Poll: Blogging ist die digitale Marketing-Taktik 2009

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blogger-starsIn Zeiten der Rezession gibt es viel Raum für Veränderungen – vor allem in Marketingtaktiken und -budgets. Lee Odden hat hierzu 17.000 Abonnenten des Online Marketing Blogs befragt, um die aktuellen Taktiken für 2009 zu erforschen.

Web 2.0 und Social Media setzen sich immer mehr durch – allein sechs der Top 10 Taktiken fielen in den Bereich sozialer Medien. Der Poll hat aus einer Liste von 45 Trends drei vorherschende digitale Marketingtaktiken hervorgebracht: Blogging, Twitter und Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Hier die Ergebnisse auf die Frage: “Welche 3 digitalen Marketing Channels & Taktiken stehen für Dich im Vordergrund in 2009?”

34% Blogging
29% Microblogging (Twitter)
28% Suchmaschinenoptimierung (SEO)
26% Social Network ‚Teilnahme‘ (Facebook, LinkedIn)
17% Email Marketing
17% Social Media Monitoring & Outreach
14% Pay-Per-Click
12% Blogger Beziehungen
10% Video Marketing
7% Social Media Advertising

Da macht man sich natürlich erstmal Sorgen um die klassische Online-Werbeindustrie – denn wo ist Display Werbung? Oder finden sich diese Spendings jetzt in den Bereichen Blogging, Pay-Per-Click und Social Media Advertising wieder?

Wie seht Ihr das? Welche Taktik steht bei Euch im Unternehmen im Vordergrund?

News Update – Best of the Day

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daily1One of the question of our web 2.0 times: How are companies benefiting from Web 2.0? The latest McKinsey Global Survey results deliver some insight and were well-analyzed by Andre Yee.

Coupons are not dead. They found a new renaissance in the online world and Dan Meihls gives us hints how we can get more for less „with the latest generation of an old standby“ – online coupons.

The iPhone rules the world of mobility. But there are people who love to produce spoof ads on the latest innovations. And this one on the iPhone is really funny (ok, for boys)…

Contest: Let’s create a new logo for The Strategy Web

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After one year with my old and self-created amateurish logo (via Logoease), I have made two decision in one go. First of all, I definitely want a new logo and secondly, I like to see how a logo contest website is performing and what kind of ideas it’s ‚creative head community‘ is coming up with.

A challenge for the designers or for me?
So on Thursday night last week, I started my contest and decided to go with elogocontest.com. And if you want to take part and hand in your ideas as a designer, please feel free to log on to my contest ID for the new The Strategy Web logo PS: This platform is called Hatchwise now). The challenge is on you. And some people have already been very creative and shown their innovative approaches.

For people or companies that are looking to start a logo contest the steps are easy. This was my challenge some days ago.

How does elogocontest work for contest holders?
You start by registering an account as a contest holder. Having done that, you kick off your logo contest by describing the basic outlines of the contest, your target group, the essential parts and texts of the logo and finally, by writing a short summary about the contest. This is the online brief for the designers which is a self-explaining questionnaire and easy to handle. And you think about how much money you want to hand over to the winner.
Done!

What is the benefit for designers?
The benefit for designers is not huge you might say… I do disagree with that. It depends how you see it. OK, 150,- US Dollars won’t make a designer rich, yes. However, it might have some serious impact for their future business. Generating first-class reference for your creativity and your business is not easy. By taking part in some of these competitions, designers can proof their creative power, train their creative heads in an open-competition, receive some references, and generate future business from contest holders (word-of-mouth is key in the business of the future!!!).

And if they are clever, they have a blog and a twitter account where they are talking about their contest success. If this does not help, then word-of-mouth tactics don’t work…

Any special thanks for the winner of my logo contest?
Yes, there is! My contest ends Saturday night… The winner will get an exclusive interview on his/her business, his/her thoughts on logo contests, and why the company started using elogocontest (or others as well).

So if you are a designer or a creative master mind, keep the speed up of new ideas coming in! Looking forward to your ideas. And I promise, feedback will be provided asap.

Spot On!
Logo creation has cost start-ups (and all other companies) a fortune some years ago. Today, it has found an innovative contest approach all over the web. Examples like 99designs, elogocontest, logo contest, Logoease, jovoto, mypitch, AAA Logo and mypitch proof that today the world of innovative and creative agency work is changing towards a more customer friendly web 2.0 approach. And it is becoming affordable…

For now, my work is done and I am sitting hear and am waiting for your ideas… And for those of you who want to help me choosing the right logo, comments on creatives in my blog are very much appreciated.

Studie: 71% der Grundschüler sind Onliner

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Die deutschen Schüler sind bereits im Grundschulalter häufig im Web aktiv. Wie eine Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) belegt, sind bereits 71% der Sieben- bis Zehnjährigen im Internet unterwegs – vorausgesetzt die Eltern haben einen Anschluß. Bei den 11- bis 14-Jährigen sind es sogar 93% und im Alter von 15 bis 17 Jahren gar 99%. Sprich: Das Web 2.0 hat die Jugend erreicht.

Die Studie des BITKOM zeigt dabei, daß der interaktive Austausch mit Gleichgesinnten sowie die Präsentation eigener Inhalte im Mittelpunkt der Nutzung stehen. Bei den 10- bis 17-Jährigen ist die echtzeitnahe Kommunikation mit Messaging-Dienste vorherschend (90%). Diskussionsforen werden von rund einem Vietel genutzt.

Betrachtet man die Tatsache, daß rund die Hälfte eigene Bilder im Internet veröffentlicht, so sind die Eltern gefragt, die Kinder auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Dennoch macht dies jeder sechste Erziehungsberechtigte überhaupt nicht. Von den befragten Eltern antworten dabei 31% sie könnten die Web-Aktivitäten ihrer Kinder nicht kontrollieren.

Nachdem 32% bekennen, ihnen fehlen Informationen über den Schutz von Kindern im Internet, haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und BITKOM nun Empfehlungen herausgegeben:

* vorhandene Jugendschutz-Filter im Betriebssystem zu nutzen oder einen Kinderschutz nachzurüsten. Ein solches Angebot gibt es etwa von der Initiative “Ein Netz für Kinder“, die unter anderem von der Bundesregierung und dem BITKOM getragen wird.
* Einen sicheren Surfraum und damit eine gute Hilfe für Eltern, ihre Kinder altersgerecht an die Angebote im Web heranzuführen, bieten spezielle Kinder- und Jugendportale. So zum Beispiel das Portal http://www.fragfinn.de/, das zur Initiative „Ein Netz für Kinder“ gehört oder die neue Initiative „Watch your Web“, die zum verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten im Internet animieren soll.
* Eltern sollten mit ihren Kindern unbedingt über Erlebnisse im Internet sprechen. Das hilft den Kindern, den Wahrheitsgehalt von Informationen zu prüfen. Mütter und Väter sollten sich dabei aber nicht nur für Inhalte von Webseiten interessieren, sondern auch für Erfahrungen ihrer Kinder mit anderen Nutzern – etwa beim Chat, in Netzwerken oder bei Online-Spielen. So können Eltern erkennen, ob ihre Kinder möglicherweise von anderen belästigt werden.
* Medienerziehung sollte schon in den Lehrplänen der Grundschulen verankert werden, damit alle Kinder frühzeitig lernen, sich sicher im Web zu bewegen – unabhängig vom Engagement der Eltern im Einzelfall.

Spot On!
Aber es gibt auch schon Fortschritte hinsichtlich familieninterner Prävention bei der Internetnutzung. Mit 38% der Eltern sprechen schon relativ viele mit ihren Kindern über deren Online-Erfahrungen. Zudem setzt jeder vierte Erziehungsberechtigte spezielle Software ein, die etwa vor Gewalt- oder Sexualdarstellungen schützt. Diese Massnahmen sind in meinen Augen zwingend. Die Weichen für eine erfolgreiche Karriere werden schon früh gestellt und ein jugendlicher Fehltritt aufgrund von fehlender Aufklärung hat schon vor dem Web 1.0 Zeitalter in anderen Bereichen zu so manchem Umweg geführt…

Online Reputation Management bleibt (zeit)aufwendig…

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Als ich meine Vision des Personal Web Managers geschrieben habe, dachte ich, es wird sicherlich bald eine solche Dienstleistung des Reputation Coaches für aufstrebende Manager oder stark im Web aktive Persönlichkeiten geben. Derzeit ist interessant zu beobachten, wie sich dieser Plattform-Markt für persönliches Reputation Management in Position bringt.

Es steht eben viel auf dem Spiel: die Bewerbung einer Karriere, die für Nachhaltigkeit einer authentischen und erfolgreichen Persönlichkeit steht. Die Online Reputation wird dabei immer wichtiger für den nächsten Karriereschritt, aber ihr Management bleibt leider trotz unterstützender Plattformen zeitaufwendig. Ein kleiner Überblick…

Bisher galt der amerikanische Dienstleister Reputation Defender als der weltweite ‚Platzhirsch‘ im Entfernen oder ‚Geradebiegen‘ von bildlich belegbaren Fehltritten oder voreilig getroffenen Statements und Kommentaren, die im Web verewigt sind. Denn, wie wir alle inzwischen wissen sollten: Das Web vergißt nichts – teilweise nur, wenn wir entsprechend nachhelfen. Und so bietet Reputation Defender mit myChild ein Produkt an, das den Ruf und die Privatsphäre des Kindes schon von Kindesbeinen an online schützt.

In Deutschland ist mit my ON-ID eine sehr interessante Plattform am Start, die Online Reputation auf technischer Basis zu handeln, monitoren und optimieren anbietet. Die Web 2.0 Plattform offeriert sehr viele Optionen, das eigene Personal Brand als Visitenkarte (bzw. fast schon im Format eines Online CV aufzubauen (mit zahlreichen Schnittstellen und Widgetfunktionen zu anderen Social Networks).

Am Wochenende erhielt ich nun die neuste Pressemitteilung von Dein Guter Ruf, die mir von meinem Ex-Kollegen Jannis Moutafis zugespielt wurde. Die Nachricht preist die ab sofort kostenlose Suche des (mir noch völlig unbekannten) Reputations-Dienstsleisters an, sowie die Option eine Web-Imageseite zu veröffentlichen. Als Gadget wird der Test „Welcher Online-Typ bin ich“ angeboten, der einem Tips zum persönlichen Reputation Management offeriert (mein Testergebnis siehe Bild).

Hintergrund des Tests: Der Profil Organiser wird hiermit promotet. Dort kann man seine Netzwerk-Profile eingeben und hat diese so im Schnellüberblick und -zugriff. Der vordergründige Vorteil der Übersichtlichkeit, läßt sich mit einem grundlegenden Tip entkräften…

Starte kein Profil in einem sozialen Netzwerk, wo Du nur einen kleinen Mehrwert siehst und evaluiere vorher, ob Du nur aus einer zeitweiligen Zugehörigkeit (Schule, Uni, etc.) oder aus zukünftiger Überlegung (Kontakte halten, Karrierebenefit, etc.) dieses nutzen wirst.

Die Dienstleistungen von Dein Guter Ruf erinnern mich dennoch stark an den Personal Web Manager, denn hier geht es offensichtlich wirklich um den strategischen Ansatz des Reputation Managements mit persönlicher PR-Betreuung. Man bietet vier verschiedene Versionen an: Basis-, Profi-, Premium- und VIP-Manager – von kostenlos bis 129,90 EUR pro Monat. Letztere verspricht sogar…

– Wir legen für Sie Profile in mit Ihnen abgestimmten Portalen an.
– Wir integrieren bereits vorhandene Inhalte in Foren, Blogs, Fachportalen.
– Wir prüfen monatlich Ihre Reputation und liefern für Sie geeignete Portal- und Themenvorschläge.
– Wir führen für Sie geeignete Online-PR Aktivitäten durch.

Insofern wirken die Preise vernünftig und erinnern an das Preismodell von Reputation Defender.

Kurztest: Dein Guter Ruf
Suche: Die Suche ist unbefriedigend. Bei 466.000 Googletreffern zu meinem Namen fand Dein Guter Ruf rund 70. Einige hatten überhaupt nichts mit mir zu tun. Zahlreiche positive, wie Interviews und Gastbeiträge von/mit mir, wurden gar nicht gefunden.
Image-Webseite: Ein Bild kann nicht gefunden, hochgeladen oder integriert werden (vielleicht in einer Bezahlversion?!). Der erste Eindruck eines Menschen zählt – und der Mensch verkauft sich in der Karrierebewerbung über ein persönliches Bild. Man verschickt ja auch keinen Lebenslauf ohne Foto.
Paid Services: Daß man für zahlreiche Funktionen (z.B. Kommentar eines Suchtreffers) im Web 2.0 Zeitlater bezahlen muß, ist irgendwie Web 1.0 Welt. Zumal my ON-ID hier schon diese Funktion ohne Aufpreis anbietet.
Fazit. Unspektakulär, nüchtern, sachlich, nicht personalisierbar – aber vielleicht ist die Form genau das, was zukünftig für das Personalwesen die nachhaltige Bewerbung ist. Wer weiß…

Spot On!
Neben my ON-ID macht sich mit Dein Guter Ruf ein weiterer Anbieter auf, unsere individuelle Online Reputation im Auge zu behalten und zu professionalisieren. Mein Urteil bleibt dennoch kritisch. Die Idee Reputation Management mit persönlicher PR-Strategie zu verknüpfen, gefällt mir gut (schon wegen seiner Nähe zu ‚meinem‘ Personal Web Manager). Man müsste es fast einmal einem Test unterziehen, um zu sehen, wie erfolgreich sich die Arbeit für das Personal Branding zeigt (Erfahrungsberichte bitte an mich schicken). my ON-ID ist dennoch derzeit einen ganzen Schritt voraus und bietet die spannendere und zielgenauere Lösung das Online Reputation in der Spur zu halten. Reputation Management bleibt weiterhin aufwendig, vor allem zeitaufwendig, denn am besten wird sie derzeit noch von jedem Einzelnen kritisch beäugt, bewacht und bewertet.

Dell: social media business or the just good marketers?

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Dell is the social media super-hero these days and one of the most named examples of social media intelligence. At least, if we believe in a lot of blog posts…

Last week, Dell reported in a blog post that their Twitter account @DellOutlet earned more than $2 million US dollars in revenue. Money that can be attributed directly to their Twitter activity. This does not surprise us, having heard that Dell broke the $1 million US dollar barrier some months ago.

Nevertheless, let’s think a minute about the ’social aspect‘ of this Twitter account. The funny thing about it is that Dell is just using old marketing techniques to generate revenue via Twitter.

Or is the use of coupon codes a marketing innovation of the web 2.0 era?

These couopons come flying into my mailbox at home every day – quicker than I have time to throw them in a bin.

„Dell Outlet sells refurbished Dell products at great prices, but inventories fluctuate, making it difficult to know when products are available or on sale. Dell Outlet uses Twitter as a way to message out coupons, clearance events and new arrival information to those looking for Dell technology at a discounted price.“ (quote from Dell blog)

Reading this statement, the question is what is the social media strategy? Isn’t this just good old marketing tactics? This Dell Twitter account @DellOutlet is not acting in any way like social media has been teaching companies lately.

„Listen, learn and engage“ (Brian Solis) is the value proposition of social media. The customers are coming to you as they have heard about the quality and value of your product, service or business. Then, they buy and do some good word-of-mouth activity via Twitter, Facebook, blogs, rating sites etc. for your business. This is resulting in community building – not a sales channel like the Dell example.

Dell is talking, pushing and selling. It is the good old communication and marketing practice we all know from some years ago.

Why is Dell so successful? It is a matter of simple marketing technics. It follows the old sales intelligence… From more than 650.000 followers, 10% will be real followers (as you just follow when you are in the evaluation process mode before a purchase decision) = 60.500 followers. And if you are lucky company 5% will buy your product in the end = 3.025 users. This tells us about an interesting average revenue of 661,15 US dollar per Twitter client.

Ah, I love sales statistics… though admittedly, these might be taken from the easiest perspective of ROI measurement.

Spot On!
But is this Dell activity really ’social‘? It is the email marketing system – tables turned upside down. Opt-In or follower? Subscribe or unsubscribe is the question… Email promotion or social media promotion? Email spam or social media spam? What comes next in the marketers arena? And, the account is just following Dell accounts… is the client/follower really interesting for them?

Not saying this is not a very clever approach reaching out for clients… well-done, Dell.

Your views much appreciated…

News Update – Best of the Day

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Social networking is a challenge. If you need some inspiration, read the 12 stories by David Spark, and you know how to continue and professionalize your social networking efforts.

Did you know that web 2.0 is over? No, check it out at Geek and Poke

Do you need extraordinary emoticons for your mails? Well, according to the Official Gmail Blog there seems to be a need for some people…

PS: Did you ever try Twitter in real life? Believe me, this can be quite amusing…

See more funny videos and funny pictures at CollegeHumor.

Internet keine Konkurrenz für klassischen Journalismus

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Eine aktuelle Studie des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster besagt, daß das Internet für den Journalismus mehr als Ergänzung denn als Mitbewerb oder Konkurrenz gesehen werden muss. Im Rahmen der Studie wurden 183 Internetredaktionen aus Deutschland interviewt, womit sich 44% aller ermittelten Redaktionen an der Erhebung beteiligt haben (nach vorheriger inhaltsanalytischer Auswertung von rund 1.200 Internetangebote).

Schon lange stellen sich die klassischen Medienhäuser die Frage, inwieweit Weblogs, Twitter und soziale Netzwerke die traditionelle Medienwelt beeinflußt. Früher konnten Redaktionen von Presse, Rundfunk und Fernsehen exklusiv die ‚Medienmache‘ ihre Expertise nennen. Inzwischen wird der Medienmarkt durch Firmen oder Privatpersonen zusätzlich mit verschiedensten Plattformen bedient. Inwieweit das Internet den Journalismus verändert, wurde in einem zweijährigen Forschungsprojekt am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster untersucht.

Laut Studie lässt sich das Ergebnis auf die folgende Formel bringen: „Ergänzung statt Konkurrenz“. Noch dominieren die Online-Angebote der traditionellen Massenmedien. Weblogs und Nutzerplattformen stellen insgesamt 5% der als journalistisch identifizierten Internetangebote – eine noch niedrige Zahl. Dennoch ist die erweiterte „Partizipation“ und die „Technisierung“ (Automatisierung der Nachrichtenauswahl durch Google News und andere Suchmaschinen) inzwischen deutlich sichtbar und beeinflußt den modernen Journalismus. Der beruflich ausgeübte Journalismus werde deshalb aber nicht verdrängt, ziehen die Studienverantwortlichen den Schluss.

„Weblogs und Redaktionen beobachten sich gegenseitig, sie übernehmen Themen und kommentieren einander“, beschreibt Prof. Dr. Christoph Neuberger, der Leiter des Forschungsprojekts, die Beziehung.

Zur Recherche nutzen rund drei Viertel der Internetredaktionen Weblogs und 99% die Enzyklopädie Wikipedia vorwiegend als Nachschlagewerk (83%). Ihre Zuverlässigkeit schätzen sie als hoch ein.

Spot On!
Der traditionelle Journalismus ist dennoch in einer schwierigen Transitionsphase. Auf der einen Seite müssen Medienhäuser sich im Internet engagieren, andererseits fehlen zukunftsträchtige monetarisierende Geschäftsmodelle. Die heutige Aussage von Fried von Bismarck überrascht nicht, kostenpflichtige Inhalte als Businessmodell zu evaluieren – trotz hoher Reichweiten und der Vorbildfunktion von Spiegel Online.
Allerdings muß man auch die Kehrseite der Medialle sehen: Der Nutzer ist aufgrund seines Einflusses wichtig für den Input und somit die Qualität des zukünftigen investigativen journalistischen Outputs. Muß der User Zahlen, ist fraglich, ob der User generierte Input weiterhin so zahlreich bleibt, oder schwindet. Denn: Wenn die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Studie zeigt, daß viele Redaktionen mit den Möglichkeiten der Web 2.0 Nutzerbeteiligung experimentieren, ist das ein klares Zeichen der Wichtigkeit, des Einflusses und Zukunftsträchtigkeit der modernen und sozialen Medien für den Journalismus. Hierbei profitieren Redaktionen laut eigener Aussagen von Kommentaren (20% lassen diese bereits zu) sowie von eigenen Weblogs, Videologs oder Podcasts (55% setzen diese ein).

Studie: Twitter bei deutschen Jugendlichen unpopulär

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Sie lieben SchülerVZ, Facebook, MySpace oder studiVZ – aber Twitter läuft bei der Web 2.0 Bewegung den Jugendlichen noch hinterher. Dies zeigt eine aktuelle, nicht repräsentative Studie aus Deutschland hinsichtlich neuer Trends bei der Webnutzung von Jugendlichen. Die Nutzung von Social Networks und Instant Messenger-Software steht im Vordergrund.

Eine aktuelle Online-Studie des Jugendreise-Veranstalters RUF Jugendreisen mit über 3400 jugendlichen Teilnehmern zwischen 11 und 21 Jahren zeigt, daß bei mehr als 90% der deutschen Jugendlichen der Micro-Blogging Dienst Twitter unbekannt ist.

Zur Kommunikation genutzt werden von den meisten Jugendlichen im Internet ICQ, MSN und schülerVZ. Lediglich ein Prozent der Befragten nutzen laut der Befragung mit dem Micro-Blogging Dienst Twitter.

„Dass Twitter bisher überhaupt nicht bei den deutschen Jugendlichen angekommen ist, hat uns sehr erstaunt“, sagt Dirk Föste, Vertriebsleiter bei RUF Jugendreisen. „Wir hatten angenommen, dass die Kids als erstes auf den Zug aufspringen und Twitter vom Kommunikationsbedürfnis der jungen Leute profitiert“, so Föste.

Die Ergebnisse der Studie sollen in den nächsten Wochen veröffentlicht werden.

Spot On!
Interessant wäre es, diese Befragung mal aus dem Blickwinkel zu betrachten, warum twittern Erwachsene überhaupt? Was ist die Motivation? Selbstdarstellung? Der Drang, Medienmacher sein zu wollen? Community Building für eigene Projekte? Bei mehr als 200 Followern ist das Folgen eh schon schwierig und wenn die Jugendlichen die Zeit dafür nicht haben, warum sollten berufstätige Erwachsene diese dann für Twitter haben?

B2B Study: Marketers Strategies and Spendings for 2009

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A recent study from Marketing Profs and Forrester Research amongst 300,000 marketing executives and other management professionals, conducted in late 2008, offers insight in the latest b2b marketing strategies, budgets, tactics and attitudes.

The key findings are that marketers have three deeper needs for the future: measuring effectiveness becomes increasingly important (i.e. webinars and search provide great tactical benefit), understanding customers deepest needs and wishes, plus exploring and learning from best practices for daily business implementation is crucial.

The report makes clear that top marketing business decision makers are relying much more on digital marketing tactics. With a high percentage of respondents saying that their company web site (91%) and email activities (81%) are the top media used for their tactics. Still, it is interesting to see that a lot of marketers work with traditional tactics like public relation (72%) and tradeshows/conferences (70%) as very important lead generation tools.

With the increasing importance of web 2.0 and social media platforms and tools for customers, companies are changing their media mix from ‚[more costly] traditional media and toward [less costly] new tactics‘. Nevertheless, the marketers knowledge on tactics for the new social media platforms is still in an ‚infancy‘ status.

In average, the budgets are still spend in an ‚old-school‘ manner with tradeshows/conferences (20%) and TV advertising (18%) leading the marketing mix spending, followed by inside sale/telemarketing (16%) and print advertising (13%) – the leading field only interrupted by one digital marketing activity: direct mail (14%).

Spot On!
The report reflects in some way the economic crisis when the executive summary is talking of reducing spending and focusing efforts on a narrower segment of their target markets. Meaning… the so called ‚watering can‘ marketing strategy is vanishing and marketing strategy will be focused much more on the digital ‚1-to-1‘ as well as ‚1-to-many‘ approach. The real (or potential) customers, their environment and the people influencing them has reached the marketers mind – so social media is not too far away for them to understand, and offers great opportunity to learn much more needs and wishes.

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