Emails: Regeln vom Arbeitgeber erwünscht

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Vor ein paar Tagen habe ich auf Anregung des Instituts für Rhetorik das Thema E-Mail Kommunikation und E-Mail Knigge fokussiert und darauf hingewiesen, dass der korrekte Umgang mit Emails mit mehr Ordentlichkeit und klaren Vorgaben seitens des Arbeitgebers zu versehen ist.

Der BITKOM hat das Thema ebenfalls auf dem Radar und jetzt Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, welche besagen, dass sich mehr als die Hälfte (54%) der beruflichen E-Mail-Nutzer mehr Orientierungshilfen vom Arbeitgeber wünschen. Vor allem vermissen sie Regeln, welche Vorgänge per E-Mail erledigt werden sollen und welche besser per Telefon oder im persönlichen Gespräch.

Dass die dienstliche E-Mail an immer mehr Arbeitsplätzen zum Standard wird, ist dabei das ausschlaggebende Ergebnis der Studie. Gut 40% der Berufstätigen verfügen schon über eine dienstliche E-Mail-Adresse. Vier von zehn Berufstätigen (42%) haben mindestens eine dienstliche E-Mail-Adresse, 12% sogar zwei oder mehr dienstliche Accounts. Häufig werden auch private Adressen für berufliche Zwecke eingesetzt. Jeder zweite Mail-Nutzer bekommt mehr als fünf Nachrichten täglich. „Das ist ein hoher Wert, weil nicht nur Büro-Jobs berücksichtigt wurden, sondern alle Tätigkeiten“, sagt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

„Die E-Mail hat ihre Stärke dort, wo sie wichtige Informationen schneller und leichter zugänglich macht“, so Verbandspräsident Scheer. „Doch nicht immer ist sie der Königsweg – zu viele und zu belanglose Nachrichten lenken vom Wesentlichen ab.“ Deshalb rät der Bitkom zu einem bedachtsamen Umgang mit dem Medium: Vor allem Kopien von E-Mails sollten nur an Empfänger gesendet werden, die die Informationen wirklich benötigen. „Die Funktionen CC und ‚Allen antworten‘ sollten sparsam eingesetzt werden.“

Spot On!
Es wäre mal eine Studie interessant, die darauf schließen lässt, wieviel Zeit Arbeitstätige mit business-irrelevantem Emailverkehr verbringen. Oder ein Ergebnis, welches besagt, wieviel Unternehmen überhaupt keinen privaten E-Mail Verkehr über die geschäftliche Mailadresse zulassen. Vielleicht erhört einen der BITKOM ja und findet die Vor- und Nachteile solcher Ergebnisse und Massnahmen heraus. Das wäre für alle Unternehmen hilfreich…

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