Cebit Interview – Über die Zukunft der Arbeitswelt

Die Arbeitswelt verändert sich. Die Menschheit fägt sich, ob Social Software, Social Media, Social Networking oder Web 2.0 harte Arbeit ist, oder die Produktivität der Businesswelt an den Abgrund treibt. Geht es nur um die Erhöhung des persönliche Reputationsindex, des Personal Scoring Index, oder ergibt sich nachhaltige Lead Generierung -erst kürzlich als Salestainability umschrieben- und neues Business einfach selbstständig aus Gesprächen?

Wenn man zum Interview auf der Cebit von IBM eingeladen wird, kann man in ein paar Minuten nicht alles sagen, was man gerne sagen würde. Man kann auch keine 3-Säulen-Strategie im Detail erläutern, die man in der Zukunft als essentiell für den erfolgreichen Einsatz des Social Web für die Webstrategie eines Unternehmens ansieht.

Ich wollte im Interview so verständlich wie nur möglich auf die wichtigen Trends und erfolgversprechenden Taktiken eingehen, die sich abzeichnen und teilweise heute schon gelebt werden in der Businesswelt. Hoffen wir, mir ist es gelungen…

Die Idee der Visualisierung meiner Gedanken von Anna Lena Schiller während des Interviews finde ich sehr gelungen. Sie greifen den Gedanken des Personal Web Managers auf (links oben), sowie die zukünftige zentrale Herausforderung für den Einzelnen, einen 24 Stunden Tag so effizient mittels Social Software zu nutzen wie einen 36 Stunden Tag.

Der IBM Social Business Channel gibt im übrigen noch weitere Einsichten diverser Vordenker im Social Web. Ich empfehle sich auch die Meinungen mal anzuhören bzw. anzusehen.

Nun interessiert mich eure Sichtweise der Zukunft der Arbeitswelt. Wie stellt ihr euch den Arbeitstag von morgen vor? Was fehlt euch heute, was wünscht ihr euch morgen? Bin gespannt, auf eure Gedanken…

Studie: B2B Entscheider handeln emotionaler als angenommen

Credits: Harald Wanetschka / pixelio.de

Es ist eine Frage, die Marketingleute seit Jahren beschäftigt. Handeln Business-To-Business Entscheider rein rational, oder sind bei der Entscheidungsfindung im Kaufprozess durchaus mehr Emotionen im Spiel als bisher angenommen?

Über Jahre hätten wir vermutlich geantwortet, dass -gerade in Deutschland- Fakten zählen, wie uns nicht zuletzt Herr Markwort jahrelang in seinem Fokus TV-Spot selbst im B2C Umfeld weis gemacht hat. Die B2B Agentur RTS Rieger Team und forum! Marktforschung haben mir nun Auszüge einer von den beiden Unternehmen durchgeführten Studie zur Verfügung gestellt, die die Mär des rational-agierenden homo oeconomicus in Frage stellt.

In 300 Telefoninterviews hat man die erste und zweite Führungsebene aus unterschiedlichen Industriezweigen (Anlagen- und Maschinenbau, Elektronik und Automatisierung) nach ihren Beweggründen bei Kaufentscheidungen befragt. Das Ergebnis verblüfft. Obwohl 77% der Befragten angeben, dass sie Emotionen in Kaufprozessen ausblenden, lassen 54% einen Deal platzen, nur weil sie ein ungutes Gefühl haben. Und sogar 31% vertrauen ihrem Instinkt, was nicht gerade für eine rationale Entscheidung spricht.

Auf die Frage, ob Produkte oder Preise nicht vorwiegend zählen, gibt es dennoch eine schwierige Faktenlage. Für 88% zählt vorerst mal das Vertrauen in den Anbieter. Doch wer oder was bildet das Vertrauen? Fakten, Emotionen, Menschen oder Marken? Für 85% kommen gute Beratung und Betreuung bei der Kaufentscheidung gleich an zweiter Stelle. 39% haben angegeben, daß ein angenehmer Kontakt zum Mitarbeiter entscheidend war und 30% nennen die die Nähe des Anbieters als kaufentscheidendes Kriterium. Menschen kaufen eben von Menschen. Je schneller der Zugriff möglich ist, umso wohler fühlt sich der Mensch offensichtlich bei der B2B Kaufentscheidung.

Für die Fakten spricht, daß der qualitativ beste Anbieter bei 72% der Schlüssel zur Kaufentscheidung ist. Doch wenn für 67% hohe Anbieterreputation und für 64% hohe Produktreputation wichtig sind, ist das dann ein Votum für die Fakten- oder Emotionsentscheidung? Und wie lässt sich interpretieren, dass nur 13% die Marke bei der Produktauswahl wichtiger sehen als den Preis?

“Marken brauchen Emotion, weil Sie jeden Tag emotionalen Entscheidern gegenüberstehen, dies beweist unsere Studie BtoB Insight.” Meint zumindest Tim Bögelein, Geschäftsführer, RTS Team.

Ob die Studie das wirklich beweist, mag man mal im Raum stehen lassen. Zumindest liefert sie einen Ansatz, den emotionalen Wirkungsgrad bei einer Business-Kaufentscheidung mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Spot On!
Dass Emotionen in der Businesswelt keine Rolle spielen, haben wohl nur die wenigsten angezweifelt. Offensichtlich zieht der alte Spruch “Qualität hat seinen Preis” im B2B Umfeld immernoch. Denn nur 26% lassen den günstigsten Preis entscheiden. Sicherlich kann man davon ausgehen, dass der Mensch bei der Kaufentscheidung einem hybriden Prozessansatz folgt: Die Kombination aus persönlichem Kontakt (Emotion) und vernünftigem Preisangebot (Ratio) sind bei einer B2B Kaufentscheidung eminent wichtig – und gerade bei Produktgleichheit das Zünglein an der Waage Kaufentscheidung.

Aber das ist meine Meinung. Andere Meinungen sind mehr als willkommen…

The World after Advertising & The Internet of Things

Last week, I had the opportunity to take part in (and speak about the future of targeting at) an interesting event called The World after Advertising. The well-organized day offered a full program on the future of media and web business from all aspects: advertising, collaboration and insights, insights, insights which will help us understand the new ways of monetization and how to turn our business models in the direction of a cultural change that is happening already.

For me the most inspiring speech was held by Rob Gonda, Director of Strategy at SapientNitro. Rob was giving a broad overview of the digital landscape and his interactive outlook into 2020. I liked his approach to make people understand that in principle our business stays simple. It is based on technology, media and data, and the way these will be interacting in the future. When he quoted data from Morgan Stanley that there is a global opportunity for internet advertising of 50 Billion USD, he got the right switch to the main technology that will drive these bucks: Go mobile!

Thinking about the future of the internet and the future of advertising (if the future of advertising will be advertising), I actually got two views this week: Rob Gonda’s and Dean Donaldson’s (Mediamind). Having attended a Mediamind event on Monday, the output of both speeches sounded alike: Sensors are the future drivers of the (mobile) internet and might replace (or even become?) the cookie technology at some point in the future. “Sensors are the cookies of the future,” said Dean Donaldson. And Rob showed examples like Ray Ban’s virtual mirror and Unilever’s ShareHappy (see video).

In his key-note he also talked about the Internet of Things, he mentioned that Wallmart uses RFID codes for better tracking of their inventory and expects manufacturers to put RFID codes on products before they come to their stores. Although Rob considers a “normal level” evolving and adapting from a user perspective when maschines start talking to each other. I base my view more on a sceptic user behaviour, a privacy debate which will arise from it (or people will simply cut out the labels…), and also a cultural alongside the evolution of a new generation. He made clear that he sees the tipping point of the Internet of Things (see IBM explanation video) not before 2020 – another view I share with him. Though there are many reasons of why the Internet of Things could be with us earlier than we think.

After his speech I had the option to touch base with him on the Internet of Things. Watch it…

Spot On!
His six predictions were definitely something to think about. Though I rate his visions, I would doubt that all of these will become reality…
- Location-Based-Services will die – My answer: Depending on user flexibility and information overflow, and whether the user wants to receive information from things like wallpapers and the likes when they are passing by…
- Facebook own 50% of advertising – My answer: Whenever a market-leader became to popular, some new start-up or competitor took market share of them. Do I not see an advent on the horizont from the guys at Paths and Diaspora…?!
- Facebook penetrates APAC >2bn users – My answer: Defintely worth a try for Facebook, no surprise…
- Android + GoogleMe – My answer: Yep…!
- MediaTradeFloor: My answer: The danger for a jobtitle like media planer to die becomes reality, it seems…
- Media budgets will shift – My answer: Yes, the challenge will be to integrate the user in this process. If he/she voluntarily tells us their preferences, ad technology will deliver more precisely and ads/commercials will receive new conversion levels.

Looking forward to get your views on the Internet of Things or on Rob’s predictions… Share them with us! Let’s discuss…

Die 3-Säulen-Strategie lebt weiter…

Credits: Pixelio

Credits: Pixelio

Vor einigen Wochen haben wir, Heike Bedrich und ich, unsere 3-Säulen-Strategie veröffentlicht. Hätten wir gewusst, dass es schon zahlreiche solcher 3-Säulen-Strategien gibt, ich weiß nicht, ob wir dann unsere Strategie mit den 3-Säulen manifestiert hätten. Was meinst Du, Heike?

Damals haben wir uns wenig Gedanken darum gemacht, ob es eine solche 3-Säulen-Strategie auch in der Politik, der Medizin, der Energiewirtschaft, der Umwelttechnik oder der Unternehmensstrategie wie bei der Firma Seidensticker gibt.

Es war eine Idee, eine Vision oder ein Gedankenansatz, der Unternehmen und Unternehmern Social Media als strategische Change Management Vision nahelegt. Die 3-Säulen-Strategie soll aber auch verdeutlichen, welche Chancen, Notwendigkeiten und Prozesse notwendig sind, wenn sich diese Strategie erfolgreich auf die Unternehmensstrategie auswirken soll.

Die oben angesprochenen Beispiele waren vor unserer 3-Säulen-Strategie erdacht, ins Leben gerufen und wurden womöglich schon gelebt. Ob unsere Strategie schon gelebt wird? Wir wissen es nicht. Wir werden weiter diskutieren, wie man als Marke oder Unternehmen Social Media strategisch sinnvoll und effizient verankern kann. Das letzte Beispiel der obigen kommt unserem Gedanken aber wohl am nächsten.

Auf der dmexco haben wir unsere 3-Säulen-Strategie noch ein wenig ausführlicher in einem Interview mit media-Treff erläutert…

Wir sind immer noch davon überzeugt, einen wirkungsvollen Ansatz für die strategische Implementierung und Verankerung von Social Media im Unternehmen erdacht zu haben. Es liegt an Unternehmens- und Abteilungsleitern diese Strategie umzusetzen und vielleicht lasst ihr uns dann wissen, wie, was und warum diese erfolgsversprechend ist.

Sky Deutschland: Kundenservice im Abschreibungsland 2.0

Am liebsten würde ich diesen Post anfangen mit “Es war einmal…”. Denn es fällt einem schwer zu glauben, dass diese Geschichte in der heutigen Zeit nicht erfunden ist. Ist sie aber nicht…!

Es geht um den Kundenservice der Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG. Und würde ich mich nicht seit mehr als einem Jahr über den Kundenservice wundern, so hätte ich mir diesen Post erspart. Es ist ein Fallbeispiel der ganz besonderen Art und Wert, geteilt zu werden.

Zur Vorgeschichte…
Vor einem Jahr wollte ich auf HD Receiver und Empfang “upgraden”. Ein Anruf bei der Sky ließ mich wissen, dass es derzeit keine HD-Empfänger für Kabelempfang gäbe. Deshalb könne man derzeit meinen Vertrag nicht gleich hoch stufen. Es würden Gespräche geführt mit dem Hardwarelieferanten HUMAX und solange müsse man eben dann auf seinen HD Empfang warten. Was soviel hieß wie, man könne eigentlich keine neuen Umsätze mit Kabelempfängern machen in Deutschland. Man fragte sich, wie eine Firma unter solchen Umständen ordentliche Umsätze schreiben kann.

Ungläubig gegenüber dieser Information versuchte ich mein Glück über einen Saturn Markt in München und siehe da: Ein Verkäufer am Sky-Stand berichtete nach einem ausführlichen Telefonat von der Option, dass ich zwei Wochen später eine Promotion nutzen könne, die mir den HD-Empfang und Erhalt eines HD-Receivers ermöglichen würde. Ich müsse nur am Telefon in zwei Wochen alles erklären und dann wäre ich auf HD-Empfang.

Zwei Wochen später bestellte ich am Telefon das Angebot, welches die Dame eingab und mir versicherte, in ein paar Tagen sei der Empfänger samt HD-Empfang da. Ich nehme es vorweg. Nein, er kam nicht… Er kam nie.

Wie ich später erfuhr, hatte die Dame nämlich offensichtlich gar nichts eingegeben (oder vergessen zu speichern), denn im CMS gab es zu dem Telefonat keinen Eintrag, als ich zwei Wochen später nachfragte. Auch drei Wochen später, als ich einen zweiten Versuch wagte, klappte es nicht. Wiedermals kein Eintrag auf Nachfrage. Das Special war inzwischen abgelaufen und ich gab auf.

Als ich noch einmal zufällig im selbigen Media-Markt war, fragte ich einen neuen Verkäufer, was man eigentlich mit Premiere Kunden mache, die immer noch einen alten Vertrag haben. Der Sky-Verkäufer sagte stolz, dass im nächsten Jahr alle Verträge -und es seien doch noch zahlreiche- auf Sky umgestellt und die alten aufgelöst werden. Das zweifelte ich an mit dem Argument anzunehmender schwindender Umsätze und hohem Kundenrückgang. Das könne Herrn Murdoch wohl nicht egal sein, bemerkte ich. Zu meinem Erstaunen erwiderte er: “Deutschland ist ein Abschreibungsland für Herrn Murdoch. Da machen Sie sich mal keine Sorgen. Springen die Leute ab, macht Hr. Murdoch das wenig aus.” (Staunen meinerseits.) Aha…!

Ich werde also mal abwarten, ob mein Vertrag nun im kommenden Jahr ausläuft.

Das alles geschah vor ungefähr einem halben Jahr.

Die Gegenwart…
Nun war ich vor einer Woche in London im Hotel und wollte mich auf meinem iPad auf der App auf Sky einloggen. Es war ein Champions League Abend und ich wollte den kostenlosen iPad Service “Alle Inhalte jetzt bis 31. Dezember 2010 kostenlos.” nutzen.

Einloggen ging auch, aber mehr nicht… Nach dem Laden der App gab es lediglich eine Trailer von Sky und danach ging nichts mehr…

“Auf diesem Kanal wird zur Zeit nicht gesendet ” teilte die App mir mit.

Ein Anruf bei der Hotline sagte mir, ich solle schnell eine Mail schreiben, denn für alle Onlinebelange und -mängel sei der Online Kundendienst zuständig. Der Telefonservice könne da nichts machen. “Hier sitzen zahlreiche Menschen für Onlineanfragen vor ihren Rechnern, genauso wie ich am Telefon”, meinte die freundliche Damenstimme. Gesagt, getan – die Anfrage ging an die Online-Hotline. Das war an einem Dienstag! Ich wartete also auf Feedback per Mail. Natürlich wartete ich auf ein Feedback in gewissem Masse in Echtzeit…

Feedback kam – am Samstag darauf. 5 Tage später. Per Post…! Kein Scherz!!! Nachfolgend der Brief – lest bitte selbst…

Jetzt fehlen mir die Worte im Zeitalter Abschreibungsland 2.0…
(Aus Datenschutzgründen wurden bestimmte Nummern und Namen aus dem Schreiben von mir entfernt.)

Spot On!
Sehr passend kommt mir da eine Befragung von novomind heute vor die Augen. Offensichtlich ist Online-Kundenservice in Deutschland immernoch im Hintertreffen. Ergebnisse der Studie zeigen, dass es nach Ansicht der Befragten in 50% der Unternehmen keine Online-Strategie für den Kundenservice gäbe – geschweige denn im Social Web: Bislang würden im Schnitt gerade einmal 2% der deutschen Kontaktaufnahmestellen für Firmen in sozialen Netzwerken agieren, bei externen Dienstleistern wären es immerhin 5%.

Erscheinen nur mir die Zahlen für den Online-Kundendienst in Deutschland erschreckend niedrig? Ist hier nicht schnellstens Nachholbedarf angesagt? Oder greift der Deutsche noch gerne zum Telefon (wie auch ich zuerst)?

Bild: Ingrid Kranz / pixelio.de

Studie: Die Unternehmens-Webseite hat noch nicht ausgedient

Welches Informationsverhalten zeigen Medienvertreter, Finanzanalysten, Investoren oder auch Jobsuchende im Web? Kann die Facebook Fanpages in Zukunft die Webseite werden? Oder wie? Die Studie “Vom Website-Betreiber zum Multi-Channel Manager” von Virtual Identity hat mit einer Online-Umfrage untersucht, welche Informationsbedürfnisse und Mediennutzungsgewohnheiten über 5.000 Personen haben.

Die Studie bestätigt mich im Wissen, daß in der Phase der Neuorientierung die allgemeinen und traditionellen Plattformen, sprich etablierten Medien wie Suchmaschinen, Unternehmens-Websites oder Online-Fachzeitschriften immernoch (und vermutlich auch noch lange) erste Anlaufstelle zur Informationsaufnahme sind.

Interessanterweise nehmen Blogs in ihrer Bedeutung bei der Informationsvermittlung immer mehr zu. Dennoch zeigen neuste Umfragen, daß das Bloggen auf privater Ebene abnimmt und auf professioneller beruflicher Ebene im Sinne eines erweiterten Marketing-Channels zulegt. 34% der U.S. Firmen nutzen derzeit Blogs für Marketingzwekce und eMarketer rechnet mit einer Steigerung auf 39% in 2011 und 43% bis 2012.

In der Phase der Evaluierung und des Erstellens der Shortlist bei einem Einkaufsprozess stellt die Relevanz der etablierten Unternehmensmedien -Brand Websites- weiterhin eine starke Bedeutung dar, was ich jetzt mal auf die B2C Industrie beziehen würde. In der B2B Welt stellt sich dies erfahrungsgemäß anders dar. Die Meinung der “Peers” ist entscheidend, wird hier via Blogs oder Wikis vertieft und dann in Social Networks verifiziert. Kaufentscheidungen werden meiner Erfahrung nach dort auch rückversichert.

Insofern liegt meiner Meinung nach Frau Dr. Nadja Parpart, Director Consulting bei Virtual Identity, richtig, wenn sie meint dass…

„Im Kontext der heutigen, stark ausdifferenzierten Medienlandschaft muss sich die Unternehmenskommunikation einem verschärften Wettbewerb der Aufmerksamkeit stellen. Dies erfordert neue thematische, mediale wie auch organisatorische Strategien auf Seiten der Kommunikationsverantwortlichen. Kommunikationsverantwortliche, die in der Vergangenheit als Website-Betreiber erfolgreich waren, werden sich zukünftig eher als flexible Information Broker und Multi-Channel-Manager positionieren müssen.“

Weitere Erkenntnisse zum Informationsmehrwert von Unternehmenskomunikation…
- Informationen zu Produkten (92%) wichtiger als zu Dienstleistungen (71%)
- Finanzanalysten halten Geschäfts- und Zwischenberichte für (sehr) wichtig (81%), aber nur 52% der Investoren nutzen Unternehmenswebsites für die Recherche und den Vergleich von Anlageoptionen
- Medienvertreter nutzen Blogs (40%) und Foren und Fach-Communities (39%) bei der Themenfindung
- 51% der Mitglieder in Verbänden und Interessengruppen nutzen die Unternehmenswebsite zum Kennenlernen eines Unternehmens
- Zur Stelensuche nutzen 70% der Jobsuchenden Unternehmenswebsites

Spot On!
Die Hauptmessage ist dennoch, daß der User sein Verhalten verändert. Elemente für Multimedialität, Flexibilität und Vernetzung von Informationsangeboten muß dem User bei der Informationsvermittlung geboten werden. Der Informationsbedarf wächst und der User ist gegenüber neuen Informationsquellen – nutzergenerierten Medien, aber auch Videos sowie mobilen Medienanwendungen – aufgeschlossen. Eine These, die ich schon lange vertrete, ist, daß Foren und Communities sowie Social-Bookmarking-Dienste in der Phase der Detailrecherche steigende Relevanz gewährt werden muß aufgrund des Wertes für SEO-Massnahmen. Endlich weist auch diese Studie ansatzweise darauf hin (Abbildung 6).

Die gesamte Studie ist kostenlos hier erhältlich.

Studie: Bewertungen treiben Online-Shopping an

Die aktuelle Studie „netz98 fragt nach – Einfluss sozialer Elemente im E-Commerce auf das Kaufverhalten“ des Marktforschungsunternehmens eResult GmbH im Auftrag der Internetagentur netz98 new media GmbH besagt, daß für fast 50% der Internet-Kunden Bewertungen und Empfehlungen anderer Kunden ein wichtiges Argument sind, überhaupt online einzukaufen. Gegenüber dem traditionellen Shopping biete Online Shopping mit dem Zugriff auf die Meinungen unabhängiger Verbraucher einen klaren Mehrwert.

Bei aller Euphorie sind Bewertungsmöglichkeiten für die meisten User kein zwingendes Element, wenn auch ein wichtiger Baustein eines Online-Shops. 70% sehen es nicht negativ, wenn die Bewertungskriterien in einem Online-Shop fehlen. Man möchte anfügen, das die Gefahr auf ein anderes Portal zu wechseln, wo Bewertungskriterien angegeben werden, dennoch durchaus gegeben ist. Und von dort zum Kauf ist es dann nicht mehr weit… Die Frage wäre also, was ist entscheidender für den finalen Kauf. Die Bewertungen oder das Vertrauen in den Shop?

Die Frage beantwortet sich teilweise mit den Rezensions-Optionen, die für mehr als ein Viertel der Befragten wichtig sind. Diese Nutzer weichen im Zweifel auf andere Online-Angebote aus, die diese Funktionen bieten. Denn: Wenn 45% der Teilnehmer angeben, Produkte oder Dienstleistungen sogar regelmäßig zu kommentieren oder zu bewerten, dann sollten Shopbetreiber dies Ernst nehmen.

Der Sharing Trend ist hingegen verhalten. Nur von etwa 10% werden die Weiterleiten Funktionen wiederholt genutzt. Frauen (13%) nutzen sie mehr als Männer (9%).

„Wir halten es für sehr wichtig, uns auch wissenschaftlich und quantitativ mit dem E-Commerce zu beschäftigen. Viele aktuelle Fragestellungen können eben nur die Nutzer selbst beantworten. Davon profitieren nicht zuletzt unsere eigenen Kunden – denn die Ergebnisse der Studie fließen unmittelbar in unsere tägliche Arbeit ein.“ Tim Hahn, Geschäftsführer, netz98

Spot On!
Interessant ist aber auch ein weiteres Ergebnis. Nahezu 40% der Befragten können sich vorstellen, unmittelbar in einem sozialen Netzwerk über eine Shopping App einzukaufen. Mit einer Einschränkung… Der Shop, bei dem eingekauft wird, muss dem Käufer bekannt und vertraut sein. Wer also eine App baut, sollte bei der Konzeption mit Check-out sowohl vertrauensbildende Maßnahmen (z.B. Gütesiegel) als auch die transparente Darstellung des übergeordneten Shops klar kenntlich machen.

Social Media oder die Qual der Wahl

Wir haben gestern einen Ausflug gemacht. An den Tegernsee, denn wir lieben die Bergregion um München. Schöne Berge, traumhafte Natur und auf den Almen immer nette Menschen und leckeres Essen. Aber eine Sache macht uns immer wieder zu schaffen. Die Qual der Wahl… Die Qual der Wahl, welche Hütte wir diese Wochenende “bewandern”. Welchen Weg wir nehmen sollen. Oder, welches Essen uns wohl am meisten ansprechen wird, wenn wir oben auf dem Berg angekommen sind. Und selbst wenn wir es wissen, lesen wir die Karte und sehen immernoch vor der Entscheidung … oder haben weiterhin die Qual der Wahl.

Eine große Auswahl zu haben, ist eine schöne Sache. Man könnte sagen, ein Luxusproblem… Aber wie auch schon Miriam Meckel in ihrem Buch Das Glück der Unerreichbarkeit klar macht, ist die Qual der Wahl eine unserer größten Herausforderungen der Zukunft. Viele Sachen stimulieren uns, viele Sinne rühren uns, viel Auswahl verwirrt uns. Ohne Filter wird alles zu einem einzigen Chaos.

Wir lieben es Karten zu lesen, die eine große Auswahl bieten und soind enttäuscht, wenn die Karte nur klassische Breotzeit offeriert. Es sei denn auf der Hütte, wo die Brotzeit zu einem kulinarischen Highlight avenziert. Und wie es immer so ist, scheint der Hunger und die Begeisterung größer als das Bedürfnis. Die Qual der Wahl wächst…

Warum erzähle ich das alles?

Manchmal möchte ich nicht in der Haut von den Leuten stecken, die ich so berate oder beraten habe in den letzten Wochen und Monaten. Social Media Marketing scheint einen ähnlichen Effekt auf Marketing-, PR-, HR- und Customer Service Manager zu haben.

Die Qual der Wahl stapelt sich für sie in Form von zahlreichen Fragen…

- Nutze ich Social Media überhaupt? Eine Wahl, die eigentlich keine mehr sein sollte…
- Bleibe ich besser bei meinen Leisten und erklimme nicht die Höhen und Tiefen der modernen Medien?
- Welche Kommunikationmedien nutzt meine Zielgruppe (am liebsten und in 5 Jahren noch)?
- Welche Plattform schmeckt mir (Benutzerfreundlichekeit, Usability, Technik) am besten?
- Welche Plattform oder welche sozialen Medien ist/sind für mich zielführend?
- Kann ich eine Strategie, die meisten meinen eher eine taktisches Vorgehen, eines Mitbewerbes adaptieren?
- Geht die Geschäftsführung d’accord mit einer unstrategisch wirkenden Trial-and-Error Phase?
- Welche Tools, Taktiken und Trends nutze ich um meine Botschaften anzubringen?
- Wie und womit hört man eigentlich am besten in die Zielgruppe rein?
- Wie kommunizire ich und mache die Marke menschlich?
- Mit welchen Techniken oder Apps erhöhe ich meinen ROI-Output?

Die Qual der Wahl ist wie ein unbewanderter gebirgiger Waldweg. Man muß sich ab des Weges der Konformität wandern und testen, wenn man dann doch mal mit Ruhe einen klaren und zielführenden Gedanken fassen will.

Ein paar grundsätzliche Fragen, die man sich machen sollte…

- Wer ist meine Zielgruppe und wie ist sie im Social Web heute und morgen unterwegs (Baby Boomers, Gen X, Gen Y, Gen Z)?
- Wann soll mein Auswahl Erfolg zeigen? Deklinieren Sie vom kleinsten gemeinsamen Nenner der Unternehmensziele (Markenbildung, Engagement, Leads, Umsatzzahlen…
- Was schränkt mein Vorgehen (One-Voice Policy, Kunden Status Updates, Kommentare oder Posts) mit den sozialen Medien aufgrund business-strategischer Vorgaben ein?
- Warum scheinen soziale Medien für meine Zielgruppe am aussichtsreichsten? Eine gute Analyse der Erfolgssäulen gehört vorangeschaltet, um Kosten, Personalaufwand und sonstige Resourcen abschätzen zu können…
- Wie setze ich die sozialen Kommunikationskanäle Blog, Twitter, Faceboook, Youtube oder XING/LinkedIn zukunftsträchtig als Informationsmedien auf, wer testet und wer optimiert? Wie kann hieraus ein steter Prozess entstehen?

Vielleicht bietet der Post eine Leilinie zur Entscheidungshilfe. Falls nicht, sagen Sie mir, wie sie mit der Qual der Wahl umgehen oder umgegangen sind. Die Diskussion ist eröffnet…

Soziale Netzwerke: Markenfreunde treiben Lieblingsmarken

Soziale Netzwerke sind weiterhin einer der führenden Kanäle für Kunden, um mit ihrer Lieblingsfirma oder -marke auf dem Laufenden zu bleiben. Eine neue Studie von Invoke Soultions zeigt nun, daß Social Networking dank der Markenfreunde, ich bezeichne sie gerne als Brandvangelist, die Firmen antreibt, sich in Social Media zu engagieren.

Die Studie besagt, daß 65% der Social Netzwerk Nutzer mindestens einer Firma oder einer Marke folgen auf Facebook. Schon 47% geben an, schonmal einen Kommentar auf einem Fanpage-Profil einer Firma hinterlassen zu haben und 31% der Social Networking Nutzer folgen den Twitter Accounts einer Marke bzw. einer Firma nach den Studienergebnissen von Invoke.

Diejenigen, die einer Marke auf Twitter folgen, sind aktiver, engagierter und bringen ihre Lieblingsmarke schneller in Schwung, wie die Studie besagt. 68% dieser Nutzer kommentieren auf Firmenseiten, 47% schreiben Kommentare auf ihren Facebook Seiten und 25% bloggen oder schreiben Tweet über Marken. Diese Aussage deckt sich mit einer Studie, die gestern von ExactTarget publiziert wurde.

Spot On!
Das Düsseldorfer Marktforschungsunternehmen Innofact hat erst kürzlich festgestellt, daß auch werbliche Botschaften von Social Netzwerk Nutzern außerhalb von Social Communities stärker angenommen werden. 80% besagen, daß sie Fernsehwerbung wahrnehmen und 63% sogar Außenwerbung. Dies steht im Gegensatz zu den Nicht-Aktiven in sozialen Netzwerken, die in der Regel um 20 Punkte darunter liegen. Facebook treibt den Markenaufbau an. 28% der Befragten sagen, dass der Kontakt zu Marken auf Facebook das Markenimage verbessert hat. Kein Wunder, daß wir anzeigen, wie die von Adidas sehen, die nicht mehr die Homepage sondern den Facebook-Auftritt der Marke bewerben.

Wie man aber die Aussage zu werten hat, daß Werbung in Social Networks eher schlecht wegkommt, wenn nur 20% diese wahrnehmen, ist ein diskussionswürdiger Punkt. Denn in meinen Augen verwischen bei vielen Aktionen “redaktionelle Bereiche” und “Advertising”.

Oder wie seht ihr das, wenn im Status Update mal Kommunikation getrieben wird und dann auf einemal ein Gewinnspiel auftaucht?

Die 3-Säulen-Strategie: Erst Marke, dann Mensch, oder andersrum?

Credits: Pixelio

Credits: Pixelio

Nachhaltigkeit in Social Media fordert Unternehmen

Social Media hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem neuen Element im Mix der Unternehmens-Kommunikation etabliert. Unternehmen und Agenturen erkennen zunehmend mehr Chancen, die ein Social Media Engagement bietet. Sei es in der Marketingkommunikation, in der PR, im Vertrieb, HR oder Sales. Über die neuen Möglichkeiten wird nicht nur diskutiert, es finden sich immer mehr Unternehmen, die Social Media in mindestens einem Bereich installieren. Auch wenn sich viele Engagements noch in der Versuchsphase befinden, so ist bereits zu erkennen, dass Unternehmen Social Media ernster nehmen als noch vor einigen Monaten.

Viele Unternehmen lagern ihr Social Media Engagement an Agenturen aus, bei anderen werden neue Abteilungen und Verantwortlichkeiten geschaffen. Von Social Media Beratern, Social Media Managern und Evangelisten ist die Rede. So manche versuchen, auch eine Hybrid-Funktion aus traditioneller Jobbeschreibung und „soziale Zusatzaufgabe“ zu erschaffen.

Social Media Verantwortliche erhalten weitreichende Verantwortlichkeiten, die es in dieser Form selten vorher im Unternehmen gab. Sie können meist ohne vorherige Abstimmungen über das Unternehmen im Netz sprechen. Sie werden zur Stimme, zum Gesicht, zum Aushängeschild. Doch was passiert mit dem Engagement, wenn Social Media Verantwortliche das Unternehmen verlassen? Verlieren Social Media Aktivitäten damit ein „Gesicht“, eine „Stimme“ im Netz?

Social Media sollte unserer Meinung nach daher immer auf drei Säulen aufgebaut sein, um es nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Ob die Konzentration auf eine Person vorteilhaft, bzw. das Auslagern der Aktivitäten auf Agenturen sinnvoll ist, steht hierbei als Frage im Mittelpunkt.

Marken (statt Personen): “Vermenschlichung durch Authentizität der Personen”, oder kann die Marke das selbst?

Social Media soll authentisch sein, transparent und dialogorientiert. Um diese Bedingungen erfüllen zu können, bedarf es nicht nur einer Strategie, sondern Menschen, die eine Marke leben können und der Marke im Netz eine Stimme verleihen, die Unternehmenswerte vermittelt. Oftmals ist die Stimme eine Person, die auf Kommentare, Retweets etc. reagiert. Dieser Mensch verleiht der Stimme im Netz einen eigenen Charakter. Wie reagiert die Stimme auf Kommentare? Wie geht sie mit Followern um? Inwieweit lässt sie sich auf einen Dialog ein? Natürlich kann man versuchen, alle Maßnahmen genauestens zu konzipieren, Social Media ist aber schnell, schneller als jedes Konzeptpapier. Und zu viel Konzeption schadet dem Engagement, sowie der Authentizität. Also muss ein Unternehmen nicht nur auf eine Person setzen, sondern auf die Vermenschlichung der Marke.

Organisationskultur: Mehrere Personen im Unternehmen stützen den Social Media Auftritt

Social Media Aktivitäten sollten niemals auf eine Person fokussiert werden, sondern immer mehrere Personen aus verschiedenen Abteilungen einbinden. Im Idealfall gibt es einen Markenauftritt im Social Web, der von verschiedenen Personen betreut wird, die wiederum selbst aktiv als Person auftreten können. In der Kombination Marke / Person können vielerlei Synergien entstehen, die den Auftritt als Ganzes ,als “unternehmerische Menschheit”, stützen. Fällt eine Person aus, können die Maßnahmen schnell vom Social-Media-Team übernommen werden, ohne dass ein Bruch in der Transparenz der Kommunikation zu befürchten ist. Besonders in Urlaubszeiten scheint das Problem der Verlagerung bzw. des Management von Social-Media-Aktivitäten durchaus brisant zu sein. Wir hören bereits von mehreren Seiten, dass aufgrund der Umsetzung von nur einer Person hier ein eklatantes Problem entstehen kann. Denn eines ist gewiss: Auch Social Media Betreuer brauchen eine Auszeit.

Automatisierte Prozesse, oder… Das perfekte Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik

In der beobachtenden Analyse setzen viele Unternehmen bereits erfolgreich auf Social-Media-Monitoring-Tools, die wertvolle Ergebnisse zu Tage bringen. Die Reaktion selbst auf bestimmte Anlässe wird aber immer noch vom Mensch bestimmt, definiert, organisiert und orchestriert. An dieser Stelle sollte unserer Meinung nach, automatisierte Prozesse Unterstützung leisten, wie dies zum Beispiel auch Online-Marketing bereits erfolgreich eingesetzt wird. Dank Targeting, Frequency Capping oder dynamischen Updates werden Online-Kampagnen schnell optimiert und damit auch erfolgreich. Für Social Media sind solche automatisierten Prozesse zwingend zur Entlastung und taktischen Optimierung notwendig und dienen der Unterstützung der Verantwortlichen. Sie lassen Social Media auch langfristig ein wertvolles Instrument der Kundenbindung zu werden.

Spot On!
Diese 3-Säulen-Strategie soll Unternehmens- und Abteilungsverantwortlichen einen Denkansatz beim Einsatz und der Optimierung von Social Media im Unternehmen liefern. Der sinnvolle Einsatz von Social Media Entschleunigung im Unternehmen (Slow Media Manifest) sowie produktivitätssteigernde Wex-Experten in Unternehmen (Personal Web Manager) sind hierbei zukunftsweisende Visionen für eine effiziente soziale Online-Unternehmenskultur. Denn nur, wenn wir sinnvoll mit unserer Zeit umzugehen lernen, kann eine 3-Säulen-Strategie das Social Media Engagement eines Unternehmens unterstützen und sich im Sinne der Wertschöpfungseffizienz manifestieren und dieser sinnvoll nützlich sein.

Über die Autoren…
Für die Idee zu diesem Post haben Heike Bedrich und ich die Köpfe auf dem Internet World Kongress zusammengesteckt. Uns hat die 3-Säulen-Strategie gefallen und ist unserer Überzeugung nach, ein guter Schritt für Unternehmen in eine erfolgreiche Social Media Welt.

Heike Bedrich ist seit vielen Jahren in der PR- und Marketing-Welt zu Hause. 1998 gründete sie mit Talisman ihre eigene Agentur für Kommunikation und Imagebildung. Sie betreut Kunden aus der IT- und Medienszene und hat sich auf die Themen PR, PR 2.0, Corporate Communications und Online Reputation Management spezialisiert.

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