Case Study: Social Media zur Lead Generierung

19.01.2010 von Martin Meyer-Gossner  
Kategorie Social Media

Eine aktuelle Fallstudie von Breakingpoint (THX to Jeff Bullas) unterstreicht die weitreichenden Möglichkeiten, die das Social Web bei der Lead Generierung offeriert. Im Mittelpunkt der Strategie stehen dabei als taktische Massnahmen integrierte Emailkampagnen und Social Media Ansätze, welche über verschiedene Plattformen angegangen werden. Die Messung der Ergebnisse zeigt vorzeigbare Zahlen…

55% aller Leads kommen von Inbound Web Visits
75% der durch Marketing beeinflußten Pipeline kommen von Inbound Web Leads

Das Fallbeispiel “verordnet” 6 Social Media Schritte, die den Sales Funnel füllen:

1. Erstelle ein Blog, um anzufangen und nimm an der Konversation teil.
2. Setze einen aktiven Twitter-Account auf.
3. Erstelle eine LinkedIn Gruppe (oder Facebook Page, abhängig von deiner Demographie) – Anmerkung: XING Gruppe in Europa ist sicherlich auch nicht verkehrt.
4. Modifiziere Deine Strategie für Pressemitteilungen für Blogger Coverage
5. Promote Social Media Channels auf Deiner Firmen Webseite und in Email Signaturen
6. Messe die Größe der Social Media Accounts und des Web-Traffic

Die Ergebnisse der Social Media Kampagne machen klar, daß es einen starken Zusammenhang zwischen der Nutzung von Social Media Channeln und dem Wachstum des Web-Traffics sowie der Leads gibt. Das Besondere daran ist, daß der Zuwachs des Traffics sich in der Mehrzahl der Leads niedergeschlagen hat. Hier die Ergebnisse nach sechs Monaten Laufzeit:

10,230 Unique Blog Page Views in Q3
280 Twitter Follower
141 Mitglieder in ihrer LinkedIn Gruppe
155% Erhöhung der Unique Visitor

Die Aufsplittung der generierten Leads…

55% Inbound Web
23% Messen
20.5% Email
1.5% Seminare

Durch Marketing beeinflußte Pipeline…

75% Inbound Web
17% Email
4% Seminare
4% Messen

Spot On!
Die Zahlen wirken sehr überzeugend und zeigen die Möglichkeiten, die dem Social Web bei der Lead Generierung beigemessen werden können. Man darf bei der gesamten Euphorie ein paar Dinge nicht vergessen: Die saubere Trennung der Lead-Ursprünge dürfte noch schwierig nachzuvollziehen sein. Und es stellt sich immer die Frage, wieviele der generierten Kontakte man als bestehende Kunden hatte oder ein Salesteam als “Datenbank-Leichen” über Jahre mit sich herumschleppt. Dennoch kann man die Aktivierung solcher Kontakte mittels Social Media als einen fast noch größeren Erfolg im Vergleich zu kostspieligen Outbound-Aktionen werten. Natürlich wäre es wichtig zu wissen, welchen Aufwand an Personal und Budgets man hinter die Anstrengungen gepackt hat im Vergleich zu traditionellen Marketing-Strategien zur Lead Generierung.

PS: Da habe ich Kyle Flaherty (Marketingleiter von BreakingPoint) mal drauf angesprochen. Hier ist seine Antwort

2010: Online ROI – eine Herausforderung für Unternehmen

mausDie Lösung auf die folgende Frage ist komplex: Wie sollen Unternehmen zukünftig Online ROI messen? In Zeiten der Display-, Affiliate- und Search-Werbung wurde Erfolgmessung sehr einfach gehalten. Page Impressions, Clicks, Leads, Sales – Ende. Mit dem Aufkommen von Social Media ist das Thema Online Measurement komplexer geworden.

Im Vor-Web-2.0-Zeitalter gab es eine Formel, die hat alles andere in den Schatten gestellt. Sie basierte auf dem Click, den offensichtlich immer noch zahlreiche CMOs als die entscheidene Messgröße für ihre Online Massnahmen erachten. Der Click galt als Basis des digitales Vermarktungs-Manifests.

Die Formel des bisherigen Online ROI ging ungefähr so…

Page Impressions und Clicks konvertieren zur Klickrate, die Leads und letztlich (hoffentlich) Umsätze generiert.

Und dieser Formel entsprach auch die Wertigkeit in der Online-Vermarktung Cost-Per-Mile (CMP), Cost-Per-Click (CPC), Cost-Per-Lead (CPL), Cost-Per-Sales (CPO). Einfach, klar, pragmatisch.

Der Marketier ist damit zufrieden, der Sales-Mann weniger (meist aufgrund minderwertiger Leads und damit verbundener flukturierender Umsätze). Es mangelt an Transparenz. Die Geschäftsführung gilt als überfordert. 2010 soll alles anders werden.

2009 entzieht die IVW der Page Impression die Macht, der Visit soll zum ‘Golden Surfer’ werden. Eine englische Studie der Online Publisher Association (OPA) zieht nach und stärkt die Effizienz des ’stillen Click’ und der Wertigkeit des Kontextes.

Hinzu kommt Eyeblaster, allen voran Dean Donaldson, welche noch die Dwell-Time erfinden. Effizienzmessung von Web-Aktivitäten im Web wird zu einer Herausforderung für Unternehmen. Und treibt man es auf die Spitze müßte man eine Eye-Movement-Studie betreiben, um die zeitlich-basierte Aufmerksamkeit zu messen, die Online-Werbung geschenkt wird (ähnlich den Copy-Tests aus dem Printzeitalter).

Als weitere Herausforderung kommen jetzt zahlreiche Social Media Aktivitäten hinzu. und auch hier sucht man eine verlässliche Messgröße zur Rechtfertigung des Aufwandes. Schnell bildet sich die Arbeitsgemeinschaft Social Media und stellt eine neue Social Media Währung vor: Share of Voice oder Share of Buzz. Ein vom Konzept her schlüssiges Modell, nur in der Praxis fragwürdig in seiner Machbarkeit, Handhabung und Vermarktungsrelevanz. Ein vergleichbares Mass wie die CTR gibt es in der Social Media Industrie vermutlich noch lange nicht. Vermutlich auch nicht 2010.

Die Komplexität der Messung des Social Media ROI verdeutlichen wir mal am Beispiel einer Viralkampagne, die mittels Social Media Buzz Reichweite und Ergebnisse generiert. Früher hatte der Click Relevanz. Es war eine einmalige kurzfristige Bewertung ohne Messung der Langzeitwirkung. War die Kampagne beendet, war die Messung vorbei. Ob der Click von der gewünschten Zielgruppe des Buchenden kam, war zweitrangig.

Bei einer Viralkampagne stellt sich aber aufgrund der Zielgruppen-Transparenz die Frage nach der Effizienzmessung ganz anders dar. Alle diese Werte gewinnen erst im Context und in ihrer semantischen und konkludierenden Aussage an Relevanz für den Werbetreibenden.

Fragen kommen auf wie…

Wieviel zeitliches Engagement schenkt der User seinen sozialen Aktivitäten bzw. dem Engagement der Unternehmen?
Wie bewerte ich eingehende Kommentare auf Blogs, Micro-Blogs oder Social Networks?
Wie wertet man einen Retweet im Vergleich dazu?
Von wem kommen welche Kommentare und Aktionen?
Wie verbreiten sie sich über diese Person und an wen?
Wie relevant ist die Zielgruppe des/der Verbreitenden für den Werbekunden?
Wie bezieht man Ratings in die Messung auf Video- oder Bewertungs-Plattformen mit ein?
Was ist mit den Aussagen, die ich gar nicht sehen kann, weil eine Front Door bei Social Networks mir den Zugang zu Ergebnissen versperrt?

Ohne individuell-subjektive Definion von Messeinheiten, jedes Unternehmen für sich, bleibt jede Social Media ROI Messung wertlos, und Social Media Marketing Messung erst recht. Die definierte Metrik muß im relevanten Zusammenhang mit dem gewünschten Ergebnis stehen – sprich individuell den Erfordernissen der Unternehmensstrategie oder der Intention der jeweiligen Social Media Aktivität angepaßt werden. Erhöhung von Visits auf der Webseite? Generierung von Fans oder Followern? Eingelöste Coupon über eine Community? Erkenntnisse über Brand-Bekenntnisse erzielen? Oder wirklich online Verkäufe generieren?

Jedes Profil eines aktiven Social Median, sein Social Graph, hat in seiner Nachhaltigkeit und seinem Empfehlungswert innerhalb und außerhalb “seiner” Social Community unterschiedliches Gewicht. Hier den wahren relevanten Messwert festzulegen, ist Sache der Werbetreibenden. Auf der Webcific habe ich die neue Währung mal als “Cost-Per-Engagement” bezeichnet, um die Relativität des Wortes in Frage zu stellen und dennoch die Relevanz des Wortes für die Zukunft klar zu machen.

Engagement beginnt mit der Kommunikation zum Kunden und hört nicht auf, wenn dieser beim Unternehmen bestellt. Dort gilt es aber das Engagement aufrecht zu erhalten via Email Kampagnen oder traditionellen Online-Aktivitäten. Denn Kundenbindung läuft auch außerhalb der Social Media Sphären ab. Engagement als Messgröße von Social Media zu definieren, kann auf dem Unternehmens-Blog anders aussehen als auf Facebook oder Twitter. Ein ganz entscheidender Faktor im Social Web der immer wieder vergessen wird ist: Kampagnen haben einen Anfang und ein Ende. Das ist bei Social Web Kommunikation nicht der Fall.

Die KPI Formel in Zeiten des Social Web könnte lauten…

Reichweite und Engagement konvertieren in sozialen Aktivitäten, die zu Lead-Multiplikatoren werden und (vermutlich) Umsätze aus Umsätzen generieren.

Die zukünftige Messung von Online ROI sollte sich daran orientieren, wieviel Kommunikations-Output über die verschiedensten Social Media Medien muß eine Firma leisten, bis das Markenversprechen Glaubwürdigkeit gewinnt und Kundenkommunikation entsteht. Daraus ergeben sich Engagements, die ich eben als “soziale Aktivitäten” bezeichnet habe, die es zu definieren gilt. Sie sind es die Gespräche nach sich ziehen für die Multiplikation von Botschaften aus der PR-, Marketing- und Salesabteilung.

Spot On!
Die Messung des Social Web ROI ist ein langfristiger Prozess. Metriken aus Shares, Posts, Kommentare, Ratings oder Tweets ersetzen die alte Click-Metrik. Denn die neuen Metriken bleiben dem Web dank Social Search Integration langfristig erhalten. Kommunikation ist dynamisch und so kann es sein, daß das banale Favorisieren von gestern, morgen zahlreiche soziale Aktivitäten und Gespräche ergibt.
Wer Social Communicartion beherrscht, der generiert Brand-Peers und Brand-Vangelist (wie ich sie immer gerne nenne). Aus meist anonymen Plattform-Usern werden heute Fans, Follower, Blog-Leser und Community Mitglieder. Sie alle haben Namen, sind transparent; ein riesiger Vorteil der heutigen Webgespräche. In dem entscheidenden Moment, in dem sie anfangen mitzudiskutieren, können sie essentiell wichtigen Multiplikatoren der Botschaft einer Marke oder eines Unternehmens und somit Messgrößen werden. Doch Unternehmen sollten bedenken, daß die Kommunikation überall stattfinden kann und entsprechend darauf ihre Webstrategie ausrichten. Diese moderne Webkultur sollte Engagement-Metriken oder Policies zwischen Sales und Marketing verankern. Ansonsten monitort, mißt, analysiert man umsonst und wird die Herausforderung auch 2010 nicht meistern.

Memorari – Der Vergiss-Nix-Service

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Aber auch die gibt’s. Da programmiert jemand einen Erinnerungs-Service, der einen über verschiedene Medien rechtzeitig über wichtige Termine informiert. Der Codierer selbst aber läuft Gefahr in der Social Web Welt in Vergessenheit zu geraten.

Die Rede ist von Moritz Bauer, ein junger Student an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der eine Idee hat, diese entwickelt, aber den Wert von Social Networks bisher noch nicht erkannt hat. Und Geld will er mit seiner Entwicklung nicht verdienen. Altruismus pur, und das in der heutigen Zeit. Eine echt unglaubliche Geschichte…

IMG_3978Moritz hat mich angeschrieben und mir seinen Dienst Memorari (auch auf englisch verfügbar) vorgestellt. Schließlich liest er Blogs. Nur selbst eins schreiben will er nicht. Auch das verstehe, wer will.

Worum also geht es bei Memorari? Man stellt auf der Erinnerungs-Service Plattform einen wichtigen Termin mit Datum ein, worum es geht und bekommt ein “Memorari” über die Quelle, die man definiert hat. Das kann Email, Instant Messenger via ICQ, MSN, AOL, Yahoo oder Google Talk sowie Telefon sein.

Bei all den Rätseln mußte ich Moritz ein paar Fragen stellen…

Q: Wie bist Du auf die Idee Memorari gekommen und wieviel Zeit hat dich die Programmierung gekostet?
Moritz Bauer Ich hatte schon immer Schwierigkeiten, mir Geburtstage von Freunden zu merken. Dazu kam, daß ich mich mal mit Ruby on Rails ausprobieren wollte. Dadurch entstand dann mein erstes Rails Projekt. Hat auch ne Weile gedauert, ein halbes Jahr oder so, immer mal wieder abends wenn ich Zeit hatte.

Q: Warum braucht man einen solchen Dienst, wenn es Handies und Outlook-Kalender gibt?
Moritz Bauer Die unterschiedlichen Softwares und Applikationen sind meist nicht kompatibel. Das heisst, man hat Erinnerungen im Handy, im Outlook-Kalender, im Google-Kalender, im Notizbuch… Da dachte ich, es waere von Vorteil, wenn es für sowas eine zentrale Stelle gäbe. Das sind auch Features, die ich noch gerne einbauen würde, also ical Import-Funktionen, eine offene Schnittstelle für Programmierer usw.

Q: Wie willst Du das Produkt monetarisieren?
Moritz Bauer Im Moment mach ich das aus reinem Spaß und will den Menschen damit helfen, dass sie nicht immer Mamas Geburstag vergessen.

Moritz hielt bis zu seiner Kontaktaufnahme mit mir nichts von Social Networks und bevorzugte die Email zur Kommunikation. Immerhin habe ich ihn von einem LinkedIn Account überzeugen können. Ich fand die Idee einfach gut und freue mich, daß er gerade auf mich zugekommen ist.

Viel Erfolg in Deinem weiteren Entwickler-Leben Moritz. Memorari werde ich nicht vergessen…

Studie zu Social Media Nutzung: Von den Top 500 US Firmen lernen

23.11.2009 von Martin Meyer-Gossner  
Kategorie Social Media

Inc 500Das dritte Jahr in Folge findet eine Studie des Center for Marketing Research at University of Massachusetts Dartmouth den Beleg, daß Social Media immer stärker Anklang in Unternehmen findet. Die Studie belegt dabei, wie Social Media bei den am schnellsten wachsenden US-Firmen im Aufschwung ist. Zudem liefert sie gutes Zahlenmaterial für Marketiers, Geschäftsführer und CEOs, wie man sich im Social Web bewegt.

Die Studie besagt, dass 75% der befragten Firmen sich mit Social Media 2009 stark vertraut gemacht haben. Dies entspricht einem Anstieg um 18% zu 2008. Das starke Aufkommen der Nutzung von Business Netzwerken hat hier sicherlich seinen Teil zu beigetragen.

62% der ‘C-Levels’ kennen sich mit Twitter aus, 52% haben die Micro-Blogging Platform und Social Networking genutzt, um ihr Business zu promoten. Sicherlich interessant ist, daß eine von vier Inc. 500 B2B Firmen angeben, Twitter sei ein angemessener Platz, um mit Partnern und Händlern online zu kommunizieren.

Blogging spiele generell eine besondere Rolle. 45% betrieben 2009 ein Blog mit ihrer Firma (39%/2008 und 19%/2007). Das Wachstum bei Message Boards, Online video, Wikis, sowie Podcasting ist eher gebremst bzw. leicht fallend.

Social Media = wichtiger Bestandteil der Marketing-Strategie

43% der Inc. 500 Firmen glauben, daß Social Media ein “sehr wichtiger” Teil ihrer Business- und Marketing-Strategie ist. Sogar 91% gaben an, zumindest ein Social Media Tool einzusetzen (77%/2008). Und auch weiterhin wird Social Media in der Strategie der Firmen eine große Rolle einnehmen. Von den nicht bloggenden Firmen planen 44% einen Firmen-Blog in 2010. Mit Twitter wollen im nächsten Jahr 27% der Firmen einen weiteren Zugang für ihr Business schaffen.

Der Erfolg gibt Social Media Einsatz recht. Denn 48% der Unternehmen haben mit ihrem Einsatz von Social Media Erfolg. Bei Twitter ist die Quote sogar 82% und bei anderen Social Networks kam eine unfassbare Erfolgsquote von 87% zusammen.

Spot On!
Der Siegeszug von Social Media hält an und das Annehmen der neuen Medien geht rasch voran. Kein Wunder: 87% der befragten Firmen berichten von Erfolgen hinsichtlich Engagement, Leads oder Abverkäufen. Die Argumente sprechen für sich. Wer sich diesem Trend verweigert als Businesszweig, läßt zahlreiche Optionen aus, die Kundenkommunikation und Kundenbindung zu fördern.

Social Media-Strategie? Nur jedes dritte Unternehmen hat eine…

Social Media HRDie Personalarbeit von Unternehmen profitiert von ihr. Sind doch Millionen Arbeitnehmer und Studenten im sogenannten Social Web aktiv. Doch genutzt wird sie von den Wenigsten, wie eine Studie jetzt zeigt. Die Rede ist von der Social Media Strategie.

Eine neue Studie “Social Media und Personalarbeit” des Beratungsunternehmens IFOK hat mehr als 800 Personalverantwortliche aus deutschen Unternehmen aller Branchen und Größenklassen zur Bedeutung sozialer Medien im Bereich Human Ressources (HR) und deren Nutzung im eigenen Unternehmen befragt. Das Ergebnis ist ernüchternd, könnte aber auch schlimmer sein.

Der Mehrheit deutscher Personalentscheider ist klar, dass das Social Web (inkl. Social Networks und Web 2.0-Tools) für die Personalarbeit von wichtiger Bedeutung ist. Dennoch mangelt es in den meisten Unternehmen an einer Strategie, welche Tools und Taktiken für welchen Zweck zu nutzten sind.

60% der Personalentscheider messen Social Media bei der Personalarbeit eine große strategische Bedeutung bei. Doch zwei von drei befragten Unternehmen haben keine geregelte Zuständigkeit für den Themenbereich. Nur 30% haben eine unternehmensweite Social Media-Strategie. Social Media Guidelines gibt es bei nur 15% der Unternehmen. Auch bei der Fortbildung ist der Stellenwert sozialer Medien schwach: Gerade mal 7% bieten Schulungen zum Thema Social Media an.

Auch Personal sind eher sporadisch im Social Web unterwegs. 80% haben zwar im Zusammenhang mit ihrer Personalarbeit etablierte Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn besucht. Zur Recherche nach potenziellen Mitarbeitern nutzen 60% Web 2.0 Plattformen. Facebook ist hingegen dort noch nicht wirklich angekommen. Nur jeder dritte Personaler war bereits im Rahmen seiner Personalarbeit hier aktiv.

Twitter erhält noch wneiger Aufmerksamkeit, denn nur jeder Zehnte hat den Micro-Blogging Dienst schon genutzt. Die Studie macht klar: Dies kann eklatante Folgen haben:

“Nehmen Personaler die Kurznachrichten-Plattformen nicht einmal wahr, können sie kaum die entsprechenden Risiken und Chancen bewerten, um gemeinsam mit anderen Fachbereichen effektive Strategien zu entwickeln”, warnen die Autoren.

Auch sich dem Arbeitgeber (Employer Branding) große Möglichkeiten zum Fachkräftegewinn bieten und Stellensuchende hier schwer aktiv sind, wird diesem Umstand von den Personalern offensichtlich noch nicht wirklich Rechnung getragen.
- 3,8% beobachten systematisch, was über sie auf Web 2.0-Portalen geschrieben
- 28,6% macht dies hingegen nur gelegentlich oder selten (27,8%)
- 33,8% verzichten ganz auf ein Social Media Monitoring

Einträge auf Arbeitgeber-Bewertungsplattformen hat noch nicht mal jeder vierte Personaler zur Kenntnis genommen. “Damit vergeben erstaunlich viele Unternehmen eine der größten Chancen, die digitale Gespräche bieten: Erfahren, was und wie über das Unternehmen kommuniziert wird”, so die Studie.

Spot On!
Die Unternehmen wissen um die Benefits des Social Web, mit Social PR Eigenwerbung zu betreiben. Und die Chancen des Social Web für den HR-Bereich werden ebenfalls gesehen.

Chance_HR

Dennoch ist es oft nicht so einfach die Kultur einer offenen Unternehmenskommunkation einzuführen oder zu etablieren. Wer die Produktivität der Mitarbeiter geregelt fördern will, sollte sich eine klare Social Media Strategie und Guidelines zugrunde legen, bevor er die Mitarbeiter zu produktiven ‘Social Webern’ macht. Denn dann stellt sich auch nachhaltig der Erfolg ein, daß die „Talentpipeline“ ordentlich und mit wahrem Personal-Potential gefüllt wird.

Studie: B2B-Entscheider nutzen Web 2.0 für Investitionsentscheidungen

BusinessWas im Consumer-Bereich kein Geheimnis mehr, bestätigt sich jetzt auch im B2B-Bereich: Im Prozess der Investitionsentscheidungen nutzen deutsche Manager vermehrt das Web 2.0 – und suchen erstmal im Internet nach aussagekräftigen Fakten.

85% haben einen späteren Dienstleister im Internet gefunden. Was früher ein großes Plus der Print-Fachzeitschriften und Fach-Messen war, verlagert sich immer mehr in die Onlinewelt. Suchmaschinen, Herstellerseiten, Anbieterverzeichnisse, Online-Fachportale und -Netzwerke laufen den klassischen Fachzeitschriften immer mehr den Rang der Business-Entscheidungshilfen ab.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie (mittels Telefonumfrage) von Virtual Identity unter 750 Geschäftsführern oder verantwortlichen Managern aus mittelgroßen Unternehmen (Minimum: 50+ Mitarbeiter und Investitionsvolumen von einer Millionen EUR).

B2B Nutzung Web

Sie bringt diese Veränderungen im Businessverhalten jetzt mit Zahlen zum Ausdruck. Weiterhin entscheidend bleibt aber auch die Meinung von Kollegen und Fachexperten, die nach der Vorauswahl eines Dienstleisters größere Bedeutung erhalten.

B2B Entscheidung Final

Wer denkt, Business-Entscheider nutzen die sozialen Netzwerke nicht regelmäßig, der irrt sich. Hier die Essentials der Studie…

- B2B Entscheider verbringen zwei Stunden ihrer täglichen Arbeitszeit im Web
- 40% der B2B Entscheider nutzen regelmäßig Internet-Foren für berufliche Zwecke
- 28% der Entscheider nutzen regelmäßig aktiv den Dialog in Internetforen für den Austausch mit Fachexperten.
- Nicht verwunderlich ist, daß XING mit 30% der Befragten eine der beliebtesten Plattformen für den Businesstalk geworden ist.

Spot On!
Die Studie macht aber noch eins klar. Zugangsbeschränkungen zu Social Media für Mitarbeiter wird dem Unternehmenserfolg nicht gerade zuträglich sein. Die Nutzung dieser modernen Online-Medien wird bei B2B Entscheidern immer beliebter.

B2B Social Media Nutzung

Das Engagegment der Mitarbeiter am bzw. im Social Web bietet Unternehmen die Option, Wettbewerbsvorteile schneller zu erkennen und bei der Auswahl der Produkte oder Dienstleister vom Wissen und der Urteilskraft Gleichgesinnter zu profitieren. Insofern kann man Business-Entscheider nur ermutigen, ihren Mitarbeitern den Vorteil der Nutzung des Web 2.0 immer wieder vor Augen zu führen.

dmexco: Rückblick auf die Premiere

dmexcoDie Premiere der dmexco war ein Erfolg, … oder nicht? 14.200 Besucher, 290 Aussteller (mit 2900 Mitarbeitern) und 250 Pressevertreter. Zahlen sind gut. Zahlen sind beeindruckend. Denn Zahlen sind das Messinstrument der Branche und entsprechen der Sprache der Marketiers. Auch in dem von mir gehosteten Panel hatten Zahlen die entscheidende Bedeutung und eins wurde auch hier deutlich: Zahlen sind wichtig für das C-Level bei der Entscheidungsfindung und Investitionsbereitschaft, Marketing-Dollars zu “approven”.

Aber Zahlen beziehen sich nicht nur auf Page Impressions und Clicks. Und das war sicherlich eine der neusten Erkenntnisse der Marketiers seit dem Aufkommen von Social Media: Engagement ist gefragt. Das Blut des Engagements ist der Dialog (bzw. Multilog), denn nur der führt zu nachhaltigem Business-Leben, sprich zum Erfolg. Eigentlich ist das aber nunmal die Antithese von Werbung, die eine klare Sender-Empfänger Botschaft beherbergt.

Engagement als Messinstrument in die Überlegungen der Bewertung von Plattformen einzubringen, die dann auch von Marketingentscheidern und Media-Plannern entsprechender Wichtigkeit gewürdigt werden, dürfte eine der größten Herausforderungen der Web-Industrie werden. Die aktuelle europäische Yahoo!-Studie „Online-Werbeformate – Wissen, was wirkt“ bringt die Werbebranche bei der Definition von digitalen Erfolgskriterien vermutlich weniger weiter als eine Studie “Welche Erfolgsdefinition will das C-Level Management sehen”.

Zur Erfolgsmessung der dmexco könnte man in diesem Sinne die “beste OMD aller Zeiten” mal mit einer Bannerkampagne vergleichen (egal ob auf einem traditionellen Portal oder in einem Social Network gebucht). Entscheidend bei beiden ist, was am Ende dabei rauskommt.

Weder die Page Impressions noch ein Click haben einen Wert, wenn am Ende kein Engagement steht, d.h. die Staying Time am Stand (bzw. der Landing Page) wenigen Sekunden entspricht und keine Aktivität nach sich zieht. Da kann die Dwell-Time dann doch als Messkriterium wesentlich mehr an Erkenntnis leisten. Ist der Besucher am Stand stehen geblieben, hat er/sie sich den Stand angesehen, hat er/sie das Gespräch mit dem Standpersonal gesucht und hat er/sie sich Unterlagen oder Broschüren mitgenommen.

Ja, Erfolgsmessung ist mehr als nur zwei vordergründige Zahlen, die eine Koeffizienten (CPC) ergeben… Sicherlich ein Grund, warum Webanalyse groß im Fokus der Messe stand.

Grundsätzlich bleibt auch nach der dmexco die Frage bestehen, ob das bevorstehende, zukünftig den Ton angebende Messinstrument der deutschen Internet-Industrie, die Visits, wirklich zielführend für eine Modernisierung und die Monetarisierung der Branche ist. Hierzu habe ich mich im Vorfeld ausführlich auf dem dmexco Blog “Create Effects” geäußert. Die Messe hat hierzu keine neuen Erkenntnisse gebracht. Nur positive Stimmen waren zu vernehmen, die ebenfalls der Meinung waren, daß man hier nicht wirklich einen Schritt in der Vermarktung und Bewertung der Web-Plattformen weitergekommen sei.

Man mag mir verzeihen, wenn ich -trotz einer positiven Bilanz des Veranstalters oder der Branchengrößen (des BVDW)- dennoch in der Messeinheit der Marketer spreche. Die letzte OMD hatte 20.000 Besucher und 380 Aussteller, was einem Verlust von über 30% bzw. 25% entspricht. Liegt es an der abwartenden Mentalität der Deutschen: “Erstmal sehen, wie die neue Messe ist…”, oder an den Vermarktungs-Packages für die Standfläche? Es war nur eine Halle statt zwei wie in Düsseldorf- die vermarkteten Quadratmeter der Fläche im Vergleich zur OMD wären hier interessant. An der Rezession lag es offensichtlich nicht, obwohl die auch vor der Internet-Branche vermutlich nicht Halt macht. Man weiß es nicht so genau. Im nächsten Jahr (15.-16. September 2010) wird man es suggerieren können.

Über die Zahlen der offiziellen dmexco Party im Vergleich zur Kontraveranstaltung trg OMclub kann man sich jeder sein eigenes Bild machen. Eine Party ist nicht der Kernpunkt einer Messe – auch wenn man dies in den letzten Jahren beim Run um die Partytickets der OMD oft gedacht hat.

Spot On!
Mit Satellite Events und Twitter hat die dmexco internationale und neue Zielgruppen erschlossen sowie Anschluß an moderne Web-Standards gefunden, die eine OMD seinerzeit nicht berücksichtigt hat. Ob Google dann ausstellt oder nicht, ist kein Messkriterium für den Erfolg einer Messe. Der Zuspruch für die dmexco war ordentlich: offline wie online – Optimierungsbedarf gibt es immer. Und noch ein Gutes: Im nächsten Jahr wird man vermutlich nicht mehr an den Zahlen der OMD gemessen…

Und wie seht Ihr das?

Panel: Social Media & Effective Ways to Advertise

dmexco-sepiaThis week is one of the highlights in the online industry. Online industry? Well, let’s say online marketing industry… – It’s the week of the newly launched dmexco – digital marketing exposition and conference.

So, more or less all digital marketers and agencies, portal owners, online experts, media/pr consultants and interactive sales are traveling to Cologne to get the latest buzz and trends on digital marketing and sales philosophy.

In the last weeks, there has been a lot of talk about changes in the monetization of social networks like Facebook, MySpace, or Twitter – and the options for marketers to spend their budgets effectively within social networks. With the rise of social media the tables in the online marketing industry are turning and budgets will be relocated towards social media marketing.

It is no surprise that the dmexco will also be focusing on this topic – and I am feeling honored to be the host of the panel called…

“Social Media: Show me the money – effective ways to advertise”
Congress Hall – Thursday, 24th of September 2009

The panel will be having an introduction speech by Blake Chandlee, vice president and commercial director EMEA for Facebook, on the impact of social media on both consumers and advertisers – as well as both the challenges and opportunities this presents.

The panelists will be….
Joel Berger – Managing Director GSA & Northern Europe, Fox Interactive Media Germany, MySpace Germany
Alison Fennah – Executive Director, European Interactive Advertising Association (EIAA)
Tony Douglas – Innovation Manager, BMW
Tim Meier – Brand Manager, Bacardi
Felix Holzapfel – Managing Partner, conceptbakery Germany

And the challenge for the host…?
The host has to get two sides of the coin engaged in the discussion with the same intensity: the platform owners and the brand marketers. Both are depending on the success of online advertising within social media and social networks – and in some mails all panelist were very excited about the panel.

For the platform owners the main questions will be…
- What is the future of advertising space?
- Traffic, Electricity, IT for millions of users: Who is going to pay the bill…?
- From “freemium” to “premium”: Is it better to let the user pay for the service?
- Old school and new business: Will marketers monetize social media like they did it in the past with traditional media?

For the marketers the main questions will be…
- Old school and new business: Is the amount of time in telling and selling mode shifting to listening?
- Is advertising in the social media world still advertising the way we learned it?
- Concerning social media marketing budgets, are we facing a trial and error era?
- Where and how shall marketers spend digital budgets and what are successful ‘advertising’ models?
- Do companies have to realign their web-strategy before they start advertising in social media?
- Agencies and the advertising industry vs. Social Media – a cultural clash or a creative challenge?

So, there is a lot of topics to discuss. And if you have some more input, you can send us your questions during the panel to moderator@dmexco.de. Or just send me an email or comment on this blog…

Looking forward to your ideas and questions…

Studie: Cross-Channel-Marketing nur eine Absichtserklärung

Endlich mal wieder eine Studie, die die Verknüpfung von Online- und Offline-Marketing auf den Punkt bringt: Cross-Channel-Marketing ist und bleibt interessant, aber schwierig ist die Umsetzung, Messung und Zusammenführung der Kampagnenergebnisse dennoch. Auch wenn sich weltweit um die Synchronisation ihrer Marketingaktivitäten Print, Online und TV bemühen.

So resümiert die Studie “Der digitale Horizont: Eine Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit” von TNS und Eyeblaster unter 400 leitenden Marketiers weltweit, daß 85% den Wert der Cross-Media Integration als wertvoll erachten und 67% Cross-Channel Kampagnen durchführen.

Dennoch gäbe es drei Gründe, so die Meinung der Marketingprofis, die die konsequenten Umsetzung von „Cross-Channelling“ hindern. Es gebe…

44% zu wenig geeignete Kennzahlen, Kampagnenwirkung und ROI zu messen
37% zu wenige Fallstudien, die die Wirksamkeit von „Cross-Channelling“ belegen
34% generell einen Mangel an nötiger Technologie

Wenn es jedoch zum Vergleich der Cross-Channel Performance Daten kommt, herrscht das Motto: “Der Wille ist stark, aber die Durchführung ist schwach.” Nur 12% machen den übergreifenden Performance-Abgleich der Daten, während die Mehrheit von 60% der Absichtserklärung verhaftet bleiben, da das Vertrauen in die Daten offensichtlich noch fehlt.

Der Vergleich der einzelnen Marketingaktionen zeigt, wie unterschiedlich das Wissen und die Umsetzung bei den Marketingprofis ist…

- Vergleich Display vs. Suchmaschinenwerbung: 51% der Befragten analysieren und vergleichen den Erfolg dieser beiden Werbekanäle, 38% würde es gerne tun.
- Vergleich PC mit TV oder PC mit Mobile Media: 22% der Befragten führen diese Analysen durch, bei 62 Prozent ist es noch ein Wunsch.
- Vergleich TV mit Mobile Media oder Außenwerbung (Outdoor) mit Mobile Media: Erst sieben bis acht Prozent der Befragten beherrschen die Erfolgsanalyse dieser Kanäle, 65% haben Interesse daran

Spot On!
Die Metrikendiskussion in der Marketingwelt ist weiterhin in schwerem Gange, aber wie es auch die Messungskriterien des Onlinemarktes an sich und der Social Media Bereich zeigen, so einfach ist es nicht.

“Die Frage ist: Will man die Daten zusammenbringen? Falscher Ansatz wäre klassischen Mediadruck und Internet zusammenzubringen, das macht noch wenig Sinn. Die Zukunft sieht anders aus. Was passiert, wenn ich eine Woche lang TV mache und dann auf Internet Key Words projeziere? Welchen Vorlauf brauche ich, wenn ich auf andere Medien projezieren will? Das werden die großen Themen.”
Christoph Benning, Managing Director, Eyeblaster

Niemand weiß, wer, wie, wann, wo und welche Metriken definieren wird. Keiner will es machen und einen ‘wahrheitsgemäßen’ und validen Standard der Welt schenken. Die Prognose von Christoph Benning, ob es jemals einen geben wird, ist: “Nein, die Datenerhebung ist zu unterschiedlich”.

Studien: E-Commerce in Deutschland legt zu…

Deutschland gilt als Gradmesser für die E-Commerce Entwicklung in Europa. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Deutschland hat die größte Internetbevölkerung in Europa und zahlreiche Entwicklungen beim E-Commerce (Sicherheitsbedenken, Zahlungsgewohnheiten, etc.) die sich in Europa erst später einstellen, sind hier in der Vergangenheit zuerst zu beobachten gewesen.

Der Vergleich von Zahlen diverser Studien zeigt, daß Deutschland beim Thema E-Commerce anscheinend immer mehr zulegt.

Die GFK Gruppe berichtete im März, daß E-Commerce Fachhandelsumsätze in 2008 auf 13,6 Milliarden EUR gestiegen sind (ohne Veranstaltungstickets, Finanzprodukte oder Reisen!). Damit ist der E-Commerce Umsatz um 19% gewachsen, ein Plus von 3,2 Milliarden im Vergleich zu 2007. Pro Person werden 9,4 Käufe pro Jahr getätigt und die Durchschnittsausgaben pro Kauf stiegen um 7% auf knapp 49 Euro.

Offensichtlich ist die Abneigung der Deutschen gegenüber dem Onlineshopping gesunken – auch im Vergleich zu Europa. Denn eine weitere Studie “Digital World, Digital Life” von TNS Global besagt, daß der Prozentsatz der Onlineshopper zwischen 18 und 55 Jahren in Deutschland deutlich höher ist als in allen anderen untersuchten Ländern. Hier als Beispiel nur ausgewählte Zahlen der EU-Länder im Vergleich…

Aus geschlechtlicher Sicht ist interessant, daß die Männer und Frauen fast gleich viel online einkaufen. Zwischen 16 und 74 gehen laut statistischer Zahlen von Eurostat mit 89% fast ebenso viele Männer online shoppen wie Frauen mit 87%. Nimmt man hier eine ungefähr vergleichbare (zu TNS Global Studie) untersuchte Kernzielgruppe von 25 bis 54 Jahren bei den Männern heraus, so geben 93% an 2008 Online auf Shoppingtour gewesen zu sein.

Spot On!
E-Commerce als Vertriebskanal zu nutzen, ist populär wie nie zuvor – vor allem in Deutschland. Das konnte man auch einer breit angelegten Studie der ibi Research an der Universität Regensburg 2008 entnehmen. Daß die Händler viel ausliefern, SEO vorantreiben und auch ausländischen Umsatz erzielen, ist bekannt. Was aber wirklich interessieren würde, wären mal Einsichten in die Rentabilität von Online-Shops im Vergleich zum Aufwand. Leider gibt es hierzu noch wenig Auskunft durch die Onlineshop-Betreiber. Oder auch Zahlen zu der Verlagerung von Offlineshopping nach Onlineshopping… egal ob aus User oder Shopbetreibersicht.

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