The Strategy Web – going mobile on an iphone app
12.01.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: English Content, Mobile Business
The mobile iphone app trend can be heard all over the bloggosphere. We all know the future is mobile and people want to read their preferred social medians on the go. And some web-experts have launched their own iPhone app lately. The Strategy Web (download in iTunes) went mobile with the start of this year 2010 as well…
Two of my favorite web-experts Jeremiah Owyang and Seth Goddin started their iPhone app more or less at the same time. And they all can be read every day, for free. You just have to download it on your iPhone!
Jeremiah and I have chosen the nice developer guys from MotherApp to get our personal version of a real iphone app. It took the guys just one short week to get the app live on iTunes. And this is not only a mobile version of our blog without heavy graphic load in the back-end. This is a true iPhone app with native Apple interface which includes the integration of all the main relevant social media platforms of my social web strategy (except from Facebook): Blog, Twitter and YouTube.

Above: screenshot of the app start page and latest blog update

Above: screenshot of a post page, YouTube channel, and the Twitter timeline.
MotherApp offers an interesting way to get your brand and content mobile. Even if there is no internet connection the content can be read as it is downloaded. Good work!
Two further iPhone apps I woul dlike to recommend. Take a look at Guy Kawasaki and Brian Solis (he even has integrated location-based features).
This is still an early stages version. Two negative things that will hopefully improve in the future: Brands need a developer to create the iPhone app and only my comments can be seen – not really social web world, I know. But hey, who is perfect…?!
Let me know what you think. Looking forward to your feedback.
Die Zukunft des mobilen Web: Experimentierzeit ist vorbei
06.03.2009 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Featured Stories, Mobile Business
One-on-One Interview with Olav A. Waschkies
Director Strategic Marketing & Mobile Internet, Pixelpark
Olav A. Waschkies arbeitet seit über 15 Jahren in der Kommunikationsbranche und verantwortet seit Anfang 2008 als Director Strategic Marketing & Mobile Internet, die Mobile-Aktivitäten von Pixelpark Agentur. Der gelernte Betriebswirt mit Stationen an der Universität zu Köln und der Universidad de Navarra in Pamplona ist Marketer der ersten Stunde im digitalen Marketing und seit 2000 bei Pixelpark beschäftigt. Olav A. Waschkies ist stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitaler Wirtschaft (BVDW) e.V.
The Strategy Web hat Olav Waschkies über die Zukunft des mobilen Web befragt.
Q: Was sind die Eckpfeiler einer guten ‘mobilen Webstrategie’?
Olav Waschkies Eine gute mobile Webstrategie zeichnet sich durch Zielkongruenz der mobilen Aktivitäten zu den übergeordneten Gesamtzielen der E-Business-Strategie aus. Dies kann von der Erschließung neuer Umsatzfelder im Bereich Mobile Advertising über die Integration des Themas Mobile im Bereich Distanzhandel hin zur Kostenreduktion durch Prozessoptimierungen im Bereich Costumer Self Service sein. Entscheidend sind die Faktoren – Zielgruppe und Akzeptanz des Mobile Internet, Technische Architektur der eigenen E-Business-Aktivitäten und interne Entscheidungsstrukturen und Akzeptanz für neue marktrelevante Themen im digitalen Umfeld.
Q: Ist das Thema ‘Mobile Webstrategie’ in Unternehmen als ganzheitliches Thema angekommen oder eher ein Marketingphänomen? (mit Begründung)
Olav Waschkies Es ist sicherlich ein Problem in der Entwicklung des mobilen Internets, dass das Thema in weiten Bereichen noch als „Marketing-Spielwiese“ und nicht in der Gesamtheit seiner Bedeutung für die Unternehmen gesehen wird. Schlimmer noch, es wird oft nicht einmal Marketing-Thema, sondern enger gefasst als Marketing-Kommunikationsthema gesehen. Mobile Internet wird dabei sehr häufig auf den Kampagnen-Charakter verkürzt, im extremsten Fall noch auf das Thema Mobile Direct Response, d.h. auf SMS-Dienste. Das Potenzial des mobilen Webs für die Bereiche Internet, Extranet und Intranet werden leider in den wenigsten Fällen strategisch aufgenommen und als Gesamtheit in die E-Business-Strategie integriert. Der Grund ist sicherlich die Entwicklung des Themas, da Direct Response Kampagnen lange Zeit die bekannteste Nutzung des mobilen Webs waren und alle Ansätze aus dem Jahrtausendwechsel als Wap-Flop noch in der Wahrnehmung der Entscheider präsent sind. Die Möglichkeiten die sich eine Dekade später ergeben, sind diesen Entscheidern noch einmal nachhaltig näher zu bringen.
Q: Sehen Sie das Thema Social Media und Web 2.0 von großer Bedeutung für die Entwicklung des mobilen Webs?
Olav Waschkies Social Media und Web 2.0 sind bereits immanenter Bestandteil des mobilen Webs. Eigentlich muss man es noch konsequenter formulieren, das mobile Web ist Web 2.0 in seiner reinen Form und wer sich die mobilen Mandanten der etablierten Online-Angebote und die neuen „mobile born“ Angebote sowie deren Nutzung anschaut, wird sich dieses Eindrucks schwerlich verweigern können.
Q: Ist es überhaupt schon die richtige Zeit für Unternehmen mobilen Content zur Verfügung zu stellen?
Olav Waschkies Es ist für viele Unternehmen bereits fünf vor zwölf, da im Zweifel der Wettbewerb bereits mobil vertreten ist. Wir haben es im mobilen Web nicht mehr mit Prognosen oder Trends zu tun, wir stehen in den nächsten Monaten vor belastbaren Marktdaten, die Transparenz schaffen werden über Angebot und Nachfrage und zeigen werden, dass zum einen bereits ein Markt existiert und zum anderen welche Entwicklungsdynamik diese Markt hat.
Q: Was sind die drei größten Herausforderungen für Unternehmen, die auf mobilen Content setzen wollen?
Olav Waschkies Es lassen sich die folgenden drei Herausforderungen charakterisieren:
1. Interne Herausforderung – Wird das Thema mobile Web als unternehmensrelevant erkannt, erhält es Promotoren auf Entscheidungsebene und findet seinen Widerklang in der E-Business-Strategie?
2. Technische Herausforderung – Lässt sich das Thema in die eigene E-Business-Infrastruktur integrieren und wie, bzw. mit wem lässt sich dieses zielführend umsetzen?
3. Markt Herausforderung – Wird von den Unternehmen der richtige Marktbedarf erkannt und ein adäquates Angebot für die eigene Zielgruppe(n) geschaffen?
In Summe münden die Herausforderungen in die Aufforderung das Thema mobile Web aus der Ecke des Experimentierumfelds herauszuholen und anzufangen, das Thema als geschäfts- und somit strategierelevant einzuordnen, da das mobile Web in den nächsten Jahren sich im Massenmarkt etabliert haben wird.
Herr Waschkies, wir danken Ihnen für den spannenden Einblick in eine mobile Web-Zukunft.
Spot On!
Ergänzend hierzu soll eine Studie von TNS Infratest im Auftrag der E-Plus nicht unerwähnt bleiben, die die Usersicht beleuchtet.
- Mobile Datenangebote: Trend zu Handy- und Laptop-Surfen hält an
- Sprach- und Datentarife: Deutsche bevorzugen Flatrates
- Telefonie: Jeder Dritte würde ganz auf einen Festnetzanschluss verzichten
- Deutschlandweit repräsentative Studie unter 2.000 Verbrauchern
Die am häufigsten genutzten Mobilfunk-Anwendungen sind demnach…
- SMS-Versand (81%)
- Telefonieren (69%)
- Foto und MMS-Versand (33%)
- Musik-Downloads (15%)
Die Studie steht zum Download bereit bei E-Plus.
Männer machen mobiles Web möglich
14.01.2009 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Mobile Business
Mittels einer Onsitebefragung hat Vermarkter IP Deutschland die Nutzerstruktur des mobilen Portals von RTL gecheckt und liefert jetzt das Ergebnis der Befragung von 480 Nutzern.
Die Nutzerschaft wird ‘dominiert’ von Männern (73%), Durchschnittsalter 34 Jahre und das vorwiegende Interesse sind Nachrichten, Wetter, Fußball und Entertainment.
Interessant ist die Frequenz der Zugriffe: Bereits 54% kommen täglich auf die Seite und sogar 29% mehrmals pro Woche. Zugang bieten bei mehr als zwei Drittel der Befragten (71%) die webfähigen schnellen UMTS-Handys.
“Es ist immer noch so, dass Männer die technikaffinere Bevölkerungsgruppe sind. Das zeigt sich auch mit unserer aktuellen Untersuchung. Und dennoch bin ich sicher, dass auch die Frauen schon bald das mobile Internet für sich entdecken werden.” meint Frank Herold, Leiter Interactive Solutions bei IP Deutschland
Spot On
Die Ergebnisse sind vor allem unter dem Aspekt interessant, daß es sich um keines der derzeit aktuellen Trendservices wie Communities, Social Media oder Micro-Blogging handelt. Zudem wurde das mobile Angebot von RTL erst im vergangenen Jahr gestartet und kommt nach Angaben von IP monatlich auf 2,8 Millionen Page Impressions. Es ist halt doch ein Vorteil den TV-Kanal als Promotiontool für die konvergente Zugriffoption auf RTL-Inhalte nutzen zu können.
Nach einer Befragung von TNS Infratest surfen in Deutschland aktuell rund 16 Prozent der Handybesitzer im mobilen Internet.
Es lebe die Mobilität – in den eigenen vier Wänden…
17.11.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Mobile Business
Wie eine Umfrage der Marktforscher NPD Group unter 3.200 Besitzern mobiler Unterhaltungsgeräte ergab, nutzen die Besitzer von iPhone und Co. ihre mobilen Geräte am liebsten zu Hause.
Mobilität wird somit mehr zum Verkaufsargument den zum Sinn und Zweck des Gerätes: 79% der Befragten nutzen die Geräte mehr in den eigenen Wänden als unterwegs. Die geschäftsliche Nutzung steht dabei nicht im Fokus. Da sind Musikhören oder Spielen den Nutzern klar wichtiger (30 %).
Spot On!
Ist es nicht ein Vorteil der Mobilität zuhause, dass man nicht den Rechner starten muss, wenn man mal eben die privaten oder beruflichen Mails checken will?
Die Ergebnisse verwundern nicht, geht es bei der Mobilität doch mehr um die Erreichbarkeit (privat wie beruflich) denn die aktive Nutzung unterwegs wie zuhause. Gerne greift man lieber auf das eigene WLAN zu und testet erstmal, was so alles möglich ist – und spart so seine Kreuzer. Das mobile Internet hat die Menschheit halt aus Kostengründen noch nicht so ganz erreicht.
Dass das iPhone sich im mobilen Business als gute Alternative zu Palm und Blackberry beweist, wird wohl kaum noch jemand bezweifeln, der offenen Auges durch die Städte läuft. Auch wenn eine Studie aus Sicherheitsgründen davon abrät. Übrigens wurde aus demselben Grund offensichtlich auch im US Kongress das iPhone abgelehnt. Dort hat Blackberry immernoch die ‘Regierungshoheit’…
Mobile Internet: Unterschiedliche Nutzung und das Thema Monetarisierung
31.10.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Mobile Business
TNS Infratest Relation Browser hat das Nutzungsverhalten der Deutschen im mobilen Internet getrackt und die ‘Mobile Internet Benchmarking Studie 2008‘ veröffentlicht. Die Early Adaptor, die die Studie als Zielgruppe hatte, ist zwischen 26 und 40 Jahren alt und nutzt hauptsächlich neben Suchmaschinen, Nachrichtenportale, die Nutzung von E-Maildiensten und das Abrufen von Wetterinformationen.
Die Hauptunterschiede im mobilen Internet zwischen Mann und Frau sind tendentiell dabei…
* Männer shoppen mehr mobil und nutzen Nachrichten aus Kultur, Politik und Wirtschaft.
* Frauen nutzen mehr Datendienste wie Musik, Spiele und Klingeltöne herunterladen.
Die Nutzung der klassischen Internetdienste wie Suchmaschinen, E-Mail-Portale oder Wetterbericht ist bei beiden Geschlechtern gleich hoch.
Der mobile Internetmarkt kommt in Bewegung und die Anbieter von Content sollten rechtzeitig planen und Monetarisierungsideen haben. Denn wie das Manager-Magazin schreibt: “Neue Multimedia-Handys à la iPhone, breitbandige Funkstrecken, günstige Daten-Flatrates und populäre Inhalte wie Youtube verhelfen dem seit Jahren propagierten “Web in der Westentasche” nun endlich zum Durchbruch”. Bereits 2011 werden bis zu eine Milliarde Menschen das mobile Internet nutzen, prognostizieren die Experten des Beratungsunternehmens Oliver Wyman.
Spot On!
Der direkte Vergleich der Studie hinkt und sollte mehr als Trend gewertet werden: Frauen stellen erst rund ein Viertel der derzeitigen Nutzer im deutschsprachigen mobilen Internet. Unklar ist wie immer die Monetarisierung. Auch wenn Paid-Content Vermarktungsmodelle auf dieselben Akzeptanz-Probleme wie im Web stoßen, ist hier vermutlich der erste Ansatz zu sehen – für Datendienste wird hier wie dort gezahlt werden und der Markt rechnet im ‘Mobile-Markt’ hier vorerst mit dem größten Wachstum, wie Chip vor kurzem berichtete.
Die Diskussion ist zwar gewagt, aber die Frage sei gestellt: Wieso eigentlich nicht eine angemessene Jahres-Flatrate für mobile Content Nutzung anbieten? Vom Content-Anbieter aus oder vom Mobil-Provider – langsam könnten mal die Provider ruhig auch in die Pflicht genommen und kreativ im Sinne der Monetarisierung werden.
Generell gilt doch: Je einfacher die Abrechnung, umso eher bezahlt man dafür. Alles eine Frage des Mehrwertes, der Personalisierung sowie der Qualität des angebotenen Contents und Services, oder nicht? Oder macht sich noch ein Premium Mitglied bei XING Gedanken über die paar monatlichen EURO, die da abgebucht werden?
Und das mit mobile Content auch über Werbevermarktung ordentlich Geld zu verdienen ist, hat Arne Wolter, Geschäftsführer Gruner & Jahr, auf den Medientagen verlauten lassen. Er spricht von siebenstelligen Umsätzen, die “keine Peanuts” sind, wie Horizont berichtet.
Mobiles Internet: Kommt Durchbruch 2009?
28.10.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Mobile Business
Googles Visionär Cerf sieht das mobile Internet kurz vor dem Durchbruch – die deutschen Branchenexperten hingegen nicht. Dies besagt eine Umfrage unter 184 Teilnehmern von INTERNET WORLD Business, die dem Durchbruch großteils weiterhin skeptisch gegenüberstehen.
Von den 184 Umfrageteilnehmern meinte fast die Hälfte, dass der Durchbruch wohl noch über 2009 hinaus dauern wird. Erst dann werde die breite Masse der Bevölkerung mobil im Web unterwegs sein. Die Hoffnung auf die große Veränderung ruht dabei bei 41% auf günstigeren Tarife und besseren Handys.
Dies trifft ganz die Meinung des IT-Beartungshaus Deloitte, die das mobile Internet bei einem Wettbewerbpreis von 10 EUR ansetzen. Doch “nur wenn die Dienste einen wirklichen Mehrwert bieten und zu akzeptablen Preisen angeboten werden, wird sich Mobie Internet im Massenmarkt etablieren.” zitiert Golem, Klaus Böhm, Director Media bei Deloitte.
11% der Befragten sind überhaupt nicht überzeugt vom mobilen Internet, wie die Umfrage zeigt. Auch wenn es für Experten unfassbar scheint, halten diese Menschen das Thema auch zukünftig für eine absolute Totgeburt.

Spot On!
Da kommen doch die Nachrichten von Fonic mit günstigen Raten oder die Anstrengungen der E-Plus für ein gemeinsames mobiles Internet zur rechten Zeit, um den Zauderern die Luft aus den Segeln zu nehmen. Die Chancen auf einen baldigen Durchbruch werden zumindest von einigen stark unterstützt…
Vinton Cerf Update: Future of the Internet
28.10.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Mobile Business, Visionen
Vor rund 4 Monaten wurde auf zwei Interviews mit Vinton G. Cerf hingewiesen, in denen sich der ‘Vater des Internets’ über die Zukunft des Internets äußerte und hilfreiche Tipps für Unternehmen formulierte. Cerf, der die grundlegende Architektur des Internets mit Robert E. Kahn entwickelte, hat sich inzwischen in zwei neuen Video-Clips wieder über die zukünftige Entwicklung des WWW geäußert.
Der erste Clip stellt die Internationalisierung des Internets in den Vordergrund, wobei die technischen Grundlagen des Internets erläutert und seine Möglichkeiten für die Kooperation der Menschheit untereinander angesprochen werden.
Der zweite Clip befasst sich speziell mit der mobilen Zukunft des Internets, welche natürlich am Beispiel des T-Mobile Android Handys visualisiert wird – ein Muss für den Chief Visioinär von Google. Dabei hebt er die Chancen für Entwickler, User und die Gemeinschaft hervor und zeigt faszinierende Nutzungsoptionen und Trends auf.
Dass Cerf die mobilen Geräte für eine der ‘bedeutenden Komponenten’ für die Zukunft des Internets hält, kommt klar zum Ausdruck. Die Big Brother Version, die er dabei malt, erscheint manchmal eher erschreckend, wenn man sich überlegt, dass man punktgenau weltweit auszumachen sein wird – denn über RFID kann das Gerät nach Aktivierung unterschiedliche Gegenstände identifizieren, andere Gerät in der Umgebung erkennen und mit diesen kommunizieren.
“Betritt man beispielsweise ein Hotelzimmer, so wird das Mobilgerät zeitgleich die exakte Information zu dem Standort und der Zimmernummer erhalten. Wenn Sie den Laptop einschalten, wird er diese Information ebenfalls empfangen – entweder durch Ihr Mobilgerät oder durch das Zimmer selbst”, erläutert Cerf.
Spot On!
Irgendwie erinnern die Diskussionen an sich selbst überprüfende Kühlschränke vor rund 15 Jahren, die uns dann informieren, ob die Limo leer ist oder Butter eingekauft werden muss. Als Microsoft von solchen Visionen sprach, war man skeptisch ob der realistischen Chance einer Umsetzung. Bei der rasanten Entwicklung des Wettlaufs von Google mit Microsoft könnten solche Visionen bald der Realität entsprechen. Dennoch stellt sich einem die Frage… Sollten sich die Visionäre nicht mehr darauf versteifen, welche Dienste sinnvoll sind für die Zukunft der Gesundheit der Menschen, der weltweiten Finanzlage oder aber auch des besseren Schutzes des Individuums vor diversen Internetanbietern?
Deloitte Studie: Mobiles Internet setzt sich durch
16.10.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Mobile Business
Das Beratungshaus Deloitte belegt mit der Studie “Mobiles Internet”, dass die mobile Nutzung des Internets in Deutschland auch im Massenmarkt kurz bevorsteht. Bis 2012 werden vermutlich 20 Millionen User mit dem Handy im Netz sein, derzeit sind es rund 10 Millionen Deutsche.
Auch für Unternehmen gibt es positive Nachrichten bei richtigem Einsatz. “Nur wenn die Dienste einen wirklichen Mehrwert bieten und zu akteptablen, transparenten Preisen angeboten werden, wird sich Mobile Internet im Massenmarkt etablieren”, so die Einschätzung von Klaus Böhm, Director im Bereich Media bei Deloitte.
Spot On!
Die Werbewirtschaft wird es freuen – entstehen doch lukrative Märkte. Es wurde auch Zeit, dass sich das mobile Internet irgendwann einmal auszahlt…
Studie: Mobile Advertising kommt…
18.09.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Mobile Business
Der Vermarkter InteractiveMedia und das Marktforschungsinstitut Enigma GfK belegen mit einer Studie, dass mobile Werbeformen im Kommen sind, gibt der OMD Sonder-Newsletter von W&V und emar bekannt.
Mehr als die Hälfte der Marketingentscheider in Deutschland haben bereits Mobile Marketing im Marketing-Mix eingesetzt. Fast 85% sind sich einig, dass Handys als Werbeträger in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen.
Auch der Location Based Services Trend zieht weiter an. Für 74% werden diese Dienste die weitere Entwicklung mobiler Werbung prägen. Als Werbeformen sind dabei Textlinks 47%, mobile Landing Pages (42%) und Bannern (36%) führend. Mit Sponsorings im mobilen Internet haben zudem 25% der Befragten schon Erfahrungen gesammelt.
Basis: 100 Experten aus Mediaagenturen und werbungtreibenden Unternehmen
Spot On!
Das Potenzial für Mobile Marketing ist sicherlich groß angesichts der ‘Tragweite’ an Handys und Mobilen Endgeräten. Ob und wann, wie 12% der Befragten der Meinung sind, mobile Werbung die klassische Online-Werbung langfristig überholen wird, erscheint eher fragwürdig. Die Wahrscheinlichkeit sehe ich etwa so wie… dass UMTS in den nächsten fünf Jahren für die Provider die Investitionskosten einspielt.
Ist unser Business zu vernetzt?
28.06.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Mobile Business
Eine Studie von IDC im Auftrag von Nortel zeigt jetzt auf, wie vernetzt die Manager von heute sind. So sind weltweit 16% der Angestellten ‘hyperconnected’. Mit Hilfe von mindestens sieben Geräten greifen sie auf rund neun Kommunikationsanwendungen zurück, um jederzeit erreichbar zu sein.
IDC kommt zu dem Schluss, dass schon in fünf Jahren 40% der Business User derart umfassend vernetzt sein werden. Dabei kommt der Druck nicht unbedingt von den Firmen sondern den Mitarbeitern selbst, die die Bereitstellung dieser Arbeitsmittel erwarten.
Schon heute geben 36% an, so vernetzt zu sein, dass sie mit vier Geräten auf auf sechs Anwendungen zurückgreifen: am beliebtesten sind E-Mail, SMS, Instant Messaging, Webkonferenzen und Soziale Netzwerke.
Ostasien und USA sind dabei die Spitzenreiter der ,Hoch-Vernetzen’ – Kanada und die Vereinigten Arabischen Emirate stehen da eher am Ende. Europa bildet das Mittelfeld, wobei SMS und Instant Messaging die bevorzugten Anwendungen sind.
Die Studie wurde unter 2400 Angestellten in 17 Ländern durchgeführt und ist hier abrufbar.
Spot On!
Vor 10 Jahren sagte mein Manager mal… Vor 3 Jahren kam ich aus dem Urlaub und habe den Briefkasten geleert. Heute verliert man mit Mail, Fax und Email fast den Überblick. Inzwischen sind es noch mehr fast zehn Anwendungen, die bedient werden wollen. Vor allem wenn man bedenkt, dass jeder Mensch inzwischen ungefähr 3 E-Mail Postfächer pflegt. Bleibt abzuwarten, wo wir mit Twitter, Xing und Co. in 5 Jahren stehen.


