Google: Demystifying Duplicate Content

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In many meetings, and I had one of those calls today, I understand again and again that managers have limited knowledge of what “Duplicate Content” means when working with multiple sites and/or using similar content on those. Now, what does Google really say about duplicate content? Can your business place similar text blocks or complete texts on different blogs and websites? And how about same content but in different languages?

In a video clip Greg Grothaus, a Google engineer for search quality, explains what “Duplicate Content” stands for and what it means to businesses.

General answer: Is there a Duplicate Content Penalty from Google? No, it’s a myth! Google wants diversity in the results that Google displays on search results. That’s the reason why pages might be omitted from Google which makes sense.

Deep answer: There are typical downsides of “Dupicate Content”.
- Dilution of link popularity: Better have 20 links go to one page, then twice 10 to two pages.
- User-unfriendly URLs in search results: Useless URLs effect branding & decrease usability – so better leave it.
- Inefficient crawling: The less Google has to crawl, the better for the new content to be seen.

Best answer: Google does not like Spam. Spam will find penalty, if it is done with a systematic approach, or when there is the absolute same content on different pages with no changes at all.

Our Advice: Create fresh content! Or do you want to buy the same stuff or gadgets you already have received as a present for Christmas? See…?

Google Study: How mobile-friendly sites help sales

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While Facebook turns more and more to search and ad exchange budgets, Google is still riding the mobile wave. In many moderations over the last two years, I could listen to their attitude towards building mobile websites, and why these are important to the business of the future. However, companies often resist to face the mobile evolution and still stick to their conventional desktop websites. Not to mention what this does to their brands when the user experience is driving into a nightmare of usability and readability.

To get more attraction for their mission, Google has now published some research data on their blog that will help them to evangelize in the mobile business world approach. The benefit for Google is obvious. The more people use mobile sites, the better the experience in mobile usage, the more people tend to approach the Google search which means more marketing budgets into their hands.

In their research of about 1,100 U.S. adult smartphone users conducted by  market research firms Sterling Research and SmithGeiger, Google gives some handsome advertising tips to make marketers better understand and evaluate the power of mobile.

The key findings can be summarized as follows…
- 67% of smartphone users state a mobile-friendly site makes them more likely to buy a company’s product or service
- 74% are more likely to return to the site with a good experience later.
- 61% made clear that when they don’t find what they’re looking for (in roughly five seconds), they’ll click away to another site.
- 50% of respondents said even if they like a business, they’ll use its site less often if it doesn’t work well on their smartphone.
- 72% see a mobile-friendly site important to them, however 96% have visited sites that aren’t.

Spot On!
The Google study advices marketers to create a fast mobile site with big buttons and text, and simplify the mobile experience in terms of keeping steps to complete tasks to a minimum. For sure, Google did not forget to promote the site with Google mobile ads with some good results: two-thirds of people who use search find a site. Their conclusion is that “having a great mobile site is no longer just about making a few more sales. It’s become a critical component of building strong brands, nurturing lasting customer relationships, and making mobile work for you”. There is not much more to add.
Still, we would be happy to hear from your mobile experience – with or without Google. Did you change your site lately and what did it do to your sales?

Why you might join Google Plus one day… (Video)

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Epipheo Studios created many funny videos around the modern business and social web world. If you still wonder why Google Plus has some value for the future of Social Networking, and if you will need it in the future, just think about segmentation and the clever (however challenging) usability. Or just watch this video which will tell you why Google will get you on Google Plus one day…

Multinationale Studie: Twitter und Kundenservice

12.11.2010 von  
Kategorie Social Media

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Offensichtlich gibt es noch zahlreiche Firmen, die nicht wissen, wie man Twitter für den Kundenservice einsetzt. Eine weltweite Studie von UXalliance hat dies vor allem im Bereich der multinational-agierenden Firmen nachgewiesen.

Im Kontext des World Usability Days hat das internationale Netzwerk von User Experten die Nutzung von Twitter bei 10 der 50 beliebtesten Firmen in 17 Ländern verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Kundenservice via Twitter noch in den Kinderschuhen steckt und von den Firmen mit unterschiedlicher Ernsthaftigkeit betrieben und niedriger Wichtigkeit bedacht wird.

Die Erkenntnisse zeigen, daß zahlreiche Firmen immernoch Probleme haben mit den User-Erfahrungen in Echtzeit umzugehen. Toyota präsentierte sich im Vergleich als “Bestperformer”, da sie sich mit adäquaten Profil darstellen und hochwertiges User-Feedback in wenigen Stunden gaben. Bei BMW sah das offensichtlich anders aus, da man hier schon Schwierigkeiten hatte, das lokale Twitter-Profil zu identifizieren. Da es dort keine lokalen Accounts gab, wandte man sich an den globalen und erhielt nur für 3 der 17 angefragten Länder ein Feedback. Eine Erfahrung, die ich teilen kann, da auch ich schon mehrfach eine Kontakt- oder Kooperationsanfrage geschickt habe, ohne bisher ein Feedback zu erhalten.

Gerade im Zeitalter der Echtzeit-Kommunikation erwartet der User, wenn er Tool wie Twitter nutzt, auch wirklich Echtzeit-Feedback. Ein Umstand, der den multinationalen Firmen offensichtlich noch nicht wirklich nahe geht. Wenn 60% der Tweets gar keine Antwort erhalten haben, ist das wahrlich ein schwaches Bild für das Verständnis von Kundenservice 2.0. Immerhin 12% wurden in 12 Stunden beantwortet. Auch hier zeigt BMW nicht unbedingt Bestnoten: Die Response Rate lag unter 20%.

Spot On!
Der Einsatz von Twitter für den Kundenservice ist im Vormarsch. Die Chance zur schnellen Kundenzufriedenheit sowie Klärung von Wünschen, Notwendigkeiten und Bedürfnissen bietet ein Twitter-Account. Er muß aber auch als Echtzeitkanal verstanden werden. Sonst ist nämlich der Griff zum Telefonhörer schneller und effizienter für den Kunden. Und wer nicht zuhört oder schnelles Feedback offeriert, kann sich den Aufwand eines Twitter-Accounts eigentlich auch sparen. Denn dann überlässt die Firma dem Mitbewerb das Feld sowieso. Eine gute Einzeldarstellung der Stärken und Schwächen der getesteten Firmen gibt es hier.

Social Media oder die Qual der Wahl

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Wir haben gestern einen Ausflug gemacht. An den Tegernsee, denn wir lieben die Bergregion um München. Schöne Berge, traumhafte Natur und auf den Almen immer nette Menschen und leckeres Essen. Aber eine Sache macht uns immer wieder zu schaffen. Die Qual der Wahl… Die Qual der Wahl, welche Hütte wir diese Wochenende “bewandern”. Welchen Weg wir nehmen sollen. Oder, welches Essen uns wohl am meisten ansprechen wird, wenn wir oben auf dem Berg angekommen sind. Und selbst wenn wir es wissen, lesen wir die Karte und sehen immernoch vor der Entscheidung … oder haben weiterhin die Qual der Wahl.

Eine große Auswahl zu haben, ist eine schöne Sache. Man könnte sagen, ein Luxusproblem… Aber wie auch schon Miriam Meckel in ihrem Buch Das Glück der Unerreichbarkeit klar macht, ist die Qual der Wahl eine unserer größten Herausforderungen der Zukunft. Viele Sachen stimulieren uns, viele Sinne rühren uns, viel Auswahl verwirrt uns. Ohne Filter wird alles zu einem einzigen Chaos.

Wir lieben es Karten zu lesen, die eine große Auswahl bieten und soind enttäuscht, wenn die Karte nur klassische Breotzeit offeriert. Es sei denn auf der Hütte, wo die Brotzeit zu einem kulinarischen Highlight avenziert. Und wie es immer so ist, scheint der Hunger und die Begeisterung größer als das Bedürfnis. Die Qual der Wahl wächst…

Warum erzähle ich das alles?

Manchmal möchte ich nicht in der Haut von den Leuten stecken, die ich so berate oder beraten habe in den letzten Wochen und Monaten. Social Media Marketing scheint einen ähnlichen Effekt auf Marketing-, PR-, HR- und Customer Service Manager zu haben.

Die Qual der Wahl stapelt sich für sie in Form von zahlreichen Fragen…

- Nutze ich Social Media überhaupt? Eine Wahl, die eigentlich keine mehr sein sollte…
- Bleibe ich besser bei meinen Leisten und erklimme nicht die Höhen und Tiefen der modernen Medien?
- Welche Kommunikationmedien nutzt meine Zielgruppe (am liebsten und in 5 Jahren noch)?
- Welche Plattform schmeckt mir (Benutzerfreundlichekeit, Usability, Technik) am besten?
- Welche Plattform oder welche sozialen Medien ist/sind für mich zielführend?
- Kann ich eine Strategie, die meisten meinen eher eine taktisches Vorgehen, eines Mitbewerbes adaptieren?
- Geht die Geschäftsführung d’accord mit einer unstrategisch wirkenden Trial-and-Error Phase?
- Welche Tools, Taktiken und Trends nutze ich um meine Botschaften anzubringen?
- Wie und womit hört man eigentlich am besten in die Zielgruppe rein?
- Wie kommunizire ich und mache die Marke menschlich?
- Mit welchen Techniken oder Apps erhöhe ich meinen ROI-Output?

Die Qual der Wahl ist wie ein unbewanderter gebirgiger Waldweg. Man muß sich ab des Weges der Konformität wandern und testen, wenn man dann doch mal mit Ruhe einen klaren und zielführenden Gedanken fassen will.

Ein paar grundsätzliche Fragen, die man sich machen sollte…

- Wer ist meine Zielgruppe und wie ist sie im Social Web heute und morgen unterwegs (Baby Boomers, Gen X, Gen Y, Gen Z)?
- Wann soll mein Auswahl Erfolg zeigen? Deklinieren Sie vom kleinsten gemeinsamen Nenner der Unternehmensziele (Markenbildung, Engagement, Leads, Umsatzzahlen…
- Was schränkt mein Vorgehen (One-Voice Policy, Kunden Status Updates, Kommentare oder Posts) mit den sozialen Medien aufgrund business-strategischer Vorgaben ein?
- Warum scheinen soziale Medien für meine Zielgruppe am aussichtsreichsten? Eine gute Analyse der Erfolgssäulen gehört vorangeschaltet, um Kosten, Personalaufwand und sonstige Resourcen abschätzen zu können…
- Wie setze ich die sozialen Kommunikationskanäle Blog, Twitter, Faceboook, Youtube oder XING/LinkedIn zukunftsträchtig als Informationsmedien auf, wer testet und wer optimiert? Wie kann hieraus ein steter Prozess entstehen?

Vielleicht bietet der Post eine Leilinie zur Entscheidungshilfe. Falls nicht, sagen Sie mir, wie sie mit der Qual der Wahl umgehen oder umgegangen sind. Die Diskussion ist eröffnet…

CeBIT 2.010 – Always mobile, always social, always on

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Als mobile Devices (altdeutsch = Handys) erfunden wurden, dienten sie dem Sinn, im Notfall in Echtzeit Informationen auszutauschen. Das mag zwar heute immernoch so sein. Dennoch hat die CeBIT 2.010 die soziale Erweiterung des Nutzungsbeweggrundes sowie die damit einhergehende Bedeutung für Sales und Marketing den Massen eindringlich verdeutlicht.

Tippte man früher umständlich die notwendige Nummer ein, um schnellstmöglich die Polizei, den Krankenwagen oder Abschleppdienst zu einem Unfallort zur Hilfe zu holen und den Verkehrsfluß wieder zu gewährleisten. So wird heute mit dem Handy ein Film (Bild ist schon fast uncool) vom Unfall gemacht. Dieses Video wird dann in einem sozialen Netzwerk hochgeladen und die Freunde auf die verkehrstechnische Umfahrung des Unfallortes per Twitter in Echtzeit aufmerksam gemacht.

Die Tastatur des Handys spielt dabei zukünftig immer unerheblicher. Gilt es doch, wertvolle Zeit zu sparen. Schließlich wissen Usability Experten um die Wichtigkeit eines der Moderne entsprechenden kundenfreundlichen Bedienungskonzeptes. Ja ok, und auch der Notwendigkeit keine Zeit bei einem Unfall zu verlieren. Richtig.

Ergo, die App revolutioniert nicht nur das (mobile) Internet, sondern auch den Markt der mobilen Endgeräte und deren Grundausstattung. Und wer denkt, daß gelte nur für das Handy irrt sich. Auch das Auto der Zukunft greift vermutlich per Touchscreen nur noch auf Apps zu, wie die T-Systems wunderbar offline auf der CeBIT illustrierte.

Man mag sich gar nicht ausmalen, wenn man auf das Auto Screenplay noch die Apps von Facebook und Twitter hochladen kann, wie es Ford erst kürzlich in Aussicht gestellt hat. Dank Google Streetview können sich die Netzwerk Freunde dann den Ort des Geschehens zukünftig aus der sicheren Ferne ins Gedächtnis rufen. Und das Ganze sogar im Vorzeit-Webzustand – in Echtzeit schafft wohl selbst Google den aktuellen Straßenüberblick nicht. Auf der Cebit konnte man die Autos bewundern, die diese Strassen-Bilder zukünftig für uns machen – von Künstlern in liebevoller Kleinstarbeit verziert.

Ob die Künstler sich wohl danach erstmal bei studiVZ auf der Couch ausgeruht haben? So ganz unmobil, aber natürlich sozial und im “always on” Modus? Vermutlich nicht. Man musste schon ein Auto vor die Couch fahren, um irgendwie darauf zu kommen. Vielleicht haben sie aber auch nur ein Bild mit der erhöhten Kamera-Perspektive gemacht, um es dann vom Auto aus in ein soziales Netzwerk hochzuladen.

Offline gibt es den Menschen 2.010 anscheinend nicht mehr. Aber vielleicht braucht er gerade deswegen bald wieder die Ursprungsfunktion des Handys, wenn es nämlich vor lauter Onlinezeit dann in der Offlinewelt ständig kracht, weil gerade mal wieder umstrittene Location-Based Services gecheckt wurden nach den neusten Promotions und Angeboten in der Umgebung ums Auto.

Spot on!
Ach ja. Zur Deutschen Telekom gibt es auch noch ein paar Worte zu sagen. Man frägt sich, ob der Konzern Re-Branding -Weltmeister werden will. Mit jeder neuen Business-Strategie würfelt man anscheinend auch gleich ein neues Branding in den Markt. Egal ob die dann Webstrategie 2.0 heißt oder nicht und man mit Kundengeschenken wirbt, die vom Obama 2.0 Leitspruch abgeleitet sind. So wird aus “Yes, we can” einfach mal schnell “U Can” (mit dem Claim ‘The power to transform’). Und ebenso schnell wandelt man T-Online, T-Com, T-Mobile oder T-Home um. Jetzt geht der Konzern mit T auf Kundenfang. Mit weiterhin einem Punkt davor, 3 dahinter und gleichem Audio-Logo? Der PR Twitter Account darf nicht fehlen und auch Facebook wird offensichtlich bald kommen, wenn man mal genau sucht.

Ob und wie diese zahlreichen Brandingwechsel die Markenführungs-Experten auslegen, bleibt spannend und abzuwarten. Sachdienliche Hinweise bitte an die Branding-Unfall-Notaufnahme MMG bei The Strategy Web. Danke im voraus!

PS: Geschrieben auf dem Flug von Hannover nach München, auf dem iPhone – aber offline im Flugmodus…

News Update – Best of the Day

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Content strategy becomes more and more important as customers approach companies and get engaged in company buzz. In order to be prepared companies should have a good content strategy in place. Shay Howe writes about the relevant tactical steps involved in developing a content strategy and offers great case studies with it.

Marketers want to get insight in what kind of advertising are seen and what is not being noticed o the web. The book “Eyetracking Web Usability” offers some answers based on an eyetracking study. Only close to 36% notice ads on a web page. 52% look at purely textual ads, 52% view ads where image and text were separate, 51% of viewers noticed sponsored links on search engine pages. Ads carrying text on top of images is not very successful.

What is the formula of social media success? With Starbucks we have an interesting show case which was summarized by Ayelet Noff that highlight their powerful social media tactics and strategic motivation.

Webstrategie 2010 – Gedanken zum Jahreswechsel

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webstrategieDie Frage wurde mir in 2009 ein paar Mal gestellt und ich hab mich entschlossen, jetzt doch ein paar Worte zu schreiben. Der Jahreswechsel steht an, alle schreiben ihre Vorhersagungen für 2010 – selbst der Hausmeister schreibt mir mit Jahresgrüßen, worauf wir uns 2010 bei der Mülltrennung einstellen dürfen. Vorhersagungen gibt es bei The Strategy Web keine – es kommt eh alles anders als wir denken.

Die Frage meiner Kunden lautet:
“Worauf sollen wir denn im nächsten bei unserer Webstrategie achten?”
Ein Punkt vorweg: Die Internet-Marketing-Strategie ist nicht ihre Webstrategie – Webstrategie ist Businessstrategie!

Hier also meine Gedanken, die sie als Basis für ihre Webstrategie anstellen können, um mit ihrer Internet-Marketing Strategie erfolgreicher zu sein.

Die Webseite
Für viele Unternehmen ist die Webseite die zentrale Schaltstelle, an der sich Mitarbeiter orientieren, Partner Kooperationsmöglichkeiten evaluieren und mit der Kunden mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Gerade im Zuge der Social Web Bewegung übersehen Business-Entscheider ihre Bedeutung. Man will überall sein, betreibt das (noch) Herzstück nur noch halbherzig und verliert hier potentielle Leads und zählbare Umsätze. Um eine optimierte Nutzbarkeit und “Zugangsperfektion” zu gewährleisten, sollten sie intern bei den Mitarbeiter und extern über einen Drittanbieter eine Usability-Studie durchführen (lassen).
Lassen sie Mitarbeiter und potentielle Kunden rund 8-10 Fragen zum Look-and-Fell, Navigation und Usability beantworten. Und scheuen sie sich nicht, dies online wie offline (audio/video) zu machen. Der Vergleichstest zwischen alter Webseite und der nach einem Relaunch (A/B Test) sollte einen klaren Upside bei den Business KPI’s und dem Online ROI hervorbringen. Und das nicht nur kurzfristig…

Das/Die Blog/s
Wenn sie noch nicht bloggen, sollten sie damit anfangen. Die Benefits sind vielfältig: Community-Building, Assoziation mit Themen rund um ihr Business, Positionierung einer Vorreiterschaft, Offene Echtzeit-Kundenkommunikation und… SEO-Effizienz. Die Chance von organischer Suche zu profitieren, ist mit einem Blog höher als mit einer klassischen Webseite, aufgrund inhaltlicher Genauigkeit, relevanter Aktualität und der interaktiven Dialogs. Prämisse: Der Blogaufwand muß auch der organischen Suche gerecht werden.

SEM/SEO
Wer im eigenen “Webhaus” sitzt, sucht dort seltenst. Haben sie schonmal nach ihren Keywörter durch externe Personen suchen lassen? Oder Kunden ihre SEM/SEO Taktiken nachvollziehen lassen? Oft ist es angenehm und kostengünstig, die Aufgabe selbst zu übernehmen. Ob man dabei aber neuen Input oder Ideen zu neuen Ansätzen bekommt? Der externe Einblick offeriert die Sinnhaftigkeitsüberprüfung ihrer Vorgehensweise – die so richtig wie falsch sein kann. Einen Test ist es definitiv wert, oder?

Email-Marketing
Fast alle Unternehmen haben ihre Prozesse und vergessen dabei den Kunden, der das Unternehmen “beim Wort nimmt”. Das fängt an beim ordentlichen Umgang mit Mailing-Datenbanken, ansprechenden Überschriften, inhaltlicher Aussage, etc. Oft wird dem Tag oder der Uhrzeit der Aussendung wenig Aufmerksamkeit geschenkt – ein bitterer Fehler. Manchmal kann eine Kampagne an einem Tag schlechter ausfallen als am anderen, obwohl das Mailing und die Liste identisch ist. Kurze Zusammenfassungen am Anfang sind hilfreich und teasern erfolgreiche Inhalte vergangener Kampagnen.

Social Media
Social Networks wie Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn sind derzeit sehr populär. Auch ihre Kunden sind dort und investieren viel Zeit darin. Sei es, weil man sich als Fan oder Follower einer Marke, eines Produktes oder eines Services bekennt und zu erkennen gibt, oder weil man auf ein Schäppchen hofft, oder kollaborieren will mit dem Hersteller, oder nach besserem Kundenservice sucht. ‘Lernen und Empfehlen’ sind die Treiber des Social Web, ein großes Plus für wache Unternehmen und Marken. Hören sie hin, ob und wo ihre Kunden sind, sprechen sie an und ja: Sie dürfen noch Fehler machen… Nobody is perfect. Aber hören sie auf, Monologe zu führen (gerade im Social Web).

Social PR
PR Releases gehören zwar noch dazu – effizienter ist Social PR. Platzieren Sie ihre Pressemitteilungen bei populären Blogs oder bei im Page Rank hochwertigen sowie generell stark verlinkten Seiten. Eine noch viel zu wenig genutzte Taktik, vor allem im Produkt Marketing. Wie wenig Firmen nutzen die Chance, einfach mal ein Produkt oder Gadget zu platzieren (Backlinks!). Es bringt Traffic und zieht Medien Anfragen nach sich, um sich als Vordenker oder Experte zu plazieren. Etwaige Effekte zugunsten der Auffindbarkeit ihres Businesses, der Produkte und Services bei Suchergebnissen mal ganz außen vor gelassen. Vergessen sie nicht, daß die Echtzeit-Suche kommt – nutzen sie dies als Wettbewerbsvorsprung…

Display Werbung
Die gute alte Banner- oder Text-Ad Kampagne hat noch lange nicht ausgedient – aber sie gehört in ihrer Anspruchsdenke bei Marketiers reformiert. Wer eine Branding-Kampagne startet, darf keine Leads erwarten. Und eine Lead-Kampagne braucht ein Call-To-Action mit Benefit für den Kunden. “Hier klicken für mehr Infos…” ist zu wenig. Dazu braucht der User keine Aufforderung. Dazu sollte das Creative bereits anregen. Und noch etwas: Banner- und Search-Marketing ergänzen sich; ersetzen können sie sich gegenseitig nicht.

Online Kunden-Service
Angefangen bei Kampagnen Landing Pages über die klassische Kontaktseite bis hin zum Twitter-Account: Was im Echtzeit-Web zählt ist die Reaktionszeit. Zwischenzeitliche Tests, die ich mit Kollegen und Freunden ab und zu durchführe, zeigen hier unfassbare Ergebnisse. Manche Großunternehmen haben offensichtlich keine CRM-Policy (oder leben diese nicht), oder sie ignorieren ihre Kunden im Gedanken an die Massen(umsätze). Aber mit dem Social Web kann sich diese Welt schnell verändern. Auch hier hilft A/B Testing hervorragend und ist zwingend von Nöten. Nur so bleibt die CRM Strategie aktuell und sie haben auch zukünftig ihr Ohr am Kunden. Denn am Schluß bestimmt der Kunde, ob er mit ihrem Online Angebot umgehen will, oder nicht.

Web-Analyse
Viele Marketiers tracken ihre Webergebnisse und machen auch ihre Analysen, manche werden sogar Benchmarks haben. Diese Benchmarks dürften sich 2010 verschieben, da sich die Intensität und Länge der Aufmerksamkeit zugunsten des Brands und der Produkte neuen Einflüssen aus dem Social Web weichen dürften. Wo man früher den Click und dem Visit die Hoheit gönnte, rückt auf einmal die soziale Koversion in den Vordergrund, die soziale Aktivität der Kunden. Und die kann sich in Gesprächen, Ratings, Reviews oder Kommentaren zeigen. Metriken werden sich verädern und Benchmarks werden überdacht werden. Und so werden Dollars aus reaktivem Sales entstehen – eine vollkommen neue Form des Kundendialogs.

Webstrategie ist eine Herausforderung, die 2010 aufgrund der spannenden und schnellen Entwicklung des Web weiterhin faszinierend sein wird. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei ihren Bemühungen und der Weiterentwicklung ihrer Businessstrategie.

The future – is paid service the ‘old’ paid content?

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paid-content-locked1The idea for this post came with the following idea. What is paid content and what is paid service? Would you know the difference?

So, if a news site charges for an amount of time, for an amount of activities or clicks, and not exclusively for mere access to a news site, are we still talking about paid content then? Or will this become paid service?

OK, CoTweet gave the kick off for this post. Although I am still using Twitter, I have thought about CoTweet for a while as it is a good Twitter CRM tool and offers more opportunity to handle multiple accounts with multiple people. Yesterday, the company announced to launch an enterprise edition as a paid service version – probably in order to monetize their business model. The new enterprise program plans to start with $1,500 per month.

Among the first booking clients that will use the fee-based service are top companies like Ford and McDonalds. They profit from the new paid service offer in terms of benefits for data storage, usability and analytic features versus pure conversational options. And CoTweet makes way -and becomes another test- for Twitter to launch their commercial accounts soon.

Now, I don’t want to discuss whether it makes sense to start the paid service era. As in my eyes the need for paid service offers is definitely evident if content will still be valued the way it deserves to be valued. Content production costs time, resources and fees for service partners. It costs money. And somebody has got to pay the bill…

No wonder, Murdoch openly discussed the idea of removing the News Corp sites from Google’s index in the following interview. He wants to make money with ‘his’ content.

And as a consequence Hulu, a joint venture of Murdoch’s News Corp. and NBC Universal, just recently thought about the launch of a paid service subscription offer.

Spot On!
In my eyes, the future of content monetization will be some kind of fee-based subscription model for those web businesses that want to survive. The question remains: Which model will the users finally accept? Paid content or paid service? But it is not as easy as you might think. As paid content could become paid service in the future – no matter if indexed on Google, or not- are we not talking about a new word for the same idea: Getting money for content value.

Curious about your views…

Studie: Live Online-Hilfe bei Kundenservice bevorzugt

09.10.2009 von  
Kategorie Sales, Social Media

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kundenWie wichtig Live Online-Kundenservice in unserer modernen Webwelt ist, wird permanent von Social Media Begeisterten in den Vordergrund gestellt. Beispiele von Twitter-Accounts wie Bank of America, Starbucks oder Dell sind der lebende Beweis dafür, daß zeitnaher Kundenservice immer stärker online gewünscht wird.

Die Kunden sind aber auch von anderen Online-Formen des Kundenservice begeistert, wie jetzt eine aktuelle Studie von ATG (Art Technology Group) unterstreicht, die die Wichtigkeit des Live Online-Kundenservice zur Förderung der Kundenbindung in den Mittelpunkt stellt.

Die Studienbefragung beleuchtet die Eindrücke und Vorlieben von 1.000 Internetusern, die sich für Live Online-Hilfe Möglichkeiten aussprechen. Es ging dabei um die Frage, ob die Kunden Click-to-Call und Click-to-Chat nutzen, wenn sie online auf Shoppingtour gehen.

Die interessanteste Erkenntnisse der Studie ist, daß 67% dazu tendieren, idealerweise beide Optionen zu haben: ein Live Text-Chat und ein Live-Voice-Konversation, um Hilfe zu bekommmen, wenn Sie Online einkaufen.

Der Trend, mit jemand online in Echtzeit sprechen zu können, nimmt demnach klar zu. Lange Wartezeiten, bis jemand auf eine Email antwortet, sind demnach eindeutig ‘out’.

Spot On!
Weiterhin ganz oben auf der Wichtigkeitsskala der Angaben auf einer Webseite sind Preise für Produkte und Services sowie einfache Usability beim Browsen und Suchen. Interessant ist noch zu erwähnen, daß der durchschnittliche Online-Einkaufswert bei 73% weiterhin im Bereich zwischen 1-100 US Dollar liegt. Unverständlich sind allerdings die Zahlen in diesem Sheet, da sich hier keine 100% am Ende ergeben…

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