Vinton Cerf Update: Future of the Internet

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Vor rund 4 Monaten wurde auf zwei Interviews mit Vinton G. Cerf hingewiesen, in denen sich der ‚Vater des Internets‘ über die Zukunft des Internets äußerte und hilfreiche Tipps für Unternehmen formulierte. Cerf, der die grundlegende Architektur des Internets mit Robert E. Kahn entwickelte, hat sich inzwischen in zwei neuen Video-Clips wieder über die zukünftige Entwicklung des WWW geäußert.

Der erste Clip stellt die Internationalisierung des Internets in den Vordergrund, wobei die technischen Grundlagen des Internets erläutert und seine Möglichkeiten für die Kooperation der Menschheit untereinander angesprochen werden.

Der zweite Clip befasst sich speziell mit der mobilen Zukunft des Internets, welche natürlich am Beispiel des T-Mobile Android Handys visualisiert wird – ein Muss für den Chief Visioinär von Google. Dabei hebt er die Chancen für Entwickler, User und die Gemeinschaft hervor und zeigt faszinierende Nutzungsoptionen und Trends auf.

Dass Cerf die mobilen Geräte für eine der ‚bedeutenden Komponenten‘ für die Zukunft des Internets hält, kommt klar zum Ausdruck. Die Big Brother Version, die er dabei malt, erscheint manchmal eher erschreckend, wenn man sich überlegt, dass man punktgenau weltweit auszumachen sein wird – denn über RFID kann das Gerät nach Aktivierung unterschiedliche Gegenstände identifizieren, andere Gerät in der Umgebung erkennen und mit diesen kommunizieren.

„Betritt man beispielsweise ein Hotelzimmer, so wird das Mobilgerät zeitgleich die exakte Information zu dem Standort und der Zimmernummer erhalten. Wenn Sie den Laptop einschalten, wird er diese Information ebenfalls empfangen – entweder durch Ihr Mobilgerät oder durch das Zimmer selbst“, erläutert Cerf.

Spot On!
Irgendwie erinnern die Diskussionen an sich selbst überprüfende Kühlschränke vor rund 15 Jahren, die uns dann informieren, ob die Limo leer ist oder Butter eingekauft werden muss. Als Microsoft von solchen Visionen sprach, war man skeptisch ob der realistischen Chance einer Umsetzung. Bei der rasanten Entwicklung des Wettlaufs von Google mit Microsoft könnten solche Visionen bald der Realität entsprechen. Dennoch stellt sich einem die Frage… Sollten sich die Visionäre nicht mehr darauf versteifen, welche Dienste sinnvoll sind für die Zukunft der Gesundheit der Menschen, der weltweiten Finanzlage oder aber auch des besseren Schutzes des Individuums vor diversen Internetanbietern?

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