlich sind usw. werden das an den Leserzahlen oder Feedbach merken und, falls sie nicht reagieren, irgendwann untergehen.

    zu Andreas am 24.09.2009 08:48:

    Blogs und Twitter sind kein Ersatz für Kommunikation, sondern eine Erweiterung. Mit Menschen, die in meiner Nähe sind, kann ich natürlich direkt (offline) kommunizieren, aber mit Menschen aus anderen Städten, Bundesländern, Ländern, Kontinenten nicht. Da lob ich mir das Internet mit all seinen kommunikativen Möglichkeiten.

  10. Jan Manz am 24.09.2009 13:11 

    Hi Martin,

    ich finde: Werbung im Umfeld – ja. Jedoch keine Pop-Ups oder dergleichen. Der Fokus muss m.E. auf dem Posting, bzw. den Inhalten liegen – andernfalls (zumindest ist das mein Blickwinkel – im wahrsten Sinne des Wortes :) der Leser bzw. Rezipint weg.

    Ähnlich sieht dies bei eingebetteten Videos aus. Je länger die Werbung vorweg, desto schneller clicke ich weg.

    Zumindest mir geht es jedoch so, dass Werbung im Video, bspw. als Banner/ Bauchbinder oder dergleiche ok ist.

    Ganz wichtig ist dann – vgl. Silberlicht! – das Thema: Bezahlte Postings bzw. Offenlegung von Wirtschaftsbeziehungen. Jeder Blogger darf gerne Geld verdienen – solange er gut schreibt – va bene. Wenn es aber plump wird, bin ich weg.

    Und gekaufte Postings… nun, daran (mag ich nicht) glauben… :)

  11. Sonnenblume333 am 25.09.2009 21:14 

    Mich stört Werbung nicht, wenn sie dezent eingebaut ist und zum Blog passt. Dabei denke ich z. B. an Produkte von Amazon.

  12. skyworker am 25.09.2009 21:45 

    Es gibt kleine wie große Blogs und ich finde die Werbung wichtig.Da sie auch Partner dieser Blogseiten sind und somit alles aufbauen zur Unterstützung.
    Werbung begegnet uns auch im normalen Leben und gehört halt dazu.
    #monetization

  13. Claudia L. am 25.09.2009 22:24 

    Ich finde Blogs allgemein nicht so interessant. Deshalb finde ich die Werbung auch nicht notwendig.

  14. Martin Meyer-Gossner am 26.09.2009 01:10 

    Erstmal Danke für Euer Feedback, welches sehr interessant und ausführlich ist. Aufgrund der dmexco komme ich erst jetzt zu einer Antwort.

    Zwei Erkenntnisse nehme ich bisher mit: Werbung wird akzeptiert auf Blogs und grundsätzlich will die Bloggosphäre auch eine authentische Option der Vermarktung (abgesehen von Business-Blogs). Nur von kleinen Beträgen aufgrund von Affiliate, Google Adsense und Amazon wird sich selbst ein qualitativ-hochwertiger Blogger nicht monetarisieren – außer er/sie lebt spartanisch. Nur vom Bloggen allein, kann bisher kein Mensch leben, oder?

    Vielleicht könnte man als Social Median gut leben, der neben seinem Blog seinen Kunden auch alle seine Social Network Profile oder auch einen YouTube oder Twitterstream mitvermarktet?

    Eine verrückte Idee? Ihr werdet es mir sagen…

  15. Über die Vermarktung von Tweets und Onlinewerbung am 30.09.2009 17:45 

    […] Oder irre ich da? Nicht umsonst habe ich die Umfrage derzeit live zum Thema ‘Monetarisierung und Blogs‘. Die Bloggosphäre sucht nach Antworten auf die Frage der Vermarktung. Traditionelle […]

  16. Dennis am 09.10.2009 15:27 

    Finde Werbung auf Blogs ok, solange sie nicht im Vordergrund steht und von den eigentlichen Inhalten ablenkt.

    Daher nein zu: Pop-Ups und Layer-Werbung. Ja zu: Kontext-sensitiver Werbung, Affiliate Programmen, Textlinks (Linklift, Teliad etc.) und Paid Blogging. Paid Blogging sollte aber klar gekennzeichnet sein und nur Dienste und Unternehmen beinhalten, hinter denen der Autor auch steht.

    Radikalen Meinungen „Werbung auf Blogs = NoGo“ finde cih totalen Schwachsinn. Der Betrieb eines Blogs kostet Zeit und Geld. Von daher ist es legitim, wenn der Autor sich über Werbung&Co. ein wenig Geld dazuverdient.

    Habe mir zu diesem Thema auch schon einmal ausführlich Gedanken gemacht: http://blog.kallerhoff.org/2009/09/22/montarisierung-von-kleinen-blogs/

  17. Christian Faltin am 27.10.2009 16:30 

    Blogs werden in meinen Augen eine immer wichtigere Informationsquelle im Web. Natürlich nicht für alle Themen pauschal, aber z.b. für spezialisierte Informationen. Wer interessant schreibt, muss recherchieren. Und Recherche kostet Zeit, Geld und Hirnschmalz. Journalisten erhalten dafür ein Gehalt, warum also sollen Blogger kein Geld damit verdienen dürfen.

    Wer Blogs aus moralischen Gründen die Möglichkeiten der Refinanzierung über Werbung abspricht, erreicht genau das Gegenteil des Gewünschten. Wichtige Stimmen abseits der großen Medien würden/werden verstummen.

    Deshalb ein klares Plädoyer für Werbung in Blogs. ja, aber klar kenntlich gemacht. Und wer mit Unternehmen zusammenarbeitet und dafür Geld bekommt (aus meiner Sicht absolut statthaft), sollte dies ebenfalls ausweisen.

    Wir würden auf unserem Blog
    http://cocodibu.typepad.com/zehnminutenblog/
    jederzeit Werbung integrieren, wenn wir bestimmte Produkte und Marken vorher ausschließen können.

  18. Martin Meyer-Gossner am 28.10.2009 13:34 

    @Christian Danke für Dein Feedback. Was wäre denn, wenn man sogar auswählen könnte, welche Marken auf dem eigenen Blog werben dürfen. Natürlich basierend auf einem hochpreisigen Vergütungsmodell – kein TKP, CPM, CPC, etc. … und natürlich entsprechend markiert…?

  19. Devil am 13.11.2009 11:44 

    Hallo!
    Ich finde es ok, wenn ein Blog über Werbung finanziert wird, jedoch finde ich, dass diese dann auch eindeutig als Werbung zu identifizieren sein muss. Viele Blogger schreiben ja über bestimmt Artikel mehr als über andere, was höchstwahrscheinlich auch mit Werbung zusammenhängt. Wenn also jemand der einen Laufblog hat, Schuhe von einer bestimmten Firma gesponsort bekommt, so wird dieser auch nur Positives über diese Schuhe zu berichten haben und andere Marken vernachlässigen. Dies fällt dem durchschnittlichen Blog-Leser aber nicht auf. Wie gesagt, Werbung ist ok, aber sie sollte auch als solche zu identifizieren sein.

  20. Dennis am 30.11.2009 09:45 

    Vielen Dank für das Headset! Habe es heute aus der Post geholt und mich wirklich sehr gefreut … :)

  21. dionysus||elysium : Ja is denn heut scho’ Weihnachten … am 30.11.2009 23:28 

    […] Internet-Recherche lösen: das Headset wurde vor einigen Wochen bei einer Umfrage zum Thema “Monetarisierung von Blogs” auf dem Weblog “The Strategy Web” unter allen Kommentierenden verlost. An dieser […]

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