Warum sich Social Networks für Unternehmen auszahlen

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Immer mehr Unternehmen gehen mit Social Networks in die Kommunikation mit Kunden. Jüngstes Beispiel ist Barnes & Noble, die ihre eigene Lese-Community aufgebaut haben.

Nachdem der Trend immer mehr zunimmt, wollen wir hier nochmal eine Top 5 Liste der wichtigsten Vorteile von Social Networks zusammenfassen…

1. Kunde + User = Prosumer
Der ’stille‘ Kunde ist längst Vergangenheit – heute wollen die Kunden gehört und beachtet werden. Geben Sie den Kunde mit einem Social Network die Option, sich darzustellen (beste Testimonials!), zu kommentieren, zu bewerten und zu taggen. Früher machte man Marktforschungen, heute kann man Wissenswertes auch mit einer Community herausfinden und Erkenntnisse sofort abbilden. Als Prosumer hat die Macht der einzelnen Meinung ein viel größeres Gewicht – es gibt keinen Grund, dieses im Sinne der Verkaufsförderung nicht zu nutzen. Öffnen sie sich und den Prosumern die Einsicht in die Community ihrer Kundschaft und motivieren sie diese so weiterhin daran teilzunehmen.

2. Der Prosumer ist aktiv
Prinzipiell geht es beim Aufsetzen eines Social Networks ihrer Firma nicht nur um den Wiki, Blog oder Kommentarbereich. Während Firmen-Homepages als statisches Gebilde dem Kunden entgegentreten, ermöglichen Social Networks das Herausfordern des Users zur Aktivität. Nicht die Firma macht den Content sondern der User. Er ist Schnittstelle für Informationen von und nach draußen und wird somit ihr Botschafter für das Brand, Produkte. Er macht aus ihrem Unternehmen ein lebhaftes Konstrukt für weitere (potentielle) Kunden. Zudem bringen Funktionalitäten wie Foren und Wikis richtiges Echtzeit-Leben und -Erlebnis in ihr Webbusiness, indem es User und Kunden bezüglich neuer Ideen und aktuellem Wissen zusammen firmennahe Lösungen und Produkte entwickeln lässt.

3. Die Community als Erkenntnisträger für das Management
Das Management, sprich die Entscheidungsträger des Unternehmens, profitiert nicht unerheblich von der Community. Ideen, Bedenken und Meinungen der Community und somit ihrer Kunden spiegeln sich hier tagtäglich. Somit können sie schnellstmöglich und teilweise auch proaktiv Schritte zu steigender Kundenzufriedenheit einleiten. Neue Produktideen können in Blogs entstehen, neue Denkanstöße für das Marketing und den Vertrieb durch Massnahmen wie ‚Deine Verkaufsidee für unser Produkt‘ nutzen die Kreativität der Community (siehe Dell) und letztendlich bindet das die Prosumer noch stärker an die Marke. Fehlt den Usern diese Option bei großen Brands, sind die Kunden erstmal unzufrieden und dann ist es schnell zu spät

4. Content is king – Tagging & Bewertungen übernimmt der User
Intuitive Tagging-Systeme, Ein-Klick Bewertungssysteme und Kommentarfunktionalitäten sind Standard Features bei Social Networking Plattformen. Content wird so aus Usersicht besser durchorganisiert, zugängig gemacht und erhält die richtigen Korrelations-Systematik. Zudem wird Content nicht aus ihrer Unternehmenssicht bewertet sondern aus Sicht der Community. Durch aktives Tagging, Bewerten und Verknüpfen des Contents durch die Community wird das gemeinsame Wissen über die Produkte und das Unternehmen gefördert und vertieft.

5. Social Networks bündeln internes und externes Wissen
Der Einsatz eines Social Networks bündelt nicht nur externes sondern idealerweise auch internes Wissen. Wenn man seine Mitarbeiter motiviert, die Social Networking Plattform auch als Basis für Wissensaustausch zwischen den Abteilungen einzusetzen und als Ausschreibungs-Plattform für organisatorische und interaktive Mitarbeiterprojekte zu nutzen, zentralisiert das Unternehmen diverse Informationslieferanten auf einer Plattform und vereinfacht die Zusammenarbeit in der Gruppe. Und die Gruppe beinhaltet alle Seiten der Wertschöpfungskette: die Firma, Partner, Investoren, Mitarbeiter, Kunden – eben die gesamte Community.

Spot On!
Ermöglichen Sie den Austausch, die Kommunikation und das Organisieren von Wissen über ihre Produkte, ihr Brand und ihre Firma mittels eines Social Networks. Der heutige Prosumer ist mehr denn je bereit, sich über Social Networks mit ihrem Unternehmen auszutauschen. Was bisher über Amerika gesagt wurde, gilt offensichtlich laut der Rightnow-Studie auch für Deutschland inzwischen. Ein Social Network einzusetzen, lässt ihre Firma wachsen: an Erfahrung, an Wissen und damit auch die Beisterung für ihr Brand. Basis ist aber eine Plattform, die Ihnen das Zuhören erlaubt… denn Zuhören ist oft effizienter als sprechen.

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Kommentare

4 Kommentare zu "Warum sich Social Networks für Unternehmen auszahlen"

  1. Web 2.0, Social Media & Recht am 17.12.2009 09:33 

    Social Media Guidelines & Recht – Praxishinweise zur Einführung von Richtlinien (Teil 3)…

    Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die darauf hindeuten, dass das Social Web sich im Jahr 2010 gerade auch auf das Arbeitsleben noch stärker auswirken wird als es das ohnehin schon tut. Das Internet ist zum selbstverständlichen und allgegenwärtigen Kom…

  2. Hans Bayartz am 16.08.2011 09:47 

    Hallo,
    ich kann Ihren Vorschlägen nur zustimmen.

    Ich denke zudem, dass jedes Netzwerk seine eigenen Kommunikations-Merkmale hat. Deshalb biete ich Community-Betreibern an, die Tools, Features und Module dem jeweiligen Kommunikations-Bedürfnis der Zielgruppe anzupassen – dadurch kann das Netzwerk seine eigene Menustruktur bestimmen – und bei uns bestellen!

    Wir richten das Social Network mit der Software aus, die ideal zu den Wünschen der Zielgruppen passen. Ich denke, das ist auch ein wesentliches Unterscheidungs-Merkmal zu den Facebooks und XIngs dieser Welt. Was meinen Sie?

    Gruss und auf individuelles, bezahlbares und optimales Networken
    Hans Bayartz

  3. Martin Meyer-Gossner am 16.08.2011 12:27 

    Herr Bayartz, das ist sicherlich ein guter Beratungsansatz. Grundsätzlich sollte man sich erstmal überlegen, welchen Strategieansatz man in und mit Social Networks wählt. Und dann überlegen, welche Taktik des Community Management angebracht ist. Gruss.

  4. Hans Bayartz am 16.08.2011 12:49 

    … genau.
    Deshalb bieten wir Workshops mit dem Management, den Machern und – sofern gewollt – mit der Zielgruppe vor Installation an. Dort werden Ziele, Kommunikations-Strategie und -Umsetzung diskutiert/beschlossen. Eine Grobkonzept für das „Pflichtenheft“ wird dann entwickelt, um das Social Network-Menu anzupassen …

    Gruss
    Hans Bayartz

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