Studie: Kundenkommunikation zu teuer – Optimierung nötig

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Daß Kundenkommunikation kostenintensiv sein kann, ist kein Geheimnis mehr. Die aktuelle Studie ‚Reality Check 2009‘ des Softwarehauses novomind AG zeigt jetzt, daß Unternehmen mehr als fünf Euro pro Kundenanfrage einsparen können, wenn sie ihre Beratungskanäle automatisieren.

Denn bisher nutzen beraten neun von zehn Unternehmen ihre Kunden noch über die gängigen Kommunikationsoptionen E-Mail, Telefon und Kontaktformular. Bislang bietet nicht einmal jedes zweite Unternehmen FAQ-Seiten an, Live-Chats nutzen sogar nur zwei Prozent.

Die durschnittlichen Kosten im Einzelnen…
– Telefonische Beratung durch einen Service-Mitarbeiter pro Anfrage rund sechs Euro
– E-Mails und die Verwendung von Kontaktformularen pro Anfrage rund sechs Euro
– Live-Chats pro Anfrage zwei bis drei Euro
Die preiswerteste Seite zur Beantwortung häufig gestellter Fragen bietet eine FAQs Webseiten, die pro Kundenanfrage gerade mal etwa zehn Cent kosten.

Spot On!
Natürlich kann nur aus Kostengründen nicht gänzlich auf den Einsatz von Telefon, E-Mail und Kontaktformular verzichtet werden. Entlastung durch stärker automatisierte Kommunikationsmittel nimmt kostenintensive Beratungszeit. Die Effizienz bei der teuren Beratungsleistung per Telefon sollte dabei im Auge behalten werden. Wie bei Social Media und im Verkauf gilt hier: ZUHÖREN! Nur jede zweite telefonische Anfrage wurde korrekt beantwortet, bei E-Mail Bearbeitung nur 28%, besagen die Ergebnisse. Interessant wäre mal Kundenservice via Twitter der Kostenkontrolle zu unterziehen. Schließlich setzen ja schon einige Unternehmen diese Option ein: Dell, Deutsche Bahn, Bank of America, Starbucks, South West Air, Jetblue

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