Direct Messaging export – a missing feature in social networks?
11.08.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie English Content, Featured Stories, Webstrategie
Some days ago, a Nielsen study said that in the US social network usage is more popular than email. This does not surprise me, when I think about Luis Suarez speech at the Web 2.0 Expo 2008 “Thinking outside the Inbox”. If we agree with him, then there is one feature definitely missing in social network…
How I came across this missing feature…
In my new job role I do a lot of business socializing which is quite normal when the business is done 90% with international business contacts. A lot of business brainstorming is being kicked off or happening on the fly and you don’t think where you communicate. Many of these conversations start via the direct messaging functionality -comparable to email communication- in social networks. Some of them end in nothing. Some turn out to be brilliant contacts which become interesting prospects. And suddenly these end up being leads or potential revenue drivers. And then there comes the problem…
Where is the direct messaging extraction functionality? Some kind of external saving or export module to save the content and communication? Not speaking of an “email archiving” technology?
If your business, or the business of the company you are working for, is meant to be compliant (and which is not today…?) how can you export a conversation that already started in a social network? OK, you could copy it, and send it via email again. Quite uncomfortable though, right…? Or you save all the emails that you get from the social network providers. A lot of redundant data saving…
In business networks like Bebo, XING or LinkedIn users are possible to export the database of their contacts in one go – … but not an email communication threat. Meaning, if you have had a good conversation and mentioned some kind of business critical data, pricing, or offering than you have to have the proof for tax or auditing service reasons – and ideally you can extract it in one go.
In my eyes, this is a missing feature that at least all social business networks should be offering. Don’t you think?
News Update – Best of the Day
08.07.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Daily Top 3
What is the effect of web 2.0 technology on business results? It seems to be proven that it increases business results. This is the main insight that the latest survey by McKinsey offers, derived from asking more than 3.000 business executives. 31% of the respondents whose companies use six or more Web 2.0 technologies increased market share above their nearest competitor compared to 20% of respondents using just one or two technologies. 60% indicated that Web 2.0 had some impact on bottom-line profitability. From a technology usage perspective these decision makers favor Social Networking (63%), Blogs (48%), Video sharing (42%), Wikis (35%), and Podcasts (32%). See more results in this post by Michael Hamlin.
BUT… New findings of studies show the importance of freshing up relationships and networks by meeting offline – and not only staying in touch (via email and social networking) with friends and business contacts in the social digital space. While we may be gaining time with social web technologies, we cannot rely on their connecting power. The quality of relationships may suffer from too less offline networking, says the TIMES Magazine.
Nevertheless, when looking back at our social web activities in 2020, 85% of Americans will say that web socializing -the way we know it today- has impoved their lives. This is the result of a Pew Internet study.
Could be interesting to see how the rest of the world would evaluate web socializing in the future. Don’t you think?
Top-Banken nähern sich Social Web langsam
30.04.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Featured Stories, Webstrategie
Es ist eine Weile her, daß ich über Deutsche Top-Banken zu Social Media und Web 2.0 geschrieben habe. Und in den letzten Wochen wurde mehrfach die Frage aufgeworfen, ob hierzu nicht mal ein Update notwendig wäre. Gute Idee meiner User – machen wir!
Nun könnte man annehmen, daß nach der Finanzkrise in 2009 bei Banken vermutlich ganz andere Prioritäten auf der Liste der Verantwortlichen stehen. Aber da gerade jetzt Vertrauensbildung Not tut, entdecken auch die Banken die Möglichkeiten des Social Web. Und wie man sich strategisch geschickt als Bank im Social Web ins Gespräch bringen kann, hat Mashable kürzlich mit einer guten Zusammenstellung der verschiedener Social Media Optionen und Cases des amerikanischen Marktes gezeigt.
Dieser Post soll nun den deutschen Markt durchleuchten. Methode: Eigene Recherche, ohne die Hilfe der PR-Exeperten aus den Bankhäusern. Schließlich sind wir Kunde und wollen uns den Markt selbst erkunden.
Deutsche Bank
Die Deutsche Bank hat wahrlich einen erstaunlichen Aktionismus hingelegt in den letzten Monaten. Alle aktiven sozialen Kommunikationsstränge bekommt der Kunde als eigene Sub-Seite innerhalb des Webauftrittes angeboten. Von diversen Social Networks wie Facebook, YouTube, Twitter bis hin zu RSS Feeds ist alles übersichtlich dargestellt. Die Deutsche Bank hat aber nicht nur einen Account in den Netzwerken sondern bei den meisten gleich mehrere mit klarer Zielausrichtung (Investement, Karriere oder auch Corporate Communication) bei der Kundenadressierung.
Kundenadressierung? Ja, von Kommunikation kann noch wenig die Rede sein, eher von klassischem PR Broadcasting. Twitter Accounts sind mit Facebook 1:1 verbunden und es sieht aus, als füttere lediglich der RSS-Feed der Presse- und/oder Marcomabteilung die Accounts inhaltlich. Klassische Push-Kommunikation in meinen Augen, da meist mit Webinaren, PR-Meldungen und Promotions mehr die Leadgenerierung im Vordergrund steht.
Da manche Accounts allerdings noch jung sind und wenige Follower haben, bleibt abzuwarten, wie sich der Umgang mit den modernen Medien etabliert. Auf jeden Fall hat die Deutsche Bank das Ohr nah am Markt und bereitet die Kunden auf zukünftige Banken-Trends vor: “Nach Schätzungen der Deutschen Bank werden bis zum Jahr 2011 weltweit bis zu 150 Millionen Menschen ihre Bankgeschäfte online und mobil tätigen.” Eine gute Idee, gleich einen Ratgeber anzubieten: “Sicherheit beim Mobile Banking”.
Dresdner Bank
Eine schnelle Recherche eröffnet einem, daß anscheinend an einem Corporate Twitter Account und an einem Corporate Facebook Account gearbeitet wird. Und auch die Investoren-Riege Dresdner Kleinwort der Unternehmensgruppe hat sich auf Facebook schonmal einen “sozialen Anfang” eingerichtet. Die sozialen Aktivitäten der übernommende Commerzbank AG hat vor kurzem erst Armin Cremerius beleuchtet. Die Dresdner Bank öffnet sich langsam (ganz langsam) auf den Weg zur sozialen Webkundschaft.
HypoVereinsbank – UniCredit
Stilles Twitter-Monitoring? Der Sparkasse hört man jedenfalls schonmal fleissig zu, wenn man sich die Following-Accounts ansieht.
Interessante Erkenntnis war für mich, daß bei YouTube die Branded Accounts offensichtlich nicht wie bei Facebook in die Markenhoheit der Unternehmen migrieren oder für diese freigehalten werden. Wenn man sich mal den HypoVereinsbank Account ansieht. Ob das für die Marke so dienlich ist…?
Bei meiner Recherche fand ich als erstes Googleergebnis eine Stelle als “Praktikant/in für Projekt im Bereich Social Media / Web 2.0 / Employer Branding”. Eine Praktikantenstelle für eine Person, die Internet-Trends erkennen soll? Eine tolle Herausforderung? Oder unterschätzt man angesichts der Job-Beschreibung nicht ein wenig die Macht des “Web 2.0″?
Die HypoVereinsbank nutzt offensichtlich die Kraft von Social Media zur Markeninszenierung, wie sich beim HypoVereinsbank-Lego-Tower-Event über Facebook zeigt. Kommunikation mit den Kunden kann im Social Web auch so entstehen – allerdings mit fragwürdiger Nachhaltigkeit und auf klassischem Marketing- oder PR-Kampagnenlevel. Ist die Aktion vorbei, kommt der Facebook Account zum Stillstand.
Sparkasse
Die Sparkasse zeigt aufgrund ihrer Unternehmensstruktur vor allem regionales soziales Web-Engagement. Die Sparkassen Holstein und Pforzheim Calw twittern schon fleißig. Letztere haben sogar schon Facebook für sich entdeckt. Die Nürnberger haben sogar ein Weblog, welches von Mitarbeitern der Sparkasse Nürnberg geschrieben wird und “offen und ehrlich über verschiedene Themen, z.B. Finanzen, Ausbildung, Gesundheit im Beruf und vieles mehr diskutieren”.
Die Sparkasse Berlin integriert Facebook zur Marketingunterstützung beim aktuellen Konzept “Giro Challenge 2010″. Eine gute Idee, die zum Mitmachen anregt und auf einem interessanten Konzept für Jugendliche basiert. Gut auch der Brückenschlag der Synergieerzeugung mit der Hautpstadtseite Berlin.de, die die Kandidatensuche ausschrieb.
Der Corporate Twitter Account ist eher ein erweitertes Sales-Promotionstool wie man derzeit am Beispiel der Autokredit-Aktion mit Gebrauchtwagen.de ersehen kann. Der übergreifende Youtube Channel der Sparkasse und auch der DEKA Investment Unternehmensbereich vorwiegend auf die eigenen Werbespots zurückgreift, wobei letzterer auch schon kleine Ansätze von informativem Web-TV liefert.
Generell wirken die Accounts noch wenig lebendig und wird selten aktualisiert.
West LB
Man könnte wahrlich sagen, im Westen nichts Neues. Wenn bei Google mein Post zu Social Media und Web 2.0 in Verbindung zur WestLB immernoch als erstes Ergebnis angezeigt wird, dann steht dort offensichtlich Social Media nicht auf der Tagesordnung und ist auch weiterhin kein Bestandteil der webstrategischen Planung.
Spot On!
Vielleicht machen die Banken ja ordentliches Social Media Monitoring. Dann wird sich in den Kommentaren sicherlich bald eine Antwort auf einige Fragen finden. Grundsätzlich fällt auf, daß die populären Social Networks gerne als verlängerter Marketingkanal gesehen werden und sehr kampagnengetriebenen Einsatz erfahren.
Ansonsten muss man mal feststellen, daß Social Media selbst in einer größeren Studie zur Bank 2015 nicht einmal erwähnt wird. Verwundert es da, daß einige Banken sich die Kundenkommunikation nach traditionellem Vorbild genehmigen und stärker auf ihre Kernkompetenzen Beratung und Vertrieb konzentrieren sowie strategisch wenig relevante Bereiche outsourcen?
Ob Social Media wohl zukünftig im Kundengeschäft des Bankenwesens eine Rolle spielt? Und ob Social-Banking auf Facebook bald zum Alltag gehört, darf man trotz einer verheissungsvollen Steria Mummert Consulting Studie wohl eher anzweifeln.
Unerklärlich bleibt mir, warum das Thema Blogs wenig Anklang bei Top-Banken findet. Obwohl doch selbst die Deutsche Bank in ihren Marktforschungsbemühungen das Wirkungspotential bereits vor Jahren erkannt hat. Aber vielleicht habe ich die auch übersehen…? Wer weiß…
PS: Danke an Brandflow für ein paar Links zum Post.
5 strategic reasons why brands need a mobile app
12.04.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Daily Top 3, English Content, Featured Stories
Many companies ask themselves whether it makes sense to set up a mobile app. Now, often customers may ask themselves if their needs or the business interest of the company is the main driver for this decision. One thing is for sure: Mobile Apps and the mobile web, not just because of the iPad hype, are getting more and more attention from a business perspective – from companies and brands as well as from prosumers.
But apps are not completely undisputable as a verhicle for company content. Some people are already talking about an apps economy and argue apps are “valled gardens”, going against the ideology of the web 2.0 and provide content censorship. Others appreciate the user-friendly approach they offer. App developers -according to a study by Appcelerator- are more and more interested in Android then in iPhone or iPad development. And another study shows that the user adoption of apps is comparable for both systems.
The discussion about the relevance, necessity and sustainability of mobile apps will continue. The hype is there and cannot be mistaken. This is the main reason why companies think about setting up an app. But before companies start to set up an app, they should be thinking about the customers intention to use such apps. In the end, apps serve the brands interest to keep customers and make them happy with their products.
In the last days, I have set up 5 reasons why companies should produce an app for their brand, product or service as an important tactic for customer engagement.
1. Trendsetter
Innovation is the quicksand for the future of a brand. Is a company’s strategic orientating going in the direction of an outstanding position for market development, the mobile app is expected internal and external. If the external perception by customers is similar, no company will miss the permanent access opportunity to talk communicate with their customers. Especially when the brand can offer all news to the customer any time, any place, anywhere in short and essential information flow – without any possibility of distraction that the web 2.0 offers. And, only customers that see themselves as trendsetters follow the news of a brand in real-time.
2. Brandsetter
Being the first and best brand is and was always a competitive advantage – not only in the real-time web (see Starbucks, Dell, Amazon, Spreadshirt, etc.). It generates powerful PR and the wonderful buzz effect of the social web community. In a competitive market landscape brands need to have a closer look at their presence and sustainability. The omni-presence and power of a brand can be optimized with as mobile app. Especially, in a consumer engagment driven economy marketers often asked: “What’s the latest cool app?” As soon as you show it to them, the app is being downloaded, tested and gets (in most cases) feedback by reviews. It climbs up in the app ranking and gets the desired brand attention from the app economy.
3. Fansetter
As brands are becoming more and more exchangable, the prosumer is more likely to swap from brand to brand. What Facebook offers with their Facebook ad strategy (including fan pages), is the app for the mobile user. It is a closed surrounding for interaction between customers and brands, in which brands can concentrate in the customer dialogue. Customers who “like” their brands will take time for it (even flyers and catalogues are used as cross-selling products and get their awareness) and want to be the first to know. In the past, Nokia and the symbian system owned the market. The iPhone has revolutionized this market. Android followed and offers some good alternative for the future. The choice for a mobile is changing quickly. Brands who want to keep their fans need to offer an app for all systems.
4. Standardsetter
Brands that want to keep their market leading position should set a standard. They can set up “rules” (standards) for industry sector processes, or may be offer those to the market. Often these lead to common sense standards which supports convergent markets and boost the brand. This applies for communication, product development and customer service. And although companies might learn from the mistakes of the competitors, the question is: Why not setting the standard for the competition? This is the idea of the web 2.0 ideology. Nothing is perfect from the beginning. if something is missing, it can be optimized, adjusted or set up anew – from the brand itself or from the community of the prosumer.
5. Servicesetter
24/7 service and support is a set standard for the modern customer. The more mobile the humen being becomes -not only in terms of web usage- the more it is awaiting the ‘always-on’acces to brand service. And the quicker the prosumer finds relevant data like hotlines, the happier he/she will be. An example? OK. This week, my wife called meand said: “Hey, you have the Nespresso app. Can you tell me their service hotline? The mashine is broken…” – “Sorry Darling, I can see their latest commercial, can buy tabs, etc. – but the hotline number is nowhere here…!”. Interested to see if Nestle understands what I mean (I doubt they will reply. On XING there was no feedback for weeks when I send them a message).
Spot On!
37% of smartphone user have bought with their mobile in 2009 according to a Compete study. And 91% of the Americans use mobile devices for social networking. if this is not enough to see where the trend is heading to, then I maybe misunderstanding the future and necessity for apps there.
BTW: The Strategy Web also has mobile apps which were nicely produiced by Motherapp – one for Android and one for the iPhone. THX, guys – you are doing a great job!
5 strategische Ansätze, warum Marken eine mobile App benötigen
12.04.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Mobile Business
Zahlreiche Unternehmen stellen sich die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine mobile App programmieren zu lassen. Ob dabei unbedingt der Kundennutzen oder eher die kommerziellen Interessen im Vordergrund stehen, sei mal dahingestellt. Fakt ist: Die mobilen Apps und das mobile Web (Studien-Ausblick bis 2015) bekommen, nicht nur durch den kürzlichen iPad Hype, zunehmende Aufmerksamkeit in der breiten Masse der Prosumer.
Allerdings sind die Apps als Zugangsvehikel zu Unternehmens Content nicht ganz unumstritten. Manche Insider disuktieren über die App Economy und sich sind uneins, ob Apps als perfide Content-Zensur gesehen werden soll oder höhere Benutzerfreundlichkeit liefert. Andere dagegen frage sich, wie man diese in die Plattformstrategie einbindet. Und die App-Developer sind -laut einer Studie von Appcelerator- immer mehr interessiert an Android Entwicklung denn an iPhone oder iPad App. Eine andere Studie belegt, daß das Nutzungsverhalten von Apps durch den User auf beiden Systemen vergleichbar ist.
Die Diskussion über die Relevanz, Notwendigkeit und Nachhaltigkeit von mobilen Apps wird sicherlich noch lange andauern. Der Hype hingegen ist nicht zu verkennen. Und ganz schnell könnte man als Unternehmen zu dem Ergebnis kommen, man sollte es einfach mal machen. An erster Stelle sollte bei allen Überlegungen der Kunde stehen. Schließlich will man den ja auch weiterhin mit seinen Produkten und Services beglücken will.
In den letzten Tagen sind bei mir 5 Gründe eingefallen, warum ein Unternehmen durchaus eine mobile App für seine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung als startegische Massnahme einsetzen sollte.
1. Trendsetter
Innovationen sind der Treibsand für die Zukunft einer Marke. Geht die Strategie eines Unternehmens in die Richtung der Vorreiterstellung bei Markteröffnung und -entwicklung, wird die mobile App den standesgemäßen Erwartungen intern wie extern nahezu gleichgesetzt. Ist die Außenwahrnehmung durch die Kunden der Strategie entsprechend, wird kein Unternehmen auf den permanenten Zugang zum Kunden verzichten wollen. Zumal das Unternehmen alle Neuigkeiten dem Kunden jederzeit und an jedem Ort je nach Wichtigkeit kurz und bündig mitteilen kann – ohne Ablenkungsmöglichkeiten, die das Web 2.0 nunmal bietet. Aber nur wer sich auch als Trendsetter fühlt, verfolgt die Neuerungen einer Marke (nahezu) in Echtzeit.
2. Brandsetter
Der Erste und Beste zu sein, ist im Echtzeitweb ein Wettbewerbsvorteil (siehe Dell, Starbucks oder Spreadshirt). Es garantiert PR-starkes Feedback der Social Web Gemeinde und den gewünschten Buzz-Effekt. Im stark umkämpften Mitbewerbsmarkt müssen Marken stärker auf ihre Präsenz und Nachhaltigkeit achten bzw. dieser frischen Nachdruck verleihen. Die Omnipräsenz und Wirkungsstärke der Marke beim (potentiellen) Kunden kann mittels mobiler Apps optimiert werden. Gerade im Consumer-Engagement geprägten Markt, habe ich oft die Frage gestellt bekommen: “Hast Du mal wieder eine gute App gefunden?” Sobald ich diese zeige, wird sie auf dem eigenen Device installiert, gestestet und erhält (manchmal) eine Bewertung. Schnell kann sie im Ranking steigen und die gewünschte Marken-Aufmerksamkeit durch die App-Economy generieren.
3. Fansetter
Der Prosumer ist aufgrund der Austauschbarkeit von Marken, Produkte und Services (Preiskampf!) wechselwilliger denn je. Was Facebook mit seinen Anzeigen den Unternehmen bietet, ist die App für den mobilen Nutzer. Eine für die Marke geschlossene Umgebung, in der sich Unternehmen auf das Wesentliche konzentrieren. Wer als Kunde seine Marke liebt, wird sich mit ihr beschäftigen (selbst Flyer und Kataloge werden heute noch genutzt!) und will die Neuerungen als Erster wissen. Hatte früher Nokia aufgrund von Symbian die Nase vorn, so hat das iPhone den Handymarkt revolutioniert. Android hat nachgezogen und bietet gute Aussichten für die Zukunft. Schnell ändert sich die Wahl des Handies. Wer seine Fans behalten will, kann nicht umhin für alle Handyplattformen seine App anzubieten. Zumindest wenn man seine Fans nicht im mobilen Web verlieren will.
4. Standardsetter
Wer die Vorreiterstellung im Markt übernehmen will, muß Standards setzen. Er stellt Regeln (Standards) für Abläufe und Prozesse für die Branche auf bzw. stellt und schlägt diese dem Mitbewerbsmarkt vor. Schnell ergeben sich hieraus allgemeingültige Vorschriften, die konvergente Märkte bedienen und somit die Marke stärken. Das gilt für die Kommunikation, in der Produktentwicklung und im Kundenservice. Auch wenn man aus den Fehlern der Mitbewerber lernen und eigentlich erstmal mit der Entwicklung einer App abwarten kann, kann man aber auch selbst Standards für den Mitbewerb setzen. Das entspricht dem Web 2.0 Grundgedanken. Da ist nicht gleich alles optimal. Wenn etwas fehlt, wird es optimiert, nachjustiert und neu aufgesetzt – vom Unternehmen aus oder von der Community der Kunden.
5. Servicesetter
24/7 Service und Support ist für den heutigen Konsumenten schon (fast) zum Standard geworden. Je mobiler die Menschheit -nicht nur im Web- unterwegs ist, umso mehr benötigt sie den schnellen Zugriff auf Markenservice. Und je schneller der Mensch die relevanten Daten wie zum Beispiel Hotline Nummern findet, umso zufriedener und weniger “abwanderungswillig” ist er/sie als Kunde. Erst gestern habe ich mich geärgert, als meine Frau mich anrief, die Kaffeemaschine sei hin. “Check mal schnell die Nespresso App nach deren Hotline Nummer!” – “Herzblatt, die haben zwar eine App, bei der ich einkaufen kann, aber die Support-Hotline fehlt leider…” Versteht Nestle wohl, was ich meine (fragwürdig… da man nicht mal auf eine XING Anfrage reagierte)?
Spot On!
37% der Smartphone User haben 2009 gemäß einer Compete Studie schon online gekauft. Und 91% der Amerikaner nutzen bereits mobile Telefone, um Social Networking zu betreiben. Wenn das nicht grundsätzlich schon klare Trends sind, als Brand oder Unternehmen mal über eine App nachzudenken, dann muß mir jemand die Zukunft des mobilen Internet und Shoppings erklären. Aber vielleicht liege ich ja falsch? Was denkt Ihr?
PS: Von The Strategy Web hat mir die Mannschaft von Motherapp eine Android Version und eine iPhone Version erstellt. THX, guys – you are doing a great job!
Die Strategie 2.0 der Deutschen Telekom
18.03.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Featured Stories, Webstrategie
Schon seit der Cebit geistert die Strategie 2.0 der Deutschen Telekom durch den Blätterwald der hiesigen Tages- und Wirtschaftszeitungen. Die Erwartungen zur gestrigen Verkündung durch Firmenchef Rene Obermann waren groß. Der Output überrascht wenig und auch wenige. Dafür erscheinen die Ziele enorm.
Umsatz, Umsatz Umsatz! So liest sich die “Strategie 2.0″ mit den zukunftsträchtigen, aber wenig uniquen Tags “Fix – Transform – Innovate”…
Nachdem die Vodafone mit ehemals Arcor nun Festnetz und Mobilfunk aus einer Hand anbieten, geht nun auch die Telekom den längst fälligen Weg der Zusammenlegung der Sparten. T-Home und T-Mobile kommen wieder unter ein Dach und werden vermutlich auch in Zukunft die tragenden Säulen des Magentariesen im Werben um die Kundschaft.
Intern werden allerdings die nachfolgenden fünf Kernsegmente der neuen Telekom Strategie 2.0 gestützt…
Mobiles Internet: Mit mobilem Datenverkehr soll der Umsatz von knapp 4 Milliarden Euro 2009 auf rund 10 Milliarden Euro in 2015 gesteigert werden.
Eigene Internetangebote: Erweiterung der Dienste wie Scout 24, Music-, Video-, Software oder Gamesload und so Umsatz bis 2015 von 0,8 auf 2-3 Milliarden Euro steigern.
ConnectedHome: Privatkunden sollen Zugang zu Diensten und Inhalten über alle Endgeräte hinweg bekommen. Der Umsatz damit soll – inklusive Breitbandzugang – von 5 auf rund 7 Milliarden Euro in 2015 wachsen.
Business Chancen nutzen: T-Systems plant seinen externen Umsatz um 2 auf rund 8 Milliarden Euro zu steigern – Hoffnungsträger: Dynamic und Cloud Computing.
Intelligente Netzdienste: Schaffung branchenspezifischer Angebote für Energie, Gesundheit, Medien und Automobil. Hierzu sollen Anwendungen Dritter genutzt werden, die dank der Telekom Netze und Dienstleistungen erst möglich werden – z.B. Stromzähler für Privatkunden und Telemetrie für das Auto.
Ob man bei diesen Aussichten nun von einer Strategie 2.0 sprechen muss, darf oder soll, und ob die wirklich die notwendige Entschlossenheit einer Web 2.0 Philosophie zeigt, stellt so manches Medium in Frage.
Das Web 2.0 gibt es jetzt seit einigen Jahren. Inzwischen hat also auch die Telekom davon Wind bekommen. Die Frage ist dennoch, ob man mit dem Zusatz “2.0″ die Strategie-Ankündigung PR-technisch aufpeppen wollte. Denn bei der Web 2.0 Philosophie stehen die Interaktion und Kollaboration mit dem Kunden im Vordergrund. Davon liest man so gut wie gar nichts. Worte wie “sozial”, “Networks” oder “Communities” fehlen gänzlich. Warum dann also von einer Strategie 2.0 sprechen. Weil sich’s besser verkauft? Wenig authentisch…
Eine Strategie kann nur so gut sein, wie das Fundament, welches sie tragen soll. Und schaut man hinter die Kulissen, erkennt man schnell den 1.0 Lebensstil der Infrastruktur.
Die Telekom hat zwar erkannt, daß man im Mobilfunkbereich die Performance fixen muß. Doch so einfach es klingt, ist das nicht. Investitionen in Höhe von rund 10 Milliarden sind geplant und von Nöten bis 2012, um erstmal nur das Fundament für Höheres zu legen. Da wird das Thema Zeit bei einem Startegieausblick auf fünf Jahre mal schnell zu einer kritischen Größe. Es wird deutlich, daß erstmal aufwendige technische Grundsteinlegung zur Strategie-Anbahnung erforderlich ist.
Spot On!
Wenn ein Kunde heute eine iPhone Flatrate bucht und monatlich eine Warn-SMS erhält, ist das Offlinewelt 1.0 Standard. “Sie surfen jetzt mit einer reduzierten Geschwindigkeit, da die Volumengrenze Ihres Tarifs erreicht ist. Weitere Infos unter 2202. Ihre T-Mobile.” Und wenn die Hotline einen dann informiert, daß die Telekom Breitbandprobleme habe, Flatrates limitieren müsse, damit nicht auf jedem Hausdach Antennen stünden. Dann frage ich mich, warum man von einer Flatrate spricht. Vermutlich aus dem selben Grund, warum man mal schnell die Obama-Spruch “Yes, we can” für eine Marketingaktion auf eine Dose druckt mit dem Titel “U can”. Schlagbegriffe wie “Flatrate” und “2.0″ sind einfach hipp und verkaufen – nur nicht authentisch!
Die Deutsche Telekom ist im 2.0 Zeitalter angekommen und hat noch viel vor (sich). Aber eine Strategie 2.0 stelle ich mir bei einem Großkonzern anders vor. Und ich würde erstmal bei der Kundennähe und authentischer Begriffsdefinition anfangen, bevor ich dem Kunden vor Augen führe, wie ich an sein Geld kommen will.
News Update – Best of the Day
24.02.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Daily Top 3
The Fortune 500’s companies embrace the social web more and more. The use of web 2.0 tools continues to increase. The fastest growing tool was Twitter in 2009. This found the study “The Fortune 500 and Social Media: A Longitudinal Study of Blogging and Twitter Usage by America’s Largest Companies”.
The key findings:
- 22% of the 2009 Fortune 500 have a public-facing corporate blog.
- 86% of these blogs link directly to a corporate twitter account – more Fortune 500 corporations have Twitter accounts, but do not link directly from their blogs.
- 35% have active Twitter accounts (post within the past thirty days)
- 50% of the top 100 companies have a Twitter account.
- 80% post regularly on their Twitter accounts. the number one, Exxon Mobil, does not have a Twitter account.
- The insurance industry has the most Twitter accounts (13).
- 19% is podcasting
- 31% integrate online video into their blog sites
Now, compare the data with the top 100 companies social web strategies The new Burson-Marsteller Fortune Global 100 Social Media study gives some insights and shows that the use of Twitter goes up. It is the top social media platform of choice among the Fortune Global 100.
- 65% of the largest 100 international companies have active Twitter accounts
- 54% have a Facebook fan page
- 50% have a YouTube channel
- 33% have corporate blogs.
Interesting for me to see is that only 20% make use of all four platforms to engage their customers or business partners. And there are also regional differences: Companies in the United States and Europe are more likely to use Twitter or Facebook than corporate blogs. Businesses in Asia-Pacific are more likely to utilize corporate blogs than social networks.
The new MINI Countryman just launched thneir first exclusive commercial video. The slogan for their new car: Life is out there. Go live it. And once you have seen the spot you know what mmakes the difference between offline and online.
B2B vs. B2C: Wofür sich Social Media eignet?
25.01.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Featured Stories, Webstrategie
Egal ob Veranstaltung, Webinar oder Kundengespräch – viele meiner leitenden Ansprechpartner oder Kunden fragen mich, ob Social Media nun (mehr) für B2B oder B2C tauglich ist. Die Frage klingt ein wenig so wie vor 15 Jahren, als man mich fragte, ob das Internet für das Business, die Umsätze und die Lead Generierung wirklich wichtig wird.
Grundsätzlich ist Social Media mal für beides einsetzbar – aber selbstverständlich unter unterschiedlichen Vorzeichen. Und: Ja, man kann Social Media sehr gut für die B2B PR-, Marketing- und Saleskommunikation einsetzen (siehe hierzu auch Erkenntnisse der Studie der wob AG). In meinen Augen ist das Social Web für B2B sogar effizienter und mit oft schwerwiegenderer Wirkung nachhaltig als im B2C Umfeld.
Vor jedem Social Media Engagement sollte dennoch geklärt sein, warum das Unternehmen überhaupt ’sozial’ werden will, wo die Stärken und Schwächen der Produkte und Dienstleistungen sind und wen das Unternehmen mit dem sozialen Web-Engagement adressiert.
Entsprechend empfehle ich Unternehmen nachfolgende drei Denkansätze vor jeder Wahl eines Plattform-Engagements zu untersuchen und analysieren – denn die Vorzeichen sind in diesem Fall für B2B wie für B2C gültig.
Analysieren Sie…
Stellen Sie sich als verantwortlicher Manager nachfolgende Fragen. Es würde mich wundern, wenn Sie danach nicht wissen, ob der Einsatz von Social Media eine Relevanz für ihr Unternehmen hat.
- Wer meiner Kunden ist bereits im Social Web unterwegs? Firma, Jobtitel und Branche sind dabei getrennt be(tr)achten!
- Was schreiben meine Kunden auf sozialen Netzwerken?
- Wann sind meine Kunden in diesen Plattformen aktiv?
- Wo schreiben die Kunden Status Updates, Kommentare oder Posts?
- Warum engagieren die Kunden sich mit (hohem) zeitlich Aufwand im Social Web?
Diese Analyse läßt sich im übrigen gleichermaßen bei der Mitbewerbsanalyse durchführen. Es läßt ähnliche Schlüsse auf potentielle Kundschaft für ihr Unternehmen im sozialen Web zu.
Ein einfacher erster Schritt ist, mal testweise Facebook, Twitter, YouTube oder Business-Netzwerke wie LinkedIn oder XING nach Mitarbeitereinträgen und Unternehmenspräsenzen der Kundschaft durchzusehen.
Social Networking Profile agieren oft wie Hubs der im Social Web aktiven Firmen. Die persönlichen und unternehmerischen Profile vernetzen sich, verdeutlichen welches Engagement man im Social Web betreibt und wen man in seinem sozialen Netzwerk Wert schätzt.
Das ist übrigens kein “Social Media Stalking”, sondern reine Business-Recherche der Neuzeit 2.0. Diese taktische Massnahme nutzen auf meinen Businessprofilen bei XING und LinkedIn tagtäglich zahlreiche Menschen (Kunden, Mitbewerber, Partner, Personaler, usw.). Warum also nicht Sie?
Rechnen Sie…
Bei sozialer B2B Kommunikation geht es nicht um erkaufte Reichweite (Page Impressions oder Clicks), die sie erzielen, sondern um taktische Intensitätstiefe in der Kundenkommunikation (Konversation, Transparenz und Offenheit), die ihre sozialen Auftritte offerieren. Es geht um das Angebot an den Kunden, sich zu zeigen und ihr Business anzusprechen, zu loben oder zu kritisieren.
Wie wir alle wissen, ist jeder Kunde eine Referenz. Kommt dieser im ‘öffentlichen’ Gespräch transparent zu Wort, hat das Gewicht und zeigt, daß diese Person nicht ein traditionell vom Unternehmen gelistetes Testimonial ist. Und stellen Sie sich mal vor, aus so einem offenen Web-Gespräch über ihr Blog wird ein Kunde – den sie wieder zu einer Referenz machen können?
Vor allem im B2B Geschäft macht sich das umsatztechnisch mehr bemerkbar denn im B2C Geschäft. Man stelle sich nur mal vor, eine Firma verkauft dank einer Empfehlung mal eben im Produktionsbereich eine Maschine für 20.000 EUR im Vergleich zu einem Kopfhörer für 25 EUR. Wer es also schafft, seine Kunden in sogenannte “Brand-vangelists”, sprich ‘indirekte Marken-Fürsprecher’ zu wandeln, kann gerade im B2B Geschäft mit ordentlichen Umsatzzuwächsen dank Empfehlungsmultiplikation rechnen.
Bedenken Sie…
Die B2B Geschäfte beruhen auf einem zeitlich längeren Entscheidungs- und Einkaufsprozess. Die Preismodelle sind meistens bedeutend höher und die Kundenbasis ist kleiner als im B2C Geschäft. Nachhaltigkeit ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Business-Kundenbeziehungen. Man kommuniziert, diskutiert und argumentiert eben lange mit einem Kunden bis er ein Produkt oder eine Dienstleistung im Einkaufsprozess in Betracht zieht. Diese nachhaltige Kommunikationsbereitschaft mit Kunden sollte sich in der Content Strategie im Social Web wiederfinden. Oder machen Sie das derzeit auf ihrer Unternehmenswebseite?
Ist es da nicht gut, immer wieder einen kommunikativen Impuls abseits einer PR-Meldung oder Marketingaktion zu setzen? Teilen Sie die Bedenken, die ihre Kunden haben mit potentiellen Kunden, die sie noch gar nicht kennen. FAQs sind nett, aber schauen Sie sich genau an, wie oft die noch jemand liest.
B2B Kundenkommunikation über Web 2.0 Tools wie Blogs und soziale Netzwerke (siehe auch diese Studie hierzu) kann man wunderbar spiegeln und vernetzen, damit noch mehr potentielle Kunden von grundsätzlichen FAQs um Produkte, Lösungen und Services zeitnah erfahren. Das Engagement der Kunden ist aufgrund der Investmenthöhe intensiver im B2B höher als im B2C Business. Hat man den Kunden gewonnen, ist der Faktor der Mundpropaganda alles entscheidend – und den bietet Social Media in höchstem Masse… (Referenzseiten werden nebensächlich).
Warum also das Social Web nicht aus webstrategischen Aspekten für die B2B Aktivitäten nutzen?
Spot On!
Entscheidend ist: Business geschieht zwischen Menschen, die Beziehungen zueinander haben und deshalb Geschäfte abschließen, weil sie sich vertrauen. Das Social Web vermenschlicht – auch Unternehmen. Das ist eine große Chance für Unternehmen dem Anstrich eines Fabrikwesens zu entweichen. Ja, es gibt Unterschiede im taktischen Einsatz von B2B und B2C. Nein, aus strategischer Sicht gibt es keine Unterschiede. Das strategische Ziel des Social Media Einsatzes eines Unternehmens, ob hier oder da, sollte demselben Erhebungsprozess folgen und den gleichen Fokus haben: Die Unternehmensvision Wirklichkeit werden zu lassen.
Oder wie sehen/seht Sie/Ihr den Unterschied zwischen B2B und B2C im Social Web?
PS: Brian Solis hat hierzu übrigens kürzlich zahlreiche Fakten zum Status von B2B in Social Media aus der 2009 B2B Social Media Benchmarking Study präsentiert.
Web 2.0 und Unternehmensführung: Diskussion zum Status 2010
15.01.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie Webstrategie
Für die Süddeutsche Zeitung 1,90 EUR zu investieren, ist heutzutage für so manchen Blogger ungewöhnlich. Für mich war es das gestern nicht. Stand da doch einiges über Web 2.0 Strategien und die aktuelle Zukunft des Web zu lesen: vom Streit zwischen Google und China, über die Safttante sowie diversen mit ihrem Unternehmensblog zusammengebrachten Hintergründen und taktischen Anregungen zu Erfahrungen für Unternehmen.
Die Zukunftsvisionen für Unternehmen wurden mal wieder von Don Tapscott, Web-Berater und Autor der Bücher Wikinomics und Grow up digital, in einem Interview zum Ausdruck gebracht. Erst kürzlich hatte er den Titel seines neuen Buches “Rebuilding the world” über sein Blog gesucht, sprich: Kollaboration mit seiner Community hat ihm bei der Titelfindung geholfen.
Das Interview möchte ich als Ansporn zur Diskussion Web 2.0 in der Unternehmensführung nehmen. Tapscott regt Unternehmen an, die Web 2.0 Grundprinzipien offene Diskussion, transparenteres Innovationsmanagement und zukunftsfähige Kollaboration verstärkt einzusetzen und zu fördern. Schließlich könne man mit deratigen Netzwerkmodellen “sein Geschäft ausbauen”.
Auf die Frage ‘Warum macht es dann nicht jeder?’ entgegnet Tapscott:
“Weil eingefahrene Gewohnheiten schwer zu ändern sind. Vor 30 Jahren sagten Kritiker, Manager werden nie internetfähige Computer nutzen – weil sie nicht selbst tippen werden. Können Sie sich das vorstellen? Der gesamte Wechsel zur Internetgesellschaft wurde mit diesem einen Argument in Frage gestellt. Und genauso ist es heute. Eine Web2.0-Kultur würde die Machtverhältnisse in Firmen von grundauf verändern. Daran haben viele Unternehmensführer überhaupt kein Interesse.”
Moment!? Ist das wirklich heute noch so? Sind Unternehmensführer wirklich so internet-resistent? Können sich Unternehmensführer das noch leisten in der Zukunft? Ändern sich Machtverhältnisse in Euren Augen? Was wird sich ändern? Wird es weiterhin 30 Jahre dauren, bis Kollaboration zwischen konkurrierenden Unternehmen stattfindet.
Es gibt so viele Social Media und Social Web Berater neben Don Tapscott (vielleicht noch nicht so bekannt wie er, ok…). Jeder trägt einen gewissenen Erfahrungsschatz aus seiner Beratung von Unternehmen zu dem Thema. Teilt ihn mit uns. Lasst uns die Diskussion führen und alle davon profitieren.
2010: Online ROI – a challenge for companies
13.01.2010 von Martin Meyer-Gossner
Kategorie English Content, Webstrategie
The solution to the following question is complex: How should companies measure online ROI in future? In times of display, affiliate and search advertising the measure of success has been kept very simple. Page impressions, clicks, leads, sales – that was it. With the evolution of social media the topic of online measurement has become more complex.
In the Pre-Web 2.0 era, there was a formula that has put everything else into the shadows. It was based on the clic. Obviously still many CMOs see this as the crucial measurement factor of their online activities. The click was considered the basis of the digital marketing manifesto.
The formula of the previous online ROI went something like this…
Page impressions and clicks to convert click-through rate that generates leads and ultimately (hopefully) sales.
And this formula also corresponded to the value in the online marketing of cost-per-mile (CMP), cost-per-click (CPC), cost-per-lead (CPL), cost-per-sale (CPO). Simple, clear, pragmatic.
Marketers were satisfied, the sales man less (mostly) due to inferior leads and associated fluctuating revenues. There was a lack of transparency. The management is considered to be overstretched. 2010 everything will be different.
In 2009, the main German association for publishers and buyers, the IVW, killed the power of the page impression, the visit is the ‘Golden Surfer’ from now on. An English study by the Online Publishers Association (OPA) is following suit and strengthens the effectiveness of the ’silent click’ and the value of the context.
Moreover Eyeblaster invents, and especially Dean Donaldson promotes this, the Dwell Time. Efficiency measurement of web activity becomes a challenge for companies. And if we take it to the top companies do need an eye-movement study to measure the time-based attention, the way we know it from the print era (similar to copy-test).
Another challenge is that there are numerous social media activities added, and here we are looking for a reliable measurement method to justify the expenses. In Germany the Association of Social Media and Social Media is quickly introducing a new currency: share of voice or share of buzz. A conceptually coherent model , but in practice is questionable in its feasibility, management and marketing relevance. A similar measure as the CTR won’t be found in the social media industry, probably still for a long time. Probably not even 2010…
Let’s illustrate the complexity of measuring social media ROI at a viral campaign, the buzz generated by social media coverage and results. Previously, the click was relevant. It was a unique short-term assessment without measurement of long-term effect. With the ended of the campaign the measurement time was over. Whether the click came from the desired target group of bookers ranked in it’s relevance secondary.
In a viral campaign, however, due to the target-transparency, the question of efficiency measurement is completely different. All these values are quite different in context and only win in their semantic and concluding statement its relevance for the advertiser.
Questions arise such as …
How much time commitment gives the user his social activities and the commitment to the company?
How do I rate detailed comments on blogs, micro-blogs or social networks?
How to evaluate an Re-Tweet in this context?
From whom are the comments and actions coming?
How does buzz spread via this person and to whom?
How relevant is the target audience about the distribution for the advertisers?
How to integrate ratings in the measurement methog on video- or evaluation platforms?
What about the statements that I can not even see, because a front door at Social Networks is obstructing my access to the results?
Without individual-subjective definion of measuring units, each company, every Social Media ROI measurement is worthless, and social media marketing measurement fortiori. The metric must be defined in the relevant context of the desired outcome best possible – in other words the individual needs of the corporate strategy or intention of each social media activity has to be adjusted from case to case. Increase in visits to the website? Generation of Fans or Followers? Couponing on a community? Knowledge on brand confessions obtained? Or actually generate online sales?
Each profile of an active social median, its social graph, in its sustainability and its recommended value of inside and outside “of his” social community has different weight. Determine where the true relevant measurement is the responsibility of the advertiser. At the Webcific I have called the new monetary views as “cost-per-commitment” to provide the relativity of the word in question and to make clear the relevance of the word, but for the future.
Commitment begins with the communication to customers and does not stop when clients order at the company’s shop. However, maintaining the commitment of campaign spending via email or traditional online activities still is essential. As customers loyalty runs outside the social media spheres, too. Defining commitment as a measure of social media may be based different on the company blog than on Facebook or Twitter.
A crucial factor in the social web is always forgotten: Traditional marketing campaigns have a beginning and an end. That’s when Social Web communication starts…
The CPI formula in times of social web might be …
Reach and engagement convert to social activities that lead to multipliers, and (probably generate) revenues from sales.
The future of online ROI measurement should be driven on the basis of how much communication output must a company deliver through a variety of social media, until the customers brand promise is gaining credibility and creates customer communications. This leads to commitment, which I have just referred to as “social activities” that need to be defined. They are the drivers of the talks for the multiplication of messages from the public relations, marketing and sales department.
Spot On!
Measuring the Social Web ROI is a long term process. Metrics from shares, posts, comments, ratings or Tweets replace the old click-metric. For the new metrics remain the web’s property, thanks to social search integration. Communication is dynamic and it may be that the pure bookmark result of yesterday, generates many social activities and conversations tomorrow.
Who dominates social communication that generates brand-vangelist peers (as I always like to call it). From anonymous platforms users become now fans, followers, blog readers and community members. They all have names that are transparent, a huge advantage of today’s web-talks. In the decisive moment, when they start participating in the discussing companies can find important multipliers of the message of a brand or a company, and therefore define important parameters. But companies should remember that communication can take place anywhere and adjust according to their web strategy. This modern weaving culture should incorporate engagement metrics or policies between sales and marketing. Otherwise, the effort of monitoring, measuring, analyzing is worth nothing, and will not meet the result of the challenge of 2010.



