Die 7 Top Marken-Gadgets für 2011

Pin It

Im letzten Jahr habe ich die 10 Gadgets für Weihnachten 2010 promotet. Dieses Jahr 2010 will ich dem Ganzen einen neuen Anstrich geben und hebe mal die 7 Marken-Gadgets für 2011 hervor. Unter Marken-Gadgets verstehe ich dabei alles, was sich 2011 durch Innovation und Kreativität rund um das Thema Marke zentriert oder als Marke, einen witzigen Mehrwert bietet, der die Marke einzigartig macht. Und zusätzlich habe ich bei jedem Gadget auf für mich wichtigen Erkenntnisse aus 2010 verlinkt…

LOGO: Das große Spiel der Marken – Wer kennt sich aus im Marken-Dschungel…
Permanent werden wir mit Marken konfrontiert. Wir folgen aber nur 5 Marken im Schnitt im Social Web. Ob beim Einkaufen, im Fernsehen oder über das Internet. Aber sind wir auch mit den Marken dahinter vertraut? Kennen wir uns aus mit den Sprüchen der Marken? Welche Automarke hat den Spruch geprägt: Nichts ist unmöglich…? Wer die Antwort kennt, zieht seine Spielfigur vorwärts, und dann kommt die nächste Frage zu einer Marke. Wenn Sie jedoch nicht weiterwissen, sind die Mitspieler an der Reihe. Einfache Spielregeln für die ganze Familie, denn das Motto kautet „Ich bin doch nicht blöd“… Na, welche Marke wars?

Firma: Jumbo Spiele GmbH

Mobiles Marken-Lexikon – Auch mobil den vollen Markenüberblick behalten…
Damit man beim Spiel gut abschneidet, sollte man sich mit der mobilen Version eines Markenlexikons vertraut machen und die Zeit im Zug, an der Bushaltestelle oder auch mal in unspannenden Meetings nutzen, um zu wissen, wo Slogans herkommen: Diese kostenlose Marken-App bietet Infos zu mehr als 280 Marken und wird ausgebaut. Bis 2012 will man 10.000 Marken darin beheimaten. Positiv ist auch die Kontaktfunktion der App, auch wenn es meist nur der Link zur Homepage ist. Ein Quiz offeriert das gelernte Marken-Wissen auch gleich mal zu testen. Natürlich soll es irgendwann auch mal eine Druckversion davon geben. Ob das noch nötig ist? So werden Markenfreunde erzogen…

Firma: Deutsche Standards

Der schnelle Clip für YouTube – Mit der MinoHD die soziale Markenkommunikation stärken…
Sprechen Sie schon mit ihren Kunden? Gut, dann nutzen Sie doch auch die Chance, Reviews und Meinungen zu filmen und online zu stellen. Nichts wirkt realistischer als ein Gesicht, welches sich zu einer Marken „live“ im audio-visuellen Format äußert. Mit Cisco’s Flip Video können pfiffige Clips nach dem „Shoot & Share“-Prinzip schnell im Netz zur Verfügung gestellt werden. Früher schickten Medien die Praktikanten auf die Straße zur schnellen Meinungsumfrage. Denken Sie doch mal als Medium und machen dasselbe, denn die Zukunft spricht audio-visuell

Firma: The Flip

Kino, Gaming, Marke – Das HTC HD7 bietet wahres Markenerlebnis…
Wer seine Marken schon verfilmt oder wahres Storytelling mittels Commercials macht, der träumt davon, daß seine User das richtige Handy haben, um diese Filme erleben zu können. Denn das 10,9 cm große, hochauflösende Display der HTC HD7 bietet ein wahres Kinoerlebnis, welches die audio-visuelle Marke auf neuzeitliche Weise einfangen lässt. Die HTC HD7 hat einen HD 720p Camcorder, der für detailreiche Aufnahmen in starker Qualität steht. Ideal, um die Marke oder die Brandvagelisten darum, perfekt in Szene zu setzen.

Firma: HTC Corporation

Strategie und Technik der Markenführung – Richtig verstehen heißt, auch Print zu lesen…

In der Zukunft wird es bei zunehmendem Wettbewerb immer wichtiger die Marke als immateriellen Wertschöpfer zu kennen und schätzen zu lernen. Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch kennt sich damit als Leiter des Instituts für Marken- und Kommunikationsforschung der Universität Gießen bestens aus und teilt sein Wissen in diesem Werk. Das Buch erläutert die aktuellen Rahmenbedingungen, Ziele und Strategien, die zu einer erfolgreichen Markenführung führen. Es verdeutlicht, wie mit Markenidentität und Markenpositionierung umzugehen ist – vom Aufbau, bis zur Gestaltung und dem Ausbau. Es wird dabei sowohl auf Strukturausbau der Marke, als auch hilfreiche strategische Allianzen sowie Führung des Markenportfolios eingegangen. Ein „Must-Have“ für alle Marketiers…

Firma: Verlag Franz Vahlen GmbH

LiveView ist das Mini-Fenster zur Welt – Ein externes Display für Android Phones…

Armbanduhr, MP3-Player, externes Display und mobiler Live-Stream? Das LiveView ist irgendwie ein wenig von allem, und noch mehr. Man kann es sogar an der Kleidung tragen. Es wiegt 19 Gramm, misst 35 x 35 x 11 mm und zeigt eingehende Informationen auf Facebook und Twitter, Anrufe, MMS, RSS-Feeds, Textnachrichten, Termine, und natürlich auch die Uhrzeit. Man kann es sogar an der Kleidung tragen. Aufgrund der Bluetooth-Technik kann man alle Funtionen, auch den Musikplayer bedienen, ohne das Handy aus der Tasche holen zu müssen. Ein wahres Gadget eines zukunftsweisenden Bildschirms mit hohem Aufmerksamkeitgrad…

Firma: Sony Ericsson

Das Ende des Kabelsalats – Duracell lädt wireless mit myGrid Platte…

Ein Traum oder Wirklichkeit? Sind wir endlich in einem neuen Lade-Zeitalter angekommen, oder wird es dem mobilen User nur suggeriert? Das wahrlich simple „drop & go“-System bietet gleichzeitiges Laden von bis zu vier Geräte. Der User muss nur einen Power Sleeve™ oder Power Clip™ an jedem Ihrer Handgeräte anbringen und legen die Geräte zum Laden auf die myGrid™ Ladeplatte legen. Das wars. Laden, fertig. Und das Ganze auch noch mit automatischer Abschaltung, die den Ladevorgang stoppt, sobald jedes Gerät vollständig aufgeladen ist. „Always on“ bekommt da eine neue Bedeutung…

Firma: Duracell

Jetzt bei der Verlosung mitmachen!
Natürlich habe ich für meine User wieder je ein Produkt zur Verlosung von den Anbietern erhalten. Also, mitmachen! Wie? Ein Retweet und kleiner Kommentar, welches Produkt ihr gut findet. Dann nehmt ihr an der Verlosung dieses Produktes teil.

Teilnahmeschluss ist Freitag 17.12.2010. Wenn der Weihnachtsmann, Euch rechtzeitig erreichen soll…! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

PS: Vielen Dank an die Produktlieferanten…!

Multinationale Studie: Twitter und Kundenservice

12.11.2010 von  
Kategorie Social Media

Pin It

Offensichtlich gibt es noch zahlreiche Firmen, die nicht wissen, wie man Twitter für den Kundenservice einsetzt. Eine weltweite Studie von UXalliance hat dies vor allem im Bereich der multinational-agierenden Firmen nachgewiesen.

Im Kontext des World Usability Days hat das internationale Netzwerk von User Experten die Nutzung von Twitter bei 10 der 50 beliebtesten Firmen in 17 Ländern verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Kundenservice via Twitter noch in den Kinderschuhen steckt und von den Firmen mit unterschiedlicher Ernsthaftigkeit betrieben und niedriger Wichtigkeit bedacht wird.

Die Erkenntnisse zeigen, daß zahlreiche Firmen immernoch Probleme haben mit den User-Erfahrungen in Echtzeit umzugehen. Toyota präsentierte sich im Vergleich als „Bestperformer“, da sie sich mit adäquaten Profil darstellen und hochwertiges User-Feedback in wenigen Stunden gaben. Bei BMW sah das offensichtlich anders aus, da man hier schon Schwierigkeiten hatte, das lokale Twitter-Profil zu identifizieren. Da es dort keine lokalen Accounts gab, wandte man sich an den globalen und erhielt nur für 3 der 17 angefragten Länder ein Feedback. Eine Erfahrung, die ich teilen kann, da auch ich schon mehrfach eine Kontakt- oder Kooperationsanfrage geschickt habe, ohne bisher ein Feedback zu erhalten.

Gerade im Zeitalter der Echtzeit-Kommunikation erwartet der User, wenn er Tool wie Twitter nutzt, auch wirklich Echtzeit-Feedback. Ein Umstand, der den multinationalen Firmen offensichtlich noch nicht wirklich nahe geht. Wenn 60% der Tweets gar keine Antwort erhalten haben, ist das wahrlich ein schwaches Bild für das Verständnis von Kundenservice 2.0. Immerhin 12% wurden in 12 Stunden beantwortet. Auch hier zeigt BMW nicht unbedingt Bestnoten: Die Response Rate lag unter 20%.

Spot On!
Der Einsatz von Twitter für den Kundenservice ist im Vormarsch. Die Chance zur schnellen Kundenzufriedenheit sowie Klärung von Wünschen, Notwendigkeiten und Bedürfnissen bietet ein Twitter-Account. Er muß aber auch als Echtzeitkanal verstanden werden. Sonst ist nämlich der Griff zum Telefonhörer schneller und effizienter für den Kunden. Und wer nicht zuhört oder schnelles Feedback offeriert, kann sich den Aufwand eines Twitter-Accounts eigentlich auch sparen. Denn dann überlässt die Firma dem Mitbewerb das Feld sowieso. Eine gute Einzeldarstellung der Stärken und Schwächen der getesteten Firmen gibt es hier.

Die 3-Säulen-Strategie lebt weiter…

Pin It

Credits: Pixelio

Credits: Pixelio

Vor einigen Wochen haben wir, Heike Bedrich und ich, unsere 3-Säulen-Strategie veröffentlicht. Hätten wir gewusst, dass es schon zahlreiche solcher 3-Säulen-Strategien gibt, ich weiß nicht, ob wir dann unsere Strategie mit den 3-Säulen manifestiert hätten. Was meinst Du, Heike?

Damals haben wir uns wenig Gedanken darum gemacht, ob es eine solche 3-Säulen-Strategie auch in der Politik, der Medizin, der Energiewirtschaft, der Umwelttechnik oder der Unternehmensstrategie wie bei der Firma Seidensticker gibt.

Es war eine Idee, eine Vision oder ein Gedankenansatz, der Unternehmen und Unternehmern Social Media als strategische Change Management Vision nahelegt. Die 3-Säulen-Strategie soll aber auch verdeutlichen, welche Chancen, Notwendigkeiten und Prozesse notwendig sind, wenn sich diese Strategie erfolgreich auf die Unternehmensstrategie auswirken soll.

Die oben angesprochenen Beispiele waren vor unserer 3-Säulen-Strategie erdacht, ins Leben gerufen und wurden womöglich schon gelebt. Ob unsere Strategie schon gelebt wird? Wir wissen es nicht. Wir werden weiter diskutieren, wie man als Marke oder Unternehmen Social Media strategisch sinnvoll und effizient verankern kann. Das letzte Beispiel der obigen kommt unserem Gedanken aber wohl am nächsten.

Auf der dmexco haben wir unsere 3-Säulen-Strategie noch ein wenig ausführlicher in einem Interview mit media-Treff erläutert…

Wir sind immer noch davon überzeugt, einen wirkungsvollen Ansatz für die strategische Implementierung und Verankerung von Social Media im Unternehmen erdacht zu haben. Es liegt an Unternehmens- und Abteilungsleitern diese Strategie umzusetzen und vielleicht lasst ihr uns dann wissen, wie, was und warum diese erfolgsversprechend ist.

Sky Deutschland: Kundenservice im Abschreibungsland 2.0

Pin It

Am liebsten würde ich diesen Post anfangen mit „Es war einmal…“. Denn es fällt einem schwer zu glauben, dass diese Geschichte in der heutigen Zeit nicht erfunden ist. Ist sie aber nicht…!

Es geht um den Kundenservice der Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG. Und würde ich mich nicht seit mehr als einem Jahr über den Kundenservice wundern, so hätte ich mir diesen Post erspart. Es ist ein Fallbeispiel der ganz besonderen Art und Wert, geteilt zu werden.

Zur Vorgeschichte…
Vor einem Jahr wollte ich auf HD Receiver und Empfang „upgraden“. Ein Anruf bei der Sky ließ mich wissen, dass es derzeit keine HD-Empfänger für Kabelempfang gäbe. Deshalb könne man derzeit meinen Vertrag nicht gleich hoch stufen. Es würden Gespräche geführt mit dem Hardwarelieferanten HUMAX und solange müsse man eben dann auf seinen HD Empfang warten. Was soviel hieß wie, man könne eigentlich keine neuen Umsätze mit Kabelempfängern machen in Deutschland. Man fragte sich, wie eine Firma unter solchen Umständen ordentliche Umsätze schreiben kann.

Ungläubig gegenüber dieser Information versuchte ich mein Glück über einen Saturn Markt in München und siehe da: Ein Verkäufer am Sky-Stand berichtete nach einem ausführlichen Telefonat von der Option, dass ich zwei Wochen später eine Promotion nutzen könne, die mir den HD-Empfang und Erhalt eines HD-Receivers ermöglichen würde. Ich müsse nur am Telefon in zwei Wochen alles erklären und dann wäre ich auf HD-Empfang.

Zwei Wochen später bestellte ich am Telefon das Angebot, welches die Dame eingab und mir versicherte, in ein paar Tagen sei der Empfänger samt HD-Empfang da. Ich nehme es vorweg. Nein, er kam nicht… Er kam nie.

Wie ich später erfuhr, hatte die Dame nämlich offensichtlich gar nichts eingegeben (oder vergessen zu speichern), denn im CMS gab es zu dem Telefonat keinen Eintrag, als ich zwei Wochen später nachfragte. Auch drei Wochen später, als ich einen zweiten Versuch wagte, klappte es nicht. Wiedermals kein Eintrag auf Nachfrage. Das Special war inzwischen abgelaufen und ich gab auf.

Als ich noch einmal zufällig im selbigen Media-Markt war, fragte ich einen neuen Verkäufer, was man eigentlich mit Premiere Kunden mache, die immer noch einen alten Vertrag haben. Der Sky-Verkäufer sagte stolz, dass im nächsten Jahr alle Verträge -und es seien doch noch zahlreiche- auf Sky umgestellt und die alten aufgelöst werden. Das zweifelte ich an mit dem Argument anzunehmender schwindender Umsätze und hohem Kundenrückgang. Das könne Herrn Murdoch wohl nicht egal sein, bemerkte ich. Zu meinem Erstaunen erwiderte er: „Deutschland ist ein Abschreibungsland für Herrn Murdoch. Da machen Sie sich mal keine Sorgen. Springen die Leute ab, macht Hr. Murdoch das wenig aus.“ (Staunen meinerseits.) Aha…!

Ich werde also mal abwarten, ob mein Vertrag nun im kommenden Jahr ausläuft.

Das alles geschah vor ungefähr einem halben Jahr.

Die Gegenwart…
Nun war ich vor einer Woche in London im Hotel und wollte mich auf meinem iPad auf der App auf Sky einloggen. Es war ein Champions League Abend und ich wollte den kostenlosen iPad Service „Alle Inhalte jetzt bis 31. Dezember 2010 kostenlos.“ nutzen.

Einloggen ging auch, aber mehr nicht… Nach dem Laden der App gab es lediglich eine Trailer von Sky und danach ging nichts mehr…

„Auf diesem Kanal wird zur Zeit nicht gesendet “ teilte die App mir mit.

Ein Anruf bei der Hotline sagte mir, ich solle schnell eine Mail schreiben, denn für alle Onlinebelange und -mängel sei der Online Kundendienst zuständig. Der Telefonservice könne da nichts machen. „Hier sitzen zahlreiche Menschen für Onlineanfragen vor ihren Rechnern, genauso wie ich am Telefon“, meinte die freundliche Damenstimme. Gesagt, getan – die Anfrage ging an die Online-Hotline. Das war an einem Dienstag! Ich wartete also auf Feedback per Mail. Natürlich wartete ich auf ein Feedback in gewissem Masse in Echtzeit…

Feedback kam – am Samstag darauf. 5 Tage später. Per Post…! Kein Scherz!!! Nachfolgend der Brief – lest bitte selbst…

Jetzt fehlen mir die Worte im Zeitalter Abschreibungsland 2.0…
(Aus Datenschutzgründen wurden bestimmte Nummern und Namen aus dem Schreiben von mir entfernt.)

Spot On!
Sehr passend kommt mir da eine Befragung von novomind heute vor die Augen. Offensichtlich ist Online-Kundenservice in Deutschland immernoch im Hintertreffen. Ergebnisse der Studie zeigen, dass es nach Ansicht der Befragten in 50% der Unternehmen keine Online-Strategie für den Kundenservice gäbe – geschweige denn im Social Web: Bislang würden im Schnitt gerade einmal 2% der deutschen Kontaktaufnahmestellen für Firmen in sozialen Netzwerken agieren, bei externen Dienstleistern wären es immerhin 5%.

Erscheinen nur mir die Zahlen für den Online-Kundendienst in Deutschland erschreckend niedrig? Ist hier nicht schnellstens Nachholbedarf angesagt? Oder greift der Deutsche noch gerne zum Telefon (wie auch ich zuerst)?

Bild: Ingrid Kranz / pixelio.de

Soziale Netzwerke: Markenfreunde treiben Lieblingsmarken

Pin It

Soziale Netzwerke sind weiterhin einer der führenden Kanäle für Kunden, um mit ihrer Lieblingsfirma oder -marke auf dem Laufenden zu bleiben. Eine neue Studie von Invoke Soultions zeigt nun, daß Social Networking dank der Markenfreunde, ich bezeichne sie gerne als Brandvangelist, die Firmen antreibt, sich in Social Media zu engagieren.

Die Studie besagt, daß 65% der Social Netzwerk Nutzer mindestens einer Firma oder einer Marke folgen auf Facebook. Schon 47% geben an, schonmal einen Kommentar auf einem Fanpage-Profil einer Firma hinterlassen zu haben und 31% der Social Networking Nutzer folgen den Twitter Accounts einer Marke bzw. einer Firma nach den Studienergebnissen von Invoke.

Diejenigen, die einer Marke auf Twitter folgen, sind aktiver, engagierter und bringen ihre Lieblingsmarke schneller in Schwung, wie die Studie besagt. 68% dieser Nutzer kommentieren auf Firmenseiten, 47% schreiben Kommentare auf ihren Facebook Seiten und 25% bloggen oder schreiben Tweet über Marken. Diese Aussage deckt sich mit einer Studie, die gestern von ExactTarget publiziert wurde.

Spot On!
Das Düsseldorfer Marktforschungsunternehmen Innofact hat erst kürzlich festgestellt, daß auch werbliche Botschaften von Social Netzwerk Nutzern außerhalb von Social Communities stärker angenommen werden. 80% besagen, daß sie Fernsehwerbung wahrnehmen und 63% sogar Außenwerbung. Dies steht im Gegensatz zu den Nicht-Aktiven in sozialen Netzwerken, die in der Regel um 20 Punkte darunter liegen. Facebook treibt den Markenaufbau an. 28% der Befragten sagen, dass der Kontakt zu Marken auf Facebook das Markenimage verbessert hat. Kein Wunder, daß wir anzeigen, wie die von Adidas sehen, die nicht mehr die Homepage sondern den Facebook-Auftritt der Marke bewerben.

Wie man aber die Aussage zu werten hat, daß Werbung in Social Networks eher schlecht wegkommt, wenn nur 20% diese wahrnehmen, ist ein diskussionswürdiger Punkt. Denn in meinen Augen verwischen bei vielen Aktionen „redaktionelle Bereiche“ und „Advertising“.

Oder wie seht ihr das, wenn im Status Update mal Kommunikation getrieben wird und dann auf einemal ein Gewinnspiel auftaucht?

Social Media Strategie: Berater lieben sie, Firmen fehlt sie (meist)

Pin It

Es ist vermutlich eines der beliebtesten Schlagwörter der letzten Monate: Social Media Strategie. Und auch wenn jeder Berater sie anders definiert, die Begeisterung dafür wächst. Und auch die Notwendigkeit dafür dringt bei Unternehmen langsam durch. Doch den meisten Firmen fehlt immer noch ein strategischer Plan für den Einsatz von Social Media, was eine Befragung jetzt belegt.

Es verwundert einen, und doch auch wieder nicht: das Ergebnisse einer aktuellen Befragung von Digital Brand Expressions. Bei der Befragung sagten 78% der Marketing-Entscheider, daß ihr Unternehmen soziale Medien wie Facebook und Twitter für ihre Zwecke nutzen. Dennoch gaben nur 41% an, dass sie ihrem Engagement im sozialen Web eine elaborierte Strategie für die Kommunikation mit Partner und Kunden zugrunde legen.

Von den Firmen, die eine Social Media Strategie haben, setzen 94% die soziale Kommunikation für Marketingaktivitäten ein und 71% sehen die Verantwortung für Social Media in der Marketing-Abteilung des Unternehmens.

71% der Firmen, die eine Social Media Plan haben, nutzen die modernen sozialen Medien für ihre PR-Aktivitäten. 55% haben die Erhöhung der Absatzzahlen mit dem Salesteam im Visier. Das Thema Employer Branding züngelt dagegen noch auf kleiner Flamme. Nur 16% setzen die sozialen Medien im Bereich Human Resources für ihr Rekruiting ein. Interessanterweise ordnen auch 10% ihrer IT-Abteilung diese Aufgabe zu. Ob die IT-Abteilung nun aber zu den kommunikationstarken Abteilungen gehört, werden sicherlich andere Experten diskutieren.

Welche taktischen Bestandteile haben Marketing-Entscheider in ihren Social Media Plan eingebaut.

Grundsätzlich stimmen die Zahlen einen bedenklich und zeigen ein altes Unternehmensproblem: Umsätze sollen schnell fließen, aber ein langfristiger Strategieplan fehlt. Von den Unternehmen, die keinen Plan für Social Media haben, sehen 88% die Wichtigkeit eines unternehmensweiten Planes für Social Media. Seltsam mutet es dann an, daß trotz der Einsicht der Notwendigkeit, Maßnahmen ergreifen zu müssen, sich der Aktionismus darin spiegelt. Als Gründe, die eine Firma davor abhalten, strategische Maßnahmen zu ergreifen, vermuten die Studienmacher das Fehlen eines ganzheitlichen Planungsprozesses in Unternehmen.

Vielleicht wird Social Media aber auch wie um die Jahrtausendwende als „Kommunikations-Testballon“ gesehen. Bei einer durchschnittlichen Budgetverteilung von 4% für Social Media -laut einer aktuellen Razorfish Studie– erscheint dies wie die Vorgehensweise der Unternehmen und ihrer Marketingabteilungen mit dem Thema Onlinewerbung damals.

Spot On!
Obwohl 80% der Führungskräfte soziale Medien nutzen, lassen diese für die Strategie eines Unternehmens Verantwortlichen trotz ihres eigenen Online-Handelns, keine planerischen Konsequenz ihrer persönlichen Web-Nutzung folgen.

Ist das derzeit verwunderlich? Wohl weniger. Gerade abteilungsübergreifenden Planungsprozesse werden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten fälschlicherweise von Abteilungsleitern wenig Bedeutung beigemessen. Es zählt der schnelle Dollar. Social Media, als eine solche Unternehmensabteilungen übergreifende Kommunikations-Disziplin, erfordert allerdings zwingend die Aufstellung, Abstimmung, Angleichung und Optimierung von Social Media Aktivitäten. Und das ist ein stetig wachsender Prozess – aber der braucht eben Weile.

Zumindest, wenn man die transparente Kommunikation mit dem Kunden, Partner und Mitarbeiter einer kollektiven Meinungsbildung zugunsten positiver Reputationsbildung (und Umsätze) nicht vorenthalten will. Und man Synergien zwischen Abteilungen nutzen und zweckfreie Content Redundanzen vermieden will – bei gleichzeitiger Optimierung der vorhanden Resourcen. Ein Ziel, woran sich aber auch Berater langfristig beim Aufbau einer Social Media Strategie messen lassen müssen.

Studie: Vergleich von Social Media Werbung

Pin It

Eine aktuelle Studie von Psychster Inc. und allrecipes.com hat jetzt die Effizienz von Bannern in Social Networks unter die Lupe genommen. So wurden sieben unterschiedliche Formate auf verschiedenen Publisher-Seiten, auf Facebook und Allrecipes.com getestet, u.a. Bannerwerbung, Newsletter-Links, Corporate Profiles mit sowie ohne Fans und Logos, „Get-“/„Give-Widgets“ und Sponsored Content Ads. Das Ergebnis zeigt, daß jedes Banner für sich eine besondere Wirkung auf die Interaktion und Kaufentscheidung eines Kunden hat.

Sponsored Content Ads
Eignen sich am stärksten die Interaktion mit dem Kunden zu steigern. Dennoch sind sie am wenigsten erfolgversprechend bei der Beeinflussung des Users in der finalen Kaufentscheidung haben.

Corporate Profiles
Bringen den Prozess der Kaufentscheidung positiv weiter. Zudem führen sie vermehrt zu Weiterempfehlungen durch die Nutzer. Auf die empfehlende Wirkung des „Fan“ eines Unternehmens oder des Produktes Banners (Referenzmarketing), habe ich bereits im Eyeblaster Blogpost hingewiesen.

Corporate Profiles mit Logo und Fan-Bekundung eröhen Awareness und Nutzerinteraktion innerhalb von sozialen Netzwerken

Give- and Get Widgets
Wenn User eines Social Networks Widgets mitgestalten oder personalisieren können, diese an Freuden senden (“give” widget) oder für sich selbst nutzen können (“get” widget), erhöht dies die Interaktion stärker als bei traditionellen Bannern. Die positive Kaufentscheiung beeinflußt es allerdings nicht.

Spot on!
Unternehmen sollten sich gut überlegen, welches Bannerformat für welche Aktion der idealen Mehrwert bietet. Klassische Bannerformate haben laut der Studie immernoch die beste Wirkung auf die Kaufentscheidung. Für den Aufbau und Ausbau der Kundenkommunikation sowie die Steigerung der Awareness einer Firma, eines Brands oder eines Produktes bietet das ordentlich geführte Corporate Profile und die Sponsored Ads die besten Aussichten auf Erfolg.

Und auf einmal bist Du eine Werbeikone…

25.03.2010 von  
Kategorie Web Marketing

Pin It

Man macht sich dann so Gedanken wie… Ob das überhaupt jemand bemerkt und interessiert? Warum gerade ich? Wieso nicht ein anderer bekannter Medienvertreter? Aber vermutlich hat turi2 seine Social VIP Testimonials sorgfältig ausgewählt. Zumindest gehen wir bei der Qualität des investigativen Journalismus von turi2 mal davon aus.

Vorgestern finde ich also auf meiner Facebook Wall folgende Bemerkung…

„Glückwunsch zum Start als Werbeikone bei turi2!! ;)“

Ein Ex-Kollege hatte meine Freude das wissen lassen. Was man erst nicht glaubt, erscheint einem dann offensichtlich und authentisch, wenn man auf turi2 ging.

Warum ist diese Textanzeige etwas besonderes?
Zum einen zeigt es mal die Wirkung von Empfehlungsanzeigen, respektive Facebook Anzeigen, in einer Community auf die User. Vor Wochen habe ich bereits auf dem Eyeblaster Blog die essentielle Wichtigkeit der Referenz-Nennung eines Freundes in den Facebook Anzeigen betont. Die taktische Massnahme des Referenz-Marketings, oder wie man auch sagen könnte, des Aufzeigens eines sozialen Marken-VIPs, wird auf Facebook sehr clever eingesetzt. Die Wirkung zeigt sich in der Vielzahl an generierten Fans für Company Fan Pages oder Branded Pages.

Zum anderen, weil die turi2 Anzeige sich von den klassischen Facebook Anzeigen unterscheidet. Entsprechend einer Business-Referenz nennt sie nämlich vorerst den Namen das Unternehmen, für das ich tätig bin. Diese Erstnennung dürfte CBS freuen. Erst dann nennt man meine Person als Experten-Empfehlung. Ein nicht ganz unerheblicher Überzeugungsgrund vermutlich für potentielle Interessenten der turi2 Fan-Page.

Dieser Post soll aber mal grundsätzlich aufzeigen, daß wir eigentlich alle bei Facebook, oder anderen Communitys, zur „Werbeikone“ werden können. Dann nämlich, wenn auch in klassischen Banner Anzeigen die Kraft des Empfehlungs-Marketings eingesetzt wird. Nur müßte dafür ein neues System geschaffen werden, was auf eine Bannernutzer-Datenbank zurückgreift. Sicherlich keine einfache Herausforderung. Denn die Hand-Picked Lösung ist vermutlich auf grafischer Ebene eine Herausforderung. Sie bietet aber auch Vorteile bei der selektiven Empfehlung für spezielle Neukunden oder neue Community-Mitglieder.

Was bei turi2 eine „hand-picked choice“ war, folgt bei Facebook einem automatischen System. Scoot Woods, Commercial Director bei Facebook schrieb mir dazu, daß es derselben Technologie folge, wie wenn man auf eine Seite geht und sieht, welche seiner Freunde im Social Graph bereits mit dieser Seite verbunden sind.

Die Idee der Referenzanzeigen hat Methode und macht Sinn: Referenz-Marketing ist die Zukunft. Wissen wir doch aus der Nielsen Studie (April 2009), vertrauen 90% den Empfehlungen von Leuten, die sie kennen. Somit macht es Sinn, sich des Themas Referenz-Marketing in Unternehmen verstärkt zu widmen.

Seht Ihr das ähnlich? Oder anders? Freue mich auf Eure Meinungen…

Offlinewelt 1.0: Das Glücksrad zur Lead Generierung nutzen

05.03.2010 von  
Kategorie Offlinewelt 1.0

Pin It

Es gab Zeiten, da wußte man noch nicht einmal, was Lead Generierung ist. Nein, man nannte das ganz einfach hochdeutsch „Kunden-Gewinnung“. In dieser schönen alten Offlinewelt 1.0 gab es schon eine Art „Lean-Forward-Generation“. Es waren die Kunden nämlich, die bei Sendungen wie „Glücksrad“ mitmachten, Wörter erraten duften und sich die neusten und tollsten Produkte präsentieren lassen konnten.

Die SAT1-Sendung „Glücksrad“ war einfach ein Klassiker. Wollen wir also mal kurz in alten Zeiten schwelgen? Ja…

Herrlich, nicht?! Genug davon…

Das gute alte Glücksrad hat aber noch nicht ausgedient. Man kann es nämlich wunderbar für die Lead Generierung nutzen. Es erlebt gerade sozusagen sein Renaissance. In München. Auch wenn es jetzt anders aussieht. Nämlich weiß und rot. Und nicht mehr so schön bunt wie früher bei SAT1.

Eine Telekom-Provider Firma setzt das Glücksrad zur Lead-Generierung in der Offlinewelt ein. Und das obwohl die auch von der Kraft von Facebook und Twitter bei der Lead Generierung via Social Web wissen.

Richtig. Es geht um Vodafone. Und ich finde es gut, daß man auch mal andere Ansätze geht und nicht nur die Social Web Welt in den Mittelpunkt stellt. Ganz dem Motto meines Blogs „Connecting Offline and Online is one of today’s biggest business challenges“.

Ein großes Glücksrad. Ein paar kleine Gewinn-Gutscheinen drauf. Schon lässt sich so mancher Kunde gewinnen. Ganz „old-fashioned“, wie man so sagt. Und so gar nicht „webzweinullig“. Auf meine Frage, wieviel Kunden denn hätten mitspielen wollen, mußten die netten Verkäufer bei Vodafone lachen. Eine Antwort bekam ich nicht. Schade eigentlich.

Aber sagt selbst, ist die Aktion nicht wirklich gelungen und professionell? Da gibt man doch gern sein Lead ab, oder nicht…?

PS: Es dauerte ungefähr 5 Minuten bis ein Verkäufer sich zum Glücksrad traute, als ich mein Foto machte und mir die Aktion ansah…

E-commerce study: automatic recommendations disappointing for most customers

Pin It

When we go shopping online today, we all get recommendations for additional or interesting products that might be relevant for us. Might be?! Well, a new research by ChoiceStream called 2009 Personalization Survey states that recommendations by e-tailers are still poor. A personalization strategy can be benefitial for businesses but also be an access killer for customers of online shops.

Almost 60% of the internet users were not happy with personal product recommendations on e-commerce sites in 2009. Compared to 2008 (14% less than this year) this negative shopping experience is massively increasing. The reason is obvious. On the one hand, data mining technology is affordable and used by more and more shops (http://www.thestrategyweb.com/wp-admin/post.php?action=edit&post=9245&message=10although general knowledge on integration is probably low). And on the other hand, customer personalization expectation is increasing – 74% of the respondents notice product recommendations.

“Shoppers notice recommendations more than they have in the past and, in fact, have come to expect them” (…) “For this reason, quality and relevance are under a microscope.“ Lori Trahan, vice president of marketing, ChoiceStream.

iTunes, Netflix and Amazon know their personalization business best and seem to have the lead in personalization efforts. The entertainment business (music and big book-stores) comes quite close with their recommendations, but shoe, toy and office supply sites seem to show bad results.

Spot On!
When results go up by almost 15% to the prior year, of shoppers who complain about not getting recommendations, then this should ring e-tailers‘ alarm bells. Especially, if we learn from the study that nearly 60% who had spent at least $500 online in the past six months buy something according to recommendation features. Less successful are suggestions on order confirmations, promotional and transactional e-mails.

PS: Testing is important and e-tailers should be doing this in a periodical mode.

Nächste Seite »