Direct Messaging export – a missing feature in social networks?
11.08.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie English Content, Featured Stories, Webstrategie
Some days ago, a Nielsen study said that in the US social network usage is more popular than email. This does not surprise me, when I think about Luis Suarez speech at the Web 2.0 Expo 2008 “Thinking outside the Inbox”. If we agree with him, then there is one feature definitely missing in social network…
How I came across this missing feature…
In my new job role I do a lot of business socializing which is quite normal when the business is done 90% with international business contacts. A lot of business brainstorming is being kicked off or happening on the fly and you don’t think where you communicate. Many of these conversations start via the direct messaging functionality -comparable to email communication- in social networks. Some of them end in nothing. Some turn out to be brilliant contacts which become interesting prospects. And suddenly these end up being leads or potential revenue drivers. And then there comes the problem…
Where is the direct messaging extraction functionality? Some kind of external saving or export module to save the content and communication? Not speaking of an “email archiving” technology?
If your business, or the business of the company you are working for, is meant to be compliant (and which is not today…?) how can you export a conversation that already started in a social network? OK, you could copy it, and send it via email again. Quite uncomfortable though, right…? Or you save all the emails that you get from the social network providers. A lot of redundant data saving…
In business networks like Bebo, XING or LinkedIn users are possible to export the database of their contacts in one go – … but not an email communication threat. Meaning, if you have had a good conversation and mentioned some kind of business critical data, pricing, or offering than you have to have the proof for tax or auditing service reasons – and ideally you can extract it in one go.
In my eyes, this is a missing feature that at least all social business networks should be offering. Don’t you think?
News Update – Best of the Day
28.07.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Daily Top 3
Have you ever though on the impact of your logo and your web design? Why do they matter? If you haven’t, read Jennifer Schiff’s post on this topic and profit from great storytelling – and it is also a nice piece of content for enterprise brand managers.
PS: The story of the logo creation for The Strategy Web can be found here.
Every brand manager wants to know what is the ultimate Facebook fan page success code. The answer is, there is no blue print for it. It is driven by humanity and the humanization of brands. Now, Altimeter’s Jeremiah Owyang published 8 success factors that make your Facebook strategy more powerful. Interested on your views…
Though the football world cup is over, the spirit of the game is still alive. Managers took their learnings with them. And those football freaks that have to wait for the next season to be kicked off, they can enjoy this great commercial…
Die 3-Säulen-Strategie: Erst Marke, dann Mensch, oder andersrum?
26.07.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Featured Stories, Webstrategie
Social Media hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem neuen Element im Mix der Unternehmens-Kommunikation etabliert. Unternehmen und Agenturen erkennen zunehmend mehr Chancen, die ein Social Media Engagement bietet. Sei es in der Marketingkommunikation, in der PR, im Vertrieb, HR oder Sales. Über die neuen Möglichkeiten wird nicht nur diskutiert, es finden sich immer mehr Unternehmen, die Social Media in mindestens einem Bereich installieren. Auch wenn sich viele Engagements noch in der Versuchsphase befinden, so ist bereits zu erkennen, dass Unternehmen Social Media ernster nehmen als noch vor einigen Monaten.
Viele Unternehmen lagern ihr Social Media Engagement an Agenturen aus, bei anderen werden neue Abteilungen und Verantwortlichkeiten geschaffen. Von Social Media Beratern, Social Media Managern und Evangelisten ist die Rede. So manche versuchen, auch eine Hybrid-Funktion aus traditioneller Jobbeschreibung und „soziale Zusatzaufgabe“ zu erschaffen.
Social Media Verantwortliche erhalten weitreichende Verantwortlichkeiten, die es in dieser Form selten vorher im Unternehmen gab. Sie können meist ohne vorherige Abstimmungen über das Unternehmen im Netz sprechen. Sie werden zur Stimme, zum Gesicht, zum Aushängeschild. Doch was passiert mit dem Engagement, wenn Social Media Verantwortliche das Unternehmen verlassen? Verlieren Social Media Aktivitäten damit ein „Gesicht“, eine „Stimme“ im Netz?
Social Media sollte unserer Meinung nach daher immer auf drei Säulen aufgebaut sein, um es nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Ob die Konzentration auf eine Person vorteilhaft, bzw. das Auslagern der Aktivitäten auf Agenturen sinnvoll ist, steht hierbei als Frage im Mittelpunkt.
Marken (statt Personen): “Vermenschlichung durch Authentizität der Personen”, oder kann die Marke das selbst?
Social Media soll authentisch sein, transparent und dialogorientiert. Um diese Bedingungen erfüllen zu können, bedarf es nicht nur einer Strategie, sondern Menschen, die eine Marke leben können und der Marke im Netz eine Stimme verleihen, die Unternehmenswerte vermittelt. Oftmals ist die Stimme eine Person, die auf Kommentare, Retweets etc. reagiert. Dieser Mensch verleiht der Stimme im Netz einen eigenen Charakter. Wie reagiert die Stimme auf Kommentare? Wie geht sie mit Followern um? Inwieweit lässt sie sich auf einen Dialog ein? Natürlich kann man versuchen, alle Maßnahmen genauestens zu konzipieren, Social Media ist aber schnell, schneller als jedes Konzeptpapier. Und zu viel Konzeption schadet dem Engagement, sowie der Authentizität. Also muss ein Unternehmen nicht nur auf eine Person setzen, sondern auf die Vermenschlichung der Marke.
Organisationskultur: Mehrere Personen im Unternehmen stützen den Social Media Auftritt
Social Media Aktivitäten sollten niemals auf eine Person fokussiert werden, sondern immer mehrere Personen aus verschiedenen Abteilungen einbinden. Im Idealfall gibt es einen Markenauftritt im Social Web, der von verschiedenen Personen betreut wird, die wiederum selbst aktiv als Person auftreten können. In der Kombination Marke / Person können vielerlei Synergien entstehen, die den Auftritt als Ganzes ,als “unternehmerische Menschheit”, stützen. Fällt eine Person aus, können die Maßnahmen schnell vom Social-Media-Team übernommen werden, ohne dass ein Bruch in der Transparenz der Kommunikation zu befürchten ist. Besonders in Urlaubszeiten scheint das Problem der Verlagerung bzw. des Management von Social-Media-Aktivitäten durchaus brisant zu sein. Wir hören bereits von mehreren Seiten, dass aufgrund der Umsetzung von nur einer Person hier ein eklatantes Problem entstehen kann. Denn eines ist gewiss: Auch Social Media Betreuer brauchen eine Auszeit.
Automatisierte Prozesse, oder… Das perfekte Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik
In der beobachtenden Analyse setzen viele Unternehmen bereits erfolgreich auf Social-Media-Monitoring-Tools, die wertvolle Ergebnisse zu Tage bringen. Die Reaktion selbst auf bestimmte Anlässe wird aber immer noch vom Mensch bestimmt, definiert, organisiert und orchestriert. An dieser Stelle sollte unserer Meinung nach, automatisierte Prozesse Unterstützung leisten, wie dies zum Beispiel auch Online-Marketing bereits erfolgreich eingesetzt wird. Dank Targeting, Frequency Capping oder dynamischen Updates werden Online-Kampagnen schnell optimiert und damit auch erfolgreich. Für Social Media sind solche automatisierten Prozesse zwingend zur Entlastung und taktischen Optimierung notwendig und dienen der Unterstützung der Verantwortlichen. Sie lassen Social Media auch langfristig ein wertvolles Instrument der Kundenbindung zu werden.
Spot On!
Diese 3-Säulen-Strategie soll Unternehmens- und Abteilungsverantwortlichen einen Denkansatz beim Einsatz und der Optimierung von Social Media im Unternehmen liefern. Der sinnvolle Einsatz von Social Media Entschleunigung im Unternehmen (Slow Media Manifest) sowie produktivitätssteigernde Wex-Experten in Unternehmen (Personal Web Manager) sind hierbei zukunftsweisende Visionen für eine effiziente soziale Online-Unternehmenskultur. Denn nur, wenn wir sinnvoll mit unserer Zeit umzugehen lernen, kann eine 3-Säulen-Strategie das Social Media Engagement eines Unternehmens unterstützen und sich im Sinne der Wertschöpfungseffizienz manifestieren und dieser sinnvoll nützlich sein.
Über die Autoren…
Für die Idee zu diesem Post haben Heike Bedrich und ich die Köpfe auf dem Internet World Kongress zusammengesteckt. Uns hat die 3-Säulen-Strategie gefallen und ist unserer Überzeugung nach, ein guter Schritt für Unternehmen in eine erfolgreiche Social Media Welt.
Heike Bedrich ist seit vielen Jahren in der PR- und Marketing-Welt zu Hause. 1998 gründete sie mit Talisman ihre eigene Agentur für Kommunikation und Imagebildung. Sie betreut Kunden aus der IT- und Medienszene und hat sich auf die Themen PR, PR 2.0, Corporate Communications und Online Reputation Management spezialisiert.
My 5 learnings for management from the WorldCup
15.07.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Daily Top 3
The FIFA WorldCup is over. The matches are played. Spain is the new World Champion. The team really has deserved to get the Copa del Mundo (…not only because they won against Germany.. ;-)… ). Now that the tournament is over I thought about it and asked myself, what were my management take-aways from the last five weeks…for me.
1. The team is the star. Worldcup 2010 was like Enterprise 2.0: Teams with top stars fail (Rooney, Ronaldo, Ribery, Kaka, etc…), real teamwork wins.
2. A scarf seems to be a team managers fashion guarantee for success. Though, managers who wear a scarf built world-class teams, it’s no guarantee to make a world-class team win the cup (Jogi Löw, Bert van Marwijk, etc.).
3. Managers need to have the courage to change long-serving systems in favor of integrating young players techniques, visions and ideas (Mexico, Germany, Uruguay, etc.). Nevertheless, the accompany of “old stars” as motivators is a great back-up…
4. Management stand-still is a killer. The market-competition for the “on-paper” leading countries is increasing. Globalization, new training opportunities and new markets offer countries great opportunities to become a challenging competitor for the old market champions (England, France, Italy, Brasil).
5. It’s all about communication, authority needs to be defined anew. There is no right or wrong in leading until the communication is not aligned with the culture and mentality of the players (France, France, France,…).
What are your key-findings, take-aways from a management perspective. Share them with us… And by the way: If it is serious fun you would like to share, just go ahead…
Studie: Social Web Nutzung am Arbeitsplatz steigt
13.07.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Featured Stories, Social Media
Social Media am Arbeitsplatz bereitet vielen Unternehmen Sorgen hinsichtlich der Produktivität und Ertragssteigerung. Eine neue Studie zeigt nun, daß zum einen immer mehr Mitarbeiter auf das Web während der Arbeitszeit zugreifen und gerade in Deutschland die Nutzung von Social Media am Arbeitsplatz in letzter Zeit steigt.
Die Studie von Trendmiro, die in den Länder USA, UK, Deutschland and Japan 1.600 Einwohner befragte, zeigt, daß die Social Web Nutzung am Arbeitsplatz in den letzten beiden Jahren im Schnitt von 19% auf 24% gestiegen ist. Die Frage stellt sich vielen Unternehmen hierbei, inwieweit es das Business nach vorne bringt oder ob die Firmen lediglich Zeit und Geld verlieren. Nur zu gerne würde man mal in die Bilanzen sehen…
Leider kommt die Studie nicht zu einem Ergebnis, womit der Zuwachs der Nutzung zusammenhängt. Nun kann man sich aus der Historie der Webnutzung mal überlegen, wie es dazu gekommen sein könnte. Vor Jahren haben sich Firmen wenig Gedanken darum gemacht, wie oder warum die Mitarbeiter den Zugang zum Web nutzen. Das Web galt als Informationsmedium, weniger als Medium zum Kommunikationsaustausch. Das ist natürlich heute dank Social Media und Networks anders, denn viele nutzen die Netzwerke als erweiterte CRM Tools. Und für viele Menschen hängen ganz alltägliche Arbeitsprozesse davon ab. Man denke nur an den Vertriebler, der hier neue Kontakte knüpfen kann.
Unternehmen argumentieren gerne in Richtung Sicherheitsrisiken -vor allem die IT-Führung-, die mit der Social Web Nutzung am Arbeitsplatz verbunden sind, um das Thema Produktivitätsverlust zu umgehen. Bedenklich stimmt natürlich, wenn laut Studie mehr als 50% der Befragten angeben, daß sie ihren persönlichen Interessen und nicht unbedingt zu Arbeitszwecken browsen oder über 30% sagen, daß sie während der Arbeitszeit private Onlineeinkäufe erledigen.
Die Folge: Zugänge zu sozialen Kanälen werden unternehmensseitig gesperrt oder überwacht, wenn das Projekt-Management oder die IT zunehmende Social Web Engagement feststellen. Business Socializing entfällt dann, oder muß auf den Abend verlegt werden.
Spot On!
Ein Aspekt wird in meinen Augen in dieser Diskussion aber oft aus den Augen verloren. Firmen sind die Treiber der Social Media Nutzung in der Zukunft, wenn sie mit immer neuen Aktionen um die Aufmerksamkeit der Menschen buhlen (der klassische Kampagnenansatz tut sein Nötigstes). Wenn Unternehmen die Nutzung von Social Media zulassen und einem gemeinnützigen Unternehmensziel anheim stellen, so ist die Nutzung am Arbeitsplatz nie negativ zu sehen. Ein Beispiel: Wenn Mitarbeiter sich in einer Gruppe eines Social Netzwerks Inspiration holen für neue Marketingideen, Salesaktivitäten oder ähnlichem, und sich kommunikativ engagieren, so gilt es für die Leiter der Abteilung oder des Unternehmens eher darum, die wertvollen Informationen zu filtern, zu sammeln und den kollektiven Zugang zu organisieren sowie den Austauschs zu fördern. Ermöglichen die Verantwortlichen diesen Schritt, so hat Social Media am Arbeitsplatz ganz schnell seine Berechtigung.
Es würde mich interessieren, wie ihr darüber denkt. Wie sollten Firmen mit der Social Media Nutzung am Arbeitsplatz zukünftig umgehen? Wie und warum überlappen sich Social Media Nutzung und Arbeitszeit?
Product strategists think social innovations could increase
09.07.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie English Content, Featured Stories, Webstrategie
If there are more and more people engaging with brands on the social web, the opportunity to collaborate with the social community becomes a lucrative meaning for brands – and their product strategists. These managers could open up a new “external R&D department” when they use social technology in order to increase product innovations by integrating their customers in the process of product creation and development.
A recent Forrester study of 181 consumer product strategy professionals from companies around the globe states that product strategists in companies strive for social innovations. Though Forrester makes clear that social innovation is not yet where it should be from the product strategist’s point-of-view. The study shows the familiar picture that we see in more or less all departments in companies: It is still early days also for product strategists to work with social media. And only some leverage social media in favor of social innovations.
Still it seems to be a big challenge for companies to find their way from being engaged with their customers on the social web to understanding the impacts and chances to social innovation management. This becomes clear when we see that 83% of the companies use social media to drive customer conversation but then not even half of those have product teams that influence product design, creation, or strategy by using social media.
It is also surprising for me to acknowledge that it is not the resources that are lacking. More than two-thirds of the responding product strategists have dedicated social managers or teams. On the one hand, it lacks the right technological connection bridges between the different company departments. On the other hand, when not more than one-fifth have formal policies in their companies for sharing data from social technologies with product teams, the road to succeed with social co-creation efforts seems to be long.
Spot On!
The best way to produce the right products for your customers is to ideally let them inspire a business. In the past, we had focus-groups which were cost-intensive, time-limited and time-consuming. The concept of social creation and social innovation can work on a day-to-day innovation platform. Just think of Dell Ideastorm, MyStarbucksidea, Adobe’s ideas lab or the IKEA Hacker approach. Nevertheless, companies should be aware that customers very often need or want some kick-back for their inspirational efforts. So, in my eyes the point of giving away some form of incentive will be necessary to get such communities started and make them sustainable.
Or will customers in the future co-create for free to receive better product-price-quality? What do you think?
Das Social Web – eine dreiteilige Webinar-Reihe
10.05.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Daily Top 3
In dieser dreiteiligen Webinarreihe wird der Fokus auf der Beziehung zwischen dem Web als Kommunikationskanal der Zukunft und Social Media als modernem Tool für Kundenbeziehungs-Management liegen.
Das Social Web wird in den nächsten Jahren zahlreiche Veränderungen innerhalb der Unternehmen als auch im Umgang mit Kunden hervorrufen. Um den verschiedenen Abteilungsleiter innerhalb eines Unternehmens einen Eindruck zu vermitteln, inwieweit ihr Bereich davon betroffen ist, wurde die Webinar-Reihe in drei Bereiche aufgeteilt: Sales & Marketing, Human Resources/Personalwesen und Unternehmensführung.
Die Webinar-Reihe wird unter dem Motto stehen…
“Das Unternehmen haben früher Executives geleitet. Morgen wird es der Kunde sein…”
14. Mai 2010
Verkaufsförderung mit modernen Sales- und Marketingstrategien
11. Juni 2010
Employer 3.0 – Online Reputation, Personal Branding und Produktivität
18. Juni 2010
Unternehmensführung – Vergessen Sie die große Sorge um den Kontrollverlust!
Die Vorträge dauern eine Stunde. Teilnehmer haben danach noch 30 Minuten Zeit, Fragen zu stellen. Alle drei Webinare beginnen um 11 Uhr.
Es steht eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Anmelden können Sie sich derzeit noch hier.
Report: Was bedeutet Information im Jahr 2015?
08.05.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Featured Stories, Webstrategie
Es ist ein faszinierender Report mit dem Titel “Information 2015 – Reforming the paradigm“, den Accenture da veröffentlicht hat. Das Thema ist aber nicht umsonst ein Accenture sehr nahe stehender Aspekt. Schließlich hat man in Indien das Innovation Center for Information Management und sich somit dem dem Thema Information Management verschrieben. Für die Studie hat Accenture mit der deutschen Trendagentur Z-punkt kooperiert.
Die Haupterkenntnisse werden in vier Szenarien zusammengefasst…
- Hoch-performante Unternehmen analysieren Produktivitätsdaten über Status und Vorgänge in der physischen und sozialen Welt, welche durch Sensoren und das ‘Internet der Dinge’ generiert wird.
- Social Software in andere Platformen und mobile Endgeräte integriert werden sowie sich in der physische Welt verbreiten (Augmented Social Workspace – der zukünftige Arbeitsplatz).
- Erfolgreiche Unternehmen in 2015 werden ein Netzwerk aus Experten bilden, und somit eine Angebotspalette an Kunden- und Business-Intelligenz, Vertrauenswürdigkeit und Echtzeit offerieren (Von SaaS zu Platform as a Service zu Experts as a Service)
- Persönliche Entscheidungsmaschinen werden die Fähigkeit von Firmen dramatisch verbessern, Konzepte zu erstellen und schnell und transparent Lösungen zu entwickeln (Personal Web Manager als Hybrid-Modell zwischen Mensch und Maschine?)
Spot On!
Es ist manchmal faszinierend, mit welchen Visionen die “große” Strategieberater aufwarten. Und liest man sich die Vorhersagen durch, vergleicht sie mit den angebotenen Beispielen aus 2005, so wird schnell klar, was möglich gewesen wäre, wenn man die heutigen Optionen vor fünf Jahren gehabt hätte. Für mich die erschreckendste Vorstellung und größte Herausforderung ist das erste Szenario. Ist sie doch auf gewisse Art und Weise ein “Big Brother is Watching You Working” -Szenario. Da dürften Betriebsräte in Deutschland Alarm schlagen. Erinnert an das IBM JamCamp und Gedanken hierzu…
Was haltet Ihr von den Accenture-Szenarien und wie realistisch seht Ihr sie?
Lotus JamCamp 2010 – Gedanken zu(m) BarCamp(s)…
26.04.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Visionen
Das Lotus JamCamp war für mich ein sehr inspirierender Eintages-Gedankenaustausch, auch wenn die Veranstaltung zwei Tage ging. Teilweise erreichte mich die professionell organisierte Veranstaltung (IBM Standard eben…) mit positiven, teilweise mit kritischen Einblicken in ein modernes Enterprise 2.0 Offline-Brainstorming.
Der Input der Beteiligten war allemal wertvoll und damit mal mein dank an die Organisatoren.
Vor allem der Vortrag ‘Strategie am Limit – Studienergebnisse zum Kulturraum Internet’ von Frank Schomburg, verdeutlichte eindringlich den Kulturwandel, der zwar in die Gesellschaft eindringt, aber für Unternehmen und ihre Entscheider eine große Herausforderung für die kommenden Jahre darstellt. Die Wertepräferenz der Digital Residents nach mehr Eigenverantwortung und veränderten Unternehmens-Spielregeln versus der die traditionelle Norm wahrenden Unternehmensführer der Digital Visitors steht noch an einem Scheideweg. Die ideologische Zusammenführung wird wohl noch ein paar Jahre dauern dürfte. Was über Jahrzehnte als bewährt galt, lässt sich nunmal nicht in einem Jahrzehnt reformieren.
Eine beruhigende Erkenntnis war, daß die Unterschiede in der Wertediskussion zwischen Digital Natives und Digital Residents (zumindest bei ‘heavy usern’ – Basis der Studienbefragten) keine Altersproblematik in sich birgt. Zeigt es doch, daß Offenheit ein Umdenken ermöglicht. Der Beteiligungs Boom im Social Web geht dennoch erst langsam richtig los und mit ihm verschiebt sich die Macht auf die Anbieterseite. Unternehmen sollten vor der glimmenden Lunte der Netzwerkresonanz Vorsorge treffen, so der Rat vom Schomburg. Er resumierte, daß der Erfolgsfaktor der Unternehmen in der Fahigkeit liege, zwischen Netzwerk und Hierarchie zu wechseln (schön illustriert am Beispiel des Chaos-Pendels).
Eine wichtige Bemerkung von Dr. Peter Schütt, Leiter Knowledge Management IBM Software Group EMEA, aus seinem Vortrag “Führen im Enterprise 2.0″ sei hierbei nicht unerwähnt. Beim Thema Crowdscourcing und Ergebnisfindung weist er auf eine feinen Unterscheidung zu James Surowiecki hin, der sich mit meiner Erkenntnis deckt. Letztendlich entscheide nicht der Mittelwert der Masse, sondern es gilt die “Leuchttürme in den Crowds zu identifizieren, um die Weisheit der Masse zu erkennen”.
Barcamp als Eventmodus
Allerdings sind für mich, offen gesagt, Barcamps bzw. Open Space Offline Sharings mit Businessfokus immernoch nicht unbedingt in meinen persönlichen Arbeitsalltag übergegangen. Das hat verschiedene Gründe (Feedback an IBM)…
Zeit ist eines unserer wertvollsten Güter für die und in der Zukunft. Als Als Familienvater hat man auch im Zeitalter des Social Web seine Verpflichtungen und seine Wertevorstellung von Zeit für die Familie – früher sagte man mal Wochenende. Wenn BarCamps am Wochenende stattfinden, brigt das Konfliktpotential für Communities wie den heimischen Familienrat oder auch den auf dem Camp zahlreich angesprochene Betriebsrat.
Wenn es ein Business-Event ist und trotzdem BarCamp Charakter hat, kann es ruhig unter der Woche stattfinden. Ob es dann nun als BarCamp tituliert wird, oder nicht, ist zweitrangig für die obigen Communities. Der Austausch des Input bringt den Erfolg der Veranstaltung. Bekommt die Veranstaltung zusätzlich noch einen inhaltlich und organisatorisch-traditionellen Eventtag, so birgt es allerdings die Gefahr, daß Teilnehmer dem offiziellen Tag zuviel Aufmerksamkeit widmen könnten.
Die Location Ehningen als Standpunkt halte ich auch weiterhin für sehr sinnvoll. Ehningen ist die Basis des Unternehmens IBM (in Deutschland) und ein klares Bekenntnis zum gelebten Kulturwandel. Große Unternehmen wie IBM müssen den Geist und die Inspiration der modernen Event-Kommunikationsformate anderen Großunternehmen vorleben. Eine Auslagerung würde den Anschein erwecken, daß das Format nicht von der Unternehmsführung anerkannt wird.
Entscheidend für die positive Infizierung weiterer Unternehmen “Pro Social-Web” ist es sicherlich, mehr Business-Entscheider als Listener für eine solche Veranstaltung zu gewinnen. Da das Format den Eindruck eines traditionellen Club-Charakters (“Aktionismus ist gefragt”) erweckt, kann das gerade diese Personen davon abhalten, sich die Zeit zu nehmen. Und, wer nicht firm ist, will sich nicht mit einem Beitrag die Blöse geben… schon gar nicht als Top-Entscheider.
Spot On!
Mein Beitrag “Karriere 3.0 – Zwischen Personal Branding und Produktivität” wurde eingehend diskutiert. Die anschließende Diskussion drehte sich um den Gedanken des unbezahlten Zweitjobs, den zeitlichen Aufwand, Monetarisierung und die Vision des Personal Web Managers als gangbares Hilfsmodel zum täglichen Aufwand, den das Social Web im Business fordert. Mein vorangegangener Gedankenaustausch mit Dr. Peter Schütt beim Mittagessen und der Besuch seines Vortrages zeigte mir zahlreiche gemeinsame Strategie-Denkansätze. Vor allem die Erkenntnis der Zerstreuung der Mitarbeiteraufmerksamkeit durch Soziale Medien und die damit notwenidge Refokussierung von Resourcen durch das Management deckte sich: “Führen bedeutet heute immer mehr, die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter zu lenken”.
PS: Hätte man auch enden können… ‘im Sinne des Unternehmensauftrages zu inspirieren’?
Futuretainment – A must read for CXO’s…
06.04.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie English Content, Webstrategie
The cover reminds the reader of Facebook. The layout of the pages looks like some Flickr stream. And the text in them sounds like some kind of YouTube video that undermines with only some well-thought words the fast development of the social web world around us.
Futuretainment is more than a book for future management. It mirrors a consumer led-world, we cannot yet imagine in our business dreams – a world of social, media, entertainment and economic change. The world we are living in, is not facing a social media revolution anymore. The media revolution is getting closer to real life the moment these words get typed into my netbook.
Mike Walsh has been living and thinking about this social evolution of social media production and consumption from the beginning. This book shares his experience for all CXO’s to access a new understanding of modern customer’s culture of purchasing.
Businesses must re-educate themselves in their understanding of the way customers listen, read and watch product and brand innovation. The way consumers are broadcasting, gaming, branding, following advertisements and publishing is not following the old ways of traditional communication. Friends have more value than companies advertisments. They don’t believe in the authority of a big company any longer. They trust in the power of themselves: from customer to customer. Recommendation business is the future.
The CXO’s career success will be depending on how they can explain the change to themselves and to their stakeholders – and change the aspects of their business values to make the customer-led change happen inside their own company. A cultural change that will cost money, adapt identities, and move man power from traditional CV-based features to open-sharing minds. If you read the book you will know why it is worth while to go down that route.
Futuretainment… – The best idea is to buy this book for your management team as an incentive, and then build your business strategy on its theoretical and tactical basics. Re-invent your business strategy to become a part of the futuretainment world. Don’t try to hold on to traditional customer communication.
The future is moving fast. Entertainment is changing business values and workflows from desktops to mobile devices. Consumers love to be heard, and not to be manipulated. Thus, CXO’s better re-organize their internal and external cultural to keep up with the futuretainment’s pace.
Spot On!
In the last weeks, CXO’s and managers have asked me if this is all true about the social change and the myths around social media. I always adviced them to read this book by Mike Walsh, listen to his blog, or simply to follow him on Twitter. I absolutely agree with his words…
The book is published by Phaidon and art directed by the Vince Frost with Quan Payne.



