Dell: social media business or the just good marketers?

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Dell is the social media super-hero these days and one of the most named examples of social media intelligence. At least, if we believe in a lot of blog posts…

Last week, Dell reported in a blog post that their Twitter account @DellOutlet earned more than $2 million US dollars in revenue. Money that can be attributed directly to their Twitter activity. This does not surprise us, having heard that Dell broke the $1 million US dollar barrier some months ago.

Nevertheless, let’s think a minute about the ’social aspect‘ of this Twitter account. The funny thing about it is that Dell is just using old marketing techniques to generate revenue via Twitter.

Or is the use of coupon codes a marketing innovation of the web 2.0 era?

These couopons come flying into my mailbox at home every day – quicker than I have time to throw them in a bin.

„Dell Outlet sells refurbished Dell products at great prices, but inventories fluctuate, making it difficult to know when products are available or on sale. Dell Outlet uses Twitter as a way to message out coupons, clearance events and new arrival information to those looking for Dell technology at a discounted price.“ (quote from Dell blog)

Reading this statement, the question is what is the social media strategy? Isn’t this just good old marketing tactics? This Dell Twitter account @DellOutlet is not acting in any way like social media has been teaching companies lately.

„Listen, learn and engage“ (Brian Solis) is the value proposition of social media. The customers are coming to you as they have heard about the quality and value of your product, service or business. Then, they buy and do some good word-of-mouth activity via Twitter, Facebook, blogs, rating sites etc. for your business. This is resulting in community building – not a sales channel like the Dell example.

Dell is talking, pushing and selling. It is the good old communication and marketing practice we all know from some years ago.

Why is Dell so successful? It is a matter of simple marketing technics. It follows the old sales intelligence… From more than 650.000 followers, 10% will be real followers (as you just follow when you are in the evaluation process mode before a purchase decision) = 60.500 followers. And if you are lucky company 5% will buy your product in the end = 3.025 users. This tells us about an interesting average revenue of 661,15 US dollar per Twitter client.

Ah, I love sales statistics… though admittedly, these might be taken from the easiest perspective of ROI measurement.

Spot On!
But is this Dell activity really ’social‘? It is the email marketing system – tables turned upside down. Opt-In or follower? Subscribe or unsubscribe is the question… Email promotion or social media promotion? Email spam or social media spam? What comes next in the marketers arena? And, the account is just following Dell accounts… is the client/follower really interesting for them?

Not saying this is not a very clever approach reaching out for clients… well-done, Dell.

Your views much appreciated…

Social Media – die Trends 2009

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Beim Social Web Breakfast mit dem Thema ‚Christmas 2.0‘ standen die Social Media Trends 2009 auf dem Programm. Unter den Rednern waren Dr. Benedikt Köhler, Alexander Wunschel, Michael Prätorius und meine Wenigkeit, die ihre Meinung zur Zukunft von Social Media kundtun durften.



Michael Wunschel bezog sich vorab auf einen Witz aus einem Gespräch zwischen uns beiden, indem er die Old Economy mal als ‚die alten Kalten‘ verstand (was nie so gemeint war!) und führte dann fort mit…

„… einer Anekdote von einem Referenten des Monaco Media Forum – der Name wurde nicht genannt, aber diese Person – wohl selbst als Investor in Silicon Valley im Thema Reputation Management unterwegs – hatte Probleme mit der „offenherzigen“ Präsentation seiner Tochter auf Facebook, die er bei einem Strandspaziergang diesbezüglich zur Seite nahm um sie über die Gefahren ihres Verhaltens aufzuklären. Diese antwortete ihm aber wohl nur verständnlislos: „Papa, Du kapierst es nicht .. in einem Unternehmen wie Deinem würde ich mich auch gar nicht anstellen wollen“ – sprich die Generation Y sieht sich in einem ganz anderen sozialen Umfeld, in dem die authentische und offene Selbstdarstellung im Netz Gegenstand des Richtigen ist und das „Online-Kaschieren“ bzw. „Aufpeppen“ des Profils falsch ist. Den richtigen Kommunikationsweg in diesem neuen sozialen Umfeld zu finden – sprich in Form eines authentischen Dialogs – ist für Unternehmen und Medien die Herausforderung der nächsten Jahre. Hier bedarf es neue Medienkompetenzen, die einen deutlichen Wandel für das Marketing und die Agenturlandschaft bringen. Dabei vertritt er ganz klar die Meinung, dass die grundlegenden Einstellungsänderungen auf Seiten der Konsumenten auch in Zukunft überwiegend über Massenmedien angestoßen werden – die Absicherung, ob die Änderung auch zur eigenen Person passt, erfolgt aber über das Social Web im Austausch mit dem eigenen Netzwerk. Im Hinblick auf den Wandel und die zu erlernende Medienkompetenz sieht @podpimp noch gewaltige Herausforderungen auf das Bildungssystem zukommen, deren Berücksichtigung er in diesem Sektor leider noch nicht erkennt.“

Dr. Benedikt Köhler nahm Twitter ins Trend-Visier 2009. Er…

„… sieht dass 2009 die Kommunikation und Interaktion mit anderen noch einfach wird/werden muss. Als Branchenprimus gilt für ihn der Dienst Twitter, der einen einfach, schnellen und direkten Austausch mit anderen Personen im Netz erlaubt. Das sei das „Kernelement“, um das es im Social Web ginge. Andere Applikationen seien noch viel zu komplex. Auf die Frage ob Twitter in 2009 Mainstream werden können, meinte er, dass die Aufmerksamkeit für den Dienst ja bereits die klassischen Tageszeitungen erreicht hätte und damit durchaus zur Massen-Anwendung werden könnte. Dr. Köhler meint aber auch, dass Twitter nicht das Blog verdrängt, sondern komplementiert – denn es sei eine andere Form der Kommunikation.“

Die Gesamtübersicht der Aussagen hat der Veranstalter hier komprimiert zusammengefasst.

News Update – Best of the Day

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– Xing kennt jeder Businessmensch – den Xing-Knigge inzwischen auch schon viele. SCA HYGIENE PRODUCTS AG kennen vermutlich wenige – ein Produkt kennt jeder: Tempo. Der Tempo-Knigge wiederum ist neu. Wer hätte gedacht, dass Tempo sein eigenes Web bekommt…?

– Wer hätte das gedacht – CNBC-Analystin Julia Boorstin gibt neun interessante Vorhersagen ab, so z.B. dass Internet-TV im nächsten Jahr den Durchbruch im Massenmarkt schafft und Social Networks mit Mitgliedern Umsätze schreibt.

– Vor kurzem war die Zielgruppe Kinder/Vorschulkinder im Fokus meiner Betrachtung hinsichtlich der Monetarisierung von Internet-Plattformen für Kinder. Jetzt bringt VIACOM Brand Solutions eine Studie in Zusammenarbeit mit Rich Harvest mit dem Titel ‚Generation NICK Jr.‘, welche die Lebens- und Konsumwelt der Vorschulkinder beleuchtet. Unbedingt lesenwert, wer diese Zielgruppe verstehen will: Papa, Mama, Oma, Opa, Onkel, Tanten…. – die Studie werde ich demnächst Eltern in Zusammenhang mit meinem Beitrag in einem Kindergarten vortragen. Alleine die Übersicht einer Landkarte als Zusammenfassung ist hervorragend …. (To be continued).

Webmonitoring: Dank Falschmeldungen ein Thema für das Topmanagement?

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Das Mitmach-Web 2.0 erfordert für Unternehmen besser auf die Webkommunikation zu achten – geht es doch nicht mehr darum, was man als Firma kommunikationstechnisch produziert sondern was Kunden, Interessenten und ‚Nörgler‘ über das Unternehmen im Web verbreiten. Und da wird Webmonitoring in mittelständischen und kleinen Unternehmen schnell zum Thema für das Topmanagement.

Prof. Dr. Matthias Fank der Fachhochschule Köln belegt dies jetzt mit der Studie „Webknow“, die unter 350 Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen durchgeführt wurde. 57% aller Befragten sehen Webmonitoring generell als wichtiges Thema der Zukunft und das aus gutem Grund…

„Nicht die Kundenmeinungen im Web 2.0 sind das Problem, sondern eine Strategie, die sie nicht berücksitigt“, meint Prof. Fank auf der Webseite von infospeed, die die Stude auch zum Download anbietet.

In kleinen und mittelständischen Unternehmen wird das Thema Webmonitoring im Top-Management aufgehangen. Großunternehmen legen die Bearbeitung von Webmonitoring aus Budgetgründen in die Verantwortung der Fachabteilungen. Dort steht das Marketing (40%) ganz oben, Unternehmenskommunikation ist auf Platz 2 (28%) – auch Marktforschungsabteilungen übernehmen diese Aufgabe (14%).

Ebenso wie das Thema Webstrategie wird in einigen Unternehmen Webmonitoring in abteilungsübergreifenden Fachabteilungen positioniert. Die Zusammenarbeit hinsichtlich einer
erfolgreichen Zukunft für die Unternehmen erfordere dies, lässt die Studie durchblicken.

Spot On!
Als größte Gefahr sehen die Unternehmen Falschmeldungen. Die Überwachung und Auswertung der Webinhalte hiernach wird auf intellektueller Basis durchgeführt, nur 17% nutzen eine technologische Lösung. Hier wird sich mit zunehmenden Social Media-, Micro-Blogging- und Networking-Aktivitäten sicherlich ein verstärkter Need auf Unternehmensseite einstellen – vorausgesetzt das Top-Management will sein Image im ‚Web-Blick‘ behalten. Doch auch die Anbieterseite solcher Lösungen muss daran arbeiten: die Möglichkeiten der Technologien sind noch sehr beschränkt aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Mediums.

Oder wie sehen Sie das?

Wenn Airlines in Social Media Lüfte abheben…

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Schaut man sich die aktuellen Webaktivitäten diverser Fluglinien an, kann man sehen, wie unterschiedlich die Branche an das Thema Social Media herangehen. Als Beispiel nimmt The Strategy Web die drei Fluglinien: Virgin Atlantic, Air France-KLM und natürlich die Lufthansa. Die einen setzen auf Web 2.0 und Social Media, die anderen bleiben bei der klassischen Webkommunikation und warten erstmal ab.

Virgin Atlantic
Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic ist seit geraumer Zeit u.a. bei Facebook präsent (mehr als 7200 Mitglieder). Kürzlich wurden allerdings aufgrund der Präsenz 13 Flugbegleiter gekündigt und der gesamte Social Media Aktionismus droht zu einem Desaster zu werden. ZDNet berichet ausführlich auf seinem IT Business Blog über das Social Network als PR-Katastrophe. Die Mitarbeiter hatten sich dort ebenfalls aktiv gezeigt und die Passagiere als “Chavs” (Prols) beschimpft. Aber auch der Virgin-Besitzers und Milliardär Richard Branson hat mit seinen Verbalattacken gegen den Konkurrenten British Airways das Image der Marke und das Business nicht unbedingt im Sinne des Web 2.0 Gedanken vertreten. Da hilft auch das derzeitige Bond-Engagement nichts mehr – denn auch ein unsterblicher kann einen Social Media Fehltritt nicht mehr rückgängig machen.

Air France-KLM
Erst jüngst startete Air France-KLM sein erstes Social Network für Kunden und Interessierte. Die noch dreisprachige Community (englisch, französisch, niederländisch) bietet den treuen Passagieren mit dem Bluenity eine moderne Plattform, auf der sich die Passagiere austauschen können. Die Erwartungen an das Social Network sind hoch: Air France-KLM Marketing Director Patrick Roux erwartet, dass sich im ersten Jahr 300.000 Nutzer angemeldet haben werden (Interview Le Figaro). Der große Vorteil für Air France KLM: Bei einer Integration in Facebook kann die Airline von dem ‚Web 2.0 Absturz‘ der Virgin Atlantic profitieren und nicht dieselben Fehler machen. Guidelines für Mitarbeiter sind eben von entscheidender Bedeutung bei Social Media Aktivitäten. Die Seite kann übrigens direkt erreicht werden (guter Ansatz). In Facebook zeigt man sich übrigens auch als Air France mit 2500 Mitgliedern als offenes Netzwerk für Mitarbeiter des Unternehmens – ob vom Unternehmen initiiert oder nicht, bleibt offen…

Lufthansa
Zum Thema Social Network gibt es bei der Lufthansa in Deutschland noch keine Aktivitäten. „Social Media wird von Lufthansa Deutschland derzeit beobachtet und geprüft, aber auch hinsichtlich der Miles & More ‚Community‘ gibt es aufgrund der zu unterschiedlichen Flug- und Reisevoraussetzungen der Passagiere noch keine konkreten Pläne“, sagt Boris Ogursky von der Presseabteilung. „Wenn wir etwas starten, muss es dem Kunden, dem Programm an sich und dem Unternehmen Lufthansa einen effektiven Mehrwert bringen. Wir werden nicht Kunst um der Kunst willen etwas machen“, so Ogursky.

Wartet man hier noch ab und lernt aus der amerikanischen GenFlyLounge, die als Social Network für „like-minded travelers“ (Zielgruppe Studente) aufgesetzt wurde und mit Reise-Erfahrungsberichten, Tipps und Angeboten lockt? Auch wenn das Brand Lufthansa nirgends erwähnt wird, gibt sich die CI dort doch klar zu erkennen. Es erscheint mehr als Sponsored Social Network, denn als Corporate Social Network – und ist auch schon am twittern. In Facebook gibt es inzwischen auch schon mehrere große Lufthansa Gruppen (manche haben fast 2000 Mitglieder), die allerdings entweder privat oder als geschlossene (!) Kommunikationsplattform aufgesetzt wurden – allerdings offensichtlich nicht von Lufthansa selbst initiiert.

Spot On!
Die Ansätze in einer Branche könnten unterschiedlicher nicht sein. Manchmal wird man auch als Airline auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und wäre vielleicht gut beraten gewesen, den vorsichtigen Approach der Mitbewerber zu gehen. Als Unternehmen auf Social Media zu machen, erfordert klare interne und externe Kommunikationsrichtlinien. Sonst bekommen Kunden und Mitarbeiter irgendwann zuviel Macht und übernehmen das Steuer. Die Kunst ist die Balance zwischen interner Kommunikation und Außenauftritt im Social Network. Hier dürfen Mitarbeiter ihren Unmut ablassen, dort stürzen Betriebsrat und Management ab, wenn der Kummerkasten öffentlich wird. Facebook geschickt genutzt, dient der Kommunikation um das Unternehmen, weniger für Marketing- und Anzeigenkampagnen und so sollte man sich auch als Unternehmen dort auch verhalten.

PS: Mit coolen TV Spots lässt sich übrigens bei YouTube so mancher Anfang einer kleinen Social Media Channel-Präsenz schaffen. KLM hätte da mal tolle TV Spots, die schwer beliebt waren…

Sonder-Newsletter der Media-Magazine: Wertig oder Wertlos?

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Der Sonder-Newsletter ist in der Medien- und Marketing Journalie ein gern genutztes Online-Format, mehr oder weniger ‚dringend nutzwertige Neuigkeiten‘ zur Arbeitszeit in die Mailboxen der Businessleute zu schicken.

Das macht aber nur Sinn, wenn auch wirklich Werthaltiges drin steht. Ein Auszug aus meiner Mailbox von heute in der Zeit zwischen 15:01 und 15:19 und meine Frage: Muss man dafür einen Sonder-Newsletter verschicken oder wäre es nicht besser nochmal zu recherchieren und mehr als nur News zu bringen?

15:01 Uhr: WUV – Christiane zu Salm wirft bei Burda hin
15:08 Uhr: Meedia – Christiane zu Salm: Aus bei Burda
15:19 Uhr: kressblitz – Christiane zu Salm verlässt Burda

Spot on!
Meine Meinung hierzu dürfte klar sein. Ein solcher Sonder-Newsletter hat nur einen Wert, wenn man wissen will, wer der Schnellste im Medien- und Marketing Journalismus ist… – aber es ist in keinster Weise werthaltig für den User.

PS: Was nicht heißt, verehrte Frau zu Salm, dass Sie nicht wertvoll für die Medien- und Marketingbranche sind.

Daimler Blog: Projektleiter Uwe Knaus lässt beim Frühstück Einblicke zu

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Innerhalb der Veranstaltungsreihe Social Web Breakfast plauderte Uwe Knaus, Projektleiter des Daimler Blogs, ein wenig aus dem Daimler ‚Webkommunikations-Nähkästchen‘.

Für ein Unternehmen, welches rund 270.000 Mitarbeiter beschäftigt, sollte sich viel Potential an Bloggern zeigen. Dementsprechend initiierte man vor einem Jahr den Daimler Blog, um die Mitarbeiter bloggen zu lassen und das Bloggen generell zu testen.

Uwe Knaus erklärt über den Blog, das die bloggenden Mitarbeiter nicht geschult sein und ‚losgelöst‘ von der Unternehmenskommunikation und -strategie berichten. So hätten die Mitarbeiter eine Plattform, auf der nicht das Management sondern sie im Mittelpunkt stehen. Ein clevere Idee des Managements, die Welt um die Firma Daimler darzustellen. Dennoch sei es schwierig, Blogger und Beiträge zahlreich, regelmäßig und rechtzeitig zu bekommen.

Auf die Frage, welche strategischen Ziele man damit verfolge, antwortet Knaus, das es große Ziele eigentlich nicht gäbe. Vorwiegend wolle man Transparenz herstellen und natürlich auch die Online-Reputation des Unternehmens erhöhen. Der Blog zahlt selbstverständlich auch in ein positives Image der Firma ein und mache Daimler ‚persönlicher und greifbarer‘. Letztendlich will man ja auch das klassische ‚Taxi-Fahrer Image‘ vergessen lassen. Der positive Nebeneffekt des Blogs sei, dass es die Mitarbeitergewinnung positiv beeinflusse.

Das Thema Glaubwürdigkeit steht beim Daimler Blog hoch im Kurs. Um der Bloganspruch aufrecht zu erhalten, versuche man nur Mitarbeiter der ‚unteren Ebene‘ als Blogger zu gewinnen. Denn blogge das Management, so sinkt die Glaubwürdigkeit seiner Meinung nach drastisch.

Um Probleme mit dem Betriebsrat hinsichtlich Gehaltsdiskussionen zu vermeiden, müssen alle über 70 Blogger freiwillig ihre Beiträge an Knaus schicken, der sie dann mit seinem Team einstellt. Inhalte des Daimler Blogs finden sich übrigens nicht ‚1 zu 1‘ auf der Daimler Homepage, da sie thematisch dort deplatziert wären und umgekehrt, so Knaus. Dennoch finde ein inhaltlicher Gedankenaustausch statt – schließlich wohnen die Team Tür an Tür im Daimlerhaus.

Spot On!
Die Zahlen des Daimler Blogs können sich durchaus sehen lassen: 70.000 Zugriffe verzeichnet man monatlich (35% firmenintern/65% extern – anfangs 100% extern!), insgesamt gab es 1.200 Kommentare. Etwas erstaunlich ist, dass ein Vergleich mit der Homepage von Daimler derzeit nicht möglich ist. Grund: das Web-Analyse Tool fehlt dort noch. Der Blog hat bisher Google-Analytics genutzt, man gehe jetzt aber voraussichtlich zu Omniture über. Derzeit in der Diskussion sind die Launches von Produkt Blogs. Wenn diese Blogs dann ebenso erfolgreich sind, hat Daimler den Image-Staub des Taxi-Auto Produzenten wohl auch bald abgelegt.

Yammer ist in, Twitter out…

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TechCrunch50 feiert in diesem Jahr einen neuen Stern: Yammer, der clevere Twitter Mitbewerber, stellt die LinkedIn Frage: Woran arbeitest Du gerade?

Die Unternehmensthemen werden gemäß des Gesamtzusammenhanges der Webkommunikation weitergedacht. Technisch gesehen ähnelt Yammer Twitter – dennoch mit einem klaren Mehrwert für die Unternehmens- und Projektkomunikation.

Grundsätzlich wird Networking bei Yammer groß geschrieben: Kostenlos können Unternehmen ihr eigenes Company Network ins Leben rufen. Zugangsvoraussetzung ist die Emailadresse des Unternehmens, sprich: die aktive Firmenadresse der Firmen Domain.

Yammer ist vor allem aber ein Web 2.0 Business mit Zukunft: Was vielen Businessmodellen des Web 2.0 Zeitalters fehlt, kann Yammer vorweisen: ein einfaches Finanzierungsmodell und attraktiv im Preis für Unternehmen. Obwohl alle grundsätzlichen Features kostenlos sind, müssen Unternehmen für administrative Rechte der nutzbaren Firmennetzwerke einen Dollar pro Mitglied und Monat investieren. Sonst geht nichts – keine Sicherheitseinstellungen, kein Löschen von Mitgliedern aus dem Netzwerk, kein Löschen von Nachrichten, kein eigenes Branding im Netzwerk.

Warum ist Yammer besser für Unternehmen?

Struktur und Kontakte
Es gibt zusätzliche Features bei Yammer, die für die Unternehmenskommunikation sowie die Unternehmensaktivitäten von Vorteil sind. So werden u.a. detaillierte Kontaktdaten und ein Organigramm aufgezeigt.

Variable Kommunikation
Yammer bietet alle interaktiven Arten der Kommunikaiton: Instant Messaging, Email, SMS (bisher US), Mobile: Blackberry und iPhone.

Optimierte Projektkommunikation
Reaktionen auf Einträge sind auch nichtchronologisch untereinander darstellbar – oft bei Twitter vermisst. Bei Projektarbeiten und -diskussionen ein unverzichtbares Feature für das Verständnis der Kommunikationfolge.

Extrahierbare Links
Links werden unmittelbar extrahiert: Sämtliche Posts der Mitglieder werden in einem eigenen Bereich dargestellt.

Optimierte Suche
Yammer bietet seinen Mitgliedern die optimierte Suche nach Tags, Inhalten und Mitgliedern. Twitter muss da noch etwas nachsitzen trotz Summize.

Spot On!
Twitter war das Vorbild, Yammer bringt es zur Vollendung. Entscheidend ist die Umsetzung des unternehmerischen und kommunikativen Gedankens. Eine neue Chance für Firmen die Kommunikationstrommel richtig strukturiert zu schlagen.

Studie: Nutzung von Video-Podcasts

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Video-Podcast werden für Businesszwecke immer häufiger eingesetzt. Endlich gibt es jetzt hierzu eine Nutzungsstudie von SevenOne Intermedia, Multimedia-Unternehmen der ProSiebenSat.1 Group, und Liquid Air Lab. Sie bringt Informationen über die Nutzer von Video-Podcasts und zeigt deren Motivation und Themeninteressen auf.

Was ist der vorwiegende Nutzungsgrund?
TV-Beiträge anzusehen, die man verpasst hat. 71% der Befragten nennen die sogenannte Catch-Up-Funktion an erster Stelle.

Wer nutzt Video-Podcasts?
Laut der Studie nutzen vor allem junge und höher gebildete User Video-Podcasts. Rund drei Viertel der Nutzer sind jünger als 29 Jahre. Die überwiegende Mehrheit (45%) hat Abitur oder Fachhochschulreife, über einen Hochschul- bzw. Universitätsabschluss verfügen 29%.

Wo werden Podcasts genutzt?
Podcasts werden sowohl zu Hause (84%) als auch unterwegs genutzt. Bereits für 57% der Befragten ist Podcasting ein „Unterwegs-Medium“. Mehr als 70% der Befragten rufen ihre Podcast-Abonnements mindestens einmal täglich ab.

Welche Themen sind beliebt?
Bei der Auswahl eines Video-Podcasts stehen vor allem das Thema des Beitrags (95%) und der Unterhaltungswert (86%) im Mittelspunkt. Die Länge der Filme ist für die User eher irrelevant (33%). Frauen nutzen vermehrt Podcasts aus den Bereichen Film und TV, Boulevard & Lifestyle, Musik, Gesellschaft und Kultur. Die Interessensschwerpunkte der Männer sind Comedy, Technologie, Sport, Freizeit, Spiele, Hobby und Wirtschaft.

Wie häufig werden Podcasts genutzt?
Die heruntergeladenen Podcasts werden in weniger als einer Woche angesehen, zumeist am selben Tag (56%), und oft sogar sofort nach dem Download (14%). Rund drei Viertel (73%) der Befragten sehen fast alle Podcasts an, die sie heruntergeladen haben. Die meisten Befragten (63%) abonnieren ihre Podcasts – die Möglichkeit, sie auch einzeln downzuloaden, wird nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen. Durchschnittlich werden 17 Podcasts abonniert.

Wird Werbung akzeptiert?
JA! Die überwiegende Mehrheit (93%) zieht ein kostenfreies und somit werbefinanziertes Angebot eindeutig einem Gebühren finanzierten Model vor. Dieses wäre lediglich für 7% eine Alternative.

Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von 2.680 Personen, die im Mai das Video-Podcast-Angebot der Senderfamilie genutzt haben.

Spot On!
Immer wieder wurde man in den letzten Monaten gefragt, ob Webcasts in Deutschland beliebt sind. Jetzt haben wir den Beweis, dass die Anstrengungen nicht umsonst sind, allerdings nicht für alle Branchen wie man sieht. Interressant ist, dass Werbung akzeptiert wird. Sieht man die Ergebnisse wundert man sich eigentlich, dass Podcasts dann doch nicht so häufig von Firmen im Webmarketing in Deutschland eingesetzt werden.

E-Kommunikation und E-Mail-Knigge

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E-Kommunikation ist ein schwieriges Feld. Wer seine kommunikativen Fähigkeiten auf den Prüfstand stellen oder aus beruflichen Gründen diese auf Vordermann bringen will, der besucht von Zeit zu Zeit Fortbildungen. Dabei gibt es gute und weniger gute Coaches – vor kurzem habe ich einen der guten erlebt. ‚Den‘ Trainer des Deutschen Instituts für Rhetorik: Patric P. Kutscher.

Um nicht im Businessalltag schnell wieder die gewohnten Fähigkeiten aus der Schublade zu ziehen und auch weiterhin das ‚hart‘ Erlernte zu gebrauchen, habe ich den Email Newsletter des Instituts zu meiner monatlichen Pflichtlektüre gemacht. Nicht, weil ich mir das alles komplett neu wäre sondern gerade deswegen. Oder in Goethes Worten… „Man denkt an das, was man verließ. Was man gewohnt war, bleibt das Paradies.“

In diesem Monat befasste sich der Newsletter mit dem Thema ‚Entwickeln Sie einen E-Mail -Knigge‘. Da auch mir in letzter Zeit zunehmend die Verrohung der elektronischen Kommunikation sowie die Missachtung diverser Höflichkeitsregeln auffällt, schadet es nicht, an dieser Stelle darauf mal hinzuweisen und die wichtigsten Punkte des Newsletters des Instituts für Rhetorik herauszunehmen.

Externe Mail-Kommunikation

Brief und Mail – Rückbesinnung
Gehören Sie noch zur Generation, die Briefe per Hand schrieb? Falls ja, dann wissen Sie ja noch, wie sie sorgfältig auf folgende Sachen geachtet haben: schönes, sauberes Papier, ordentliche Schrift, keine Fehler oder Tipp-Ex Baustellen, etc. Dank der heutigen Technik sind das alles Faktoren, auf die wir bei Emails nicht mehr achten müssen, oder? Falsch: Gerade weil die Äußerlichkeiten der klassischen Briefform wegfallen, zählt das geschriebene Wort noch viel stärker. Dementsprechend sollte hier noch gewissenhafter vor dem Versand nach Fehlern ‚gescannt‘ werden als beim alten Briefverkehr.

Früher wurden Geschäftsbriefe von Fachpersonal, ausgebildeten Sekretärinnen, geschrieben, verfasst und zum Gegenlesen nochmal (!) dem eigentlichen Verfasser vorgelegt. Dieser hat es dann in Ruhe Korrektur gelesen und holprige, flapsige oder missverständliche Formulierungen ändern können. Heute stehen in den meisten Unternehmen diese Fachkräfte leider nicht mehr zur Verfügung. Es wird erwartet, das der Verfasser eines Schreibens das alles selbst perfekt erledigt. Die Korrekturlesung sollte deshalb in Ruhe und voller Konzentriertheit erfolgen. Es gibt keinen doppelten Boden…

Eine Email schreiben oder nicht?
Vor dem Schreiben eines Briefes hat man sich vor dem digitalen Zeitalter sehr wohl überlegt, ob man nicht selbst beim Adressaten erscheint: Einladungen zu offiziellen Terminen, Glückwünsche oder eindeutig private Angelegenheiten verboten es geradezu, postalisch den Adressaten anzusprechen. Und wie machen man es heute? Überlegen Sie mal, ob nicht ein kurzes Gespräch viel schneller zum gewünschten Ergebnis (und noch viel mehr!) führt.

In der heutigen digitalen Businesswelt erscheint es oft eine Sache der Undenkbarkeit. Beispiel gefällig? Xing informiert einen über Geburtstage, also schnell eine Mail an den Glücklichen geschickt: kurz, knapp, prägnant. Man hat dran gedacht, den Geburtstag nicht zu vergessen, perfekt. Oder…? Ist das wirklich noch produktives Networking? Wäre es nicht besser, den Hörer in die Hand zu nehmen oder sich auf einen Kaffee zu treffen, sprich: sich kurz mündlich auszutauschen? Vielleicht ergibt sich ja ein neues Geschäft oder eine neue Businessidee?

Man sollte eines nie vergessen und das ist nichts, was wir nicht alle wissen:
Das gesprochene Wort bekommt eine emotionale Antwort, das geschreibene Wort eine rationale.

Die Anrede
Auch wenn wir auf eine Amerikanisierung der heutigen elektronischen Kommunikation hinsteuern, so sollten dennoch ein paar Regeln schon beim Anschreiben beachtet werden.

Kennt man den Kunden nicht (bisher gab es kein Telefonat bzw. keine Kommunikation), verbietet sich das burschikos-jugendliche ‚Hallo‘ als Aufmacher. Auch wenn es manchmal etwas altbacken wirkt, ein ’sehr geehrte/r Frau/Herr‘ wirkt erfahrener, kompetenter und seriöser. Oder würden Sie es bei einem offiziellen Schreiben nicht auch erwarten?

Agenturen und Berater erliegen oft amerikanisch-hippigen Kommunikationstrends. Man sollte dort mit dem ‚Du‘ bei der Kundenansprache vorsichtig sein. Wären wir in Amerika, ist das möglich – wir sind aber in Deutschland und die Sprache macht es uns manchmal eben schwieriger. Und auch wenn sich in Unternehmen unter Kollegen ‚ge-Du-zt‘ wird, heißt das noch lange nicht, das der Kunde das ‚Du‘ in einer Email akzeptiert und annimmt. Im Gegenteil…

Die Form
Wer eine Mail schreibt, zeigt dem Empfänger (heute wie früher), dass man sich Zeit genommen hat – oder eben nicht. Leider erkennt man oft an der Form einer Email bereits, dass die Email zwischen Tür und Angel bzw. vor dem Einstieg ins Flugzeug auf dem Blackberrry geschrieben wurde…
Alles ist klein geschrieben. Es gibt Menschen, die machen das standardmäßig. So wie man dann standardmäßig beim Lesen auf Standby schaltet – und der Email bzw. dem Versender wenig Beachtung schenkt.
Die Anrede ist falsch geschrieben. Stellen sie sich vor, sie heißen Nussknacker und jemand vergißt das zweite ’n‘. Wären Sie da begeistert? Und Herr Meyer schreibt sich eben nicht ‚großes M und kleine eier‘.
Am Ende fehlt der Gruß oder es kommt nur ein ‚cu‘ oder ‚mfg‘. Noch besser: es fehlt sogar der Name des Schreibenden. Beim Brief hätte man das nie vergessen. Manche meinen aber heute, dass die Emailkennung schon ausreicht und man nicht mal mehr den Namen erwähnen muss am Ende einer Mail.

Der Respekt vor anderen wird schließlich auch bei der Kleidung in der Form ausgedrückt. Oder gehen Sie in Sandalen und Shorts zu einem offiziellen Neukundenmeeting?

Interne Mail-Kommunikation

Alle Tipps des Institus für Rhetorik für die interne Mail-Kommunikation gebe ich hier unkommentiert (aber leicht gekürzt) weiter. Das Institut schlägt vor, in einem „Mail-Meeting“ einen E-Mail-Knigge zu erstellen. Folgende Punkte sollten Sie in diesem Meeting besprechen…

Mehr miteinander reden – weniger mailen!
Es ist ein unding, wenn Menschen, die im Büro nebeneinander sitzen oder ‚fußnah‘ zusammenarbeiten, sich permanent Mails zusenden. Sie begeben sich der Chance, über ihre Sprache und Stimme Gefühle und auch Informationen zu vermitteln. Hier droht der Weg in die E-Mail-Unkultur.

Erst denken – dann schreiben – dann noch mal denken – dann versenden
Wie oft wird im Büro eine E-Mail versendet, ohne die Folgen zu bedenken. Man hat schlampig formuliert – und merkt es erst, wenn der Text verschickt ist: „Das habe ich eigentlich ganz anders gemeint…“ Jetzt lässt sich der Inhalt nicht mehr zurücknehmen; was folgt, ist ein Mail-Krieg, der durch ein Missverständnis ins elektronische Leben gerufen worden ist.

Auch intern auf den Ansprechpartner Rücksicht nehmen
Den einen nerven die Smileys, mit deren Inhalt – oft allerdings missverständlich – kommentiert werden. Der andere möchte nur in dem Fall eine E-Mail, wenn die mündliche Kommunkation nicht möglich ist. Form und Inhalt der Mail sollten auf den Empfänger abgestimmt werden.

Der Ton macht die Musik
„Warum haben Sie immernoch nicht meine Mail beantwortet?“ Welche Gefühle werden in Ihrem Mailpartner geweckt? Wut, Unverständniss, gar Aggressivität? Ihr Bedauern, er habe sie falsch verstanden, nutzt nichts. Investieren Sie etwas Gedankenschmalz in höfliche und unmissverständliche Formulierungen – gerade bei der internen Kommunikation: „Schade, dass Sie bisher keine Zeit hatten, auf meine Farge zu reagieren. Oder gibt es noch Unklarheiten? Ich schlage vor, adss wir uns…“ Zu dieser Regel sollten sich im Mail-Meeting alle bekennen.

Vermeiden Sie cc-(Absicherungs)Wahn
Ärgerlich sind jene Mails, bei denen alle möglichen Leute ins cc gesetzt werden. Eine unerquickliche Maildiskussion belastet dann die Leitungen – und die Leistungen.

Spot On!
Eigentlich sollte der Post kurz werden, aber je länger man drüber nachdenkt, umso mehr elektronische Fauxpas fallen einem ein. Ich bin mir sicher, noch nicht em Ende zu sein. Aber den Part des Weiterschreibens überlasse ich den Lesern des Blogs…

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