Studien: Amerikaner sind zu vernetzt

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Vor drei Monaten wurde nach einer weltweiten IDC-Studie unter Managern die Frage aufgebracht, ob die Managementwelt zu vernetzt ist. Jetzt gibt es ein amerikanisches Pendant des Pew Internet & American Life Project, welches amerikanischen Angestellten hierzu befragt hat.

Laut der Studie sehen die Amerikaner danach ihr digitales Engagement für das Business als zweischneidiges Schwert – zwar ist es Stress bei der Arbeit permanent Internetzugang zu haben und erreichbar zu sein. Die höheren Produktivitätsanforderungen machen es aber erforderlich. Die stärksten Internetuser sind demnach auch die mit der höchsten Bildung und dem besten Einkommen.

Dennoch fühlen sich manche Amerikaner inzwischen ‚zu vernetzt‘. So stellen sie sich folgende Fragen – laut Mary Madden, Senior Research Spezialist von Pew: „How do you strike a work-life balance when you are always reachable by the boss? What counts as overtime work when you are ‚on the clock‘ at all hours? How much personal online browsing can you do while you are sitting in your cubicle?“

Spot On!
Ist es der Chef = Arbeitgeber, der die Erwartung an die Mitarbeiter stellt, permanent erreichbar zu sein? Oder ist es auch einfach ‚hipp und cool‘, als Businessmensch viel gefragt zu sein? Die Frage lassen wir mal offen. Wer immer erreichbar ist, verliert das Image des ‚Willst Du was gelten, mch dich selten:“. Oder gilt das im heutigen Internetzeitalter nicht mehr?

Wenn 6 von 10 amerikanischen Angestellten gemäß einer von Beta Research Corporation im Auftrag von AOL durchgeführten Studie sagen, dass sie ihre Mails am Wochenende wenigstens einmal überprüfen, dann muss man sich doch über unsere zukünftige Work-Life-Balance Sorgen machen. Denn meistens kommen die amerikanischen Gepflogenheiten irgendwann auch bei uns an…

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