Studie: Engagement Banner zahlen auf Marke ein

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Im Grunde genommen klingt es einleuchtend und doch scheint es für Kreative eine schwere Geburt zu sein. Die Verbindung zwischen Kreation und Interaktion bei Werbemitteln ist der Schlüssel zum Erfolg von Online-Werbung, wie ein aktueller Benchmark Report zeigt.

Die aktuelle Studie „Benchmark Insights“ von Eyeblaster hat dabei 13.000 Online-Ads und 13 Milliarden Rich Media Impressions aus dem Jahr 2009 analysiert. Das Ergebnis verdeutlicht, daß intelligente Online-Werbemittel, welche vom User Engagement erfordern, die Konversion und Brand Awareness erhöhen. Die Intensität und Zeitaufwand dieses Engagement bezeichnet Eyeblaster als („Dwell“) und wurde im letzten Jahr bereits mit einer interessanten Studie verdeutlicht.

Diese sogenannte „Dwell-Time“ zahlt aber auch auf die Suchmaschinen-Eingabe des Markennamens nach Nutzung der Online-Werbung ein. Der Traffic auf den Marken-Websites stieg um 69%. Die positive Folgewirkung ist, daß die Kunden sich mit der Marke intensiver auf der Webseite auseinandersetzen. Sprich: Besuchsdauer und Zahl der PageViews steigen.

Um die Wirkung der „Dwell“ auf die Marke zu belegen, hat Eyeblaster mit Microsoft Advertising und comScore kooperiert. Die Studienpartner werteten für die Erhebung 800 Rich Media Kampagnen aus, die Eyeblaster 2009 auf Microsoft Advertising Sites platziert hatte.

„Unsere Analyse zeigt, wie wichtig es ist, das Interesse und das Involvement der Zielgruppe direkt am Ort der Werbung zu gewinnen – und nicht erst auf der Website des Brands“ Eyeblaster, Christoph Benning, Geschäftsführer Deutschland.

Spot On!
An dieser Studie sind für mich zwei Punkte wichtig, die es weiterhin zu erforschen gilt. Wie müssen Banner gestaltet werden, die ein solches Engagement des Kunden hervorrufen? Gibt es Key-Elemente, die sich hier herauskristallisieren – abgesehen von In-Banner Data Capture Optionen. Falls Eyeblaster hierüber etwas weiß, teilt es schnellstens mit der Werbeindustrie. Desweiteren empfiehlt Eyeblaster auf Basis der Ergebnisse, Online-Kampagnen, mit denen sich User intensiv beschäftigen können, an jenen Orten zu platziert werden, an denen sie sich generell lange aufhalten. Man frägt sich, auf welchen Webseiten lesen User Artikel intensiver: traditionelle Medien oder soziale Medien (speziell Blogs)? Und wie effizient ist Online-Werbung hier im Vergleich?

Wie seht Ihr das?

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Kommentare

Ein Kommentar zu "Studie: Engagement Banner zahlen auf Marke ein"

  1. Simon Köpp am 07.05.2010 00:04 

    Auf den ersten Blick scheint sich die Frage „auf welchen Webseiten lesen User Artikel intensiver: traditionelle Medien oder soziale Medien (speziell Blogs)?“ leicht beantworten zu lassen, indem man die View-Time dieser Medien miteinander vergleicht.

    Problematisch ist dabei jedoch, dass besonders für den Bereich „Blogs“ wenig Daten zur Verfügung stehen. Ich kann nicht einschätzen, ob dies an der fehlenden Reichweite von Blogs oder am Desintersse von Mediaagenturen liegt. Hat sich inzwischen ein Vermarkter auf dem Markt etabliert, der inhaltlich-hochwertige Blogs zu Premium-Netzwerken bündelt und so mit entsprechender Reichweite verkauft?

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