SEO für Blogs: Wie bekommt man Suchmaschinen Traffic für einen Blog?
15.10.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: SEO
Wer qualitativ hochwertigen Content für Webseiten produziert und intentsiv SEO betreibt, bekommt auch bei Suchmaschinen den richtigen Push an Traffic für seinen Blog oder die Firmenwebseite. Richtig neu ist das nicht wirklich…
Manchmal sind es aber gerade bei Blogs die Kommentare, die den Content erst so richtig zu einer Quelle des Mehrwertes und Wissensvorsprungs werden lassen – schade, dass Suchmaschinen das nicht sofort mitberücksichtigten.
In seinem Post How to get search engine traffic to your blog reißt Darren Rowse diverse Tipps an, die jedem Blogger -egal ob Corporate oder Privat- bei der indirekten Traffic-Generierung zur Hilfe kommen.
Das Faszinierende sind eben bei diesem Post die zahlreichen Kommentare, die sicherlich nochmal 20-30 wertvolle Tipps beinhalten, die sich jeder Blogger, aber auch jeder Webseiten-Verantwortliche, zum Thema SEO nicht entgehen lassen sollte.
Lesenswert!
Gute Idee für eine Suchmaschine, dürftige Ergebnisse: searchcloud.com
29.07.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: SEO
Es ist erstaunlich, wieviele neue Suchmaschinen auf einmal den Markt verändern wollen: gestern Cuil, heute berichtet techcrunch.com schon wieder über eine neue Suchmaschine. Die neuste Errungenschaft der ‘Search-Galileis’, die die Such-Parametrik neu definieren will, heißt SearchCloud.
Die neue Suchmaschine ist seit 17. Juli online und verfolgt einen neuen Suchansatz, der als Alternative zu Google, Yahoo und all den anderen neuzeitlichen Suchmaschinen dienen soll. Der Internetuser kann bei der Eingabe zahlreicher Begriffe jeden Suchbegriff nach seiner Wichtigkeit für die Suche ranken – in einer ‘Suchwolke’. Die Gewichtigung des Begriffes wird durch Button für die Größe der Schrift definiert.
Das Werbevideo verspricht viel… zum Beispiel, dass die Ergebnisse besser sind als Google.
Also machen wir einen Kurztest…
Suche 1 – nach ‘meyer-gossner’ und ‘silicon.de’ – gleich gewichtet. Die Ergebnisse liegen soweit in der Vergangenheit zurück oder sind meist in asiatischer Schrift, dass man sich schon fast nicht mehr daran erinnern kann – geschweige denn diese lesen kann. Aber die Zielseiten sind faszinierend, denn die hat man teilweise noch nie gesehen. Interessant, wo man so zitiert wird...
Suche 2 – nach ‘meyer-gossner’ und ‘xing’ – gleich gewichtet. Keine relevanten Ergebnisse – nur Finanzinfos über Xing. Treffgenauigkeit = null.
Die Idee der Gewichtung von searchcloud.com ist wirklich gut. Doch, wenn ich PUMA mit höchster Gewichtung eingebe, erwarte ich die Firmenwebseite von PUMA an erster Stelle. Sonst ist die Treffgenauigkeit bezüglich der Idee doch sehr fragwürdig…
Spot On!
Alle wollen Google überbieten und stellen sich einem ‘toughen’ Vergleich – bisher bleiben alle den Beweis ihrer Fähigkeiten und Einzigartigkeit schuldig. Ein Kommentar bei techcrunch meint zu searchcloud.com nur: Wenn Google eine Achillessehne hat, diese ist es nicht.
Google aber dürfte der Machtkampf freuen – ohne etwas zu tun, wird das Branding noch stärker. Sieht so das neue Web 2.0 Business Benchmarking aus?
Googlen Sie noch oder Cuilen Sie schon?
28.07.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: SEO, Web 3.0
Falls Sie es noch nicht wissen… Heute nachmittag geht der selbst deklarierte, angeblich größte Mitbewerber von Google an den Start: cuil.com… nennt sich die neue Suchmaschine.
Mit mehr als 120 Milliarden indexierten Webseiten will Cuil Google das Leben im Suchmaschinenmarkt schwer machen. Hinter der neuen Suchmaschine stecken die ‘Ex-Googleianer’ Anna Perterson and Russel Power sowie als Gründer, Petersons Ehemann, Tom Costello (CEO – früher: IBM Strategist).
Was ist also anders an Cuil als an Google?
Angeblich habe man einen Weg gefunden, die Suche günstiger als Google (Kosten jährlich 3 Milliarden US Dollar für die Back-End Infrastruktur) laufen zu lassen. Zudem soll Cuil die besseren Suchergebnisse haben als Google, da man nicht einfach Keywörter katalogisiere and dann auf der Seite nach Wichtigkeit ranke, so techcrunch.com.
Cuil verfolgt den semantischen Web 3.0 Ansatz. So sollen Webseiten kategorisiert und eingeordnet (auch wenn der Kategoriename nicht auf der Seite ist) werden. Vor allem sollen zusätzlich die Relevanz der Wörter zueinander (z.B. England – Bier – Fish and Chips) gecheckt werden, um dem User mehr entsprechende Ergebnisse zu liefern. Allerdings nicht gemäß natürlicher Intelligenz wie die Powerset Suchmaschine, die versucht zu verstehen, was Sätze auf einer Webseite eigentlich besagen.
Bei Cuil werden die Suchergebnisse aufgehübscht durch eine neue, modernere Ergebnismaske: dreireihig, mit Bildern und zusammenfassendem Inhaltstext. Tabs liefern zusätzlich noch weitere Suchvorschläge, die die Suchoptionen ‘erweitern’.
Spot On!
Der Suchmaschinenmarkt kommt wieder in Bewegung, ob die Ergebnisse besser werden, ist fraglich wie ein Test zeigt…
SEO-Strategien für Firmenwebseiten – empfehlenswertes Webinar
26.06.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: SEO
Wer sich als Unternehmen mit dem Webbusines beschäftigt, kommt um SEO inzwischen nicht mehr herum. Dennoch sind Firmenwebseiten SEO-technisch immernoch im Hintertreffen.
Und manchmal sind es nur kleine Tipps und Tricks, die es Großunternehmen wie größeren Mittelständlern ermöglichen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Eine solche ,Trickkiste’ macht das Webinar auf.
Wie man seine Firmenwebseite mit nur kleinen SEO Anpassungen optimieren kann, zeigt Chris Bennett von 97th Floor (bereitgestellt von Omniture). Inhaltlich befasst er sich mit On-Page und Off-Page SEO Taktiken und Fallbeispielen zu interner und externer Verlinkung.
Gerade für die komplexen Firmenwebseiten von Großunternehmen ist dieses Webinar zu empfehlen. (60 Minuten, englisch)
Top 10 Media Webseiten – Nachtrag: Web-Entwickler und die Idee der SEO Konvention
16.06.2008 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie: Media, SEO, Web 2.0
Was den privaten Fernsehsender ihre ,Top 10 der beliebtesten XYZ’-Serien sind den Medien die TOP 10 Webseiten Listen. Heute kann man auf btob online lesen, wer sich in diesem Jahr warum hervorgetan hat und zu den amerikanischen ,Top 10 Great Websites’ gehört.
Surprise, surprise: Wiedermal haben die Plattformen die Nase vorn, die ihr Hauptaugenmerk auf die Web 2.0 Features legen: Diskussionsforen, Userblogs, individuelle Userprofile, natürlich Social Networking. Die Besten lassen sogar Foto- und Video- Uploads zu. User-generated content scheint der Schlüssel zum Erfolg. Aber wer schleift den Schlüssel?
Gemäß des letzten Beitrags zur Popularität der Web-Entwickler wird an diversen Stellen durch Web-Entwickler gewaltig bei der Popularität der Webseiten nachgeholfen. Hierbei hat sich unter der Top 10 Liste z.B. marketwatch.com hervorgetan. Während die meisten B2B Seiten noch damit beschäftigt sind, den Userkommentar langsam gleichberechtigt neben den unabhängigen Content der Redaktion zu platzieren, ist marketwatch.com offenbar einen Schritt weiter: Hier beschäftigt man für die neue Communityseite ein Team von Entwicklern, die die Web 2.0 Tools permanent testen, um die Usererfahrung mit der Seite ständig zu optimieren. Mit Erfolg: die Anzahl der User stieg drastisch und die Qualität der Beiträge wurde verbessert.
Ob dies nur im Sinne des Users war, bleibt mal dahingestellt. Denn bessere Beiträge motivieren auch den Web 2.0 User mitzudiskutieren, ziehen so bessere SEO Rankings, mehr Zugriffe, mehr Umsatz durch Banner Advertisements, usw. – und davon lebt der Anbieter des Portals auch gut…
Apropos: SEO! Dass Portale jeglicher Couleur mit SEO Massnahmen ihre Wettbewerbsfähigkeit erweitern, ist kein Geheimnis. Dennoch erschreckt die SEO-Konventionen Diskussion des süeddeutsche.de Chefs Hans-Jürgen Jakobs ein wenig, der eine ,Konvention über statthafte und unstatthafte Maßnahmen’ fordert. Wenn Jakobs die Konvention bei 15-20% des Seitenaufkommens zuschnappen lassen will, sollte er sich mal informieren, wie schwach die SEO Ausbeute von süddeutsche.de gegenüber der welt.de ist und wie schnell das an einem einfachen Beispiel festzumachen ist.
Hat man sowas schon gehört? Eine Konvention im wirtschaftlichen Kampf um Leser und Zugriffe? Gab es früher eine Kovention gegen die ,Zeitungsabonnementverschenker’ und wo diese ihre Abostände haben, wie diese aussahen und welche Massnahme sie zur Lesergewinnung einsetzten? Wurde einem Heft das Layout verboten, weil es sich zu gut verkaufte? Die Headline verboten, die genial war und die Auflage nach oben trieb?
Nein, denn es hatte nichts mit dem Journalismus zu tun, sondern mit den Fähigkeiten des Managements der jeweiligen Verlage. Internet ist interaktiv, interdisziplinär und fordert Ideenreichtum. Wer das noch nicht begriffen hat im Web 2.0 Zeitalter, sollte entweder recherchieren (gerade als Chefredakteur) oder sich vielleicht doch eher zurückhalten mit solchen Äußerungen. Oder vielleicht eine SEO-Anzeige schalten – beim Mitbewerber.
Spot On!
Hochwertiger Journalismus und die Optimierung der Seiten für Suchmaschinen schließen sich nicht aus sondern ergänzen sich. Prinzipiell stellt sich seit Jahren nicht die Frage, wer den besten Content hat sondern wer diesen besser indexiert – denn gut schreiben können zahlreiche Journalisten. Sicherlich auch Hr. Jakobs – vielleicht sollte er dabei bleiben oder mal beim privaten TV Sender anheuern für die Produktion: Die Top 10 Pannen des Jahres.


