Studie Online-Banking: Internet-Nutzer noch ängstlich

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Das Consulting- und Softwarehauses PPI AG hat eine aktuelle Studie zu ‚Bankpräferenzen‘ in Kooperation mit Handelsblatt.com und dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung herausgegeben. Die Ergebnisse besagen, daß, obwohl gut die Hälfte der deutschen Internetuser Onlinebanking machen, dennoch viele Sicherheitsbedenken gegenüber Onlinebanking herrschen.

Der wichtigste Grund, die klassischen Bankvorgänge wie Überweisung, Kontoabfragen oder Depotverwaltung nicht online durchzuführen, sind Sicherheitslücken (64% der Befragten). Dabei sticht vor allem die Angst vor Phishing in den Vordergrund, was bei der derzeitigen Nachrichtenlage über diverse Datenvergehen so mancher Großkonzerne zunehmen könnte.

Gründe für ablehnende Haltung bei Online-Banking

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Für Banken dürfte die Neukundenakquise bei diesen Vorbehalten online schwer werden. Es ist so manchem Menschen eben doch noch lieber, seine Daten einem ‚realen‘ Menschen in der Filiale in die Hand zu geben. Sicherlich ein Ansatz für Banken ist es, die Haftungsthematik genauer in der Onlinekommunikation zu beleuchten: Vier von zehn Online-Banking-Zweiflern befürchten nämlich, daß Kreditinstitute keine Haftung bei Online-Geschäften übernehmen. Sicherlich bietet Social Media der Bankenwelt hier eine große Chance, wenn die Kommunikation mit dem Kunden nicht einer Einbahnstraße gleicht, wie bei so mancher deutschen Bank derzeit noch.

An der Studie haben im Oktober 2008 insgesamt 859 Endverbraucher teilgenommen.