Online Reputation Management bleibt (zeit)aufwendig…

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Als ich meine Vision des Personal Web Managers geschrieben habe, dachte ich, es wird sicherlich bald eine solche Dienstleistung des Reputation Coaches für aufstrebende Manager oder stark im Web aktive Persönlichkeiten geben. Derzeit ist interessant zu beobachten, wie sich dieser Plattform-Markt für persönliches Reputation Management in Position bringt.

Es steht eben viel auf dem Spiel: die Bewerbung einer Karriere, die für Nachhaltigkeit einer authentischen und erfolgreichen Persönlichkeit steht. Die Online Reputation wird dabei immer wichtiger für den nächsten Karriereschritt, aber ihr Management bleibt leider trotz unterstützender Plattformen zeitaufwendig. Ein kleiner Überblick…

Bisher galt der amerikanische Dienstleister Reputation Defender als der weltweite ‚Platzhirsch‘ im Entfernen oder ‚Geradebiegen‘ von bildlich belegbaren Fehltritten oder voreilig getroffenen Statements und Kommentaren, die im Web verewigt sind. Denn, wie wir alle inzwischen wissen sollten: Das Web vergißt nichts – teilweise nur, wenn wir entsprechend nachhelfen. Und so bietet Reputation Defender mit myChild ein Produkt an, das den Ruf und die Privatsphäre des Kindes schon von Kindesbeinen an online schützt.

In Deutschland ist mit my ON-ID eine sehr interessante Plattform am Start, die Online Reputation auf technischer Basis zu handeln, monitoren und optimieren anbietet. Die Web 2.0 Plattform offeriert sehr viele Optionen, das eigene Personal Brand als Visitenkarte (bzw. fast schon im Format eines Online CV aufzubauen (mit zahlreichen Schnittstellen und Widgetfunktionen zu anderen Social Networks).

Am Wochenende erhielt ich nun die neuste Pressemitteilung von Dein Guter Ruf, die mir von meinem Ex-Kollegen Jannis Moutafis zugespielt wurde. Die Nachricht preist die ab sofort kostenlose Suche des (mir noch völlig unbekannten) Reputations-Dienstsleisters an, sowie die Option eine Web-Imageseite zu veröffentlichen. Als Gadget wird der Test „Welcher Online-Typ bin ich“ angeboten, der einem Tips zum persönlichen Reputation Management offeriert (mein Testergebnis siehe Bild).

Hintergrund des Tests: Der Profil Organiser wird hiermit promotet. Dort kann man seine Netzwerk-Profile eingeben und hat diese so im Schnellüberblick und -zugriff. Der vordergründige Vorteil der Übersichtlichkeit, läßt sich mit einem grundlegenden Tip entkräften…

Starte kein Profil in einem sozialen Netzwerk, wo Du nur einen kleinen Mehrwert siehst und evaluiere vorher, ob Du nur aus einer zeitweiligen Zugehörigkeit (Schule, Uni, etc.) oder aus zukünftiger Überlegung (Kontakte halten, Karrierebenefit, etc.) dieses nutzen wirst.

Die Dienstleistungen von Dein Guter Ruf erinnern mich dennoch stark an den Personal Web Manager, denn hier geht es offensichtlich wirklich um den strategischen Ansatz des Reputation Managements mit persönlicher PR-Betreuung. Man bietet vier verschiedene Versionen an: Basis-, Profi-, Premium- und VIP-Manager – von kostenlos bis 129,90 EUR pro Monat. Letztere verspricht sogar…

– Wir legen für Sie Profile in mit Ihnen abgestimmten Portalen an.
– Wir integrieren bereits vorhandene Inhalte in Foren, Blogs, Fachportalen.
– Wir prüfen monatlich Ihre Reputation und liefern für Sie geeignete Portal- und Themenvorschläge.
– Wir führen für Sie geeignete Online-PR Aktivitäten durch.

Insofern wirken die Preise vernünftig und erinnern an das Preismodell von Reputation Defender.

Kurztest: Dein Guter Ruf
Suche: Die Suche ist unbefriedigend. Bei 466.000 Googletreffern zu meinem Namen fand Dein Guter Ruf rund 70. Einige hatten überhaupt nichts mit mir zu tun. Zahlreiche positive, wie Interviews und Gastbeiträge von/mit mir, wurden gar nicht gefunden.
Image-Webseite: Ein Bild kann nicht gefunden, hochgeladen oder integriert werden (vielleicht in einer Bezahlversion?!). Der erste Eindruck eines Menschen zählt – und der Mensch verkauft sich in der Karrierebewerbung über ein persönliches Bild. Man verschickt ja auch keinen Lebenslauf ohne Foto.
Paid Services: Daß man für zahlreiche Funktionen (z.B. Kommentar eines Suchtreffers) im Web 2.0 Zeitlater bezahlen muß, ist irgendwie Web 1.0 Welt. Zumal my ON-ID hier schon diese Funktion ohne Aufpreis anbietet.
Fazit. Unspektakulär, nüchtern, sachlich, nicht personalisierbar – aber vielleicht ist die Form genau das, was zukünftig für das Personalwesen die nachhaltige Bewerbung ist. Wer weiß…

Spot On!
Neben my ON-ID macht sich mit Dein Guter Ruf ein weiterer Anbieter auf, unsere individuelle Online Reputation im Auge zu behalten und zu professionalisieren. Mein Urteil bleibt dennoch kritisch. Die Idee Reputation Management mit persönlicher PR-Strategie zu verknüpfen, gefällt mir gut (schon wegen seiner Nähe zu ‚meinem‘ Personal Web Manager). Man müsste es fast einmal einem Test unterziehen, um zu sehen, wie erfolgreich sich die Arbeit für das Personal Branding zeigt (Erfahrungsberichte bitte an mich schicken). my ON-ID ist dennoch derzeit einen ganzen Schritt voraus und bietet die spannendere und zielgenauere Lösung das Online Reputation in der Spur zu halten. Reputation Management bleibt weiterhin aufwendig, vor allem zeitaufwendig, denn am besten wird sie derzeit noch von jedem Einzelnen kritisch beäugt, bewacht und bewertet.

Studie: Kundenkommunikation zu teuer – Optimierung nötig

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Daß Kundenkommunikation kostenintensiv sein kann, ist kein Geheimnis mehr. Die aktuelle Studie ‚Reality Check 2009‘ des Softwarehauses novomind AG zeigt jetzt, daß Unternehmen mehr als fünf Euro pro Kundenanfrage einsparen können, wenn sie ihre Beratungskanäle automatisieren.

Denn bisher nutzen beraten neun von zehn Unternehmen ihre Kunden noch über die gängigen Kommunikationsoptionen E-Mail, Telefon und Kontaktformular. Bislang bietet nicht einmal jedes zweite Unternehmen FAQ-Seiten an, Live-Chats nutzen sogar nur zwei Prozent.

Die durschnittlichen Kosten im Einzelnen…
– Telefonische Beratung durch einen Service-Mitarbeiter pro Anfrage rund sechs Euro
– E-Mails und die Verwendung von Kontaktformularen pro Anfrage rund sechs Euro
– Live-Chats pro Anfrage zwei bis drei Euro
Die preiswerteste Seite zur Beantwortung häufig gestellter Fragen bietet eine FAQs Webseiten, die pro Kundenanfrage gerade mal etwa zehn Cent kosten.

Spot On!
Natürlich kann nur aus Kostengründen nicht gänzlich auf den Einsatz von Telefon, E-Mail und Kontaktformular verzichtet werden. Entlastung durch stärker automatisierte Kommunikationsmittel nimmt kostenintensive Beratungszeit. Die Effizienz bei der teuren Beratungsleistung per Telefon sollte dabei im Auge behalten werden. Wie bei Social Media und im Verkauf gilt hier: ZUHÖREN! Nur jede zweite telefonische Anfrage wurde korrekt beantwortet, bei E-Mail Bearbeitung nur 28%, besagen die Ergebnisse. Interessant wäre mal Kundenservice via Twitter der Kostenkontrolle zu unterziehen. Schließlich setzen ja schon einige Unternehmen diese Option ein: Dell, Deutsche Bahn, Bank of America, Starbucks, South West Air, Jetblue

Dell: social media business or the just good marketers?

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Dell is the social media super-hero these days and one of the most named examples of social media intelligence. At least, if we believe in a lot of blog posts…

Last week, Dell reported in a blog post that their Twitter account @DellOutlet earned more than $2 million US dollars in revenue. Money that can be attributed directly to their Twitter activity. This does not surprise us, having heard that Dell broke the $1 million US dollar barrier some months ago.

Nevertheless, let’s think a minute about the ’social aspect‘ of this Twitter account. The funny thing about it is that Dell is just using old marketing techniques to generate revenue via Twitter.

Or is the use of coupon codes a marketing innovation of the web 2.0 era?

These couopons come flying into my mailbox at home every day – quicker than I have time to throw them in a bin.

„Dell Outlet sells refurbished Dell products at great prices, but inventories fluctuate, making it difficult to know when products are available or on sale. Dell Outlet uses Twitter as a way to message out coupons, clearance events and new arrival information to those looking for Dell technology at a discounted price.“ (quote from Dell blog)

Reading this statement, the question is what is the social media strategy? Isn’t this just good old marketing tactics? This Dell Twitter account @DellOutlet is not acting in any way like social media has been teaching companies lately.

„Listen, learn and engage“ (Brian Solis) is the value proposition of social media. The customers are coming to you as they have heard about the quality and value of your product, service or business. Then, they buy and do some good word-of-mouth activity via Twitter, Facebook, blogs, rating sites etc. for your business. This is resulting in community building – not a sales channel like the Dell example.

Dell is talking, pushing and selling. It is the good old communication and marketing practice we all know from some years ago.

Why is Dell so successful? It is a matter of simple marketing technics. It follows the old sales intelligence… From more than 650.000 followers, 10% will be real followers (as you just follow when you are in the evaluation process mode before a purchase decision) = 60.500 followers. And if you are lucky company 5% will buy your product in the end = 3.025 users. This tells us about an interesting average revenue of 661,15 US dollar per Twitter client.

Ah, I love sales statistics… though admittedly, these might be taken from the easiest perspective of ROI measurement.

Spot On!
But is this Dell activity really ’social‘? It is the email marketing system – tables turned upside down. Opt-In or follower? Subscribe or unsubscribe is the question… Email promotion or social media promotion? Email spam or social media spam? What comes next in the marketers arena? And, the account is just following Dell accounts… is the client/follower really interesting for them?

Not saying this is not a very clever approach reaching out for clients… well-done, Dell.

Your views much appreciated…

Report says, social networks not used for purchase decisions

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Social networks ‚rule‘ our days. Nevertheless, their monetization outlooks may be hit by some news, I came across yesterday. A recent study by Knowledge Networks reveals that only 5% of users enter social networks for guidance on purchase decisions in any of nine product/service categories.

Everybody is talking about ways for companies to promote their services, products and brands. It seems that companies cannot exist anymore if they don’t integrate social media tools (Twitter, Facebook, MySpace, etc.) into their web strategy. And seeing the results of the study this seems to make sense. It shows that 83% of all internet users between 13-45 use social networks (47% regularly).

However, only 5% of the respondents say they are influenced in their purchasing decisions and seek guidance from social networks. Also, only 16% are more likely to purchase products from companies that advertise on social networking sites.

„Our findings show that marketers need to be prudent and people-centric in how they approach social media,“ said David Tice, vice president and group account director, Knowledge Networks. „Social media users do not have a strong association between these sites and purchase decisions; they see them as being more about personal connection – so finding ways to embrace that powerful function is key. The fact that they are using social media more now than a year ago is a strong indicator that the influence of these sites and features is here to stay.“

Spot On!
The private aspect and the main intention of “staying connected” with friends and family is still the most important feature of social media. When people log in social networks it seems as if they switch to an atmosphere of privacy – and they don’t want intensive ads to interfere with peer interaction. Although the majority of users believe that ads on social networking sites are a „fair price to pay“ in return to use the services for free.

People on social networks need to understand that operating a social network costs money and is not altruism business – and social networks operator should make this clear to their target group. Maybe the social networks should give people the option to either pay for access or accept ads, right from the registration process (or group together like the Social Globe). This might be a way to stop the ‚cost free web‘ atmosphere…

PS.
Companies, to my experience, know that it makes definitely sense engaging in social networks. Nevertheless, there is still not enough knowledge and expertise on why, how and in which way to use social networks. Finding the right web strategy and the appropriate approach on how many and which social network activity makes sense, becomes the biggest challenge for them in the future. Rethinking their marketing, PR and sales processes is a must have to make way for an integration of social media into their company strategy. And Dell has proven that social networks are used for purchase decisions…

Internet keine Konkurrenz für klassischen Journalismus

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Eine aktuelle Studie des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster besagt, daß das Internet für den Journalismus mehr als Ergänzung denn als Mitbewerb oder Konkurrenz gesehen werden muss. Im Rahmen der Studie wurden 183 Internetredaktionen aus Deutschland interviewt, womit sich 44% aller ermittelten Redaktionen an der Erhebung beteiligt haben (nach vorheriger inhaltsanalytischer Auswertung von rund 1.200 Internetangebote).

Schon lange stellen sich die klassischen Medienhäuser die Frage, inwieweit Weblogs, Twitter und soziale Netzwerke die traditionelle Medienwelt beeinflußt. Früher konnten Redaktionen von Presse, Rundfunk und Fernsehen exklusiv die ‚Medienmache‘ ihre Expertise nennen. Inzwischen wird der Medienmarkt durch Firmen oder Privatpersonen zusätzlich mit verschiedensten Plattformen bedient. Inwieweit das Internet den Journalismus verändert, wurde in einem zweijährigen Forschungsprojekt am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster untersucht.

Laut Studie lässt sich das Ergebnis auf die folgende Formel bringen: „Ergänzung statt Konkurrenz“. Noch dominieren die Online-Angebote der traditionellen Massenmedien. Weblogs und Nutzerplattformen stellen insgesamt 5% der als journalistisch identifizierten Internetangebote – eine noch niedrige Zahl. Dennoch ist die erweiterte „Partizipation“ und die „Technisierung“ (Automatisierung der Nachrichtenauswahl durch Google News und andere Suchmaschinen) inzwischen deutlich sichtbar und beeinflußt den modernen Journalismus. Der beruflich ausgeübte Journalismus werde deshalb aber nicht verdrängt, ziehen die Studienverantwortlichen den Schluss.

„Weblogs und Redaktionen beobachten sich gegenseitig, sie übernehmen Themen und kommentieren einander“, beschreibt Prof. Dr. Christoph Neuberger, der Leiter des Forschungsprojekts, die Beziehung.

Zur Recherche nutzen rund drei Viertel der Internetredaktionen Weblogs und 99% die Enzyklopädie Wikipedia vorwiegend als Nachschlagewerk (83%). Ihre Zuverlässigkeit schätzen sie als hoch ein.

Spot On!
Der traditionelle Journalismus ist dennoch in einer schwierigen Transitionsphase. Auf der einen Seite müssen Medienhäuser sich im Internet engagieren, andererseits fehlen zukunftsträchtige monetarisierende Geschäftsmodelle. Die heutige Aussage von Fried von Bismarck überrascht nicht, kostenpflichtige Inhalte als Businessmodell zu evaluieren – trotz hoher Reichweiten und der Vorbildfunktion von Spiegel Online.
Allerdings muß man auch die Kehrseite der Medialle sehen: Der Nutzer ist aufgrund seines Einflusses wichtig für den Input und somit die Qualität des zukünftigen investigativen journalistischen Outputs. Muß der User Zahlen, ist fraglich, ob der User generierte Input weiterhin so zahlreich bleibt, oder schwindet. Denn: Wenn die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Studie zeigt, daß viele Redaktionen mit den Möglichkeiten der Web 2.0 Nutzerbeteiligung experimentieren, ist das ein klares Zeichen der Wichtigkeit, des Einflusses und Zukunftsträchtigkeit der modernen und sozialen Medien für den Journalismus. Hierbei profitieren Redaktionen laut eigener Aussagen von Kommentaren (20% lassen diese bereits zu) sowie von eigenen Weblogs, Videologs oder Podcasts (55% setzen diese ein).

Was sind die Top ‚Social Brands‘?

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Was waren die ’socialen‘ Brands 2008? Mit dieser Frage hat sich vitrue beschäftigt und die Methodik ihres Vorgehens sowie die Liste der ’sozialen‘ 100 Top Brands veröffentlicht.

In Sachen Branding ist die Vormachtstellung von Apple eindeutig und zeigt den Marke entspricht Obama Effekt. Mit insgesamt drei Nennungen unter den Top Ten (iphone, Apple & ipod) stellt Apple auch im Social Web unter Beweis, daß man von dieser Firma so einiges lernen kann. Auch The Walt Disney Company zeigt große Erfolge mit vier Nennungen unter den Top 100: Disney 4., ABC 21., Disneyland 46. und Walt Disney World 67.

Top Ten of The Vitrue 100
Top Social Brands of 2008

1. iPhone
2. CNN
3. Apple
4. Disney
5. Xbox
6. Starbucks
7. iPod
8. MTV
9. Sony
10. Dell

Spot On!
Die Studienergebnisse zeigen, wie wichtig das Zusammenspiel aus Kommunikation und Design für erfolgreiche Brands ist. Dennoch erscheint einem die Umfrage nach dem ‚Most Social Brand‘ etwas ungenau. Geht es um die Online Reputation durch die begeisterten Brandfanatiker (Apple, iPhone, iPod), die sich gern über die von ihnen bevorzugten Produkte äußern? Dann stehen generell Branding-Massnahmen im Vordergrund der Umfrage und ihre dadurch ausgelöste Effizienz. Diese kann in Social Media ihren Benefit für das Brand generieren, ohne daß die Firma sich dort engagiert. Oder geht es eher um die Brands, die in Social Media ‚exorbitanten‘ Einsatz bei der Kundenkommunikation über Social Media zeigen? Dann wären an dieser Stelle wohl Dell, Starbucks oder andere Firmen zu nennen. Die Frage ist nicht wirklich klar beantwortet…

PS: ESPN schafft es nicht in diese Liste trotz großer Reichweite bei starkem Brand. Im Social Web ist deren Einsatz nicht so groß. Eine Erklärung vielleicht für die zweite Antwortoption…

The Social Globe – social networks become paid-content

09.01.2009 von  
Kategorie English Content

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The challenge for social media will remain to find ways to monetize platforms best way. Now, facing Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn, or any other social- or business network there is probably nothing shorter than their best practice list on monetizing social media business. Still there is banner-, text- or link advertising as the prominent revenue stream. Nobody really finds the right turn for a profitable and successful revenue model.

Now, let’s take a wild ‚think-tank‘ approach… Is a business model like the ‚Pay-Per-X‘ Murdoch TV business models (i.e. Sky TV) a solution? A company which ties together or combines social networks to a bundle and offers those on a paid subscription basis?

When we started silicon nearly a decade ago as a closed b2b IT community (see picture), social media and web 2.0 did not even have a name or definition. In those days we thought about offering silicon as a paid subscriber community for IT and business decision makers. Obviously the idea was to make our investors and share holders happy ‚asap‘ by monetizing the business modell best way. But web days were too young for such an approach, paid content was seen as ‚boo‘ and we were fighting against old media that gave ad space away for free in order to save their ‚powerful-print-publisher-position‘ in the market. Paid content models were not embraced with open arms by (business) user. The appearance of an evangelist was even worse in the user’s eye. Today every adolescent knows about online communities and their use is paid for by parents. They are about to accepted spending money with their credit card for their children networking.

Surprisingly enough, most of the leading social and business networks as well as any other communities don’t want to touch the monetizing issue ‚premium-subscriber‘ or ‚paid communities‘. In the past as well as today it is the art of financing social- and business networks not only by revenue streams coming from the classical (banner-) advertising or cpx model because for social networks as well as for any other business counts: profit is a liability. A critical business model is, if users just love but are not willing to pay for it. Nevertheless, investors and the providers need to re-finance the business and ideally make it profitable. Altruism is nice but in our modern common era it does not exist anymore, and in business never did.

So, what if social media platforms were only offered as a subscription model? Let’s give the responsible company the title: The Social Globe. The business area of this company would be defined with the following definition…

The Social Globe is the leading pay-social-media company. The business segment of The Social Globe relies on the credo that pay-social-networks can only be successful as a broad offer of high-quality and exclusive community content. Social networks on subscription basis is the main business of The Social Globe. Furthermore, The Social Globe offers its subscribers an attractive value of business communities, corporate networks, micro-blogging services and so on with the option to subscribe to single- as well as pay-per-use services. The company carries the open networking, markets the lineup of all social networks and provides a world-class service around the planet.

Facebook Connect could be the door opener for this kind of open marketing via The Social Globe for the users (and also solve some security issues). Whoever wants to use social networks in the future has to pay a certain mite per month and intensity of use. These subscriber packages are targeted to business or private user or as topic packages – nice portions with attractive subscription offers and reasonable offers, or as single use offers. Would the users pay one to ten EURO if the social or business network is useful for them? Probably…

If providers and investors of social media platforms want to see reasonable profits they need to make their users pay for the quality platforms they get offered – on a long-tail view, advertising and co-operations are too heavily depending on global and regional fluctuations of marketing budgets and the world-wide economic situation. If the financial situation for social media remains as it is today, a positive view of the future will be a distant prospect. XING did it right when taking 5 EURO from their premium-users – but no other social network seems to be following. OK, XING wanted money from their users from the very start… a clever move!

Nevertheless, other social networks do have to follow if they don’t want to run out of money and face a ‚internet-crash-reloaded‘. A big user and interest database -and most of the social networks are nothing more and nothing less in most cases- is nice to have but somebody has to pay for the efforts the providers are offering. Otherwise these business models are worthless, or let’s say, not really of value.

The saying „Free things always hurt!“ has it’s rights. The power user will be paying, the ’normal user‘ needs to be made visible that there is a surplus value in social networks. Then this user will be paying as well – or this person will not be of real value for providing the platform. And if ‚word-of-mouth‘ marketing works, then friends and peers will be getting this normal user to pay who once unsubscribed as of financial reasons. As this person will not be able to follow the offline conversation if he is not part of the online community. These people will become unpopular, or not…?

Spot On!
The surplus value of a subscriber model for social media platforms is huge and the ‚funding‘ as well as the ‚revenue increase‘ as well. What value do 140 million users have if the business model will not be flying in the sense of incoming revenues. If The Social Globe just turns 30% of the users of this social network to paid users the providers have 40 mio. EURO more to elaborate an even more powerful platform. Ad and newsletter formats would continue to serve as additional revenue streams but not as the only and leading ones. The Social Globe could tie all together and split revenues according to traffic.

Just utopia or is ‚The Social Globe‘ a viable vision?

News Update – Best of the Day

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– Lange Zeit haben Experten vorher gesagt, daß vertikale Suchmaschinen, die sich auf spezielle Themen fokussieren, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, mit einem großen Knall auftauchen werden. Passiert ist bisher nichts und die Erwartungen haben sie auch nicht erfüllt. Mike Moran nimmt ‚The Future of Vertical Search‘ deshalb mal unter die Lupe.

– Immer wieder befassen sich Web 2.0 Experten mit der Monetarisierung von Communities und den wenig ‚profitabwerfenden‘ Geschäftsmodellen. Einen der bemerkenswertesten Beiträge hierzu bringt das ethority Blog „Über Shoppen & Edelgruppen – Gewinnmodelle für StudiVZ&Co„. The Strategy Web hat gestern das ‚Premiere-Angebot‘ für Social Media als Diskussionsidee entwickelt: The Social Globe – Social Media als bezahlter Abo-Dienst?

– Manchmal braucht man nur die richtigen schnellen Tipps, um ein Blog erfolgreich zu publizieren. Ted Demopoulus gibt allen Bloggern sechs Tipps, wie man ohne viel Aufwand Traffic aufbauen kann. Kurz und prägnant – lesenwert!

The Social Globe: Social Media als bezahlter Abo-Dienst?

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Auch wenn wir jetzt eine aussagekräftige Studie zu Erfolgsfaktoren in Social Networks haben, bleibt das Thema Monetarisierung von Social Media weiterhin ein schwieriges Businessthema. Egal ob Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn, StudiVZ oder welches Social- oder Business Netzwerk auch immer – so richtig hat noch niemand den Dreh für eine erfolgreiche Monetarisierung der Social Media Modelle gefunden. Nun wollen wir mal einen ‚wilden‘ Denkanstoß wagen: Ist ein Modell à la Premiere, Kabel Deutschland oder Sky TV auch für die Social Media Welt in Form einer Netzwerk-Betreiber-Gesellschaft denkbar, die Social Media Abo-Dienste bündelt und anbietet?

Als wir mit silicon.de (damals eine geschlossene B2B-IT Community – siehe Bild) vor acht Jahren an den Start gingen, hatte Social Media und Web 2.0 noch nicht einmal einen Namen. Wir haben damals über ein kostenpflichtiges Angebot für IT-Professionals und Business-Entscheider nachgedacht, um die Monetarisierung im Sinne der Shareholder anzukurbeln. Damals wäre ein solcher Vorschlag undenkbar gewesen (Evangelist hin oder her) und die technischen Voraussetzungen hätten die Maßnahmen nicht erlaubt. Heute kennt und nutzt jeder Halbwüchsige Communities und die Bezahlung für Mehrwertdienste in Kinder-Communities ist teilweise schon im Vorschulalter durch die Eltern akzeptiert.

Dennoch machen die meisten führenden Social- und Business Networks sowie Communities noch keine Anstalten über eine Abo-Monetarisierung nachzudenken. Die Kunst und die Kür für Social- und als Business Netzwerk Plattform damals wie heute ist, sich als Businessmodelle erfolgreich nicht nur über ‚Werbe Revenue-Streams‘ zu finanzieren. Denn auch für Social Media gilt: Profitabilität ist die Pflicht. Was die User nur gut aber nicht bezahlenswert finden, muss sich dennoch für Investoren und die Betreiber refinanzieren- und idealerweise ‚profitabilisieren. Nästenliebe gibt es in der modernen Zeitrechnung der Wirtschaft nicht mehr, und gab es früher auch nicht.

Was wäre also, wenn man die Social Media Plattformen als Abo-Dienst anbieten würde? Nennen wir die verantwortliche Firma mal: The Social Globe. Das Geschäftsfeld des Unternehmens würde sich dann vielleicht so lesen…

„The Social Globe ist das führende Pay-Social Media-Unternehmen. Das Geschäftsmodell von The Social Globe beruht auf der Überzeugung, daß Pay-Social Networks nur als breit gefächertes Angebot aus hochwertigen und exklusiven Communityinhalten erfolgreich ist. Social Networks zum Abonnieren ist dabei das Kerngeschäft von The Social Globe. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Abonnenten attraktive Business-Communities, Social Communities, Corporate Networks, Micro-Blogging Dienste mit der Option zur Einzelbestellung im Pay-per-Use-Verfahren auf Abruf an. Das Unternehmen betreibt die offene Vernetzung, vermarktet die Palette aller Social Networks und sorgt für einen umfassenden Service rund um die Welt von Social Media.“

Facebook Connect liefert die Vorlage für die offene Vermarktung durch The Social Globe an die Kunden. Wer zukünftig die Plattformen nutzen will, zahlt einen Obolus pro Plattform und Nutzungsintensität. Diese Abo-Pakete sind für Businessuser und Privatpersonen ausgerichtet oder eben als Kombipaket – schön portioniert mit attraktive Abonnements zu sinnvollen Angeboten oder eben als Einzelangebot nutzbar. Für ein bis zu zehn EUR pro Plattform im Monat zahlen die User bestimmt, wenn das Social- oder Business Network für den User einen wahren Nutzen hat. Oder nicht…?

Wollen die Anbieter und Investoren von Social Media Plattformen irgendwann mal mit einem vernünftigen Gewinn dastehen, müssen sie den User an das Bezahlen gewöhnen – nur Werbung und Kooperationen ist langfristig immer wieder zu starken Schwankungen der globalen sowie regionalen Marketingbudget-Zuteilung in Unternehmen und der generellen Wirtschaftslage ausgesetzt. Eine positive Zukunftsaussicht bleibt so für Communitybetreiber in weiter Ferne. XING hat es richtig vorgemacht, aber irgendwie zieht keiner nach. OK, XING hat es von Anfang an gemacht, ein weiser Schachzug…!

Andere Social Media Anbieter müssen dennoch nachziehen, wenn das Geld irgendwann nicht ausgehen soll. Eine große User- und Interessen-Datenbank -und mehr ist eine Social Media Plattform heute in den meisten Fällen nicht- ist schön, aber es muss auch jemand dafür zahlen wollen, sonst ist sie wertlos bzw. nur bedingt wertvoll.

Der Satz ‚Was nichts kostet, ist nichts Wert‘ hat schon sein Berechtigung. Der Poweruser wird zahlen, dem ’normalen Nutzer‘ muss der Mehrwert nahegebracht werden. Dann zahlt auch dieser… und sonst ist er auch nichts wert für die Plattform. Und wenn ‚Word-Of-Mouth‘ Marketing funktioniert, werden die Freunde, Bekannten oder Peers denjenigen schon zum Zahlen bewegen, der mal aus den Networks ausgetreten ist aus finanziellem Grund. Denn irgendwann wird derjenige in der Offline-Community nicht mehr mitreden können.

Spot On!
Der Mehrwert eines ‚bezahlten Abo-Dienstes‘ für die Social Media Plattformanbieter wäre immens und die Finanzierung der Plattform sowie die Umsatzsteigerung ebenso. Und was nützen 140 Mio User, die die Kuh nicht zum Fliegen bringen? Zahlt The Social Globe nur einen EURO pro User an eine Social Media Plattform aus, so wären das bei 30% Powerusern über 40 Mio. EURO Mehrumsatz. Banner- und Newsletterformate würden weiterhin als klassische Umsatzquelle dienen und ebenso vermarktet werden durch The Social Globe.

Alles Utopie oder ist die Vision ‚The Social Globe‘ denkbar?

News Update – Best of the Day

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– Im Online Werbemarkt wird das Thema Effizienz das Jahr 2009 prägen und wurde nun zum entscheidenenden Schlagwort von Werbeentscheidern in einer Umfrage von ‚Kontakter‘ gekürt. Auf dem Social Web Breakfast habe ich bereits davon gesprochen, dass die Unternehmen die Relevanz und die Effizienz von einer Corporate Online und Social Media Strategie erkennen müssen. Was aber nicht heißt, daß das Internet als reines ‚Effizienzmedium‘ kategorisiert werden muss. Höchstens wenn Effizienz mehr als Zahlen meint, aber wenn man so manche News ließt, muß man diese Weitsicht so mancher Webexperten in Frage stellen.

– Ein Business und ein Brand aufzubauen, ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Al Ries geht auf große Marken ein (Chevrolet, Dell, big FMCG brands, etc.), die versucht haben, verschiedene Marktpositionen einzunehmen. Ries veranschaulicht, dass die Focussierung auf ein Segment (Category) essentiell for die Markenbildung ist. Eine Marke muss für etwas Werthaltiges stehen, sonst verliert man gerne die Orientierung als und das Ansehen beim Kunde/n.

– Was boo.com nicht schaffte, ist inzwischen Shopping-Standard geworden: Modekauf im Internet. Das Trendsetting bereits via Blogs wunderbar funktioniert, haben bereits einige verstanden und ihr Business darauf abgestimmt. Yahoo hat nun eine Studie herausgebracht mit dem Titel ‚Mode – Informationsprozess und Kaufverhalten im Web‘, bei der über 1.500 Testpersonen über Meinungsplatz.de befragt wurden. Ergebnis: Über ein Drittel der Internetuser shoppen ihre Mode online. Die ‚Preismotivation‘ gibt immernoch den Ausschlag für das Onlineshopping.

Die Studie gibt es hier.

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