5 strategische Ansätze, warum Marken eine mobile App benötigen

12.04.2010 von  
Kategorie Mobile Business

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Zahlreiche Unternehmen stellen sich die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine mobile App programmieren zu lassen. Ob dabei unbedingt der Kundennutzen oder eher die kommerziellen Interessen im Vordergrund stehen, sei mal dahingestellt. Fakt ist: Die mobilen Apps und das mobile Web (Studien-Ausblick bis 2015) bekommen, nicht nur durch den kürzlichen iPad Hype, zunehmende Aufmerksamkeit in der breiten Masse der Prosumer.

Allerdings sind die Apps als Zugangsvehikel zu Unternehmens Content nicht ganz unumstritten. Manche Insider disuktieren über die App Economy und sich sind uneins, ob Apps als perfide Content-Zensur gesehen werden soll oder höhere Benutzerfreundlichkeit liefert. Andere dagegen frage sich, wie man diese in die Plattformstrategie einbindet. Und die App-Developer sind -laut einer Studie von Appcelerator- immer mehr interessiert an Android Entwicklung denn an iPhone oder iPad App. Eine andere Studie belegt, daß das Nutzungsverhalten von Apps durch den User auf beiden Systemen vergleichbar ist.

Die Diskussion über die Relevanz, Notwendigkeit und Nachhaltigkeit von mobilen Apps wird sicherlich noch lange andauern. Der Hype hingegen ist nicht zu verkennen. Und ganz schnell könnte man als Unternehmen zu dem Ergebnis kommen, man sollte es einfach mal machen. An erster Stelle sollte bei allen Überlegungen der Kunde stehen. Schließlich will man den ja auch weiterhin mit seinen Produkten und Services beglücken will.

In den letzten Tagen sind bei mir 5 Gründe eingefallen, warum ein Unternehmen durchaus eine mobile App für seine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung als startegische Massnahme einsetzen sollte.

1. Trendsetter
Innovationen sind der Treibsand für die Zukunft einer Marke. Geht die Strategie eines Unternehmens in die Richtung der Vorreiterstellung bei Markteröffnung und -entwicklung, wird die mobile App den standesgemäßen Erwartungen intern wie extern nahezu gleichgesetzt. Ist die Außenwahrnehmung durch die Kunden der Strategie entsprechend, wird kein Unternehmen auf den permanenten Zugang zum Kunden verzichten wollen. Zumal das Unternehmen alle Neuigkeiten dem Kunden jederzeit und an jedem Ort je nach Wichtigkeit kurz und bündig mitteilen kann – ohne Ablenkungsmöglichkeiten, die das Web 2.0 nunmal bietet. Aber nur wer sich auch als Trendsetter fühlt, verfolgt die Neuerungen einer Marke (nahezu) in Echtzeit.

2. Brandsetter
Der Erste und Beste zu sein, ist im Echtzeitweb ein Wettbewerbsvorteil (siehe Dell, Starbucks oder Spreadshirt). Es garantiert PR-starkes Feedback der Social Web Gemeinde und den gewünschten Buzz-Effekt. Im stark umkämpften Mitbewerbsmarkt müssen Marken stärker auf ihre Präsenz und Nachhaltigkeit achten bzw. dieser frischen Nachdruck verleihen. Die Omnipräsenz und Wirkungsstärke der Marke beim (potentiellen) Kunden kann mittels mobiler Apps optimiert werden. Gerade im Consumer-Engagement geprägten Markt, habe ich oft die Frage gestellt bekommen: “Hast Du mal wieder eine gute App gefunden?” Sobald ich diese zeige, wird sie auf dem eigenen Device installiert, gestestet und erhält (manchmal) eine Bewertung. Schnell kann sie im Ranking steigen und die gewünschte Marken-Aufmerksamkeit durch die App-Economy generieren.

3. Fansetter
Der Prosumer ist aufgrund der Austauschbarkeit von Marken, Produkte und Services (Preiskampf!) wechselwilliger denn je. Was Facebook mit seinen Anzeigen den Unternehmen bietet, ist die App für den mobilen Nutzer. Eine für die Marke geschlossene Umgebung, in der sich Unternehmen auf das Wesentliche konzentrieren. Wer als Kunde seine Marke liebt, wird sich mit ihr beschäftigen (selbst Flyer und Kataloge werden heute noch genutzt!) und will die Neuerungen als Erster wissen. Hatte früher Nokia aufgrund von Symbian die Nase vorn, so hat das iPhone den Handymarkt revolutioniert. Android hat nachgezogen und bietet gute Aussichten für die Zukunft. Schnell ändert sich die Wahl des Handies. Wer seine Fans behalten will, kann nicht umhin für alle Handyplattformen seine App anzubieten. Zumindest wenn man seine Fans nicht im mobilen Web verlieren will.

4. Standardsetter
Wer die Vorreiterstellung im Markt übernehmen will, muß Standards setzen. Er stellt Regeln (Standards) für Abläufe und Prozesse für die Branche auf bzw. stellt und schlägt diese dem Mitbewerbsmarkt vor. Schnell ergeben sich hieraus allgemeingültige Vorschriften, die konvergente Märkte bedienen und somit die Marke stärken. Das gilt für die Kommunikation, in der Produktentwicklung und im Kundenservice. Auch wenn man aus den Fehlern der Mitbewerber lernen und eigentlich erstmal mit der Entwicklung einer App abwarten kann, kann man aber auch selbst Standards für den Mitbewerb setzen. Das entspricht dem Web 2.0 Grundgedanken. Da ist nicht gleich alles optimal. Wenn etwas fehlt, wird es optimiert, nachjustiert und neu aufgesetzt – vom Unternehmen aus oder von der Community der Kunden.

5. Servicesetter
24/7 Service und Support ist für den heutigen Konsumenten schon (fast) zum Standard geworden. Je mobiler die Menschheit -nicht nur im Web- unterwegs ist, umso mehr benötigt sie den schnellen Zugriff auf Markenservice. Und je schneller der Mensch die relevanten Daten wie zum Beispiel Hotline Nummern findet, umso zufriedener und weniger “abwanderungswillig” ist er/sie als Kunde. Erst gestern habe ich mich geärgert, als meine Frau mich anrief, die Kaffeemaschine sei hin. “Check mal schnell die Nespresso App nach deren Hotline Nummer!” – “Herzblatt, die haben zwar eine App, bei der ich einkaufen kann, aber die Support-Hotline fehlt leider…” Versteht Nestle wohl, was ich meine (fragwürdig… da man nicht mal auf eine XING Anfrage reagierte)?

Spot On!
37% der Smartphone User haben 2009 gemäß einer Compete Studie schon online gekauft. Und 91% der Amerikaner nutzen bereits mobile Telefone, um Social Networking zu betreiben. Wenn das nicht grundsätzlich schon klare Trends sind, als Brand oder Unternehmen mal über eine App nachzudenken, dann muß mir jemand die Zukunft des mobilen Internet und Shoppings erklären. Aber vielleicht liege ich ja falsch? Was denkt Ihr?

PS: Von The Strategy Web hat mir die Mannschaft von Motherapp eine Android Version und eine iPhone Version erstellt. THX, guys – you are doing a great job!

Can corporate social media engagement replace customer loyalty cards?

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We all have our purse full of plastic cards for customer loyaly programs. These won’t make us rich. They make us save money, or get kickbacks from companies and brands if we want. And the philosophy of these programs is clever. Companies have the feeling of being in touch with their clients on a regular basis, making sure customers stay informed about their product offerings.

The customers bottleneck is, well yes, we have to carry multiple plastic cards in a credit card format with us. So, why not leaving these cards behind after 20 years and just make customers fans on Facebook and/or followers on Twitter of brands?

Imagine you go into a store and you’ll see a “Follow us on Facebook or Twitter or on our iPhone app” sign taped to the cash mashine instead of receiving print and plastic to carry home?! – Why not save the trees and oil resources!?

Companies install reward program cards or partner with small business credit cards rewards to make us buy more of their products, or more frequently. And companies get more feedback on our buying habits. So, for companies these cards are an essential part of their customer loyalty strategy.

And customers with a big purse are happy. Others don’t want to have all these cards. Thus, these customers are not lsitening to what’s the latest promotion. Now, who of the male world is happy with all these plastic cards making our trouser pockets look like fat kangaroo pouches?

In most cases, these loyalty cards are addressing and being used by an old-economy’s vanity (IMHO), or women. “Look how much companies are interested in having me as their customer”, I heard a woman say the other day.

A recent study by the CMO Council “The Leaders in Loyalty: Feeling the Love from the Loyalty Club” shows the trouble of loyalty programs. 54% of consumers mention that irrelevant messages, low value rewards, and impersonal engagements may decrease their loyalty for brands and their services, and with that their loyalty programs.

And yes, we can understand this fact when our online and offline mailboxes are full of non-personalized, unexhiting and unintersting promotions from company’s so called loyalty programs. Talking of me, these loyalty programs get one chance and I cut those cards into pieces straight away when the company loyalty program fails.

Now, what does this means for loyalty programs when we match these results with the latest survey by MarketingSherpa. The new web generation and prosumers love following brands as they expect savings, learning about specials and sales as the top motivation to friend and/or follow a brand online. If companies are aware of this fact and learn from it, why not replacing the old loyalty card concept then?

The benefit of the fan and follower systemtic is quite obvious…
– You become a fan and/or follower when a brand becomes of interest for YOU as a customer
– You become a fan and/or follower of your favorite brand when YOU are in a purchase process
– You can check status updates on sales, discounts and promotions when YOU need them (not when the company wants to sell more products)

OK, thinking of business intelligence and data mining sales cycle topics, it might become difficult for companies to track purchase processes as good as now. But, isn’t the customer king with the rise of social media? And companies could save money for print mailings and their plastic card production, right?

Spot On!
Some weeks ago, I have thought about Twitter as a sales tool and with this post, I am trying to take this idea a bit further. It shall illustrate how much a company’s sales and customer service strategy gets influenced by a new social web strategy where the customer holds the power of interest in promotions.

So, let us know what you think about the idea that Facebook fan pages, Twitter company accounts or corporate LinkedIn groups could replace loyalty programs in the future? A dream, a vision or a stupid idea?

Is e-meeting a trend or the future?

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While some signs suggest the economy is stabilizing and the global recession might find an ending, the majority of business travel managers will be looking for alternatives to travel that can be enabled by technology in the future.

A recent survey “2010 Corporate-Travel Spend Plans & Tactics,” conducted by Kotler Marketing Group, in conjunction with the Association of Corporate Travel Executives (ACTE) provides a detailed analysis of enterprise travel spend plans versus the growing use of electronic alternatives (e.g. web- and video-conferencing) to offset travel.

– 55% of respondents would rely on electronic alternatives more in the future in order to reduce travel expenses.
– More than 40% said their organizations are replacing sales-related travel with conferencing in coming years.
– However, web and video conferencing were not rated as “usually effective” means in accomplishing the goals of their meetings.

Another interesting result of a study by the Palm Springs Desert Resort Communities Convention and Visitors Authority shows that desert hotels lost an estimated $30 million in convention and meetings travel from late 2008 through May.

Now, we might argue and ask the question if executives refrain from going on planes the way they did in the past. And we might ask if spending money for big conferences is ‘out’. So, will department kick-offs with nice trips to the US (or some other interesting places worldwide) be a thing of the past in some years?

Spot On!
Some years ago, one of my partners said: “Can I insert my Miles&More card in our new video conferencing system?” What sounds funny to us has more impact than most of top management members might think. Traveling is a personality statement for a lot of managers. It is also about gestures, mimic, sensual perception, hand-shaking and all that which makes more impression on our business contacts and our deals than some stockholders might think when looking at their shareholder value. Meaning, companies will face a conflict in terms of cost savings and probably embrace the trend of the new technology. Nevertheless, businesses will be trying out alternatives to traveling for meetings with web- or video conferencing. In my opinion meetings need to happen in real life more frequently than online.

Do meetings not have a deeper meaning for business? What is your perception about the effectiveness of these new meeting technologies as travel replacements?

Studie: Marketingprofis stehen auf Social Media

21.01.2010 von  
Kategorie Web Marketing

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Der Marketing Service Provider Alterian hat heute seine zum siebten Mal durchgeführte jährliche Marketing-Studie veröffentlicht, die unter dem Titel ‘Are you ready to engage?’ erschienen ist.

Die Studie wurde unter 1068 Marketingprofis weltweit durchgeführt, wobei man sagen muß, daß 98% der Teilnehmer aus Europa und Amerika kamen. Lediglich 2% nahmen aus dem asiatisch-pazifischen Raum oder sonstigen Ländern teil.

Die Hauptaussage der Studie zeigt, daß 66% der Teilnehmer in Social Media Marketing (SMM) in 2010 investieren werden. Ganze 40% davon sagen, daß sie ihre Budgets hierfür aus dem traditionellen Direkt-Marketing Budget in Richtung Social Media Marketing schieben werden. Ein Anzeichen dafür, daß die Awareness für die Engagement Economy in den Unternehmen Einzu erhält und man offensichtlich die Bekenenntnis-Bereitschaft der in Social Media aktiven Menschen zu Marken zur Lead Generierung nutzen will.

Auch das Thema Social Media Monitoring nehmen die Unternehmen inzwischen ernst. So, wollen 36% der Befragten für Social Media Monitoring und Web-Analyse Budgets einsetzen. Dem entgegen stehen immerhin 42%, die sagen, daß sie bisher noch keine Zugriffs- oder Webanalyse Daten in ihre Kunden- und Email Datenbanken einfließen lassen.

Alterian CEO, David Eldridge, resümiert die Studie und die Aussichten auf das nächste Jahrzehnt mit folgenden Worten…

“2010 marks the start of the digital decade for marketing. Untargeted and irrelevant marketing techniques are now redundant and the results of this survey show many in the industry recognise this. The one thing to remember, however, is that investment in Social Media Marketing is futile without adequate measurement.”

Die Studie zeigt weiterhin, daß mehr als die Hälfte aller Teilnehmer einen ‘ordentlichen’ oder ‘signifikanten’ Teil ihrer Anstrengungen dafür einsetzen werden, von einem kampagnen-zentrierten Direkt-Marketing Modell hin zu einem Multichannel Kundenbeziehungs-Modell übergehen. Lediglich 7% der Firmen unternehmen diesbzüglich keine Anstrengungen.

Für mich interessant ist die Selbstwahrnehmung der Marketingprofis, wie weit der interne Wissensstand zu modernen Marketing-und Kundenbindungsstrategien von dem bestehendem Marketingpersonal ist.

Es sieht also so aus, als ob die Marketingprofis doch noch einigen Wissensdurst bei Themen um das Social Web haben müßten. Wenn nur 17% die Vorteile der modernen Tools einzuschätzen wissen, scheint noch viel Lern- und Informationsbedarf in Unternehmen zu sein.

Die Studieergebnisse können hier heruntergeladen werden.

2010: Online ROI – a challenge for companies

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mausThe solution to the following question is complex: How should companies measure online ROI in future? In times of display, affiliate and search advertising the measure of success has been kept very simple. Page impressions, clicks, leads, sales – that was it. With the evolution of social media the topic of online measurement has become more complex.

In the Pre-Web 2.0 era, there was a formula that has put everything else into the shadows. It was based on the clic. Obviously still many CMOs see this as the crucial measurement factor of their online activities. The click was considered the basis of the digital marketing manifesto.

The formula of the previous online ROI went something like this…

Page impressions and clicks to convert click-through rate that generates leads and ultimately (hopefully) sales.

And this formula also corresponded to the value in the online marketing of cost-per-mile (CMP), cost-per-click (CPC), cost-per-lead (CPL), cost-per-sale (CPO). Simple, clear, pragmatic.

Marketers were satisfied, the sales man less (mostly) due to inferior leads and associated fluctuating revenues. There was a lack of transparency. The management is considered to be overstretched. 2010 everything will be different.

In 2009, the main German association for publishers and buyers, the IVW, killed the power of the page impression, the visit is the ‘Golden Surfer’ from now on. An English study by the Online Publishers Association (OPA) is following and strengthens the effectiveness of the ‘silent click’ and the value of the content and context.

Moreover Eyeblaster invents, and especially Dean Donaldson promotes this, the Dwell Time. Efficiency measurement of web activity becomes a challenge for companies. And if we take it to the top companies do need an eye-movement study to measure the time-based attention, the way we know it from the print era (similar to copy-test).

Another challenge is that there are numerous social media activities added, and here we are looking for a reliable measurement method to justify the expenses. In Germany the Association of Social Media and Social Media is quickly introducing a new currency: share of voice or share of buzz. A conceptually coherent model , but in practice is questionable in its feasibility, management and marketing relevance. A similar measure as the CTR won’t be found in the social media industry, probably still for a long time. Probably not even 2010…

Let’s illustrate the complexity of measuring social media ROI at a viral campaign, the buzz generated by social media coverage and results. Previously, the click was relevant. It was a unique short-term assessment without measurement of long-term effect. With the ended of the campaign the measurement time was over. Whether the click came from the desired target group of bookers ranked in it’s relevance secondary.

In a viral campaign, however, due to the target-transparency, the question of efficiency measurement is completely different. All these values are quite different in context and only win in their semantic and concluding statement its relevance for the advertiser.

Questions arise such as …

How much time commitment gives the user his social activities and the commitment to the company?
How do I rate detailed comments on blogs, micro-blogs or social networks?
How to evaluate an Re-Tweet in this context?
From whom are the comments and actions coming?
How does buzz spread via this person and to whom?
How relevant is the target audience about the distribution for the advertisers?
How to integrate ratings in the measurement methog on video- or evaluation platforms?
What about the statements that I can not even see, because a front door at Social Networks is obstructing my access to the results?

Without individual-subjective definion of measuring units, each company, every Social Media ROI measurement is worthless, and social media marketing measurement fortiori. The metric must be defined in the relevant context of the desired outcome best possible – in other words the individual needs of the corporate strategy or intention of each social media activity has to be adjusted from case to case. Increase in visits to the website? Generation of Fans or Followers? Couponing on a community? Knowledge on brand confessions obtained? Or actually generate online sales?

Each profile of an active social median, its social graph, in its sustainability and its recommended value of inside and outside “of his” social community has different weight. Determine where the true relevant measurement is the responsibility of the advertiser. At the Webcific I have called the new monetary views as “cost-per-commitment” to provide the relativity of the word in question and to make clear the relevance of the word, but for the future.

Commitment begins with the communication to customers and does not stop when clients order at the company’s shop. However, maintaining the commitment of campaign spending via email or traditional online activities still is essential. As customers loyalty runs outside the social media spheres, too. Defining commitment as a measure of social media may be based different on the company blog than on Facebook or Twitter.

A crucial factor in the social web is always forgotten: Traditional marketing campaigns have a beginning and an end. That’s when Social Web communication starts…

The CPI formula in times of social web might be …

Reach and engagement convert to social activities that lead to multipliers, and (probably generate) revenues from sales.

The future of online ROI measurement should be driven on the basis of how much communication output must a company deliver through a variety of social media, until the customers brand promise is gaining credibility and creates customer communications. This leads to commitment, which I have just referred to as “social activities” that need to be defined. They are the drivers of the talks for the multiplication of messages from the public relations, marketing and sales department.

Spot On!
Measuring the Social Web ROI is a long term process. Metrics from shares, posts, comments, ratings or Tweets replace the old click-metric. For the new metrics remain the web’s property, thanks to social search integration. Communication is dynamic and it may be that the pure bookmark result of yesterday, generates many social activities and conversations tomorrow.
Who dominates social communication that generates brand-vangelist peers (as I always like to call it). From anonymous platforms users become now fans, followers, blog readers and community members. They all have names that are transparent, a huge advantage of today’s web-talks. In the decisive moment, when they start participating in the discussing companies can find important multipliers of the message of a brand or a company, and therefore define important parameters. But companies should remember that communication can take place anywhere and adjust according to their web strategy. This modern weaving culture should incorporate engagement metrics or policies between sales and marketing. Otherwise, the effort of monitoring, measuring, analyzing is worth nothing, and will not meet the result of the challenge of 2010.

Paid Advertising 2010: What changes for marketers?

11.01.2010 von  
Kategorie Web Marketing

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advertising-tttSeeing 2010 from a paid advertising perspective, we might argue that business will only change slightly for marketers. Paid advertising won’t die this year, right?

Now, eMarketer published a statement by their analyst Debra Aho Williamson on social media ad spending forecasts which touches the “tiny” shift in paid advertising:

“Paid advertising will not be the primary focus, but it will serve to drive traffic and engagement with the larger social network presence.”

The main difference will be that paid advertising is story-telling about a social media presence (also offline with print ads or bill boards) instead of selling their a traditional business website. Is this not already a massive movement in the ad industry? Paid advertising promotions are not about business websites. It is pushing the company’s social web presence.

Nevertheless, marketers still have their targets on contacts, leads and conversions. And they still need to reach a lot of these targets by promoting their web-presence offerings with online advertising, be it display, text-ads or search. I assume that product marketing has no other option here. The modern social web world calls this generating “engagement”. Just a nicer wording than talking about leads and sales?

The term “engagement” was discussed intensely by Jason Falls, Tim Schigel and me in the last weeks. But don’t we not all know that generating engagement is nothing new in the advertising world.

The word “engagement” is one of the most hyped words on the modern social web platforms like blogs, Facebook or Twitter? In my eyes engagement has become a buzzword 2.0. And, most of us media dinosaurs wonder how the ROI in paid advertising on social media platforms will evolve and how to measure it compared to the old paid advertising measurement on pis, visits or clicks.

The difference is that this modern engagement shall be generated, established and converted via dialogue, resulting in a close business-customer relationship – instead of people clicking banners or links, sending emails or filling out contact forms on landing pages. In the end, everything serves one purpose: customers shall buy products – online or offline.

But what if customers are starting conversations on the platforms that are promoted via paid advertising? Conversations is new in the paid advertising world. And it is more time-consuming, more challenging, and a more sensitive topic than waiting for a customer to respond on i.e. bannering the traditional online way.

Ten years ago, companies owned the road that was leading customers to get engaged with them. Today, the social web owns a ring-road around a company or brand with hundreds of roads linking, talking and refering to a company. The strategic question for paid search could be: Which one is your main access-point for the near, middle and long-time future?

PS: In order to maintain the customer dialogue companies need the right resources. So, the challenge businesses have is setting up their social web-strategy before they start spending on paid advertising. There is no other way for companies to support customer needs for a long lasting business sustainability.

Spot On!
Paid advertising continues to serve finding access to the modern customer’s world. But let’s ask marketers: Is there a difference if paid advertising is promoting a social media presence or a traditional business website? Will the work for marketers and media planers be the same? Only the links will be different? If you know how to serve, sell and talk to customers, the work and business that is aiming at “engagement” won’t change compared to 50 years ago. It will remain to be hard work…? No matter, what paid advertising is promoting, right?

News Update – Best of the Day

06.01.2010 von  
Kategorie Daily Top 3

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daily1German publishers in the marketing arena were the first to monetize their Twitter timeline (cpm = 30-40 cents in B2B!!!). Now, it seems to become a common trend amongst news companies and publishers: paid tweets. The only question is how to monetize the tweets. Is the measurement “cost-per-follower” (cpf) the right definition? And what is a thousand followers worth – 1 or 5 US dollars – B2B or B2C)? I doubt, this is a good start for a positive monetization future – unless we want to face the same game without a future or “positive” ROI that the display industry is fighting for years. Sarah Jaferi wrote an interesting summary on the monetization options with Twitter which needs to be mentioned.

What makes a blog really successful? Lucy Langdon thinks it is the engagement people put into it. She wrote a remarkable list and explanation on 50 examples of great blog engagement. And I agree with her… Most of the blogs are really excellent and in my RSS reader…

The new Google Chrome commercial is definitely one of the most creative ideas from the end of the year 2009 – and my start for the commercial season 2010.

Webstrategie 2010 – Gedanken zum Jahreswechsel

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webstrategieDie Frage wurde mir in 2009 ein paar Mal gestellt und ich hab mich entschlossen, jetzt doch ein paar Worte zu schreiben. Der Jahreswechsel steht an, alle schreiben ihre Vorhersagungen für 2010 – selbst der Hausmeister schreibt mir mit Jahresgrüßen, worauf wir uns 2010 bei der Mülltrennung einstellen dürfen. Vorhersagungen gibt es bei The Strategy Web keine – es kommt eh alles anders als wir denken.

Die Frage meiner Kunden lautet:
“Worauf sollen wir denn im nächsten bei unserer Webstrategie achten?”
Ein Punkt vorweg: Die Internet-Marketing-Strategie ist nicht ihre Webstrategie – Webstrategie ist Businessstrategie!

Hier also meine Gedanken, die sie als Basis für ihre Webstrategie anstellen können, um mit ihrer Internet-Marketing Strategie erfolgreicher zu sein.

Die Webseite
Für viele Unternehmen ist die Webseite die zentrale Schaltstelle, an der sich Mitarbeiter orientieren, Partner Kooperationsmöglichkeiten evaluieren und mit der Kunden mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Gerade im Zuge der Social Web Bewegung übersehen Business-Entscheider ihre Bedeutung. Man will überall sein, betreibt das (noch) Herzstück nur noch halbherzig und verliert hier potentielle Leads und zählbare Umsätze. Um eine optimierte Nutzbarkeit und “Zugangsperfektion” zu gewährleisten, sollten sie intern bei den Mitarbeiter und extern über einen Drittanbieter eine Usability-Studie durchführen (lassen).
Lassen sie Mitarbeiter und potentielle Kunden rund 8-10 Fragen zum Look-and-Fell, Navigation und Usability beantworten. Und scheuen sie sich nicht, dies online wie offline (audio/video) zu machen. Der Vergleichstest zwischen alter Webseite und der nach einem Relaunch (A/B Test) sollte einen klaren Upside bei den Business KPI’s und dem Online ROI hervorbringen. Und das nicht nur kurzfristig…

Das/Die Blog/s
Wenn sie noch nicht bloggen, sollten sie damit anfangen. Die Benefits sind vielfältig: Community-Building, Assoziation mit Themen rund um ihr Business, Positionierung einer Vorreiterschaft, Offene Echtzeit-Kundenkommunikation und… SEO-Effizienz. Die Chance von organischer Suche zu profitieren, ist mit einem Blog höher als mit einer klassischen Webseite, aufgrund inhaltlicher Genauigkeit, relevanter Aktualität und der interaktiven Dialogs. Prämisse: Der Blogaufwand muß auch der organischen Suche gerecht werden.

SEM/SEO
Wer im eigenen “Webhaus” sitzt, sucht dort seltenst. Haben sie schonmal nach ihren Keywörter durch externe Personen suchen lassen? Oder Kunden ihre SEM/SEO Taktiken nachvollziehen lassen? Oft ist es angenehm und kostengünstig, die Aufgabe selbst zu übernehmen. Ob man dabei aber neuen Input oder Ideen zu neuen Ansätzen bekommt? Der externe Einblick offeriert die Sinnhaftigkeitsüberprüfung ihrer Vorgehensweise – die so richtig wie falsch sein kann. Einen Test ist es definitiv wert, oder?

Email-Marketing
Fast alle Unternehmen haben ihre Prozesse und vergessen dabei den Kunden, der das Unternehmen “beim Wort nimmt”. Das fängt an beim ordentlichen Umgang mit Mailing-Datenbanken, ansprechenden Überschriften, inhaltlicher Aussage, etc. Oft wird dem Tag oder der Uhrzeit der Aussendung wenig Aufmerksamkeit geschenkt – ein bitterer Fehler. Manchmal kann eine Kampagne an einem Tag schlechter ausfallen als am anderen, obwohl das Mailing und die Liste identisch ist. Kurze Zusammenfassungen am Anfang sind hilfreich und teasern erfolgreiche Inhalte vergangener Kampagnen.

Social Media
Social Networks wie Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn sind derzeit sehr populär. Auch ihre Kunden sind dort und investieren viel Zeit darin. Sei es, weil man sich als Fan oder Follower einer Marke, eines Produktes oder eines Services bekennt und zu erkennen gibt, oder weil man auf ein Schäppchen hofft, oder kollaborieren will mit dem Hersteller, oder nach besserem Kundenservice sucht. ‘Lernen und Empfehlen’ sind die Treiber des Social Web, ein großes Plus für wache Unternehmen und Marken. Hören sie hin, ob und wo ihre Kunden sind, sprechen sie an und ja: Sie dürfen noch Fehler machen… Nobody is perfect. Aber hören sie auf, Monologe zu führen (gerade im Social Web).

Social PR
PR Releases gehören zwar noch dazu – effizienter ist Social PR. Platzieren Sie ihre Pressemitteilungen bei populären Blogs oder bei im Page Rank hochwertigen sowie generell stark verlinkten Seiten. Eine noch viel zu wenig genutzte Taktik, vor allem im Produkt Marketing. Wie wenig Firmen nutzen die Chance, einfach mal ein Produkt oder Gadget zu platzieren (Backlinks!). Es bringt Traffic und zieht Medien Anfragen nach sich, um sich als Vordenker oder Experte zu plazieren. Etwaige Effekte zugunsten der Auffindbarkeit ihres Businesses, der Produkte und Services bei Suchergebnissen mal ganz außen vor gelassen. Vergessen sie nicht, daß die Echtzeit-Suche kommt – nutzen sie dies als Wettbewerbsvorsprung…

Display Werbung
Die gute alte Banner- oder Text-Ad Kampagne hat noch lange nicht ausgedient – aber sie gehört in ihrer Anspruchsdenke bei Marketiers reformiert. Wer eine Branding-Kampagne startet, darf keine Leads erwarten. Und eine Lead-Kampagne braucht ein Call-To-Action mit Benefit für den Kunden. “Hier klicken für mehr Infos…” ist zu wenig. Dazu braucht der User keine Aufforderung. Dazu sollte das Creative bereits anregen. Und noch etwas: Banner- und Search-Marketing ergänzen sich; ersetzen können sie sich gegenseitig nicht.

Online Kunden-Service
Angefangen bei Kampagnen Landing Pages über die klassische Kontaktseite bis hin zum Twitter-Account: Was im Echtzeit-Web zählt ist die Reaktionszeit. Zwischenzeitliche Tests, die ich mit Kollegen und Freunden ab und zu durchführe, zeigen hier unfassbare Ergebnisse. Manche Großunternehmen haben offensichtlich keine CRM-Policy (oder leben diese nicht), oder sie ignorieren ihre Kunden im Gedanken an die Massen(umsätze). Aber mit dem Social Web kann sich diese Welt schnell verändern. Auch hier hilft A/B Testing hervorragend und ist zwingend von Nöten. Nur so bleibt die CRM Strategie aktuell und sie haben auch zukünftig ihr Ohr am Kunden. Denn am Schluß bestimmt der Kunde, ob er mit ihrem Online Angebot umgehen will, oder nicht.

Web-Analyse
Viele Marketiers tracken ihre Webergebnisse und machen auch ihre Analysen, manche werden sogar Benchmarks haben. Diese Benchmarks dürften sich 2010 verschieben, da sich die Intensität und Länge der Aufmerksamkeit zugunsten des Brands und der Produkte neuen Einflüssen aus dem Social Web weichen dürften. Wo man früher den Click und dem Visit die Hoheit gönnte, rückt auf einmal die soziale Koversion in den Vordergrund, die soziale Aktivität der Kunden. Und die kann sich in Gesprächen, Ratings, Reviews oder Kommentaren zeigen. Metriken werden sich verädern und Benchmarks werden überdacht werden. Und so werden Dollars aus reaktivem Sales entstehen – eine vollkommen neue Form des Kundendialogs.

Webstrategie ist eine Herausforderung, die 2010 aufgrund der spannenden und schnellen Entwicklung des Web weiterhin faszinierend sein wird. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei ihren Bemühungen und der Weiterentwicklung ihrer Businessstrategie.

2010: Online ROI – eine Herausforderung für Unternehmen

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Die Lösung auf die folgende Frage ist komplex: Wie sollen Unternehmen zukünftig Online ROI messen? In Zeiten der Display-, Affiliate- und Search-Werbung wurde Erfolgmessung sehr einfach gehalten. Page Impressions, Clicks, Leads, Sales – Ende. Mit dem Aufkommen von Social Media ist das Thema Online Measurement komplexer geworden.

Im Vor-Web-2.0-Zeitalter gab es eine Formel, die hat alles andere in den Schatten gestellt. Sie basierte auf dem Click, den offensichtlich immer noch zahlreiche CMOs als die entscheidene Messgröße für ihre Online Massnahmen erachten. Der Click galt als Basis des digitales Vermarktungs-Manifests.

Die Formel des bisherigen Online ROI ging ungefähr so…

Page Impressions und Clicks konvertieren zur Klickrate, die Leads und letztlich (hoffentlich) Umsätze generiert.

Und dieser Formel entsprach auch die Wertigkeit in der Online-Vermarktung Cost-Per-Mile (CMP), Cost-Per-Click (CPC), Cost-Per-Lead (CPL), Cost-Per-Sales (CPO). Einfach, klar, pragmatisch.

Der Marketier ist damit zufrieden, der Sales-Mann weniger (meist aufgrund minderwertiger Leads und damit verbundener flukturierender Umsätze). Es mangelt an Transparenz. Die Geschäftsführung gilt als überfordert. 2010 soll alles anders werden.

2009 entzieht die IVW der Page Impression die Macht, der Visit soll zum ‘Golden Surfer’ werden. Eine englische Studie der Online Publisher Association (OPA) zieht nach und stärkt die Effizienz des ‘stillen Click’ und der Wertigkeit des Kontextes.

Hinzu kommt Eyeblaster, allen voran Dean Donaldson, welche noch die Dwell-Time erfinden. Effizienzmessung von Web-Aktivitäten im Web wird zu einer Herausforderung für Unternehmen. Und treibt man es auf die Spitze müßte man eine Eye-Movement-Studie betreiben, um die zeitlich-basierte Aufmerksamkeit zu messen, die Online-Werbung geschenkt wird (ähnlich den Copy-Tests aus dem Printzeitalter).

Als weitere Herausforderung kommen jetzt zahlreiche Social Media Aktivitäten hinzu. und auch hier sucht man eine verlässliche Messgröße zur Rechtfertigung des Aufwandes. Schnell bildet sich die Arbeitsgemeinschaft Social Media und stellt eine neue Social Media Währung vor: Share of Voice oder Share of Buzz. Ein vom Konzept her schlüssiges Modell, nur in der Praxis fragwürdig in seiner Machbarkeit, Handhabung und Vermarktungsrelevanz. Ein vergleichbares Mass wie die CTR gibt es in der Social Media Industrie vermutlich noch lange nicht. Vermutlich auch nicht 2010.

Die Komplexität der Messung des Social Media ROI verdeutlichen wir mal am Beispiel einer Viralkampagne, die mittels Social Media Buzz Reichweite und Ergebnisse generiert. Früher hatte der Click Relevanz. Es war eine einmalige kurzfristige Bewertung ohne Messung der Langzeitwirkung. War die Kampagne beendet, war die Messung vorbei. Ob der Click von der gewünschten Zielgruppe des Buchenden kam, war zweitrangig.

Bei einer Viralkampagne stellt sich aber aufgrund der Zielgruppen-Transparenz die Frage nach der Effizienzmessung ganz anders dar. Alle diese Werte gewinnen erst im Context und in ihrer semantischen und konkludierenden Aussage an Relevanz für den Werbetreibenden.

Fragen kommen auf wie…

Wieviel zeitliches Engagement schenkt der User seinen sozialen Aktivitäten bzw. dem Engagement der Unternehmen?
Wie bewerte ich eingehende Kommentare auf Blogs, Micro-Blogs oder Social Networks?
Wie wertet man einen Retweet im Vergleich dazu?
Von wem kommen welche Kommentare und Aktionen?
Wie verbreiten sie sich über diese Person und an wen?
Wie relevant ist die Zielgruppe des/der Verbreitenden für den Werbekunden?
Wie bezieht man Ratings in die Messung auf Video- oder Bewertungs-Plattformen mit ein?
Was ist mit den Aussagen, die ich gar nicht sehen kann, weil eine Front Door bei Social Networks mir den Zugang zu Ergebnissen versperrt?

Ohne individuell-subjektive Definion von Messeinheiten, jedes Unternehmen für sich, bleibt jede Social Media ROI Messung wertlos, und Social Media Marketing Messung erst recht. Die definierte Metrik muß im relevanten Zusammenhang mit dem gewünschten Ergebnis stehen – sprich individuell den Erfordernissen der Unternehmensstrategie oder der Intention der jeweiligen Social Media Aktivität angepaßt werden. Erhöhung von Visits auf der Webseite? Generierung von Fans oder Followern? Eingelöste Coupon über eine Community? Erkenntnisse über Brand-Bekenntnisse erzielen? Oder wirklich online Verkäufe generieren?

Jedes Profil eines aktiven Social Median, sein Social Graph, hat in seiner Nachhaltigkeit und seinem Empfehlungswert innerhalb und außerhalb “seiner” Social Community unterschiedliches Gewicht. Hier den wahren relevanten Messwert festzulegen, ist Sache der Werbetreibenden. Auf der Webcific habe ich die neue Währung mal als “Cost-Per-Engagement” bezeichnet, um die Relativität des Wortes in Frage zu stellen und dennoch die Relevanz des Wortes für die Zukunft klar zu machen.

Engagement beginnt mit der Kommunikation zum Kunden und hört nicht auf, wenn dieser beim Unternehmen bestellt. Dort gilt es aber das Engagement aufrecht zu erhalten via Email Kampagnen oder traditionellen Online-Aktivitäten. Denn Kundenbindung läuft auch außerhalb der Social Media Sphären ab. Engagement als Messgröße von Social Media zu definieren, kann auf dem Unternehmens-Blog anders aussehen als auf Facebook oder Twitter. Ein ganz entscheidender Faktor im Social Web der immer wieder vergessen wird ist: Kampagnen haben einen Anfang und ein Ende. Das ist bei Social Web Kommunikation nicht der Fall.

Die KPI Formel in Zeiten des Social Web könnte lauten…

Reichweite und Engagement konvertieren in sozialen Aktivitäten, die zu Lead-Multiplikatoren werden und (vermutlich) Umsätze aus Umsätzen generieren.

Die zukünftige Messung von Online ROI sollte sich daran orientieren, wieviel Kommunikations-Output über die verschiedensten Social Media Medien muß eine Firma leisten, bis das Markenversprechen Glaubwürdigkeit gewinnt und Kundenkommunikation entsteht. Daraus ergeben sich Engagements, die ich eben als “soziale Aktivitäten” bezeichnet habe, die es zu definieren gilt. Sie sind es die Gespräche nach sich ziehen für die Multiplikation von Botschaften aus der PR-, Marketing- und Salesabteilung.

Spot On!
Die Messung des Social Web ROI ist ein langfristiger Prozess. Metriken aus Shares, Posts, Kommentare, Ratings oder Tweets ersetzen die alte Click-Metrik. Denn die neuen Metriken bleiben dem Web dank Social Search Integration langfristig erhalten. Kommunikation ist dynamisch und so kann es sein, daß das banale Favorisieren von gestern, morgen zahlreiche soziale Aktivitäten und Gespräche ergibt.
Wer Social Communicartion beherrscht, der generiert Brand-Peers und Brand-Vangelist (wie ich sie immer gerne nenne). Aus meist anonymen Plattform-Usern werden heute Fans, Follower, Blog-Leser und Community Mitglieder. Sie alle haben Namen, sind transparent; ein riesiger Vorteil der heutigen Webgespräche. In dem entscheidenden Moment, in dem sie anfangen mitzudiskutieren, können sie essentiell wichtigen Multiplikatoren der Botschaft einer Marke oder eines Unternehmens und somit Messgrößen werden. Doch Unternehmen sollten bedenken, daß die Kommunikation überall stattfinden kann und entsprechend darauf ihre Webstrategie ausrichten. Diese moderne Webkultur sollte Engagement-Metriken oder Policies zwischen Sales und Marketing verankern. Ansonsten monitort, mißt, analysiert man umsonst und wird die Herausforderung auch 2010 nicht meistern.

News Update – Best of the Day

01.12.2009 von  
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daily1Finding interesting reviews of B2B social media integration is difficult. One of the best I read lately was the Autodesk (a CAD software company) example which Kipp Bodnar nicely explains. The engagement economy finds Autodesk in the social world in all relevant access points for ther company: blog, forum, Youtube channel, Facebook fan page, and sure the Twitter account. This really is a challenge and we have to see how serious the company will follow up on the conversations happening.

… and we have another example of a great company case study. Thanh Phuong writes about Spellbinders, a manufacturer of tools for the paper crafting enthusiast. Have a look at their blog, Facebook fan page, Twitter account and other access points for customers. It is a great case of a decentralized strategic approach:

“Wherever the consumer wants to be, that’s where we are. (…) We want all roads to eventually lead back to our Web site, and we’re redesigning it to make it much more social, but we don’t really care if our Facebook fans also are members of our Yahoo! Group. It’s about brand loyalty and recognition anywhere the consumer wants to find us.” Tobi Hall, Vice President Marketing, Spellbinders

Never seen this BarclayCard commercial before… but this is definitely something that needs to be shared with you.

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