Interessante Bewegung bei LinkedIn und Facebook – Mitarbeiter dürfen Aktienoptionen früher verkaufen

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Das sind Nachrichten, die es um die Jahrtausendwende noch nicht gab. Da saß man fest auf seinen Aktienoptionen bis die Firma verkauft wurde – manche saßen ewig auch darauf… Nicht so in der heutigen Zeit: LinkedIn und Facebook haben ihre Mitarbeiter vorzeitig Aktien verkaufen lassen, schreibt das Handelsblatt heute. Offensichtlich ein Personalproblem, welches sich da langsam in der Internet Wirtschaft auftut.

Mit den amerikanischen Entwicklungen im Stock Market ist dieser Schachzug nicht verwunderlich. Denn es erscheint immer schwerer, eine Firma an die Börse zu bringen oder sie gewinnbringend zu verkaufen. Die Umsätze reichen einfach nicht aus und die Firmengründer sind mit dem Börsengang vorsichtiger geworden.

Mit den schwächeren Werbemärkten in den USA fällt auch der Marktwert der Social Networks, und auf die Kostenentwicklung will dann sehr genau geachtet werden. Je länger aber Mitarbeiter mit Aktienoptionen in einer Firma verweilen, umso dringender wollen sie irgendwann auch Bares sehen. Und genau das ist bei Facebook wie auch LinkedIn offensichtlich der Fall…

Die Entwicklung der Jahrtausendwende, Mitarbeitern Stock Options anzubieten, ist offensichtlich out und ein langfristig gesehen, gefährliches Spiel gewesen. Zu viele Menschen sind damit nicht gut gefahren und bevorzugen lieber den höheren monatlichen Scheck denn Stock Options, die sich vielleicht nie monetarisieren lassen. Ein Trend, der offensichtlich vielen Firmen in den USA schon aufgefallen ist. Denn immer mehr größere Firmen winken inzwischen mit größeren monatlichen Gehälter und schaffen so einen herzhaften Mitbewerb für die beliebten Social Networks, die auf ihren Aktienoptionen -und bald vor leeren Arbeitsplätzen- sitzen bleiben.

Spot On!
Gerne mag ich mich täuschen, aber die Vision ‚Internethype reloaded‚ erscheint mir schon wieder… Nur sind Internetfirmen wie auch Großunternehmen inzwischen in ihrer Personalpolitik schlauer geworden. Man zeigt sich beweglicher und ideenreicher. Ob das allerdings gut ist für das eigene Business ist fraglich: Zum einen ist es derzeit laut diversen Quellen schwer überhaupt gute und loyale Mitarbeiter zu finden und hat ein Mitarbeiter der ersten Stunden erstmal seine Optionen los, ist der nächsten Arbeitgeber oft nicht mehr weit.

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