Wie kommt man vom Bloggen zur Bauernregel…

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Als ich gestern spontan einen Kunden durch die Stadt zu einem Termin mitnahm, mussten wir an einer der zahlreichen Münchner Ampeln halten. Wir plapperten vor uns hin und passierten gerade den Prinzregentenplatz.

Plötzlich schoss er mit dem Kopf hoch, schüttelte diesen heftig und schrie: „Das geht ja mal gar nicht!“ Ich schau ihn etwas verwirrt an und verstehe nicht. „Was geht gar nicht?“ Er daraufhin: „Na, schau mal schnell da rüber!“

Ich verstand sofort, und mir entfuhr…

„Das ist wie wenn man einen eigenen Blog Post selbst kommentiert mit den Worten: Dieser Post war jetzt eher sinnnlos.“

Wir beide schauten uns an und mussten herzlich lachen.

Was war geschehen? Aus dem Fitnesstudio lief eine jugendliche Frau, frisch geduscht mit hoher Fönwelle, die Sporttasche lässig geschultert. Ihre erste Amtshandlung beim Herauslaufen? Die Eingangstür des Fitnessstudios noch in der Hand steckte sie sich einen Zigarillo in den Mund und zündete diesen an…

Mein Kunde aber konterte noch besser auf meinen Spruch. „Weißt Du, was mir früher im Stern Magazin am besten gefallen hat?! Die Witzeseite mit den Bauernregeln der Tiere.“ Er überlegte kurz, dann sagte er…

„Drum prüfe, wer denn weiter bloggt, ob der Post auch wirklich rockt!“

Spot On!
Ist es nicht herrlich, wenn man mit Kunden sinnlose Sprüche klopfen kann, diese nicht kommentiert, sondern einfach mal auf den Bildschirm bringt…?

PS: Unsere Fahrt endete damit, daß er den Termin verschob und wir noch einen gemütlich Kaffee nahmen. Offline- und Onlinewelt sind manchmal ganz nah bei einander. Man muss sie nur verbinden lernen…

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