Offlinewelt 1.0: Interactive Media geht zurück in die Zukunft

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Muss man sich bei der Namensgebung einer Firma gut überlegen, ob man dem Unternehmen einen eindimensionalen Touch angedeihen lässt? Oder läßt man sich die Chancen für andere Märkte mit einem allgemein gültigeren Flavour offen? Offensichtlich ist es nicht wichtig… Haben diverse Agenturen sich um die Jahrtausendwende den Namen ‚Digital‘ oder ‚Interactive‘ gegeben, der eindeutig in Richtung Internetkundschaft und persönlicher Webexpertise abzielte, so heißt das heute anscheinend nichts mehr.

Eine Internet-Agentur geht jetzt zurück in die Zukunft: InteractiveMedia, die Online-Vermarktungstochter der Deutschen Telekom. Spricht der Firmenname doch eine klare Internetsprache, wird jetzt trotzdem das Portfolio um die Offlinewelt erweitert, schreibt WUV: Out-of-Home-Medien in den Bereichen InStore-Marketing und digitale Außenwerbung sollen nun den Wirkungsgrad von Mobile- und Online-Kampagnen in der Offlinewelt erweitern, meint Guido Sachs, Geschäftsführer von InteractiveMedia.

Zu den Standorten gehören zum Beispiel die Lanxess-Arena in Köln, die Ladenlokale der Friseurkette Unisex, der Flughafen Stuttgart und bundesweite 3700 öffentliche Telefon-Stationen, die mit digitaler Bildschirmtechnik ausgestattet sind.

Spot On!
Das gute alte ‚Alles-aus-einer-Hand-Konzept‘ wird also wiederentdeckt. Sind manche Agenturen früher als ausgemachte Internetexperten gestartet, so bewegen sie sich viele heute in der Agenturszene nicht anders als klassische Full-Service-Agenturen. Wer ordentlich wachsen will, kann eben nicht nur online existieren. Und es lassen sich nunmal immer noch nicht alle Menschen online erreichen.

Ob Interactive Media wohl irgendwann seinen Namen ändert…?

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