Kann Web 2.0 das Brand antreiben und verbessern? – Ja! sagt IDC

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Eine Frage, die sich vermutlich viele Unternehmen heute stellen: Inwieweit hat Web 2.0 Einfluss auf das Brand und somit auch das Business? Inwieweit werden die Tools der neuzeitlichen Kundenkommunikation mit Web 2.0 Technologien heutzutage schon eingesetzt – Kommentare, Bewertungen, Diskussionen, Erfahrungsaustausch, Blogs oder WIKI Eigenschaften?

IDC ist der Frage anhand des Beispiels der IT Industiellen nachgegangen. Denn wo sonst, wenn nicht bei denen, die die Technologie in den Markt bringen, lässt sich die Entwicklung am besten nachvollziehen. Die IDC Studie geht dabei davon aus, dass der Umsatzwachstum gegenüber der Kosten für Sales und Marketing nicht mehr gewinnbringend ist und somit vor allem die Kosten der Kundengewinnung erheblich steigen.

Kann der Marketing ROI dank Web 2.0 Möglichkeiten wieder gesteigert werden? IDC ist der Meinung: Ja!

Die Informationshoheit liegt im Grunde bei den Anbietern. Auf die alten Taktiken, Informationen über Produkte und Services permanent an Kunden zu liefern, haben diese keine große Lust mehr. IDC gegenüber sagen die Kunden, welche Art der Kommunikation sie interessiert: Sie wollen weitergebildet werden von den Anbietern durch a) das Vernetzen/Verknüpfen mit anderen Kunden und b) glaubwürdigen Informationen von Dritten.

Web 2.0 ist dabei federführend für die neuzeitliche Unternehmenskommunikation: Durch dessen Einsatz kommen die Anbieter den Kundenwünschen entgegen und sparen Marketingkosten durch verminderten Einsatz der klassischen Marketingtaktiken. In diesem Sinne des kosteneffizienteren Einsatzes steht auch Social Media and – Networking hoch im Kurs.

Wie man beispielsweise mit Web 2.0 die Reputation eines Unternehmens verbessern kann, wird am Beispiel von Dell sehr gut illustriert. Anhand des SAP Szenarios wird gezeigt, wie effizient Communities sein können. Für SAP erhöhen die Communities die Value Proposition und werden zu einem klaren Mitbewerbsvorteil.

Die Details zu Dell und SAP sind im Financial Times Artikel einsehbar.

Spot On!
Wie sich die Welt für Unternehmen seit Web 2.0 gedreht hat, zeigt ein Zitat des Gründers von mytoys, Charles Lazarus: „Die besten Ideen kommen mir, wenn ich mir vorstelle, ich bin mein eigener Kunde.“ Seit Web 2.0 muss man sich das nicht mal mehr vorstellen, der Kunde sagt es einem über die Web 2.0 Tools wie Blogs, Wikis und andere interaktive Plätze auf verschiedenen internen und externen Webseiten. Der Ausbau der Unternehmenswebseite in Web 2.0 Tools ist in den nächsten 12 Monaten auf dem Plan von 27% der befragten Unternehmen.

Dennoch gilt es zu beachten, dass Kunden zwar den Austausch suchen, aber dabei auch guten, effizienten Support wollen. Marketing wird sich dem Support zukünftig stärker annähern müssen, je mehr Web 2.0 Features in die Unternehmenskommunikation integriert werden. Nur so kann der Kunde langfristig richtig eingebunden und kurzfristig zügig versorgt werden…

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