The World after Advertising & The Internet of Things

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Last week, I had the opportunity to take part in (and speak about the future of targeting at) an interesting event called The World after Advertising. The well-organized day offered a full program on the future of media and web business from all aspects: advertising, collaboration and insights, insights, insights which will help us understand the new ways of monetization and how to turn our business models in the direction of a cultural change that is happening already.

For me the most inspiring speech was held by Rob Gonda, Director of Strategy at SapientNitro. Rob was giving a broad overview of the digital landscape and his interactive outlook into 2020. I liked his approach to make people understand that in principle our business stays simple. It is based on technology, media and data, and the way these will be interacting in the future. When he quoted data from Morgan Stanley that there is a global opportunity for internet advertising of 50 Billion USD, he got the right switch to the main technology that will drive these bucks: Go mobile!

Thinking about the future of the internet and the future of advertising (if the future of advertising will be advertising), I actually got two views this week: Rob Gonda’s and Dean Donaldson’s (Mediamind). Having attended a Mediamind event on Monday, the output of both speeches sounded alike: Sensors are the future drivers of the (mobile) internet and might replace (or even become?) the cookie technology at some point in the future. „Sensors are the cookies of the future,“ said Dean Donaldson. And Rob showed examples like Ray Ban’s virtual mirror and Unilever’s ShareHappy (see video).

In his key-note he also talked about the Internet of Things, he mentioned that Wallmart uses RFID codes for better tracking of their inventory and expects manufacturers to put RFID codes on products before they come to their stores. Although Rob considers a „normal level“ evolving and adapting from a user perspective when maschines start talking to each other. I base my view more on a sceptic user behaviour, a privacy debate which will arise from it (or people will simply cut out the labels…), and also a cultural alongside the evolution of a new generation. He made clear that he sees the tipping point of the Internet of Things (see IBM explanation video) not before 2020 – another view I share with him. Though there are many reasons of why the Internet of Things could be with us earlier than we think.

After his speech I had the option to touch base with him on the Internet of Things. Watch it…

Spot On!
His six predictions were definitely something to think about. Though I rate his visions, I would doubt that all of these will become reality…
– Location-Based-Services will die – My answer: Depending on user flexibility and information overflow, and whether the user wants to receive information from things like wallpapers and the likes when they are passing by…
– Facebook own 50% of advertising – My answer: Whenever a market-leader became to popular, some new start-up or competitor took market share of them. Do I not see an advent on the horizont from the guys at Paths and Diaspora…?!
– Facebook penetrates APAC >2bn users – My answer: Defintely worth a try for Facebook, no surprise…
– Android + GoogleMe – My answer: Yep…!
– MediaTradeFloor: My answer: The danger for a jobtitle like media planer to die becomes reality, it seems…
– Media budgets will shift – My answer: Yes, the challenge will be to integrate the user in this process. If he/she voluntarily tells us their preferences, ad technology will deliver more precisely and ads/commercials will receive new conversion levels.

Looking forward to get your views on the Internet of Things or on Rob’s predictions… Share them with us! Let’s discuss…

Sky Deutschland: Kundenservice im Abschreibungsland 2.0

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Am liebsten würde ich diesen Post anfangen mit „Es war einmal…“. Denn es fällt einem schwer zu glauben, dass diese Geschichte in der heutigen Zeit nicht erfunden ist. Ist sie aber nicht…!

Es geht um den Kundenservice der Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG. Und würde ich mich nicht seit mehr als einem Jahr über den Kundenservice wundern, so hätte ich mir diesen Post erspart. Es ist ein Fallbeispiel der ganz besonderen Art und Wert, geteilt zu werden.

Zur Vorgeschichte…
Vor einem Jahr wollte ich auf HD Receiver und Empfang „upgraden“. Ein Anruf bei der Sky ließ mich wissen, dass es derzeit keine HD-Empfänger für Kabelempfang gäbe. Deshalb könne man derzeit meinen Vertrag nicht gleich hoch stufen. Es würden Gespräche geführt mit dem Hardwarelieferanten HUMAX und solange müsse man eben dann auf seinen HD Empfang warten. Was soviel hieß wie, man könne eigentlich keine neuen Umsätze mit Kabelempfängern machen in Deutschland. Man fragte sich, wie eine Firma unter solchen Umständen ordentliche Umsätze schreiben kann.

Ungläubig gegenüber dieser Information versuchte ich mein Glück über einen Saturn Markt in München und siehe da: Ein Verkäufer am Sky-Stand berichtete nach einem ausführlichen Telefonat von der Option, dass ich zwei Wochen später eine Promotion nutzen könne, die mir den HD-Empfang und Erhalt eines HD-Receivers ermöglichen würde. Ich müsse nur am Telefon in zwei Wochen alles erklären und dann wäre ich auf HD-Empfang.

Zwei Wochen später bestellte ich am Telefon das Angebot, welches die Dame eingab und mir versicherte, in ein paar Tagen sei der Empfänger samt HD-Empfang da. Ich nehme es vorweg. Nein, er kam nicht… Er kam nie.

Wie ich später erfuhr, hatte die Dame nämlich offensichtlich gar nichts eingegeben (oder vergessen zu speichern), denn im CMS gab es zu dem Telefonat keinen Eintrag, als ich zwei Wochen später nachfragte. Auch drei Wochen später, als ich einen zweiten Versuch wagte, klappte es nicht. Wiedermals kein Eintrag auf Nachfrage. Das Special war inzwischen abgelaufen und ich gab auf.

Als ich noch einmal zufällig im selbigen Media-Markt war, fragte ich einen neuen Verkäufer, was man eigentlich mit Premiere Kunden mache, die immer noch einen alten Vertrag haben. Der Sky-Verkäufer sagte stolz, dass im nächsten Jahr alle Verträge -und es seien doch noch zahlreiche- auf Sky umgestellt und die alten aufgelöst werden. Das zweifelte ich an mit dem Argument anzunehmender schwindender Umsätze und hohem Kundenrückgang. Das könne Herrn Murdoch wohl nicht egal sein, bemerkte ich. Zu meinem Erstaunen erwiderte er: „Deutschland ist ein Abschreibungsland für Herrn Murdoch. Da machen Sie sich mal keine Sorgen. Springen die Leute ab, macht Hr. Murdoch das wenig aus.“ (Staunen meinerseits.) Aha…!

Ich werde also mal abwarten, ob mein Vertrag nun im kommenden Jahr ausläuft.

Das alles geschah vor ungefähr einem halben Jahr.

Die Gegenwart…
Nun war ich vor einer Woche in London im Hotel und wollte mich auf meinem iPad auf der App auf Sky einloggen. Es war ein Champions League Abend und ich wollte den kostenlosen iPad Service „Alle Inhalte jetzt bis 31. Dezember 2010 kostenlos.“ nutzen.

Einloggen ging auch, aber mehr nicht… Nach dem Laden der App gab es lediglich eine Trailer von Sky und danach ging nichts mehr…

„Auf diesem Kanal wird zur Zeit nicht gesendet “ teilte die App mir mit.

Ein Anruf bei der Hotline sagte mir, ich solle schnell eine Mail schreiben, denn für alle Onlinebelange und -mängel sei der Online Kundendienst zuständig. Der Telefonservice könne da nichts machen. „Hier sitzen zahlreiche Menschen für Onlineanfragen vor ihren Rechnern, genauso wie ich am Telefon“, meinte die freundliche Damenstimme. Gesagt, getan – die Anfrage ging an die Online-Hotline. Das war an einem Dienstag! Ich wartete also auf Feedback per Mail. Natürlich wartete ich auf ein Feedback in gewissem Masse in Echtzeit…

Feedback kam – am Samstag darauf. 5 Tage später. Per Post…! Kein Scherz!!! Nachfolgend der Brief – lest bitte selbst…

Jetzt fehlen mir die Worte im Zeitalter Abschreibungsland 2.0…
(Aus Datenschutzgründen wurden bestimmte Nummern und Namen aus dem Schreiben von mir entfernt.)

Spot On!
Sehr passend kommt mir da eine Befragung von novomind heute vor die Augen. Offensichtlich ist Online-Kundenservice in Deutschland immernoch im Hintertreffen. Ergebnisse der Studie zeigen, dass es nach Ansicht der Befragten in 50% der Unternehmen keine Online-Strategie für den Kundenservice gäbe – geschweige denn im Social Web: Bislang würden im Schnitt gerade einmal 2% der deutschen Kontaktaufnahmestellen für Firmen in sozialen Netzwerken agieren, bei externen Dienstleistern wären es immerhin 5%.

Erscheinen nur mir die Zahlen für den Online-Kundendienst in Deutschland erschreckend niedrig? Ist hier nicht schnellstens Nachholbedarf angesagt? Oder greift der Deutsche noch gerne zum Telefon (wie auch ich zuerst)?

Bild: Ingrid Kranz / pixelio.de

Datenmissbrauch ist E-Commerce Bremse in Deutschland

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In Deutschland wird das Thema Datenschutz im Bezug auf Online-Shopping immernoch sehr kritisch beäugt. Laut der aktuellen W3B-Studie von Fittkau und Maaß stehen immernoch die Hälfte der Internet-User E-Commerce nicht unbedingt aufgeschlossen gegenüber. Die Studie legt dabei offen, daß das Thema Datenmissbrauch negatives Hauptargument ist – nicht nur bei Internet-Neulinge sondern vor allem bei erfahrenen Usern.

Das Ergebnis der aktuellen Studie zeigt auch, daß mehr als die Hälfte (56%) der Internet-User befürchten, persönliche Daten werden beim Online-Shopping mißbraucht. Die Umfrage unter 120.000 deutschsprachige Internet-Usern verdeutlicht die vorherrschende Angst, daß die persönlichen Daten zu Werbezwecken entfremdet, oder an andere Unternehmen weitergeleitet werden (zwei Drittel der Befragten). Weitere Negativfaktoren sind die schlechten Möglichkeiten der Qualitätsbewertung (45%) sowie unsicherer Zahlungsverkehr (43%).

Die klare Mehrheit der Befragten (79%) empfindet einen Online-Shop nur als sicher, wenn der Datenschutz klar und deutlich gewährleistet ist. Und der Glaube an Datensicherheit im Netz ist schwer angeschlagen – nicht einmal jeder Zehnte geht davon aus, daß Datenschutzbestimmungen befolgt werden.

Interessanterweise sinken die Bedenken vor Datenmissbrauch auch keinesfalls mit zunehmender Online-Shopping Erfahrung. Das Gegentel ist der Fall: Die erfahrenen Internet-User haben sogar mehr Datenschutzbedenken (59%) als die ‚unerfahrenen Online-Shopper‘ (46%).

Spot On!
Die Anonymität im Netz nimmt basierend auf diesen Ergebnissen natürlich zu: 27% der Befragten geben an, daß sie immer bzw. vorwiegend unter falschem Namen im Web unterwegs sind. Nahezu jeder fünfte Internet-User hat 2008 falsche Angaben bei seinen Online-Registrierungen gemacht und zwei Drittel davon sogar mehrmals. Der Hauptgrund ist die Vermeidung von unerwünschtem Spam in der Mailbox (66%) und der Verkauf der Daten an Dritte (62%).

PS: Die Erkenntnis dürfte bitter sein für die Site- und E-Commerce Betreiber, die zahlreiche Daten der Käufer und User sammeln, um sich ein Bild über das Profil der Kundschaft zu machen. Herstellern müssen auf jeden Fall die Aussagen der Channel-Partner gut evaluieren, bevor sie die Kooperation vorantreiben.

News Update – Best of the Day

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Facebook hat seine Datenschutzbestimmungen mal eben verändert. Mitglieder treten alle Rechte an privaten Bildern, Videos oder Texten ab. Die Daten gehören „Facebook“ sogar dann noch, wenn man sich abgemeldet hat. Manche nehmen es gelassen (ironisch) und machen damit andere mobil, die in den Kommentaren auf die wahren Gefahren, Ausmaße und Hintergründe verweisen.

Die AG Social Media wartet mit einer neuen Währung für die Messgrösse sozialer Medien auf. Wie Internet World berichtet, soll bei der angestrebten Social-Media-Währung ein kombiniertes Reichweiten- und Intensitätsmaß als Index entstehen: „Die Konversations-Reichweite beinhaltet neben der primären Reichweite von Werbeträgern auch noch Abstrahl- und Mundpropagandaeffekte. Dazu kommt ein Intensitätsmaß, das abbildet, wie hoch der jeweilige Share-of-Voice bzw. Share-of-Buzz eines Kanals für ein Thema ist.“

Jetzt soll Twitter sogar schon vor kontaminierten Lebensmitteln mit z.B. Salmonellen schützen. Im Zentrum des Interesses: die in Amerika so beliebte Erdnussbutter. Wie das geht? Eine intelligente Idee der US Food and Drug Administration (FDA), die ganz aktuell via Twitter, Youtube, MySpace und Blog vor zahlreichen ‚ungesunden Lebensmitteln‘ warnt. Weitere Infos zur ‚proaktiven Lebenserhaltung‘ und Gefahrenwarnung via Twitter kennt ethority.

‚Verquert‘ gedacht! – Was Sie schon immer über Google wissen wollten…

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…aber sich nicht zu Fragen trauten.

faberNovel, ein französisches Beratungshaus, bringt eine außergewöhnliche Präsentation über Google. Es beleuchtet die Firmenstrategie, der erst 10 Jahre alten Firma und ihrer unzähligen Services.

Auch wenn Google anhand der nachfolgenden Punkte seine Erfolge (und Misserfolge) aufzeigt, wollen wir auf die Schnelle untersuchen, wo Google verwundbar ist.

Das Übersichts-Slide gibt die Vorlage zur Diskussion…


Eine kleine Analyse also der Fakten, die Google das Leben schwer machen könnten…

@1: Ach ja. Laut einer Studie des CEOs von eMarketer, Geoffrey Ramsey, ging der Aktienkurs von 700 USD auf 40 USD runter…
@2: Die Frage ist noch, ob der User vom Operating System und Location Based Services überzeugt ist und dabei Werbung (auch a la Google) akzeptiert…
@3: YouTube setzt auf die klassischen Formen der Online-Vermarktung. Bleiben allerdings den Marketiers die messbaren Ergebnisse aus, so sieht es dürftig mit Monetarisierungs-Visionen aus.
@4: Microsoft schläft nicht und hat den Offline to Online Trend mitbekommen und die Strategie dementsprechend ausgerichtet. Zudem weist Microsoft hochwertige Distributionskanäle mit dem IT-Reseller Channel auf und hat den unmittelbaren Zugang zu den Hardware-Herstellern. Web-based Services ist kein Trend mehr, gehört nicht Google allein und ist lediglich von Microsoft spät erkannt und falsch eingeschätzt worden.
@5: Wir leben in Zeiten der Konvergenz der Märkte. Facebook und seine Gleichen dringen genauso in andere Märkte vor wie Google… und haben eine definierte Zielgruppe – was Marketiers und Agenturen lieben, weil es ‚griffiger und realer‘ beim Pitch ist.
@6: Wenn man Sateliten kauft, will man dann den User irgendwann mal ‚Zwangsvergooglen‘? Fragwürdig, ob die Internetuser das mitmachen…
@7: Microsoft ist nicht arm und weiß um Jahre länger, wie man Traffic organisiert – die Wege dürften sich ähneln – wenn nicht sogar deckungsgleich sein.
@8: Das war wahrlich ein genialer Schachzug – da fehlen einem die Worte. Vielleicht nur eine Frage: Wieso haben die Wettbewerbshüter das zugelassen? Und: Werden sie bei zukünftigen Akquisitionen von Google genauer hinsehen? Vermutlich…
@9: Indirekte Finanzierung von Services ist kein Dauerthema, wie man aus der Medienwelt lernt. Letztendlich werden zukünftig CMOs für Sales-Erfolge verantwortlich gemacht werden. Hier wird sich zeigen, welche Sales-Strategie sich durchsetzt…
@10: Es lebe die jugendliche Naivität der ‚Open-Scource-Jünger‘, die sich nach einem gut-bezahlten Job umsieht und vergißt, was das Leben zu bieten hat. Wenn die Open Scource Community erstmal den eigenen Benefit ihres Könnens erkennt und lernt sich selbst zu vermarkten, ist fraglich ob der Stützpfeiler der Google Strategie nicht einknickt.
@11: Bisher reden wir hier von Adsense/Adwords und alles, was irgendwann mal erfolgreich wird, kann noch Jahre in der Zukunft liegen. Denn manchmal nimmt der User Services einfach nicht an oder hat einen Werbe-Overload…
@12: So werden Daten gesammelt und Datenbanken gebaut – die größte Angst des Users! Wie man sich vor Datensammlern schützt, kann man u.a. in diesem Podcast hören und über Google hinsichtlich Datenschutz wird gern in den Medien warnend aufgeklärt.
@13: Der PageRank kann Qualität und Quantität nicht unterscheiden. Es kann inhaltlich- oder nutzwertig hochwertige kleine Seiten geben, die einfach noch nicht den Weg in die Masse gefunden haben. Und die Masse muss nicht unbedingt wissen, was gut ist, was den Algorithmus in Frage stellt. Genau aus diesem Grund ist es für alle Suchmaschinenanbieter schwer, gute Ergebnisse für die User zu bekommen. Der ‚Spot On!‘ am Ende ist herrliches Beispiel hierfür…
@14: Die Media Automatisierung im Long Tail Advertising ist ein Fortschritt für die Unternehmen. Allerdings ist das ein Markt, den gerade viele Vermarktermodelle mit unterschiedlichen Konzeoten adressieren.

Die Studie als SlideShare gibt’s natürlich auch, sonst lässt es sich schwer weiter diskutieren. Wer sich hier in die Diskussion einbringen will, ist hier herzlich dazu eingeladen.

All about Google
View SlideShare presentation or Upload your own. (tags: google technology)

Spot On!
Der Paradigmenwechsel im Markt ist klar erkennbar – viel deutet auf eine Mitbewerbsschlacht mit Microsoft hin. Faszinierend ist, was passiert, wenn man bei Google nach ‚Microsoft und Internet-Strategie‘ sucht… – das erste Ergebnis ist vom 31.10.2005!!! Noch ein Grund, warum Google verwundbar ist… Oder ist das ein strategischer Zug gegen Microsoft? Nein, eher eine Chance für Microsoft hinsichtlich des Angriffs auf das Page Rank Thema. Wenn Microsoft es früh erkennt…

Trusted Shops: 10 Anzeichen für unsichere Online-Shops

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Der Gütesiegelaussteller Trusted Shops hat auf 10 Anzeichen hingewiesen, die Online-Shops tunlichst vermeiden sollten. Vorausgesetzt ihnen ist die Glaubwürdigkeit ihres Shops vor und während des Weihnachtsgeschäftes wichtig…

1. Nebulöse Anbieterkennzeichnung
Sind Angaben zum Verkäufer nur schwer oder gar nicht auffindbar oder enthalten diese unklare Bezeichnungen, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Ebenfalls ist Skepsis angebracht, wenn nur eine Firma, aber kein Name, oder nur eine Postfachanschrift genannt wird.

2. Unzulänglicher Datenschutz
Wenn Aussagen zum Datenschutz lückenhaft sind oder fehlen, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass der Website-Betreiber Kundendaten weiterverkaufen oder an zweifelhafte Auskunftssysteme übermitteln möchte.

3. Ungenaue Preisangabe
Sämtliche Preise sollten klar wiedergeben, dass die Mehrwertsteuer enthalten ist und welche Versandkosten genau entstehen. Werden die Versandkosten nicht genannt oder ist deren Berechnung unklar, sind böse Überraschungen möglich.

4. Offengehaltene Lieferfrist
Wird die bei einem Produkt genannte Lieferzeit durch eine Aussage im Kleingedruckten relativiert („Lieferfristen sind unverbindlich”), sollte man misstrauisch sein. Schließlich soll ein Geschenk nicht erst nach Weihnachten ankommen. Auch widerspricht dies der Vorgabe der Rechtsprechung, wonach längere Lieferzeiten direkt beim Produkt genannt werden müssen.

5. Unabgesicherte Vorkasse
Eine Zahlung per Vorkasse sollte durch eine Geld-zurück-Garantie von Trusted Shops abgesichert sein. Nur so lässt sich vermeiden, dass man sein Geld verliert, falls der Händler trotz Zahlung nicht liefert – Überweisungen lassen sich nämlich nicht rückgängig machen.

6. Unverschlüsselte Datenübertragung
Zahlungsdaten unverschlüsselt zu übertragen, ist riskant, weil diese abgefangen und missbraucht werden können. Obendrein verstoßen Kunden damit häufig gegen die Bedingungen ihrer Bank. Das Schloss-Symbol im Browser zeigt an, dass die Übertragung verschlüsselt ist.

7. Unzulässige Widerrufsbeschränkung
Bis auf wenige Ausnahmen besteht das Recht, eine Ware innerhalb von zwei Wochen zurückzugeben. Vorsicht ist geboten, wenn ein Händler versucht, dieses Recht einzuschränken, indem er z.B. nur originalverpackte Ware zurücknimmt oder Angebotswaren von der Rückgabe ausschließt.

8. Benachteiligung im Kleingedruckten
Kundenunfreundlich und gesetzlich verboten ist der Versuch mancher Händler, Kunden durch Klauseln in ihren Geschäftsbedingungen unangemessen zu benachteiligen. Unzulässig und unwirksam sind z.B. Aussagen wie „Versand auf Gefahr des Käufers” oder „Transportschäden müssen sofort gemeldet werden”.

9. Schlechte Erreichbarkeit
Eine Produktanfrage im Vorfeld per E-Mail oder Telefonanruf zeigt, wie es um den Kundenservice bestellt ist. Erfolgt keine zügige Antwort bzw. ist nur ein Anrufbeantworter erreichbar, sollte man auch kein vorbildliches Entgegenkommen bei Umtausch- oder Rückgabewünschen erwarten.

10. Negative Bewertung
Bei Händlern, die einem nicht bekannt sind, kann eine kurze Internetrecherche sinnvoll sein. Veilleicht gibt es Negativeinträge in Foren, die zu erhöhter Wachsamkeit mahnen. Ein Gütesiegel wie Trusted Shops garantiert einen risikolosen Online-Einkauf.

News Update – Best of the Day

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– DMEX punktet gegen OMD: GWA unterstützt DMEX. Mit der Unterstützung der „klassischen Werber“, des Fachforum Online-Mediaagenturen (FOMA) und des Arbeitskreises Agenturen im BVDW, werden bei der ersten dmex im September 2009 voraussichtlich alle relevanten Agentursegmente in Köln vertreten sein.

– Das Thema Datenschutz und freie Meinungsäußerung wollen die großen Internetfirmen wie Microsoft, Google und Yahoo zukünftiger genauer nehmen. Offensichtlich sind die Absichten aber sehr generell formuliert, wie David Nelles ausführt.

– Damit Ihre Werbung den Bogen des Ertragbaren nicht überspannt und nicht verboten wird, sollten Sie sich die Top 10 Banned Adverts ansehen… – auch als Spaßfaktor für den Tag nicht ungeeignet. Es lebe das Offline Network, das mir diesen Link schickte…

10 Empfehlungen für Incentives, wie mehr User an Online-Promotions teilnehmen…

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Immer wieder wird man als Berater gefragt, was die besten Motivationstools sind, um User dazu zu bewegen, an verschiedenen Online-Marketingaktionen mitzumachen. In den letzten Wochen wurden fünf Aktionen von The Strategy Web festgehalten, die wir hier vorstellen. Daraus wollen wir versuchen abzuleiten, welche Incentives man bei Marketingaktionen anbietet – und welche lieber nicht.

Beispiel 1 – Lead Generierung
In einem Mailing einer PR-Software Firma aus den USA warb das Unternehmen um die Gunst des Users, indem sie einen 50 Dollar Gutschein von Barnes & Noble anbot, damit die User sich eine Präsentation anschauen.

Beispiel 2 – Online Umfrage
Bei einer Marktforschung (Dauer laut Unternehmen: 10 Minuten) schenkte ein europäisches Unternehmen jedem Teilnehmer iTunes Gutscheine im Wert von 5 EUR, um mehr Response und bessere Ergebnisse für die Marktforschung zu generieren.

Beispiel 3 – Viral Marketing
Ein Kaffeeanbieter lässt seinen Werbe-Videospot durch seine Kunden bewerten und macht daraus eine Viral-Marketing Aktion. Die Kunden sollen den Spot an ihre Freunde, Kollegen und Bekannte weiterleiten, damit auch diese abstimmen. Gewinnoption: lukrative Reise für 2 Personen.

Beispiel 4 – User Generierung
Ein Portal vergibt an bereits registrierte Mitglieder für 15 Einladungen, die diese an Bekannte und Freunde aussprechen (deren Registrierung vorausgesetzt), einen iPod nano.

Beispiel 5 – Event Bewerbung
Wer zu einer Wein-Verkostung geht und ein Ticket für 150 EUR bucht, erhält eine Flasche Rotwein (Wert: 15 EUR) kostenlos dazu.

Fünf unterschiedliche Beispiele – fünf Optionen, User mit Incentives zu motivieren, an einer Marketingaktion teilzunehmen. Gut oder schlecht? Prinzipiell müsste man die Leser fragen, ob die Ideen motivierend sind oder nicht zielführend. Sagen wir mal die Aktionen sind verbesserungswürdig und leiten davon ab…

10 (hoffentlich) hilfreiche Empfehlungen, wie mehr User an Online-Promotions teilnehmen…

1. Überlegen Sie sich die Zielsetzung der Aktion und passen Sie das ‚Incentive‘ sinngemäß dieser an. Ob PR-Software unbedingt zu einem Barnes & Noble Gutschein passt? Vielleicht wäre eine kostenfreie PR-Beratungsstunde (= Fusion Marketing) origineller und thematisch passender gewesen?

2. Verlieren Sie nicht das Gleichgewicht bei der Relation zwischen Aktion und Incentive? Wenn man für das Ansehen einer Präsentation gleich ein neues Hemd für die nächste eigene Präsentation kaufen kann, macht man das wohl nur, wenn man kein Hemd mehr im Schrank findet. Die eigentliche Intension der Aktion gerät ins Hintertreffen.

3. Verschenken Sie als Incentive niemals Produkte, die nur denen dienen, die das Grundprodukt zur Nutzung (= iPod) besitzen. Wer den notwendigen Account nicht hat oder nicht will, ist bei der Aktion ‚außen vor‘. Dies zeugt nicht von Kundenkenntnis bzw. Kundeninteresse oder Zielgruppenaffinität – mehr vom altmodischen ‚Gießkannen-Prinzip‘. Es lebe der Streuverlust…

4. Gutscheine werden unbeliebter und zum ‚Nulltarif‘ geschenkt – sprich 5 EUR bekommt man permanent geschenkt, ohne etwas zu tun. Sein Sie sich über den Zeitaufwand und Informationsvorsprung im Klaren, den ein Internetuser bei einer Marktbefragung investiert und ihnen gewährt. Der Faktor 20 zu 80 ist angemessen: sprich z.B. eine gute Flasche Wein für das Ausfüllen des Fragebogens bringt vermutlich mehr. Vielleicht denkt man beim Empfang des Incentives oder beim Verzehr über die oder eine andere Sache nochmal nach und tritt nochmal mit dem Unternehmen in Kontakt. Nur mit einem angemessenen Incentive bekommt man die ‚wahren‘ Antworten und nicht einfach willkürliche ‚Clicks‘ (siehe auch 6.).

5. Überlegen Sie, ob der Gewinnspielcharakter ausreichend ist, damit die Internetuser die Daten (= Emailadressen) ihrer Freunde, Kollegen und Bekannte preisgeben. Auch wenn der Trend zum Viral Marketing in aller Munde ist und immer mehr zunimmt, muss man mit der Anstiftung zu ‚Datenhandel-Spiel im kleinen Stil‘ sauber umgehen und vorsichtig sein. Datenschutz im Webbusiness wird ein immer kritischeres Thema.

6. Eine Hand wäscht die andere: Geben und Nehmen sollten sich die Waage halten. Wer Daten erhält, sollte auch etwas Werthaltiges anbieten. Die ‚Lotterie-Aussicht‘ auf eine Reise ist wertlos und Augenwischerei. Das wissen die Internetuser inzwischen – zumindest die, die auch das Internet als Einkaufsmedium nutzen, sich Vebrauchersendungen ansehen (an denen man bald nicht mehr ‚vorbeizappen‘ kann) und permanent mit Gewinnspielen konfrontiert werden, wo sie ihre Daten abgeben sollen. Zuviele sind dabei schon enttäuscht worden und von zuwenige n Gewinnern hat man gehört.

7. Wem ein neu gewonnener User 10 EUR Wert ist, der sollte nachdenken, ob er sich diesen Datensatz nicht ‚direkt‘ organisiert. Ist es nicht ehrlicher, dem vermittelnden User 10 EUR in Aussicht zu stellen, wenn dieser einen neuen User liefert? Die Bekannten, die für einen iPod -und erstmal keinen ersichtlichen eigenen Nutzen- in eine Datenbank fallen, werden dem Datenlieferanten sicherlich nicht wohl gesonnen sein. Anders ist es, wenn der Datenlieferant am Ende der Aktion alle auf ein Bierchen einladen kann – gerne auch organisiert durch die Firma, die die Marketingaktion durchführt.

8. Eine Incentive-Aktion, die zu aufwendig ist, rechnet sich nicht für das Marketing und die Firma – weder im Sinne des daraus generierten Mehrwertes, noch rechtfertigt es den Aufwand. Schnell registrierte User sind ebenso schnell wieder weg – und damit ist das Incentive sinnlos verschleudert. Zumal sich die Teilnehmer fragen werden, wieso man so generös mit den Incentives umgeht (= schafft kein Vertrauen in Marken!).

9. Early-Bird Aktionen (Frühbucheraktion) sind beliebt. Wenn Sie aber 10% gewähren wollen, machen Sie dies zeitgebunden – aber nicht in Form von Naturalrabatt. Der User kämpft immer mit dem Gedanken und dem Gefühl, dass dies bereits im Gesamtpreis der Eventaktion enthalten ist und man es sowieso mitbezahlt hat.

10. Tragen Sie keine ‚Eulen nach Athen‘: Wein an Weinliebhaber zu verschenken, birgt immer ein Risiko (Weiß oder Rot? Rebsorte? etc.). Option 1: Bieten Sie einen exklusiven ‚Zusatz-Kreis‘ bei der Veranstaltung mit einem seltenen Probiertropfen an, für alle die sich rechtzeitig angemeldet haben. Option 2: Lassen Sie die potentiellen Teilnehmer bei der Anmeldung aus einer Auswahl von diversen notwendigen Wein-Accessoires für Weinkenner zum gleichen Wert aussuchen.

Spot On!

Der einzigartige clevere Incentive-Tipp ist schwer zu definieren und vermutlich gibt es diesen auch nicht. Incentives wollen für jede Aktion wohl überlegt sein, wenn diese erfolgreich werden soll. Aber vielleicht gibt es ja noch viel mehr Empfehlungen, die den Lesern einfallen. Wir sind gespannt…

Wochenrückblick: Internetstrategie und Onlinestrategie

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Jede Woche wird es zukünftig einen Rückblick geben auf die Nachrichten, die zum Thema Internetstrategie und Onlinestrategie durch die Medien gehen.

Nicht selten sind es gerade die Medien selbst, die sich derzeit mit den Thema Online- und Internet-Strategie beschäftigen, wie man gleich sieht…

– Microsoft kauf Ciao. Zu Microsofts Online Strategie in der Welt Online

– Bertelsmann Chef Ostrowski im Interview. Zu Bertelsmanns Internet Strategie auf dwdl.de

– WEKA MEDIA baut Portal für Datenschtzbeauftragte. Zu WEKA MEDIA’s Online Strategie auf Datenschutz Praxis

– WAZ Chef Nienhaus zu Internet Strategie der WAZ Gruppe und den Mitbewerbern auf ftd.de

Spot On!
Wenn man so liest, was für Probleme die Verlage mit ihrer Webstrategie haben, muss man sich im Gegenzug aber mal die Offline Probleme anschauen, die der Berliner Tageszeitung durch das Wahl-Debakel der CSU entstanden sind: 11.000,- EUR Verlust… – eine bittere Offline Pille.

Alles kostenlos und umsonst…

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Der Basic Thinking Blog schreibt einen viel diskutierten Beitrag zum Thema ‚Komm zu mir, kriegst alles umsonst…‘

Das Faszinierende ist wie dem Autor durch die Diskussion immer mehr Ideen kommen, die derzeit im Markt irgendwie aftauchen, um Kunden -auf teilweise erbärmliche Art und Weise- zu generieren. Manche Ansätze bringen auch hier das derzeit viel diskutierte Thema Datenschutz im Business und Gutgläubigkeit auf. Man erinnert sich an die Sendung ‚Nepper, Schlepper, Bauernfänger‘ – aber Herrn Zimmermann haben viele Menschen offensichtlich früher verpasst.

Hoffen wir, dass sich diverse Firmen nicht zum Nachmachen animiert fühlen…

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