5 strategische Ansätze, warum Marken eine mobile App benötigen

12.04.2010 von  
Kategorie Mobile Business

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Zahlreiche Unternehmen stellen sich die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine mobile App programmieren zu lassen. Ob dabei unbedingt der Kundennutzen oder eher die kommerziellen Interessen im Vordergrund stehen, sei mal dahingestellt. Fakt ist: Die mobilen Apps und das mobile Web (Studien-Ausblick bis 2015) bekommen, nicht nur durch den kürzlichen iPad Hype, zunehmende Aufmerksamkeit in der breiten Masse der Prosumer.

Allerdings sind die Apps als Zugangsvehikel zu Unternehmens Content nicht ganz unumstritten. Manche Insider disuktieren über die App Economy und sich sind uneins, ob Apps als perfide Content-Zensur gesehen werden soll oder höhere Benutzerfreundlichkeit liefert. Andere dagegen frage sich, wie man diese in die Plattformstrategie einbindet. Und die App-Developer sind -laut einer Studie von Appcelerator- immer mehr interessiert an Android Entwicklung denn an iPhone oder iPad App. Eine andere Studie belegt, daß das Nutzungsverhalten von Apps durch den User auf beiden Systemen vergleichbar ist.

Die Diskussion über die Relevanz, Notwendigkeit und Nachhaltigkeit von mobilen Apps wird sicherlich noch lange andauern. Der Hype hingegen ist nicht zu verkennen. Und ganz schnell könnte man als Unternehmen zu dem Ergebnis kommen, man sollte es einfach mal machen. An erster Stelle sollte bei allen Überlegungen der Kunde stehen. Schließlich will man den ja auch weiterhin mit seinen Produkten und Services beglücken will.

In den letzten Tagen sind bei mir 5 Gründe eingefallen, warum ein Unternehmen durchaus eine mobile App für seine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung als startegische Massnahme einsetzen sollte.

1. Trendsetter
Innovationen sind der Treibsand für die Zukunft einer Marke. Geht die Strategie eines Unternehmens in die Richtung der Vorreiterstellung bei Markteröffnung und -entwicklung, wird die mobile App den standesgemäßen Erwartungen intern wie extern nahezu gleichgesetzt. Ist die Außenwahrnehmung durch die Kunden der Strategie entsprechend, wird kein Unternehmen auf den permanenten Zugang zum Kunden verzichten wollen. Zumal das Unternehmen alle Neuigkeiten dem Kunden jederzeit und an jedem Ort je nach Wichtigkeit kurz und bündig mitteilen kann – ohne Ablenkungsmöglichkeiten, die das Web 2.0 nunmal bietet. Aber nur wer sich auch als Trendsetter fühlt, verfolgt die Neuerungen einer Marke (nahezu) in Echtzeit.

2. Brandsetter
Der Erste und Beste zu sein, ist im Echtzeitweb ein Wettbewerbsvorteil (siehe Dell, Starbucks oder Spreadshirt). Es garantiert PR-starkes Feedback der Social Web Gemeinde und den gewünschten Buzz-Effekt. Im stark umkämpften Mitbewerbsmarkt müssen Marken stärker auf ihre Präsenz und Nachhaltigkeit achten bzw. dieser frischen Nachdruck verleihen. Die Omnipräsenz und Wirkungsstärke der Marke beim (potentiellen) Kunden kann mittels mobiler Apps optimiert werden. Gerade im Consumer-Engagement geprägten Markt, habe ich oft die Frage gestellt bekommen: “Hast Du mal wieder eine gute App gefunden?” Sobald ich diese zeige, wird sie auf dem eigenen Device installiert, gestestet und erhält (manchmal) eine Bewertung. Schnell kann sie im Ranking steigen und die gewünschte Marken-Aufmerksamkeit durch die App-Economy generieren.

3. Fansetter
Der Prosumer ist aufgrund der Austauschbarkeit von Marken, Produkte und Services (Preiskampf!) wechselwilliger denn je. Was Facebook mit seinen Anzeigen den Unternehmen bietet, ist die App für den mobilen Nutzer. Eine für die Marke geschlossene Umgebung, in der sich Unternehmen auf das Wesentliche konzentrieren. Wer als Kunde seine Marke liebt, wird sich mit ihr beschäftigen (selbst Flyer und Kataloge werden heute noch genutzt!) und will die Neuerungen als Erster wissen. Hatte früher Nokia aufgrund von Symbian die Nase vorn, so hat das iPhone den Handymarkt revolutioniert. Android hat nachgezogen und bietet gute Aussichten für die Zukunft. Schnell ändert sich die Wahl des Handies. Wer seine Fans behalten will, kann nicht umhin für alle Handyplattformen seine App anzubieten. Zumindest wenn man seine Fans nicht im mobilen Web verlieren will.

4. Standardsetter
Wer die Vorreiterstellung im Markt übernehmen will, muß Standards setzen. Er stellt Regeln (Standards) für Abläufe und Prozesse für die Branche auf bzw. stellt und schlägt diese dem Mitbewerbsmarkt vor. Schnell ergeben sich hieraus allgemeingültige Vorschriften, die konvergente Märkte bedienen und somit die Marke stärken. Das gilt für die Kommunikation, in der Produktentwicklung und im Kundenservice. Auch wenn man aus den Fehlern der Mitbewerber lernen und eigentlich erstmal mit der Entwicklung einer App abwarten kann, kann man aber auch selbst Standards für den Mitbewerb setzen. Das entspricht dem Web 2.0 Grundgedanken. Da ist nicht gleich alles optimal. Wenn etwas fehlt, wird es optimiert, nachjustiert und neu aufgesetzt – vom Unternehmen aus oder von der Community der Kunden.

5. Servicesetter
24/7 Service und Support ist für den heutigen Konsumenten schon (fast) zum Standard geworden. Je mobiler die Menschheit -nicht nur im Web- unterwegs ist, umso mehr benötigt sie den schnellen Zugriff auf Markenservice. Und je schneller der Mensch die relevanten Daten wie zum Beispiel Hotline Nummern findet, umso zufriedener und weniger “abwanderungswillig” ist er/sie als Kunde. Erst gestern habe ich mich geärgert, als meine Frau mich anrief, die Kaffeemaschine sei hin. “Check mal schnell die Nespresso App nach deren Hotline Nummer!” – “Herzblatt, die haben zwar eine App, bei der ich einkaufen kann, aber die Support-Hotline fehlt leider…” Versteht Nestle wohl, was ich meine (fragwürdig… da man nicht mal auf eine XING Anfrage reagierte)?

Spot On!
37% der Smartphone User haben 2009 gemäß einer Compete Studie schon online gekauft. Und 91% der Amerikaner nutzen bereits mobile Telefone, um Social Networking zu betreiben. Wenn das nicht grundsätzlich schon klare Trends sind, als Brand oder Unternehmen mal über eine App nachzudenken, dann muß mir jemand die Zukunft des mobilen Internet und Shoppings erklären. Aber vielleicht liege ich ja falsch? Was denkt Ihr?

PS: Von The Strategy Web hat mir die Mannschaft von Motherapp eine Android Version und eine iPhone Version erstellt. THX, guys – you are doing a great job!

Die Strategie 2.0 der Deutschen Telekom

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Schon seit der Cebit geistert die Strategie 2.0 der Deutschen Telekom durch den Blätterwald der hiesigen Tages- und Wirtschaftszeitungen. Die Erwartungen zur gestrigen Verkündung durch Firmenchef Rene Obermann waren groß. Der Output überrascht wenig und auch wenige. Dafür erscheinen die Ziele enorm.

Umsatz, Umsatz Umsatz! So liest sich die “Strategie 2.0″ mit den zukunftsträchtigen, aber wenig uniquen Tags “Fix – Transform – Innovate”…

Nachdem die Vodafone mit ehemals Arcor nun Festnetz und Mobilfunk aus einer Hand anbieten, geht nun auch die Telekom den längst fälligen Weg der Zusammenlegung der Sparten. T-Home und T-Mobile kommen wieder unter ein Dach und werden vermutlich auch in Zukunft die tragenden Säulen des Magentariesen im Werben um die Kundschaft.

Intern werden allerdings die nachfolgenden fünf Kernsegmente der neuen Telekom Strategie 2.0 gestützt…

Mobiles Internet: Mit mobilem Datenverkehr soll der Umsatz von knapp 4 Milliarden Euro 2009 auf rund 10 Milliarden Euro in 2015 gesteigert werden.

Eigene Internetangebote: Erweiterung der Dienste wie Scout 24, Music-, Video-, Software oder Gamesload und so Umsatz bis 2015 von 0,8 auf 2-3 Milliarden Euro steigern.

ConnectedHome: Privatkunden sollen Zugang zu Diensten und Inhalten über alle Endgeräte hinweg bekommen. Der Umsatz damit soll – inklusive Breitbandzugang – von 5 auf rund 7 Milliarden Euro in 2015 wachsen.

Business Chancen nutzen: T-Systems plant seinen externen Umsatz um 2 auf rund 8 Milliarden Euro zu steigern – Hoffnungsträger: Dynamic und Cloud Computing.

Intelligente Netzdienste: Schaffung branchenspezifischer Angebote für Energie, Gesundheit, Medien und Automobil. Hierzu sollen Anwendungen Dritter genutzt werden, die dank der Telekom Netze und Dienstleistungen erst möglich werden – z.B. Stromzähler für Privatkunden und Telemetrie für das Auto.

Ob man bei diesen Aussichten nun von einer Strategie 2.0 sprechen muss, darf oder soll, und ob die wirklich die notwendige Entschlossenheit einer Web 2.0 Philosophie zeigt, stellt so manches Medium in Frage.

Das Web 2.0 gibt es jetzt seit einigen Jahren. Inzwischen hat also auch die Telekom davon Wind bekommen. Die Frage ist dennoch, ob man mit dem Zusatz “2.0” die Strategie-Ankündigung PR-technisch aufpeppen wollte. Denn bei der Web 2.0 Philosophie stehen die Interaktion und Kollaboration mit dem Kunden im Vordergrund. Davon liest man so gut wie gar nichts. Worte wie “sozial”, “Networks” oder “Communities” fehlen gänzlich. Warum dann also von einer Strategie 2.0 sprechen. Weil sich’s besser verkauft? Wenig authentisch…

Eine Strategie kann nur so gut sein, wie das Fundament, welches sie tragen soll. Und schaut man hinter die Kulissen, erkennt man schnell den 1.0 Lebensstil der Infrastruktur.

Die Telekom hat zwar erkannt, daß man im Mobilfunkbereich die Performance fixen muß. Doch so einfach es klingt, ist das nicht. Investitionen in Höhe von rund 10 Milliarden sind geplant und von Nöten bis 2012, um erstmal nur das Fundament für Höheres zu legen. Da wird das Thema Zeit bei einem Startegieausblick auf fünf Jahre mal schnell zu einer kritischen Größe. Es wird deutlich, daß erstmal aufwendige technische Grundsteinlegung zur Strategie-Anbahnung erforderlich ist.

Spot On!
Wenn ein Kunde heute eine iPhone Flatrate bucht und monatlich eine Warn-SMS erhält, ist das Offlinewelt 1.0 Standard. “Sie surfen jetzt mit einer reduzierten Geschwindigkeit, da die Volumengrenze Ihres Tarifs erreicht ist. Weitere Infos unter 2202. Ihre T-Mobile.” Und wenn die Hotline einen dann informiert, daß die Telekom Breitbandprobleme habe, Flatrates limitieren müsse, damit nicht auf jedem Hausdach Antennen stünden. Dann frage ich mich, warum man von einer Flatrate spricht. Vermutlich aus dem selben Grund, warum man mal schnell die Obama-Spruch “Yes, we can” für eine Marketingaktion auf eine Dose druckt mit dem Titel “U can”. Schlagbegriffe wie “Flatrate” und “2.0” sind einfach hipp und verkaufen – nur nicht authentisch!

Die Deutsche Telekom ist im 2.0 Zeitalter angekommen und hat noch viel vor (sich). Aber eine Strategie 2.0 stelle ich mir bei einem Großkonzern anders vor. Und ich würde erstmal bei der Kundennähe und authentischer Begriffsdefinition anfangen, bevor ich dem Kunden vor Augen führe, wie ich an sein Geld kommen will.

News Update – Best of the Day

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The Fortune 500’s companies embrace the social web more and more. The use of web 2.0 tools continues to increase. The fastest growing tool was Twitter in 2009. This found the study “The Fortune 500 and Social Media: A Longitudinal Study of Blogging and Twitter Usage by America’s Largest Companies”.

The key findings:
– 22% of the 2009 Fortune 500 have a public-facing corporate blog.
– 86% of these blogs link directly to a corporate twitter account – more Fortune 500 corporations have Twitter accounts, but do not link directly from their blogs.
– 35% have active Twitter accounts (post within the past thirty days)
– 50% of the top 100 companies have a Twitter account.
– 80% post regularly on their Twitter accounts. the number one, Exxon Mobil, does not have a Twitter account.
– The insurance industry has the most Twitter accounts (13).
– 19% is podcasting
– 31% integrate online video into their blog sites

Now, compare the data with the top 100 companies social web strategies. The new Burson-Marsteller Fortune Global 100 Social Media study gives some insights and shows that the use of Twitter goes up. It is the top social media platform of choice among the Fortune Global 100.
– 65% of the largest 100 international companies have active Twitter accounts
– 54% have a Facebook fan page
– 50% have a YouTube channel
– 33% have corporate blogs.
Interesting for me to see is that only 20% make use of all four platforms to engage their customers or business partners. And there are also regional differences: Companies in the United States and Europe are more likely to use Twitter or Facebook than corporate blogs. Businesses in Asia-Pacific are more likely to utilize corporate blogs than social networks.

The new MINI Countryman just launched thneir first exclusive commercial video. The slogan for their new car: Life is out there. Go live it. And once you have seen the spot you know what mmakes the difference between offline and online.

B2B vs. B2C: Wofür sich Social Media eignet?

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Egal ob Veranstaltung, Webinar oder Kundengespräch – viele meiner leitenden Ansprechpartner oder Kunden fragen mich, ob Social Media nun (mehr) für B2B oder B2C tauglich ist. Die Frage klingt ein wenig so wie vor 15 Jahren, als man mich fragte, ob das Internet für das Business, die Umsätze und die Lead Generierung wirklich wichtig wird.

Grundsätzlich ist Social Media mal für beides einsetzbar – aber selbstverständlich unter unterschiedlichen Vorzeichen. Und: Ja, man kann Social Media sehr gut für die B2B PR-, Marketing- und Saleskommunikation einsetzen (siehe hierzu auch Erkenntnisse der Studie der wob AG). In meinen Augen ist das Social Web für B2B sogar effizienter und mit oft schwerwiegenderer Wirkung nachhaltig als im B2C Umfeld.

Vor jedem Social Media Engagement sollte dennoch geklärt sein, warum das Unternehmen überhaupt ‘sozial’ werden will, wo die Stärken und Schwächen der Produkte und Dienstleistungen sind und wen das Unternehmen mit dem sozialen Web-Engagement adressiert.

Entsprechend empfehle ich Unternehmen nachfolgende drei Denkansätze vor jeder Wahl eines Plattform-Engagements zu untersuchen und analysieren – denn die Vorzeichen sind in diesem Fall für B2B wie für B2C gültig.

Analysieren Sie…
Stellen Sie sich als verantwortlicher Manager nachfolgende Fragen. Es würde mich wundern, wenn Sie danach nicht wissen, ob der Einsatz von Social Media eine Relevanz für ihr Unternehmen hat.

– Wer meiner Kunden ist bereits im Social Web unterwegs? Firma, Jobtitel und Branche sind dabei getrennt be(tr)achten!
– Was schreiben meine Kunden auf sozialen Netzwerken?
– Wann sind meine Kunden in diesen Plattformen aktiv?
– Wo schreiben die Kunden Status Updates, Kommentare oder Posts?
– Warum engagieren die Kunden sich mit (hohem) zeitlich Aufwand im Social Web?

Diese Analyse läßt sich im übrigen gleichermaßen bei der Mitbewerbsanalyse durchführen. Es läßt ähnliche Schlüsse auf potentielle Kundschaft für ihr Unternehmen im sozialen Web zu.

Ein einfacher erster Schritt ist, mal testweise Facebook, Twitter, YouTube oder Business-Netzwerke wie LinkedIn oder XING nach Mitarbeitereinträgen und Unternehmenspräsenzen der Kundschaft durchzusehen.

Social Networking Profile agieren oft wie Hubs der im Social Web aktiven Firmen. Die persönlichen und unternehmerischen Profile vernetzen sich, verdeutlichen welches Engagement man im Social Web betreibt und wen man in seinem sozialen Netzwerk Wert schätzt.

Das ist übrigens kein “Social Media Stalking”, sondern reine Business-Recherche der Neuzeit 2.0. Diese taktische Massnahme nutzen auf meinen Businessprofilen bei XING und LinkedIn tagtäglich zahlreiche Menschen (Kunden, Mitbewerber, Partner, Personaler, usw.). Warum also nicht Sie?

Rechnen Sie…
Bei sozialer B2B Kommunikation geht es nicht um erkaufte Reichweite (Page Impressions oder Clicks), die sie erzielen, sondern um taktische Intensitätstiefe in der Kundenkommunikation (Konversation, Transparenz und Offenheit), die ihre sozialen Auftritte offerieren. Es geht um das Angebot an den Kunden, sich zu zeigen und ihr Business anzusprechen, zu loben oder zu kritisieren.

Wie wir alle wissen, ist jeder Kunde eine Referenz. Kommt dieser im ‘öffentlichen’ Gespräch transparent zu Wort, hat das Gewicht und zeigt, daß diese Person nicht ein traditionell vom Unternehmen gelistetes Testimonial ist. Und stellen Sie sich mal vor, aus so einem offenen Web-Gespräch über ihr Blog wird ein Kunde – den sie wieder zu einer Referenz machen können?

Vor allem im B2B Geschäft macht sich das umsatztechnisch mehr bemerkbar denn im B2C Geschäft. Man stelle sich nur mal vor, eine Firma verkauft dank einer Empfehlung mal eben im Produktionsbereich eine Maschine für 20.000 EUR im Vergleich zu einem Kopfhörer für 25 EUR. Wer es also schafft, seine Kunden in sogenannte “Brand-vangelists”, sprich ‘indirekte Marken-Fürsprecher’ zu wandeln, kann gerade im B2B Geschäft mit ordentlichen Umsatzzuwächsen dank Empfehlungsmultiplikation rechnen.

Bedenken Sie…
Die B2B Geschäfte beruhen auf einem zeitlich längeren Entscheidungs- und Einkaufsprozess. Die Preismodelle sind meistens bedeutend höher und die Kundenbasis ist kleiner als im B2C Geschäft. Nachhaltigkeit ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Business-Kundenbeziehungen. Man kommuniziert, diskutiert und argumentiert eben lange mit einem Kunden bis er ein Produkt oder eine Dienstleistung im Einkaufsprozess in Betracht zieht. Diese nachhaltige Kommunikationsbereitschaft mit Kunden sollte sich in der Content Strategie im Social Web wiederfinden. Oder machen Sie das derzeit auf ihrer Unternehmenswebseite?

Ist es da nicht gut, immer wieder einen kommunikativen Impuls abseits einer PR-Meldung oder Marketingaktion zu setzen? Teilen Sie die Bedenken, die ihre Kunden haben mit potentiellen Kunden, die sie noch gar nicht kennen. FAQs sind nett, aber schauen Sie sich genau an, wie oft die noch jemand liest.

B2B Kundenkommunikation über Web 2.0 Tools wie Blogs und soziale Netzwerke (siehe auch diese Studie hierzu) kann man wunderbar spiegeln und vernetzen, damit noch mehr potentielle Kunden von grundsätzlichen FAQs um Produkte, Lösungen und Services zeitnah erfahren. Das Engagement der Kunden ist aufgrund der Investmenthöhe intensiver im B2B höher als im B2C Business. Hat man den Kunden gewonnen, ist der Faktor der Mundpropaganda alles entscheidend – und den bietet Social Media in höchstem Masse… (Referenzseiten werden nebensächlich).

Warum also das Social Web nicht aus webstrategischen Aspekten für die B2B Aktivitäten nutzen?

Spot On!
Entscheidend ist: Business geschieht zwischen Menschen, die Beziehungen zueinander haben und deshalb Geschäfte abschließen, weil sie sich vertrauen. Das Social Web vermenschlicht – auch Unternehmen. Das ist eine große Chance für Unternehmen dem Anstrich eines Fabrikwesens zu entweichen. Ja, es gibt Unterschiede im taktischen Einsatz von B2B und B2C. Nein, aus strategischer Sicht gibt es keine Unterschiede. Das strategische Ziel des Social Media Einsatzes eines Unternehmens, ob hier oder da, sollte demselben Erhebungsprozess folgen und den gleichen Fokus haben: Die Unternehmensvision Wirklichkeit werden zu lassen.

Oder wie sehen/seht Sie/Ihr den Unterschied zwischen B2B und B2C im Social Web?

PS: Brian Solis hat hierzu übrigens kürzlich zahlreiche Fakten zum Status von B2B in Social Media aus der 2009 B2B Social Media Benchmarking Study präsentiert.

Web 2.0 und Unternehmensführung: Diskussion zum Status 2010

15.01.2010 von  
Kategorie Web Strategy

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webstrategieFür die Süddeutsche Zeitung 1,90 EUR zu investieren, ist heutzutage für so manchen Blogger ungewöhnlich. Für mich war es das gestern nicht. Stand da doch einiges über Web 2.0 Strategien und die aktuelle Zukunft des Web zu lesen: vom Streit zwischen Google und China, über die Safttante sowie diversen mit ihrem Unternehmensblog zusammengebrachten Hintergründen und taktischen Anregungen zu Erfahrungen für Unternehmen.

Die Zukunftsvisionen für Unternehmen wurden mal wieder von Don Tapscott, Web-Berater und Autor der Bücher Wikinomics und Grow up digital, in einem Interview zum Ausdruck gebracht. Erst kürzlich hatte er den Titel seines neuen Buches “Rebuilding the world” über sein Blog gesucht, sprich: Kollaboration mit seiner Community hat ihm bei der Titelfindung geholfen.

Das Interview möchte ich als Ansporn zur Diskussion Web 2.0 in der Unternehmensführung nehmen. Tapscott regt Unternehmen an, die Web 2.0 Grundprinzipien offene Diskussion, transparenteres Innovationsmanagement und zukunftsfähige Kollaboration verstärkt einzusetzen und zu fördern. Schließlich könne man mit deratigen Netzwerkmodellen “sein Geschäft ausbauen”.

Auf die Frage ‘Warum macht es dann nicht jeder?’ entgegnet Tapscott:

“Weil eingefahrene Gewohnheiten schwer zu ändern sind. Vor 30 Jahren sagten Kritiker, Manager werden nie internetfähige Computer nutzen – weil sie nicht selbst tippen werden. Können Sie sich das vorstellen? Der gesamte Wechsel zur Internetgesellschaft wurde mit diesem einen Argument in Frage gestellt. Und genauso ist es heute. Eine Web2.0-Kultur würde die Machtverhältnisse in Firmen von grundauf verändern. Daran haben viele Unternehmensführer überhaupt kein Interesse.”

Moment!? Ist das wirklich heute noch so? Sind Unternehmensführer wirklich so internet-resistent? Können sich Unternehmensführer das noch leisten in der Zukunft? Ändern sich Machtverhältnisse in Euren Augen? Was wird sich ändern? Wird es weiterhin 30 Jahre dauren, bis Kollaboration zwischen konkurrierenden Unternehmen stattfindet.

Es gibt so viele Social Media und Social Web Berater neben Don Tapscott (vielleicht noch nicht so bekannt wie er, ok…). Jeder trägt einen gewissenen Erfahrungsschatz aus seiner Beratung von Unternehmen zu dem Thema. Teilt ihn mit uns. Lasst uns die Diskussion führen und alle davon profitieren.

2010: Online ROI – a challenge for companies

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mausThe solution to the following question is complex: How should companies measure online ROI in future? In times of display, affiliate and search advertising the measure of success has been kept very simple. Page impressions, clicks, leads, sales – that was it. With the evolution of social media the topic of online measurement has become more complex.

In the Pre-Web 2.0 era, there was a formula that has put everything else into the shadows. It was based on the clic. Obviously still many CMOs see this as the crucial measurement factor of their online activities. The click was considered the basis of the digital marketing manifesto.

The formula of the previous online ROI went something like this…

Page impressions and clicks to convert click-through rate that generates leads and ultimately (hopefully) sales.

And this formula also corresponded to the value in the online marketing of cost-per-mile (CMP), cost-per-click (CPC), cost-per-lead (CPL), cost-per-sale (CPO). Simple, clear, pragmatic.

Marketers were satisfied, the sales man less (mostly) due to inferior leads and associated fluctuating revenues. There was a lack of transparency. The management is considered to be overstretched. 2010 everything will be different.

In 2009, the main German association for publishers and buyers, the IVW, killed the power of the page impression, the visit is the ‘Golden Surfer’ from now on. An English study by the Online Publishers Association (OPA) is following and strengthens the effectiveness of the ‘silent click’ and the value of the content and context.

Moreover Eyeblaster invents, and especially Dean Donaldson promotes this, the Dwell Time. Efficiency measurement of web activity becomes a challenge for companies. And if we take it to the top companies do need an eye-movement study to measure the time-based attention, the way we know it from the print era (similar to copy-test).

Another challenge is that there are numerous social media activities added, and here we are looking for a reliable measurement method to justify the expenses. In Germany the Association of Social Media and Social Media is quickly introducing a new currency: share of voice or share of buzz. A conceptually coherent model , but in practice is questionable in its feasibility, management and marketing relevance. A similar measure as the CTR won’t be found in the social media industry, probably still for a long time. Probably not even 2010…

Let’s illustrate the complexity of measuring social media ROI at a viral campaign, the buzz generated by social media coverage and results. Previously, the click was relevant. It was a unique short-term assessment without measurement of long-term effect. With the ended of the campaign the measurement time was over. Whether the click came from the desired target group of bookers ranked in it’s relevance secondary.

In a viral campaign, however, due to the target-transparency, the question of efficiency measurement is completely different. All these values are quite different in context and only win in their semantic and concluding statement its relevance for the advertiser.

Questions arise such as …

How much time commitment gives the user his social activities and the commitment to the company?
How do I rate detailed comments on blogs, micro-blogs or social networks?
How to evaluate an Re-Tweet in this context?
From whom are the comments and actions coming?
How does buzz spread via this person and to whom?
How relevant is the target audience about the distribution for the advertisers?
How to integrate ratings in the measurement methog on video- or evaluation platforms?
What about the statements that I can not even see, because a front door at Social Networks is obstructing my access to the results?

Without individual-subjective definion of measuring units, each company, every Social Media ROI measurement is worthless, and social media marketing measurement fortiori. The metric must be defined in the relevant context of the desired outcome best possible – in other words the individual needs of the corporate strategy or intention of each social media activity has to be adjusted from case to case. Increase in visits to the website? Generation of Fans or Followers? Couponing on a community? Knowledge on brand confessions obtained? Or actually generate online sales?

Each profile of an active social median, its social graph, in its sustainability and its recommended value of inside and outside “of his” social community has different weight. Determine where the true relevant measurement is the responsibility of the advertiser. At the Webcific I have called the new monetary views as “cost-per-commitment” to provide the relativity of the word in question and to make clear the relevance of the word, but for the future.

Commitment begins with the communication to customers and does not stop when clients order at the company’s shop. However, maintaining the commitment of campaign spending via email or traditional online activities still is essential. As customers loyalty runs outside the social media spheres, too. Defining commitment as a measure of social media may be based different on the company blog than on Facebook or Twitter.

A crucial factor in the social web is always forgotten: Traditional marketing campaigns have a beginning and an end. That’s when Social Web communication starts…

The CPI formula in times of social web might be …

Reach and engagement convert to social activities that lead to multipliers, and (probably generate) revenues from sales.

The future of online ROI measurement should be driven on the basis of how much communication output must a company deliver through a variety of social media, until the customers brand promise is gaining credibility and creates customer communications. This leads to commitment, which I have just referred to as “social activities” that need to be defined. They are the drivers of the talks for the multiplication of messages from the public relations, marketing and sales department.

Spot On!
Measuring the Social Web ROI is a long term process. Metrics from shares, posts, comments, ratings or Tweets replace the old click-metric. For the new metrics remain the web’s property, thanks to social search integration. Communication is dynamic and it may be that the pure bookmark result of yesterday, generates many social activities and conversations tomorrow.
Who dominates social communication that generates brand-vangelist peers (as I always like to call it). From anonymous platforms users become now fans, followers, blog readers and community members. They all have names that are transparent, a huge advantage of today’s web-talks. In the decisive moment, when they start participating in the discussing companies can find important multipliers of the message of a brand or a company, and therefore define important parameters. But companies should remember that communication can take place anywhere and adjust according to their web strategy. This modern weaving culture should incorporate engagement metrics or policies between sales and marketing. Otherwise, the effort of monitoring, measuring, analyzing is worth nothing, and will not meet the result of the challenge of 2010.

Studie: Wie DAX 30 Unternehmen im Social Web experimentieren

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Dax neuEine aktuelle Vergleichsstudie zeigt, daß rund drei Viertel der DAX 30-Unternehmen inzwischen im Netz twittern und knapp zwei Drittel sind auf Youtube vertreten. Facebook wird hingegen nur von der Hälfte eingesetzt. In der Blogosphäre zeigen sich nur 30% der größten deutschen Aktiengesellschaften mit einem Auftritt.

Die Ergebnisse der Vergleichsstudie von Prof. Dr. Lothar Rolke und Louisa Flocke von der Fachhochschule Mainz zeigen, wie unterschiedlich die Einsätze der großen DAX Unternehmen im Web 2.0 sind. Manche seien sogar noch gar nicht vertreten, andere wie die Autohersteller BMW, VW und Daimler sind bei allen vier Onlinemedien präsent: Facebook, YouTube, Twitter und Blogs.

SAP, Adidas und Telekom lassen sogar “einen konzeptionellen Ansatz erkennen”, so die Studienmacher. Andere seien eher distanziert, was die Webgesellschaft betrifft. Als Beispiele werden hier genannt: Commerzbank, Hannover Rückersicherung, K&S und Metro, Münchener Rück und ThyssenKrupp.

Vor einer Verweigerungshaltung der Unternehmen hinsichtlich des Social Web rät der Wirtschafts-Professor jedoch ab. Das lade zu sogenannten Fake-Accounts ein. Der Vorteil von Web 2.0-Plattformen für die Markenbildung sei gegeben. Eine noch laufende Befragung von Twitter-Followern zeige, dass sich das Image von Unternehmen positiv verändert, wenn die Unternehmen über diesen Kanal einen regelmäßigen und möglichst persönlichen Dialog führten.

“Kontrollverlust im Netz, Angst vor der unbekannten Masse der weltweiten User und das Unvermögen, Vorteile der Onlinewelt mit den Nutzern erwartungsgerecht zu teilen, sind die Hauptgründe”, so Rolke, “gar nicht oder nur vorsichtig im Netz zu experimentieren. (…) “Nur wenn Unternehmen den Mut haben, kommunikative Experimentier-Baustellen in der Webwelt einzurichten, werden sie lernen die großen Chancen des Internets zu nutzen”, meint Prof. Rolke.

Spot On!
Die Chance, die Unternehmen mit der Nutzung von Social Media haben ist, daß sie sich “entanonymisieren”, sich ein Gesicht geben und sich “vermenschlichen”. Sie werden für den Konsumenten faßbar, machen diesen zum virtuellen Mitarbeiter und er fühlt sich nicht nur als Umsatzlieferant. Denn: Gehen die Unternehmen auf Anregungen, Ideen oder Kommentare ein, verbessert sich die Produkt-Qualität und der Mehrwert für den Konsumenten. Es gibt keinen besseren Input als den des Kunden, oder nicht? Eine erkennbare Social Media Strategie sei übrigens noch nicht zu erkennen, so die Studienmacher. Wundert das? Schließlich gibt es die Branche ja auch noch nicht lange, Strategieansätze erfordern diese Nachhaltigkeit jedoch. Erfolge sind dennoch zu verzeichnen. Als Beispiele genannt wurden die YouTube Channel: Adidas (“adidasOrginals2009“) und Siemens (“siemensanswers“) oder der Lufthansa Twitter Account.

10 Top Gadgets für Weihnachten

01.12.2009 von  
Kategorie Web Marketing

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Jedes Jahr an Weihnachten überlegt man sich, wie man ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen zaubern kann. Bei den Kindern weiß ich, wie ich das in diesem Jahr hinbekomme. Die Wunschliste ist lang genug…

Bei meinen Freunden, Followern und Fans versuche ich es mal mit ein paar tollen Gadgets. In den letzten Wochen habe ich mich also auf die Suche gemacht und war für Euch auf Trendscouting Tour für kleine, außergewöhnliche aber lustige Kunden-Geschenke zu Weihnachten.

Schaut Sie Euch an und sagt mir, wenn Euch eines gefällt. Denn von jedem Produkt wird eines verlost. Mit einem kleinen Kommentar, der mir zu verstehen gibt, was Ihr gut findet und gerne hättet, kommt Ihr in den Verlosungstopf für speziell dieses Produkt. Sprich: Gibt es nur einen der kommentiert, hat derjenige schon gewonnen.

POKEN_product-images-47409POKEN – ein Must-Have für Social Medians

Die Visitenkarte der Social Medians hat sich ihren Markt erarbeitet und findet immer mehr Anhänger. Bei einem Meeting mit einem leitenden IBM Marketier war ich überrascht, die Frage wirklich live zu erleben: “Do You Poken?” Ich dachte, ich träume. Aber bei einigen Unternehmen hat sich der Poken offensichtlich entgegen meiner Erwartungen durchgesetzt.

Firma: Poken Inc.

Load DingLoad Ding – damit das Handy auch gut schläft

Jeden nervt es, oft wird es vergessen, man ärgert sich, wenn der Akku leer ist – und keiner hat eine gute Lösung zur Handyaufbewahrung bei gleichzeitigem Laden. Wohl dem, der seinem Handy einen festen Schlafplatz angedeihen läßt. Und wenn es dann noch in einem schönen Design daherkommt, sind alle glücklich.

Firma: design-3000.de

Eipott_3_kleinEipott – der ultimative Eierbecher für die Web 2.0 Welt

Den iPod gibt es nicht in so vielen verschiedenen Farben wie den Eipott. Ob weiß, rot, lila, orange, blau oder schwarz… selbst beim Frühstück muss man jetzt nicht mehr aufpassen, daß man erwischt wird, wenn man mal schnell E-Mails checkt, in Facebook aktiv ist oder mal eben einen Tweet rausschickt. Vorausgesetzt man hat einen schwarzen oder weißen Eipott. Bei allen anderen Farb-Varianten fällt es wohl eher auf…

Firma: design-3000.de

AlDente_black_09Der Al Dente Mann – mit dem richtigen Sound Nudeln perfekt zubereiten

Wer kann Nudeln perfekter ‘al dente’ kochen, als die Italiener selbst. Aber leider hat man nicht immer einen Italiener beim Kochen parat. Da ist Hilfe doch mehr als willkommen. Der AlDente Mann geht mit den Nudeln baden und verkündet zu drei unterschiedlichen Zeiten den Härtegrad der Nudeln. Nach 7 Minuten ertönt Triumphmarsch aus Aida, nach 9 der Gefangenenchor aus Nabucco, nach 11 La Donna e Mobile aus Rigoletto. Wer also Italien mag -ob Land oder Leute- kommt um den Mann nicht herum. Cool…

Firma: Brainstream

tude_beams4Tude Beams – die neuen Stimmungsleuchten

Die Mood Beams sind offensichtlich schon Sammlerstücke. Die kleinen Kreaturen machen auf jeden Fall ordentlich Stimmung am Rechner. Inzwischen gibt es noch mehr der fröhlichen Leuchtmännchen: die “Tude Beams” in völlig neuem Design. Ich bin gespannt, wer von Euch schon von den Mood oder Tude Beams gehört hat.

Firma: Monsterzeug

BallCube StrategieBallCube – das Strategie-Spiel für 2010

BallCube erinnert ein bischen an Billard. Aber auch CounterBall hat es in sich. Es ist ein Strategiespiel, welches so spannend wie das Leben ist. Denn, wie im echten Leben auch, werden Wege blockiert und Türen geöffnet. Und obwohl das gläserne Labyrinth des faszinierenden Kubusses durchschaubar ist, ist die Zukunft, die vor euch liegt, undurchschaubar. Von Nöten sind geschickte Planung, gutes räumliches Vorstellungsvermögen und geschicktes Einkalkulieren der gegnerischen Kugeln.

Firma: Herz Spiele

Twitter KissenDas Twitter Kissen – im Schlaf bei Twitter

Selbst im Schlaf kann man noch von Twitter träumen und seine Tweets rausschnarchen, wenn es denn unbedingt sein muß. Am besten macht man dies auf einem der Twitter Kissen von Craftsquatch, die in unterschiedlichen Designs aufwaretn können. Auch wenn ihr noch keine Social Media Wahnsinnigen seit, wird das kuschelige Kissen euch sicherlich gefallen. Das Vögelchen ist doch sooo süß…, wer möchte da nicht gleich mal los twittern… äh los kuscheln.

Firma: Craftsquatch

0905_Das_Goldene_PiepEi_+_GeschenkdoseDas Goldene PiepEi – bei deinem Ei piept’s wohl

Wer kennt die Szene aus Loriot nicht, in der der Mann um sein weiches Ei kämpft. Jeder möchte sein Ei eben in einer unterschiedlichen Härte. Das PiepEi gibt musikalisch den Ton an, wann man ein Weichei, ein mittelweiches Ei oder ein hartes Ei erwarten kann. Und das alles mit je einer anderen musikalischen Ankündigung. Nette Idee, bei der die Ehefrau oder Freundin nicht mehr auf ihr Gefühl vertrauen muß.

Firma: Brainstream

bar1000_final_2_-121x200Crystal Deluxe Wetterstation – die edle Wettervorhersage

Es darf auch ruhig mal ein wenig anspruchsvoller in der Wohnung und im Bürozimmer sein. Eine Wettervorhersage als Design Statement? Bei der „Crystal“ Wetterstation wurden die Wettersymbole per Lasergravur in Echtglas eingraviert und bei der neuen Wetterstation bestehen die Wettersymbole aus funkelnden dreidimensionalen Crystallized Swarovski Elementen.

Firma: Oregon Scientific

Und Nummer 10?
Nun werdet Ihr sagen, das waren aber doch erst 9 Gadgets?! Richtig… Ist ja auch ein Blog. Web 2.0, Collaboration und so weiter. Und wer einen Link von The Strategy Web auf sich haben möchte, der sollte sein Gadget im Kommentar in Kurzform darstellen. Vielleicht wird es dann die Nummer 10, um die ich offiziell den Post erweitern werde.

LaCie iamaKey USB-Flash-Laufwerk (Die Nummer 10!)
USB Key

Das ist wahrlich eine geniale Idee: Die USB-Festplatte als Schlüssel. Endlich schleppt man nicht mehr irgendeine Festplatte mit sich rum, sondern hat einfach die wichtigsten Daten am Schlüsselbund. Jetzt muß nur noch die Firma LaCie auf uns zukommen und dann verlosen wir noch einen oder zwei davon. Also, mal sehen, ob hier Social Media Monitoring betrieben wird… ;-)

Firma: LaCie

Teilnahmeschluss ist Freitag 18.12.2009. Sonst kommt es ja nicht mehr rechtzeitig auf den Gabentisch! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

PS: Vielen Dank an die Produktlieferanten…!

News Update – Best of the Day

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daily1Although web 2.0 provides all the benfit for e-learning, the use is till low. The study “Benchmarking Online Operations: Snapshots of an Emerging Industry” by the consulting company Eduventures shows that the education they offer is still based on “rudimentary, text-based technology”. This stands in contrast to webinars, web-conference or any kind of podcast or vidcast tools that the web 2.0 world offers today. “But when it came to technology, the Eduventures survey found that the widely used tools are e-mail, text discussions that don’t happen in real time, physical textbooks, and word and PDF documents”, reports http://chronicle.com/blogPost/Online-Programs-Profits-Are/8517/?sid=wc&utm_source=wc&utm_medium=en.

Blogher released a new study on how social networks are used by men and women in the US. The main findings are…

– 84% (16 out of 19) of the sites have more female than male users.
– Twitter with 59% female users and Facebook with 57%.
– Most female-dominated sites: Bebo 66%, MySpace and Classmates.com 64%.
– Average ratio of 19 sites: 47% male, 53% female.

MINI started a great project“Wash me” at retail on the 3rd of November “when 10 different artists are each presented with a MINI to deface — ahem!…design at will”. See what these guys came up with…

Social networks make people more likely to complain

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HandIt is something that the social web enables people to do: complaining. The web 2.0 users can accept bad service or products with failures, or they don’t. And then, they can write about it and share negative feelings publicly. And study is presenting the proof now: People do complain more since the social network trend started.

The recent study is conducted by LexisNexis UK (published by Brandrepublic) shows that 60% of the respondents change their attitude towards brands, product or service after reading negative comments. And even worse they have chosen not to buy anything from the company thereafter.

The funny thing is that companies don’t even react. Two-thirds of the 1.002 respondents answered that when they’d shared bad feedback about a company online, there was no response form the company. One more proof that social media monitoring is still a difficult topic for companies. And, if more than 50% say the complain online about a bad product, companies should make this even more a business critical discussion inside their company in my eyes.

“This represents a massive missed opportunity for companies and brands to engage with unhappy customers. Sixty-seven per cent of complainants have been ignored, leaving them to act as influential detractors online, potentially having a negative impact on other purchasers’ behaviour.” Bob De Laney, Director of New Business, LexisNexis UK

Finally, the good point is that the research states 62% of respondents would share their experience online if they were “delighted” by a product, again with people saying they were more likely to do so than in the past.

Spot On!
For companies complaints are a big opportunity for improvement aiming at better customer care and customer satisfaction. Feedback in which form or nature opens up the conversation to the customer and his needs. A bad comment is not the end of your business. Companies should embrace it and work with it. Talking about the problem online, giving quick response and help is not only solving the issue, but making other customers happy which might just at that stage be in the evaluation process of purchasing a product. And although some closed social networks front-doors prevent companies from listening directly to what is being said in social networks, the use of social media monitoring tools definitely makes sense. Most of the content will be spread through the Twittersphere or bloggosphere, and will not stay inside the social network.

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