Soziale Netzwerke: Markenfreunde treiben Lieblingsmarken

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Soziale Netzwerke sind weiterhin einer der führenden Kanäle für Kunden, um mit ihrer Lieblingsfirma oder -marke auf dem Laufenden zu bleiben. Eine neue Studie von Invoke Soultions zeigt nun, daß Social Networking dank der Markenfreunde, ich bezeichne sie gerne als Brandvangelist, die Firmen antreibt, sich in Social Media zu engagieren.

Die Studie besagt, daß 65% der Social Netzwerk Nutzer mindestens einer Firma oder einer Marke folgen auf Facebook. Schon 47% geben an, schonmal einen Kommentar auf einem Fanpage-Profil einer Firma hinterlassen zu haben und 31% der Social Networking Nutzer folgen den Twitter Accounts einer Marke bzw. einer Firma nach den Studienergebnissen von Invoke.

Diejenigen, die einer Marke auf Twitter folgen, sind aktiver, engagierter und bringen ihre Lieblingsmarke schneller in Schwung, wie die Studie besagt. 68% dieser Nutzer kommentieren auf Firmenseiten, 47% schreiben Kommentare auf ihren Facebook Seiten und 25% bloggen oder schreiben Tweet über Marken. Diese Aussage deckt sich mit einer Studie, die gestern von ExactTarget publiziert wurde.

Spot On!
Das Düsseldorfer Marktforschungsunternehmen Innofact hat erst kürzlich festgestellt, daß auch werbliche Botschaften von Social Netzwerk Nutzern außerhalb von Social Communities stärker angenommen werden. 80% besagen, daß sie Fernsehwerbung wahrnehmen und 63% sogar Außenwerbung. Dies steht im Gegensatz zu den Nicht-Aktiven in sozialen Netzwerken, die in der Regel um 20 Punkte darunter liegen. Facebook treibt den Markenaufbau an. 28% der Befragten sagen, dass der Kontakt zu Marken auf Facebook das Markenimage verbessert hat. Kein Wunder, daß wir anzeigen, wie die von Adidas sehen, die nicht mehr die Homepage sondern den Facebook-Auftritt der Marke bewerben.

Wie man aber die Aussage zu werten hat, daß Werbung in Social Networks eher schlecht wegkommt, wenn nur 20% diese wahrnehmen, ist ein diskussionswürdiger Punkt. Denn in meinen Augen verwischen bei vielen Aktionen „redaktionelle Bereiche“ und „Advertising“.

Oder wie seht ihr das, wenn im Status Update mal Kommunikation getrieben wird und dann auf einemal ein Gewinnspiel auftaucht?

Studie: Hierachie in Social Networks

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Die aktuelle Studie „Social Network Hierarchies and their Impact on Business“ von Bridge Ratings bestätigt eine Theorie, die ich schon seit einigen Wochen in Vorträgen vertrete. Die Nutzung von sozialen Netzwerken hängt sehr stark von einer alterabhängigen, stufenleiter-orientierten Hierachie (oder Evolution?) der User ab, die sich mit dem Alter und Wissen verändert.

Kurz gesagt, macht die Studie unter 2322 Personen im Alter zwischen 6 und 54 Jahren eins klar: Für jedes Alter gibt es einen bestimmten Typus von Social Media und Social Networks sowie eine entsprechende Hierarchieordnung von Social Netzwerk Nutzertypen.

Vor allem bei der Nutzung durch die Generation X und Generation Y zeichnen sich hierbei besondere Unterschiede ab. Aber auch in den Generationen bis 54 Jahre lässt sich dieser Trend beobachten. Das Marketing Verhalten bei der Adressierung der Zielgruppen ist entsprechend anzupassen, folgern die Studienmacher.

Mädchen im Alter zwischen 6-17 Jahren beginnen vorwiegend mit der Nutzung von Seiten wie Club Penguin, Poptropica and Stardoll. Über die Jahre hinweg geht die Nutzung dann in Twitter oder Spieleseiten wie Habbo über, was einem Aufstieg in der Nutzungshierarchie gleichzusetzen ist.

Obwohl man meinen könnte, daß auch sie Seiten wie Facebook und MySpace nutzen, so zeigt sich, daß Freunde zwar im Lebensmittelpunkt stehen, aber mittels anderer Netzwerktypen kommuniziert wird. Die Nutzung dieser führenden Social Networks unter 35-54 Jährigen ging um 25% im Vergleich zum Vorjahr nach oben.

Ein Test bei einer Radiostation, die mit ihren Marketingaktivitäten die Hierachie Muster beachtete und anwand, belegt die Hierachie-Theorie. Die Station promotete regelmäßig die Seiten mit Gewinnspielen und Kunden-promotions. Das Ergebnis: In allen Bereichen stieg die Response und/oder Teilnahme um nicht weniger als 25%. Dies belegt -nebenbei bemerkt- auch die Wichtigkeit von Outbound für Inbound Marketing.

Bei den 18-24 jährigen jungen Damen steht das Hochladen von Produkt-orientiertem Inhalten (45%) hoch im Kurs. Dies lässt sich auch leicht an der Begeisterung für das Bloggen nachvollziehen, bei dem das Thema „Trends setzen und finden“ eine nicht unerhebliche Stellung einnimmt.

Daß junge Erwachsene selbstbewußt ihre eigene Meinung vertreten und ihre Fähigkeit diesbezüglich nutzen, zeigt sich als eine der Haupt-Charakteristiken durch die ganze Studie. Vor allem wird dies ersichtlich aus ihrem Verhalten hinsichtlich ihres Markenbewußtseins. Mehr als ein Drittel (35%) haben sich in einem Internet Forum oder einem sozialen Netzwerk über ein Produkt oder eine Marke in den letzten Monaten geäußert. Fast 40% haben online ein Produktmeinung geschrieben.

Junge Männern zwischen 18 und 28 Jahren zeigen sich als Multiplikatoren von Produkt-Informationen – 76% haben derartige Informationen weitergeleitet. Sie gelten als die Markenexperten, denn 54% haben auf Onlinewerbung geklickt und sogar 38% haben sich Werbung vor einem Videoinhalt angesehen.

45% laden regelmäßig Werbung oder Produktmeinungen (und Clips) auf Social Networks oder Videoseiten hoch. Ein Drittel hat in Foren über Marken gesprochen und ein gleicher Prozentsatz kommuniziert über markenbezogenen Inhalte auf Instant Messenger oder sozialen Netzwerken.

Spot On!
Die Studie zieht folgende sechs Schlüße aus den Ergebnissen, die spezielle Aufmerksamkeit verdienen (sollten) bei sozialen Marketingaktivitäten:

1. Soziale Seiten targeten, wenn spezifische Konsumenten erreicht werden sollen. Nicht alle Konsumer nutzen soziale Netzwerke auf die gleiche Weise.
2. Laser-fokussierte Produktbotschaften, verschlüsselt an den Lebensstil des Targets zu richten, sind kritisch.
3. Jede Konsumentengruppe und Seite wird begrenzte Wiederholung von Botschaften tolerieren.
4. Begrüßen sie die Hierarchie durch die jede Gruppe reist während ihre sozialen Netzwerk-Fähigkeiten und Erfahrung wachsen und sich verbessern.
5. Staffeln sie Hierarchie Botschaften um den effektivsten Responseraten zu erzielen.
6. Social Networking Kampagnen in Flights abfeiern.

Die Studie liefert einige gute Erkenntnisse. Was denkt Ihr darüber? Decken sich Eure Erfahrungen mit den Ergebnissen?

Social Web: Biermarken werden zur digitalen Kunstbar

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Als Claudia Sommer vor ein paar Monaten schrieb, Twitter sei „wie eine Kneipe“, da hat sie definitiv weniger an Biermarken gedacht als vielmehr die Tatsache, wie sich der Mensch in Twitter bewegt und kommuniziert. Als ich am Wochenende das aktuelle GQ in der Hand hielt, mußte ich wieder an ihr Zitat denken. Vor mir eröffnete sich eine relativ neue Marketing-Taktik der Biermarken Veltins und Becks Gold. Sie bewarben mit Printakampagnen ausschließlich ihre Social Media Aktivitäten – und nicht mehr die klassische Homepage oder sonstige Kontaktoptionen wie Email oder das Service-Telefon. Und im Vordergrund der Kampagne stand nicht Fussball, wie zu vermuten wäre. Nein. Kunst und Kultur stehen im Mittelpunkt…

P1030669Becks und die urbanen Erfahrungen
Vor allem die Marke Becks Gold zeigt sich im Social Web äußerst aktiv, wie das Advertorial klar macht. Mit zahlreichen Zugangspunkten im Social Web initiiert man Gespräche wie in einer digitalen Kunstbar. Den Startschuss hat dabei -laut der Anzeige- ein Offline-Event gegeben, was ich angesichts meines Leitspruches (Connecting Online and Offline) als einen sehr cleveren Schachzug sehe. Unter dem Claim Beck’s Gold Urban Experiences hat man Ende Oktober in Berlin die Ära des Social Web mit einer extravaganten Laufsteg-Veranstaltung aufleben lassen: originell, stylisch und hochwertig – ganz getreu dem hochwertigen Image.

Den eingeleiteten Prozess des Erforschens modernen Stadtlebens will man nun online weiterleben lassen. Inhaltlich beschäftigt sich die soziale Kommunikation mit Kunst, Mode, Design und Film. Die Auftritte mittels Blog, Twitter, YouTube, Facebook bieten soziale Austausch-Plattformen und liefern die Visualisierung der Veranstaltungen und Diskussionen für Fans und Follower. Der Dialog wurde vorwiegend mittels klassischen Gewinnspielen angestoßen. Es zeigt sich bei genauem Hinsehen, daß Moderation der Community auch bei erfolgreichen Brands im Social Web eine wichtige Komponente bleibt.

Fazit: Eine aufwendige Social Marketing Idee, die interessant und ansprechend konzipiert ist. Offensichtlich begeistert sie auch, wenn man sich die zahlreichen Fans ansieht. Ein guter Start, der allerdings auch langfristig ein volles Fass an Inspiration bieten muß und cleveres Social Media Promotion Management erfordert, wenn man dem hochwertigen Image treu bleiben will. Ein wenig erinnert alles an das Social Web Konzept von Adidas UrbanArtGuide, das es sogar schon als mobile iPhone App gibt. Aber das sein nur am Rande erwähnt…

P1030668Veltins geht an die Facebook-Theke
Veltins wechselt von klassischen VIP-Testimonials zu sozialer Kommunikation von und mit Kunden. Und für diesen Wechsel hat Veltins sich offensichtlich viel Zeit genommen. So war die Trennung von Assauer und Thomalla zu Jahresanfang für Veltins vermutlich ein nun willkommenes Ereignis – aus Werbesicht. Auch wenn die beiden über Jahre für witzige und Rollen-vertauschte Beziehungswerbung. Frau war Frau, Mann war Mann und doch irgendwie nicht. Frau durfte mal schnell behaupten, Bier sei aus. Mann durfte die leckere Frau für eine kühles Blondes liegen lassen. Die Videos der Biermarke standen für humoristische Gleichberechtigung und Beziehungsfrohsinn – und belebten den Social Talk der Offlinewelt.

Diesen menschlichen Werbetouch will Veltins nun mit Social Media Aktivitäten weiterführen. Unter dem Motto ‚Moderne Braukunst‘ stellt die neue Print-Werbung -neben dem Gewinn des reddot design awards- vor allem den Facebook Auftritt in den Mittelpunkt, der mit einem fetten Schriftzug beworben wird. Nein, keine weiteren Kontaktoptionen. Ja, das ist wahrlich neu und immer mehr im Trend – gerade bei Marken, die letztendlich über Partner vertrieben werden. Da die Partner den unmittelbaren Feedback-Kanal zum Hersteller nicht so oft nutzen, eröffnet die Marke mit dem Social Web jetzt einfach eine Reihe digitaler Kunstbars und kommt so mit den Konsumenten direkt ins Gespräch.

Fazit: Veltins setzt offensichtlich voll auf Facebook – und ebenfalls auf den künstlerischen Urban Touch. Die Kampagne linkt auf ein Gewinnspiel für hochwertige Kunstdrucke (inklusive Lead-Generierung). Auch die Kommunikation innerhalb der Page geht vorwiegend um Modern Art und Design. YouTube langt man vermutlich nicht an, da die bisherige TV-Werbung vermutlich immernoch der Marke ihren Dienst erweist. Interessanterweise gehört der gleichnamigeTwitter Account ‚Veltins‘ offensichtlich einer Privatperson, die zwar beachtlich viel über Bier spricht, aber nicht über eine Biermarke: Veltins. Man kann verstehen, wenn man bei Twitter als Marke das Ziel verfehlt, aber den „branded account“ sollte man sich schon organisieren.

Spot On!
Veltins und Becks Gold öffnen also die digitale Kunstbar. Und die anderen? Es gibt zahlreiche weitere große Biermarken, die noch nicht auf die Social Web Welt setzen. So fehlen beispielsweise offizielle Varianten von Warsteiner, Krombacher, Radeberger oder Paulaner. Ohne Zutun der Marken gibt es dennoch zahlreiche sozial-engagierte Gruppen von Fans, die offensichtlich die offizielle Variante zur Kommunikation und dem Bekenntnis zur Marke nicht benötigen. Stellt sich also die Frage, ob die obigen Brauereien die Kontrolle lenken wollen, oder es um das Mißverständnis geht, daß Social Media kein Werbemedium ist.

Welche Variante findet ihr denn besser? Die offizielle Page oder der Ansatz einer selbst-organisierten Fangruppe?

Engagement – ein Buzzword 2.0…?

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Egal auf welcher Veranstaltung 2.0 man ist oder welchen Post man liest. Überall spricht man heute von Engagement – vor allem in der Web 2.0 Welt. Und langsam frage ich mich, ob es nicht langsam langweilig wird dieses Wort: Engagement. Ist es nicht nur ein Buzzword, eine Hülle, ein altes Gesicht in einem neuen Haus des Web 2.0?

„Get the customers engaged…“ Eine herrlich gewichtige Phrase, nicht…?

Egal ob Agenturen, Medienhäuser oder Kunden – alle wollen Engagements generieren. Dabei hat das Wort so viele Facetten, daß ich mich frage, ob den Leuten überhaupt noch der Inhalt des Wortes etwas sagt. In der Marketing- und Saleswelt hat das Wort einen Bart. Die Aussagekraft der obigen Phrase ist wie „Hey, wir haben erkannt, daß der Kunde auch eine Meinung hat“. Glückwunsch…!

Aber was wollen uns die Web 2.0 Philosophen damit sagen? Peter Daboll hat das Thema jetzt mal in seinem Post „The Web of Engagement“aufgegriffen. Und nachdem ich in den letzten Wochen öfter zum Thema Engagements gefragt wurde, möchte ich hierauf ein wenig eingehen.

Engagement definiert wikipedia derzeit mal grundsätzlich als „intensiver persönlicher Einsatz für eine Sache“. Das läßt viel Spielraum für Definitionen…

Woher kommt Engagement im Web?
Als die Unternehmer aus der Printwelt-Ära kamen, waren sie fasziniert, wie man den persönlichen Einsatz eines Individuums im Netz nachverfolgen kann. Marketiers, Agenturen und Medienleute wollten den Kunden gläsernen sehen. Es ging endlich darum, mal den Weg der Unternehmensbotschaft zum Kunden ein wenig nachvollziehen zu können. Sie wollten seinen Einsatz im Web durchleuchten. Ihn intensiver kennenlernen, und von Jahr zu Jahr noch mehr verstehen. Sie wollten analysieren, ja atomisieren, was er so tut auf seinen Wegen im Internet. Sie wollten wissen, welche Bedürfnisse treiben ihn eigentlich zu welchem Aktionismus – zu welchen Engagements. Nur ist der Mensch eben keine Maschine und die Webnutzung ändert sich mit technologischen Tools wie z.B. soziale Medien.

Was definiert die Sales- und Marketingbranche heute als Engagement?
Vor noch nicht mal 10 Jahren sprach die Sales- und Marketingbranche bei Engagaments im Web von Clicks auf Banner (Cost-per-Mile – cpm) oder Zugriffen auf Webseiten oder E-Commerce Systeme (Cost-Per-Click – cpc). Heute ist bei den Marketiers und Verkäufern mit Engagements eher der klare Kontaktaufnahme zum Kunden gemeint (Cost-per-Lead – cpl oder Cost-per-Order – cpo).

Will heißen, daß derjenige der beim Gewinnspiel mitmacht, sich ein Whitepaper herunterlädt, ein Kontaktformular ausfüllt oder online shoppen geht, doch bitte das Opt-In für zukünftige Kundenkommunikation überreicht. Natürlich mit der Absicht, diesem dem Unternehmen wohlgesonnen Kunden ein Produkt oder eine weitere Dienstleistung anzubieten. Manche Marketiers machen Engagement-Kampagnen aber auch nur, um den Kunden weiterhin mit Unternehmensbotschaften zu beglücken. Das ändert sich … langsam.

Wieso hat sich die Engagement Definition bei Marketiers gewandelt?
Eigentlich ist die Engagement-Generierung eine Pre-Sales-Disziplin. Heute wird sie von Marketiers übernommen. Und diese Marketiers stehen unter Erfolgsdruck. Neue Messmethoden werden diskutiert und modernener Messgrößen zur Erfolgsmessung von Kampagnen entstehen. Und das sind harte Saleszahlen. Der Click zählt weniger.

Und wenn man als CMO nur 22 Monate laut einer Spencer Stuart Studie -bei sinkenden Budgets- in Amt und Würden ist, will man … nein, muss man… Erfolge vorweisen. Da ist es einfacher, dem CEO zu verkaufen, daß man 100 Leads, 10 Sales und 100.000 EUR generiert hat, als ihm zu erklären, warum 10.000 Page Impressions nur 100 Clicks und 5 unqualifizierte Kontakte generiert haben. Engagement wird inzwischen sehr oft mit Lead Generierung in Verbindung gebracht, die dann für die Erfolge des Sales-Funnels entscheidend sind.

Und jetzt sprechen Social Media Experten auch noch von Engagements?
Das direkte Vorgehen bei Marketing und Sales bekommt nun eine neue Web 2.0 Definition, die mehr aus der PR-Abteilung kommt. Zahlreiche Händler wollen mit Social Media das Kunden-Engagement steigern, heißt es laut einer Studie von the e-tailing group und PowerReviews. Dafür kommen Ihnen Twitter, Facebook und Co. sehr gelegen. Das war klar. Stellt sich nur die Frage, wie definiert sich dieses Engagement im Vergleich zu den obigen Definition?

In einer Präsentation habe ich es mal so formuliert…

Engagement ist durch Web 2.0 Tools initiierte ‚multilogische‘ Kommunikation von, mit und unter Kunden, die größtmögliche Nachhaltigkeit durch weiterführende Interaktion und Einsatz des Einzelnen für die Community nach sich zieht.

Es gibt auch ein aktuelle Begriffsdefinition von Roland Panter, die detailliert auf die möglichen Messgrößen von Social Media Engagement eingeht. Engagement Ad

Und Facebook hat mit seinen Engagement Ads dann Werbemöglichkeiten in Social Networks wieder in die gute alte Sales- und Marketingschiene gerückt.

Back to nature sozusagen…

Spot On!
Auf jeden Fall spielt bei Engagement in der Web 2.0 Welt der Faktor Verweilzeit und Interaktion innerhalb der Community und der sozialen Medien eine entscheidende Rolle. Diese beiden Komponenten sind ein Indiz für die Nachhaltigkeit der dort stattfindenden Kunden-Kommunikation aus Businesssicht. Und darum geht es in der Web 2.0 Welt: den langfristigen Dialog mit dem Kunden – damit er andere Kunden engagiert in die Unternehmen-Kunden-Multilog einbezieht.

Und schon ist Engagement kein Buzzword mehr, oder?

Philips macht einen auf ‚virale‘ Weltwette

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Was ‚Wetten dass…?‘ seine Stadtwette, ist Philips seine Twitter-Wette. Mit seiner Kampagne Philips versus startet das Hamburger Unternehmen eine Art viraler Weltwette, wie man sie aus Wetten dass…? kennt. Nur mit dem Unterschied, daß man hier die Worte ‚Challenge us‘ wählt und die Aktion mit einem Gewinnspiel verknüpft.

Das Unternehmen motiviert Twitteruser zu partizipieren und lobt einen 21:9 Fernseher für den kreativsten Input aus, der über den Twitter-Account gegeben wird. Vorgestellt und erklärt wird die Kampagne mit einem Video auf YouTube.

Dennoch legt man Wert darauf, keine Viralaktion zu machen, wie ein Tweet von Philips vs zeigt (siehe Bild). Nein, mit Viralmarketing hat das wenig zu tun. Keine Viral-Marketing Aktion? Wie auch immer…

Es wirkt wie eine globale Weltwette, die auch -wie bei Wetten dass…?- mal schnell einen Einblick zum Zwischenstand und interessanten Umsetzungen durch Philips zuläßt.

„Challenges so far: http://twitpic.com/803s5; http://twitpic.com/7y7tm; http://twitpic.com/7y1a8; http://bit.ly/2VPx1h; http://cli.gs/RSjtPD“

Und Philips wird diese Weltwette gewinnen und vermutlich alle originellen Ideen umsetzen. Bleibt nur die Frage, was die Aktion bewirken soll. Denn sie fordert Philips gleichermassen wie diejenigen, die den Ideeninput für die Challenges geben. Denn für Philips gibt es einiges umzusetzen – der Input durch die Twitterati ist jetzt schon ordentlich…

Spot On!
Das Besondere an der Aktion ist, daß die Kampagne offensichtlich ohne Landing Page auskommmen soll. Die gesamte Kampagne läuft über Twitter (und YouTube) ab – nicht über PR Ankündigung und Microsite. Will man nur eine Community aufbauen? Will man Statt einer klassischen Kampagne für die neue 21:9 Technologie vorwiegend auf Social Medien setzen und die klassische Kommunikation nur als Grundrauschen laufen lassen? Es gilt also dran zu bleiben…

Was haltet Ihr von der Aktion?

News Update – Best of the Day

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– Vorhersagen kommen normalerweise immer am Jahresanfang. Nachzügler gibt es dennoch und sogar welche, die mit interessanten Thesen aufwarten können für 2009. Jesse Stay gibt ‚8 Late Predictions that will change the Web 2009‘. Von potentiellen Neueinsteigern im Micro-Blogging Space über die führenden Micro-Blogging Networks (Friendfeed bis Twitter) bis hin zu Facebook finden sich allerlei interessante Spekulationen. Man darf gespannt sein, was sich davon wirklich einstellt.

– In der Sonntagsausgabe der FAZ schrieb Anna von Münchhausen vom in Deutschland aufkommenden Foodbloggingtrend – in den USA hat der Online-Food-Network-Trend schon lange groß ‚aufgekocht‘ – siehe Beispiele hier und hier. Der Artikel ist leider nicht online, aber die guten Tipps zur kulinarischen Food-Bloggosphäre, auch Foodies genannt, wollen wir nicht vorenthalten: Orangette, Chocolate&Zucchini, Tartelette, Delicious Days, 101cookbooks und Coconut Lime. Interessanterweise verlinkt man sich als Foody offensichtlich auch untereinander.

– Das Super Bowl Endspiel ist immer ein Garant für attraktive Werbespots. Die Top Ten und dann als Abscluß noch der von Doritos – jetzt einfach mal genießen…

PS: Die Gewinner des Launch-Gewinnspiels stehen fest

Gewinner stehen fest!

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Zum Relaunch von The Strategy Weg gab es ein kleines Gewinnspiel. Unter den 355 Teilnehmern haben wir die Gewinner inzwischen ausgelost…

* Das Designer-Handy KF510 der Firma LG Electronics hat gewonnen: Wolfgang Heinrich aus Sindelfingen.

Vielen Dank an Herrn Heinrich, der nach seinem Gewinn eine schöne Referenz über The Strategy Web mitlieferte:

„Als regelmäßiger Leser von The Strategy Web freue ich mich natürlich sehr über den Gewinn. Wer sich mit Internettrends, Social Media & Webstrategien beschäftigt kommt an The Strategy Web nicht vorbei Martin Meyer-Gossner liefert in seinem Blog regelmäßig einen umfassenden Überblick über aktuelle Internet-Entwicklungen und bietet gleichzeitig Lösungsansätze für die Internet-Wirtschaft.“

* Je ein Buch ‚Karrierefalle Internet‘ von Klaus Eck aus dem Carl Hanser Verlag geht an: Thorsten Fricke aus Bad Gandersheim und Anette E. aus Quickborn

Den Gewinner viel Spaß mit den Preisen!

News Update – Best of the Day

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– Eine aktuelle forsa-Studie besagt, daß Besser verdienende Führungskräfte in beruflichen Netzwerken deutlich aktiver sind. Die wichtigsten Learnigs der Studie sind…

• Bereits etwa jede fünfte Führungskraft nutzt berufliche Online-Netzwerke
• Repräsentative Studie bestätigt: XING wird beim Online-Business-Networking von Führungskräften mit deutlichem Abstand am häufigsten genutzt
• Zwei Drittel der Führungskräfte sind der Ansicht, dass Berufstätige Job bzw. Unternehmen künftig häufiger wechseln werden

Weitere Ergebnisse der Studie findet man bei XING.

– Selten denken Menschen über Social Network Marketing öffentlich nach – Danny Flamberg schon, und er schreibt darüber in ‚Living out loud – Thinking about Social Network Marketing‚. Flamberg bringt dabei interessante Denkansätze von diversen Organisationen und Experten, u.a. 42 Social Media and Cotent Marketing Predictions for 2009.

– Es scheint ein endloser Kampf zwieschen dem DFB, in der Person von Theo Zwanziger, und dem Journalisten Jens Weinreich. Nun hat aber offensichtlich der DFB eine ‚Wunderwaffe gegen das Internet‘, schreibt Stefan Niggemeier und beleuchtet den derzeitigen Zwischenstand des Disputes.

PS: Trusted Shops macht eine großes Gewinnspiel – für Blogger gibt es einen Sonderpreis: Ein Exklusiv-Interview auf dem Trusted Shop Blog.

Warum Print- gegen Onlinemedien verlieren

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Am Wochenende nimmt man sich gerne die Zeit und studiert am Kiosk die Journalie der Print-Magazine. Als internetaffiner Mensch blättert man, wägt ab, liest an und legt letztendlich zurück. Und das hat dann nichts mit der Finanzkrise zu tun. Die Entscheidung ist lediglich im Wesen der gedruckten Magazine begründet.

In vielen Kundengesprächen haben wir jahrelang die Vorzüge von Online gegenüber Print bei B2B Magazinen beleuchtet. Das war auch nicht schwer, denn der Benefit eines Webangebotes lag für uns auf der Hand. Manchmal macht man sich nochmal Gedanken als Onlineverleger, warum Print- gegenüber Web-Angeboten langfristig auf der Verlierstrasse ist. Ein paar Meinungen lassen wir jetzt einfach mal hier fallen…

Natürlich erhebt dieser Post keinen Anspruch auf absolute und kosmopolitische Unangreifbarkeit, aber irgendwie fällt es einem aus vielen dieser Gründe immer schwerer, den ‚Euronen‘ für ein gedrucktes Hochglanz-Magazin auszugeben. Vielleicht erscheinen die Gründe aber auch aufgrund eines gewissen Publisherblicks so…

1. Verfügbarkeit
Printmagazine scheinen grundsätzlich ausverkauft, wenn man gerade ein bestimmtes Medium erwerben will. Steht man eigentlich immer ausgerechnet zur unpassenden Zeit am falschen Zeitungsstand? Im Web kann das nur passieren, wenn die Internetleitung mal gekappt ist (was mehr als selten vorkommt). Oder wenn die Webseiten sich einer externen Attacke gegenüberstehen – durch welche internet- oder inhaltsfeindlichen Seelen auch immer.

2. Copypreis
Der Copypreis stellt für die Verleger immer wieder eine neue Herausforderung dar. Wird der Copypreis erhöht, rümpfen der Privatleser die Nase. Überschreitet der Preis eine virtuelle Grenze, die kein Verleger für die einzelnen Magazine kennt, wandern die Leser ab. Im Business-Abonnement passiert das nicht, weil Firmen die Abo-Kosten übernehmen (und sich maximal in Krisenzeiten Gedanken über den Nutzen selbiger machen). Webangebote rechtfertigen einen Monatsbeitrag für Pro-Accounts einzelner Webangebote allein schon aufgrund der Nachweisbarkeit des interaktiven Social Networking und durch dortige textliche oder grafische Platzierung, die in glaubwürdiger Reputationsgewinnung (oder -verlust) innerhalb der Seiten durch den Nutzer resultiert (das Monitoring diesbezüglich müsste aus Unternehmersicht verpflichtend sein). Eine Diskussion über den Nutzwert eines Copy- bzw. Abopreises als neue Monetarisierungsform interaktiver Medien ist attraktiv, vor allem aufgrund der Social Media Welle erscheint es verstärkt diskussionwürdig. Das Problem der ‚online-publizierenden‘ Printmedien: Unique content wird immer seltener, vor allem jener, welcher auf investigativem Journalismus basiert.

3. Cover/Titelbild
Nimm mich, nimm mich, nimm mich! Am Cover bzw. Titelbild scheiden sich die Käufer. Was vorne nicht ‚catchy‘, kann drinnen nicht ’sexy‘ sein – und bleibt bis zur nächsten Ausgabe am Zeitungsstand. Das gedruckte Produkt wird zum Ladenhüter. Beim Webangebot muss man bei der Betrachtung differenzieren. Erster Eindruck oder Top-Story – was entscheidet zum ‚Kauf‘? Webangebote haben in der Regel nicht eine Chance mit der Top-Story, sondern offerieren gleich meistens drei herausragende Stories als ‚Aufmacher‘ und können flexibler am Layout spielen. Vielfalt und die Übersichtlichkeit des Webangebotes lenken schnell von einem Aufmacherthema ab. Die Gefahr, den Leser durch das ‚Cover‘ zu verlieren, ist hier vermutlich mininal – dann noch eher durch den das Bild umgebenden Inhalt.

4. Inhaltsverzeichnis
Das Inhaltsverzeichnis ist Spiegelbild der Kreativität der Redaktion und des Wissens über die Zielgruppe. Trotz der allgemeinen Einsicht über zeitliche Gebundenheit und Inflexibilität der Print-Produktion verzeiht der Leser beim Durchblicken des Inhaltsverzeichnises keinen Fehler. Trifft der Inhalt nicht zu mindestens 75% den Leser-Gusto, wird das Heft den Weg aus dem Laden nicht finden. Webmagazine sind schnell änderbar, Suchansprüchen der Zielgruppe anpassbar, geben mit Webanalyse-Tools detailliertes Feedback über das Nutzerinteresse und bieten nahezu unendliche, zeitungebundene Flexibilität bei der ‚Erstansprache‘ des Internetusers. Die Startseite ist tägliches Inhaltsverzeichnis und bekommt kann jeden Morgen, eine neue Chance bekommen.

5. Inhalte
Beim Inhalt kann das Printmagazin aufgrund der Kombination mit Hochglanzfotos punkten. Ansonsten fehlt dem Content der TV-, Rating- und Verlink-Faktor, der den Leser weiterführt sowie Produkte greifbar, dreidimensional und kaufbar macht. Vor allem aber vermißt man bei Printmedien die Kommentarfunktion, die Themen, Produkte und Ansichten ‚vermenschlichen‘ und nicht nur die Sicht des Autors zulassen. Die Kommentarfunktion ist in der heutigen Zeit für die Menschheit elementar wichtig und wertvoll. Der Mensch sucht immer nach Gleichgesinnten und will diese kennenlernen. Durch Verlinkung lässt das Medium dem Leser diesen Networking-Faktor, treibt das Thema weiter und lässt dem User die Freiheit zu bleiben und zu gehen. Und Freiheit ist das größte Gut in einer Welt, die von Zwängen bestimmt ist.

6. Anzeigen
Eine Printanzeige wirkt – Bannerwerbung auch. Print kann nur statisch, Onlinewerbung auch animiert (bei zahlreichen Kampagnen oft weniger nötig als Kunden und Agenturen meinen). Hier werden die Werber inzwischen kreativ, um die alte Mär von der Medienkonvergenz Wahrheit werden zu lassen: Print- und Onlinewerbung wird spannender und faszinierender zusammengeführt. Augmented Reality wird von MINI derzeit erstmals eingesetzt. Im direkten Vergleich ist Bannerwerbung der vielversprechendere Ansatz der ROI-Generierung: 1:1 definierbar, 1:1 trackbar und 1:1 kostengünstiger – aber nicht ‚billig‘. Und ‚Webanzeigen‘ wechseln online permanent, was absolut informativ und bildend ist, denn die Zielgruppe man kann viel mehr Unternehmen kennenlernen. Es stellt sich eine Win-Win Situation zwischen Kunden und Anbietern ein.

7. Inhaltsumfang
Bei Printmagazinen wird der Heftumfang einer Ausgabe allein schon aus Porto- und Zustellgründen limitiert – die Post liefert nur bis zu einem bestimmten Gewicht zu einem ‚verleger-erträglichen‘ Preis. Das Web kann der Publisher vollpacken, soviel die Redaktion hergibt und kann es je nach Marktbedingungen oder Inhalts- sowie Lesererfordernissen erweitern – jederzeit.

8. Shopping-Drang
Oft greifen beispielsweise Lifestyle- oder IT-Medien interessante Ideen und Trends zu Produkten in Inhalten oder Anzeigen auf, die man als Leser gerne genauer ansehen will. Entweder um Preisrecherche zu betreiben (bei Printangeboten fehlen Preisangabe meist) oder um das Produkt gleich einzukaufen. In der Regel hat man aber beim Lesen eines Heftes einen Strand in der Nähe, sitzt beim Wochenendausflug in der bayerischen Prärie oder genießt den morgendlichen Duft der U-Bahnfahrer. Webzugang ist dort meist leider noch nicht vorhanden. Also setzt man den Kopfhörer auf und schaltet einfach mal ab. Lesend und Musik hörend, sieht man die Menschheit heutzutage selten. Da hat TV eine größere Chance, denn es gibt schon Formate (z.B. CBS Viewing Rooms), die erfordern den gleichzeitigen Umgang mit TV und Internet.

9. Die Gewinnspiel-Taktik
Abonnenten zu gewinnen, war nie einfach. Die Gewinnspiel-Taktik galt zur Abo-Gewinnung als erfolgversprechend. Vor ein paar Jahren haben Printangebote ihre Webseiten gepusht, indem sie z.B. Gewinnspiele machten, die Print angekündigt wurden, die Teilnahme am Gewinnspiel war aber nur online möglich (schnelle Datenübertragung führt zu frischer neuer Wechselversand-Datenbank). Wäre es für Print nicht eigentlich viel cooler und effizienter, diesen Trend gegenläufig zu gestalten? Das Onlineangebot bewirbt ein Gewinnspiel, an dem nur beim Kauf oder Abonnements eines Printobjektes teilgenommen werden kann. Man generiert Umsätze beim Heftverkauf, gewinnt vielleicht neue Abonnenten, die aufgrund der Vielzahl der Abonnenten dann wieder hohe Schaltkosten für Anzeigen rechnfertigen. Naja, war wohl eher früher so. Die ‚Umsätzeströme‘ der klassischen Medienhäuser kommen inzwischen wohl doch eher aus dem Onlinegeschäft.

10. Das Lese-Erlebnis
OK, Punkt für die Printmagazine. Ein Heft in der Hand zu halten und den Bildschirm mal nicht anzuhaben, ist definitiv ein Pluspunkt für die Printmagazine. Online kann auch ganz schön anstrengend sein, weil es heutzutage vor den Augen permanent flimmert, man sich ständig ‚verklickt‘ und liest, liest, liest.

Spot On!
Das ist die einmalige Chance für Printverleger, in die Opposition gehen, neue Denkanstöße zu bringen und sich auszutoben. Was meinen Sie?

Gewinnspiel

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Zum Relaunch von The Strategy Weg starten wir ein kleines Gewinnspiel. Vielen Dank an dieser Stelle an die Firmen, die diese Preise zur Verfügung gestellt haben!

Zu gewinnen gibt es…

Ein traumhaftes Designer-Handy KF510 der Firma LG Electronics.

Zwei Bücher Karrierefalle Internet von Klaus Eck aus dem Carl Hanser Verlag

Wer einen der Preise gewinnen möchte, schickt einfach eine Mail über das Kontaktformular.

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2.) In ‚Meine Nachricht‘ gebt Ihr uns Eure Stimmungslage zu The Strategy Web durch:

a) The Strategy Web empfehle ich auf jeden Fall weiter.
b) The Strategy Web empfehle ich vielleicht weiter.
c) The Strategy Web empfehle ich nicht weiter.

(Natürlich sind wir auch über weiteres Feedback erfreut!)

3.) Namen und Emailadresse nicht vergessen

… und einfach abschicken!

Die Gewinner werden am 31.01.2009 bekannt gegeben. Der Rechtweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

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