How a campaign brings multiscreen couples together

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Many families, and especially couples, experience new formats of evening togetherness. Couples are not leaning back any longer and simply watching TV, or having relaxed chats next to it. With most couples, both partners are using their smartphones, tablets or notebooks to chat with friends, to update their status for their fans and keep in touch with their digital fellows while the TV sceen is fighting for viewing figures.

Did you realize that TV gets the former status of the radio in our digital world? People listen to TV but are actively engaged in something else, in another screen conversation, in a multiscreen reality. Mobile becomes the new prime time. Radio always was the number two from a user attention perspective. So is singlescreen attention today, it is out, digital leads. Multichannel is the big future, and the looser is… the personal relationship. We all know how relaxing it is to lean back, and how TV reduces our „most emotional relationship activities“ to a minimum, multiscreen usage could become a limitation catalyst.

But there is hope…

CP+B has thought about this development, maybe not… Still, they tell us in a new campaign how couples most commonly book trips. They have created a 2 for 1 campaign for Scandinavian Airlines. The campaign called „Couple Up to Buckle Up“ was launched in banners, emails, facebook app, or print ads, and used two unique QR codes to bring people closer together again, i.e. to book a flight to Paris together.

In the campaign approach, couples need to scan the QR code assigned to them. Then, they would sync their half of a video based offer and reveal the discount code split across both screens. Bit of a challenge to scan/play at the same time but still a nice idea on a critical relationship topic.

And maybe this will help to… Well, you decide!

Couple Up to Buckle Up from Tobias Carlson on Vimeo.

Social Media oder die Qual der Wahl

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Wir haben gestern einen Ausflug gemacht. An den Tegernsee, denn wir lieben die Bergregion um München. Schöne Berge, traumhafte Natur und auf den Almen immer nette Menschen und leckeres Essen. Aber eine Sache macht uns immer wieder zu schaffen. Die Qual der Wahl… Die Qual der Wahl, welche Hütte wir diese Wochenende „bewandern“. Welchen Weg wir nehmen sollen. Oder, welches Essen uns wohl am meisten ansprechen wird, wenn wir oben auf dem Berg angekommen sind. Und selbst wenn wir es wissen, lesen wir die Karte und sehen immernoch vor der Entscheidung … oder haben weiterhin die Qual der Wahl.

Eine große Auswahl zu haben, ist eine schöne Sache. Man könnte sagen, ein Luxusproblem… Aber wie auch schon Miriam Meckel in ihrem Buch Das Glück der Unerreichbarkeit klar macht, ist die Qual der Wahl eine unserer größten Herausforderungen der Zukunft. Viele Sachen stimulieren uns, viele Sinne rühren uns, viel Auswahl verwirrt uns. Ohne Filter wird alles zu einem einzigen Chaos.

Wir lieben es Karten zu lesen, die eine große Auswahl bieten und soind enttäuscht, wenn die Karte nur klassische Breotzeit offeriert. Es sei denn auf der Hütte, wo die Brotzeit zu einem kulinarischen Highlight avenziert. Und wie es immer so ist, scheint der Hunger und die Begeisterung größer als das Bedürfnis. Die Qual der Wahl wächst…

Warum erzähle ich das alles?

Manchmal möchte ich nicht in der Haut von den Leuten stecken, die ich so berate oder beraten habe in den letzten Wochen und Monaten. Social Media Marketing scheint einen ähnlichen Effekt auf Marketing-, PR-, HR- und Customer Service Manager zu haben.

Die Qual der Wahl stapelt sich für sie in Form von zahlreichen Fragen…

– Nutze ich Social Media überhaupt? Eine Wahl, die eigentlich keine mehr sein sollte…
– Bleibe ich besser bei meinen Leisten und erklimme nicht die Höhen und Tiefen der modernen Medien?
– Welche Kommunikationmedien nutzt meine Zielgruppe (am liebsten und in 5 Jahren noch)?
– Welche Plattform schmeckt mir (Benutzerfreundlichekeit, Usability, Technik) am besten?
– Welche Plattform oder welche sozialen Medien ist/sind für mich zielführend?
– Kann ich eine Strategie, die meisten meinen eher eine taktisches Vorgehen, eines Mitbewerbes adaptieren?
– Geht die Geschäftsführung d’accord mit einer unstrategisch wirkenden Trial-and-Error Phase?
– Welche Tools, Taktiken und Trends nutze ich um meine Botschaften anzubringen?
– Wie und womit hört man eigentlich am besten in die Zielgruppe rein?
– Wie kommunizire ich und mache die Marke menschlich?
– Mit welchen Techniken oder Apps erhöhe ich meinen ROI-Output?

Die Qual der Wahl ist wie ein unbewanderter gebirgiger Waldweg. Man muß sich ab des Weges der Konformität wandern und testen, wenn man dann doch mal mit Ruhe einen klaren und zielführenden Gedanken fassen will.

Ein paar grundsätzliche Fragen, die man sich machen sollte…

– Wer ist meine Zielgruppe und wie ist sie im Social Web heute und morgen unterwegs (Baby Boomers, Gen X, Gen Y, Gen Z)?
– Wann soll mein Auswahl Erfolg zeigen? Deklinieren Sie vom kleinsten gemeinsamen Nenner der Unternehmensziele (Markenbildung, Engagement, Leads, Umsatzzahlen…
– Was schränkt mein Vorgehen (One-Voice Policy, Kunden Status Updates, Kommentare oder Posts) mit den sozialen Medien aufgrund business-strategischer Vorgaben ein?
– Warum scheinen soziale Medien für meine Zielgruppe am aussichtsreichsten? Eine gute Analyse der Erfolgssäulen gehört vorangeschaltet, um Kosten, Personalaufwand und sonstige Resourcen abschätzen zu können…
– Wie setze ich die sozialen Kommunikationskanäle Blog, Twitter, Faceboook, Youtube oder XING/LinkedIn zukunftsträchtig als Informationsmedien auf, wer testet und wer optimiert? Wie kann hieraus ein steter Prozess entstehen?

Vielleicht bietet der Post eine Leilinie zur Entscheidungshilfe. Falls nicht, sagen Sie mir, wie sie mit der Qual der Wahl umgehen oder umgegangen sind. Die Diskussion ist eröffnet…

Direct Messaging export – a missing feature in social networks?

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Some days ago, a Nielsen study said that in the US social network usage is more popular than email. This does not surprise me, when I think about Luis Suarez speech at the Web 2.0 Expo 2008 „Thinking outside the Inbox“. If we agree with him, then there is one feature definitely missing in social network…

How I came across this missing feature…
In my new job role I do a lot of business socializing which is quite normal when the business is done 90% with international business contacts. A lot of business brainstorming is being kicked off or happening on the fly and you don’t think where you communicate. Many of these conversations start via the direct messaging functionality -comparable to email communication- in social networks. Some of them end in nothing. Some turn out to be brilliant contacts which become interesting prospects. And suddenly these end up being leads or potential revenue drivers. And then there comes the problem…

Where is the direct messaging extraction functionality? Some kind of external saving or export module to save the content and communication? Not speaking of an „email archiving“ technology?

If your business, or the business of the company you are working for, is meant to be compliant (and which is not today…?) how can you export a conversation that already started in a social network? OK, you could copy it, and send it via email again. Quite uncomfortable though, right…? Or you save all the emails that you get from the social network providers. A lot of redundant data saving…

In business networks like Bebo, XING or LinkedIn users are possible to export the database of their contacts in one go – … but not an email communication threat. Meaning, if you have had a good conversation and mentioned some kind of business critical data, pricing, or offering than you have to have the proof for tax or auditing service reasons – and ideally you can extract it in one go.

In my eyes, this is a missing feature that at least all social business networks should be offering. Don’t you think?

Im Kommentar Social Media Newsroom promoten

03.05.2010 von  
Kategorie Social Media

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Es freut mich immer wieder, wenn meine User mir mit Kommentaren interessanten und neuen Input liefern.

Manchmal überlegt man, wie man jetzt auf einen Kommentar reagieren soll. Da mir das in nachfolgendem Beispiel schon mehrfach so gegangen ist, brauche ich mal Input von meinen Usern und Social Media Experten.

Das Beispiel des Kommentars bezieht sich auf das Phänomen der Promotion eigener Social Media Newsroom. Und die Frage ist, ob und wenn ja, wie man auf diesen Kommentarfall reagieren und eingehen soll.

Dem Verfasser möchte ich für die ausführlichen Infos danken. Ein wahrlich interessanter und diskussionwürdiger Ansatz, den die DVAG da fährt und der mir bisher unbekannt war. Dort werden wahrlich alle sozialen Medien als Kommunikations-Channel bespielt.

Nun aber eine grundsätzliche Diskussion hierzu…

Inwieweit sind Blogs dazu da, seine unternehmerischen Botschaften und klassischen PR aktivitäten in aller Ausführlichkeit dazustellen und zu platzieren?

Wäre der Hinweis auf den Social Media Newsroom genug gewesen, indem ich EINEN Link setze? Wenn ja, wo setze ich diesen Link: Bei der Angabe meiner Daten (Name, Email und Webadresse) oder erst im Text oder an beiden Stellen?

Ein Social Media Newsroom sollte alle Verlinkungen in die soziale Web-Welt in sich bergen. So kann jeder Web-User sehen, was das Unternehmen im Social Web so macht.

Sieht man sich die Seite der DVAG an, so ist das auch der Fall. Und dieser Lin wurde ja auch angegeben. Nur ist mir unklar, ob man dann die anderen Link ebenfalls benötigt (Gefahr des „Linkschleuder-Ansatzes“)?! Sollte man trotzdem alle Social Seiten einzeln auflisten?

Wäre es ein gutes Vorgehen gewesen, mal via eine Business Networks wie XING oder LinkedIn die Konversation mit mir zu suchen und auf die Präsenzen hinzuweisen?

Diese Fragen gingen mir durch den Kopf als ich kommentieren wollte. Der kommentar wäre zu lange geworden. Dieser Post kam zustande…

Ich denke, es hilft allen, wenn wir hier mal Feedback sammeln. Freue mich auf Eure Meinungen…

Case Study: Social Media zur Lead Generierung

19.01.2010 von  
Kategorie Social Media

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Eine aktuelle Fallstudie von Breakingpoint (THX to Jeff Bullas) unterstreicht die weitreichenden Möglichkeiten, die das Social Web bei der Lead Generierung offeriert. Im Mittelpunkt der Strategie stehen dabei als taktische Massnahmen integrierte Emailkampagnen und Social Media Ansätze, welche über verschiedene Plattformen angegangen werden. Die Messung der Ergebnisse zeigt vorzeigbare Zahlen…

55% aller Leads kommen von Inbound Web Visits
75% der durch Marketing beeinflußten Pipeline kommen von Inbound Web Leads

Das Fallbeispiel „verordnet“ 6 Social Media Schritte, die den Sales Funnel füllen:

1. Erstelle ein Blog, um anzufangen und nimm an der Konversation teil.
2. Setze einen aktiven Twitter-Account auf.
3. Erstelle eine LinkedIn Gruppe (oder Facebook Page, abhängig von deiner Demographie) – Anmerkung: XING Gruppe in Europa ist sicherlich auch nicht verkehrt.
4. Modifiziere Deine Strategie für Pressemitteilungen für Blogger Coverage
5. Promote Social Media Channels auf Deiner Firmen Webseite und in Email Signaturen
6. Messe die Größe der Social Media Accounts und des Web-Traffic

Die Ergebnisse der Social Media Kampagne machen klar, daß es einen starken Zusammenhang zwischen der Nutzung von Social Media Channeln und dem Wachstum des Web-Traffics sowie der Leads gibt. Das Besondere daran ist, daß der Zuwachs des Traffics sich in der Mehrzahl der Leads niedergeschlagen hat. Hier die Ergebnisse nach sechs Monaten Laufzeit:

10,230 Unique Blog Page Views in Q3
280 Twitter Follower
141 Mitglieder in ihrer LinkedIn Gruppe
155% Erhöhung der Unique Visitor

Die Aufsplittung der generierten Leads…

55% Inbound Web
23% Messen
20.5% Email
1.5% Seminare

Durch Marketing beeinflußte Pipeline…

75% Inbound Web
17% Email
4% Seminare
4% Messen

Spot On!
Die Zahlen wirken sehr überzeugend und zeigen die Möglichkeiten, die dem Social Web bei der Lead Generierung beigemessen werden können. Man darf bei der gesamten Euphorie ein paar Dinge nicht vergessen: Die saubere Trennung der Lead-Ursprünge dürfte noch schwierig nachzuvollziehen sein. Und es stellt sich immer die Frage, wieviele der generierten Kontakte man als bestehende Kunden hatte oder ein Salesteam als „Datenbank-Leichen“ über Jahre mit sich herumschleppt. Dennoch kann man die Aktivierung solcher Kontakte mittels Social Media als einen fast noch größeren Erfolg im Vergleich zu kostspieligen Outbound-Aktionen werten. Natürlich wäre es wichtig zu wissen, welchen Aufwand an Personal und Budgets man hinter die Anstrengungen gepackt hat im Vergleich zu traditionellen Marketing-Strategien zur Lead Generierung.

PS: Da habe ich Kyle Flaherty (Marketingleiter von BreakingPoint) mal drauf angesprochen. Hier ist seine Antwort

Webstrategie 2010 – Gedanken zum Jahreswechsel

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webstrategieDie Frage wurde mir in 2009 ein paar Mal gestellt und ich hab mich entschlossen, jetzt doch ein paar Worte zu schreiben. Der Jahreswechsel steht an, alle schreiben ihre Vorhersagungen für 2010 – selbst der Hausmeister schreibt mir mit Jahresgrüßen, worauf wir uns 2010 bei der Mülltrennung einstellen dürfen. Vorhersagungen gibt es bei The Strategy Web keine – es kommt eh alles anders als wir denken.

Die Frage meiner Kunden lautet:
„Worauf sollen wir denn im nächsten bei unserer Webstrategie achten?“
Ein Punkt vorweg: Die Internet-Marketing-Strategie ist nicht ihre Webstrategie – Webstrategie ist Businessstrategie!

Hier also meine Gedanken, die sie als Basis für ihre Webstrategie anstellen können, um mit ihrer Internet-Marketing Strategie erfolgreicher zu sein.

Die Webseite
Für viele Unternehmen ist die Webseite die zentrale Schaltstelle, an der sich Mitarbeiter orientieren, Partner Kooperationsmöglichkeiten evaluieren und mit der Kunden mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Gerade im Zuge der Social Web Bewegung übersehen Business-Entscheider ihre Bedeutung. Man will überall sein, betreibt das (noch) Herzstück nur noch halbherzig und verliert hier potentielle Leads und zählbare Umsätze. Um eine optimierte Nutzbarkeit und „Zugangsperfektion“ zu gewährleisten, sollten sie intern bei den Mitarbeiter und extern über einen Drittanbieter eine Usability-Studie durchführen (lassen).
Lassen sie Mitarbeiter und potentielle Kunden rund 8-10 Fragen zum Look-and-Fell, Navigation und Usability beantworten. Und scheuen sie sich nicht, dies online wie offline (audio/video) zu machen. Der Vergleichstest zwischen alter Webseite und der nach einem Relaunch (A/B Test) sollte einen klaren Upside bei den Business KPI’s und dem Online ROI hervorbringen. Und das nicht nur kurzfristig…

Das/Die Blog/s
Wenn sie noch nicht bloggen, sollten sie damit anfangen. Die Benefits sind vielfältig: Community-Building, Assoziation mit Themen rund um ihr Business, Positionierung einer Vorreiterschaft, Offene Echtzeit-Kundenkommunikation und… SEO-Effizienz. Die Chance von organischer Suche zu profitieren, ist mit einem Blog höher als mit einer klassischen Webseite, aufgrund inhaltlicher Genauigkeit, relevanter Aktualität und der interaktiven Dialogs. Prämisse: Der Blogaufwand muß auch der organischen Suche gerecht werden.

SEM/SEO
Wer im eigenen „Webhaus“ sitzt, sucht dort seltenst. Haben sie schonmal nach ihren Keywörter durch externe Personen suchen lassen? Oder Kunden ihre SEM/SEO Taktiken nachvollziehen lassen? Oft ist es angenehm und kostengünstig, die Aufgabe selbst zu übernehmen. Ob man dabei aber neuen Input oder Ideen zu neuen Ansätzen bekommt? Der externe Einblick offeriert die Sinnhaftigkeitsüberprüfung ihrer Vorgehensweise – die so richtig wie falsch sein kann. Einen Test ist es definitiv wert, oder?

Email-Marketing
Fast alle Unternehmen haben ihre Prozesse und vergessen dabei den Kunden, der das Unternehmen „beim Wort nimmt“. Das fängt an beim ordentlichen Umgang mit Mailing-Datenbanken, ansprechenden Überschriften, inhaltlicher Aussage, etc. Oft wird dem Tag oder der Uhrzeit der Aussendung wenig Aufmerksamkeit geschenkt – ein bitterer Fehler. Manchmal kann eine Kampagne an einem Tag schlechter ausfallen als am anderen, obwohl das Mailing und die Liste identisch ist. Kurze Zusammenfassungen am Anfang sind hilfreich und teasern erfolgreiche Inhalte vergangener Kampagnen.

Social Media
Social Networks wie Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn sind derzeit sehr populär. Auch ihre Kunden sind dort und investieren viel Zeit darin. Sei es, weil man sich als Fan oder Follower einer Marke, eines Produktes oder eines Services bekennt und zu erkennen gibt, oder weil man auf ein Schäppchen hofft, oder kollaborieren will mit dem Hersteller, oder nach besserem Kundenservice sucht. ‚Lernen und Empfehlen‘ sind die Treiber des Social Web, ein großes Plus für wache Unternehmen und Marken. Hören sie hin, ob und wo ihre Kunden sind, sprechen sie an und ja: Sie dürfen noch Fehler machen… Nobody is perfect. Aber hören sie auf, Monologe zu führen (gerade im Social Web).

Social PR
PR Releases gehören zwar noch dazu – effizienter ist Social PR. Platzieren Sie ihre Pressemitteilungen bei populären Blogs oder bei im Page Rank hochwertigen sowie generell stark verlinkten Seiten. Eine noch viel zu wenig genutzte Taktik, vor allem im Produkt Marketing. Wie wenig Firmen nutzen die Chance, einfach mal ein Produkt oder Gadget zu platzieren (Backlinks!). Es bringt Traffic und zieht Medien Anfragen nach sich, um sich als Vordenker oder Experte zu plazieren. Etwaige Effekte zugunsten der Auffindbarkeit ihres Businesses, der Produkte und Services bei Suchergebnissen mal ganz außen vor gelassen. Vergessen sie nicht, daß die Echtzeit-Suche kommt – nutzen sie dies als Wettbewerbsvorsprung…

Display Werbung
Die gute alte Banner- oder Text-Ad Kampagne hat noch lange nicht ausgedient – aber sie gehört in ihrer Anspruchsdenke bei Marketiers reformiert. Wer eine Branding-Kampagne startet, darf keine Leads erwarten. Und eine Lead-Kampagne braucht ein Call-To-Action mit Benefit für den Kunden. „Hier klicken für mehr Infos…“ ist zu wenig. Dazu braucht der User keine Aufforderung. Dazu sollte das Creative bereits anregen. Und noch etwas: Banner- und Search-Marketing ergänzen sich; ersetzen können sie sich gegenseitig nicht.

Online Kunden-Service
Angefangen bei Kampagnen Landing Pages über die klassische Kontaktseite bis hin zum Twitter-Account: Was im Echtzeit-Web zählt ist die Reaktionszeit. Zwischenzeitliche Tests, die ich mit Kollegen und Freunden ab und zu durchführe, zeigen hier unfassbare Ergebnisse. Manche Großunternehmen haben offensichtlich keine CRM-Policy (oder leben diese nicht), oder sie ignorieren ihre Kunden im Gedanken an die Massen(umsätze). Aber mit dem Social Web kann sich diese Welt schnell verändern. Auch hier hilft A/B Testing hervorragend und ist zwingend von Nöten. Nur so bleibt die CRM Strategie aktuell und sie haben auch zukünftig ihr Ohr am Kunden. Denn am Schluß bestimmt der Kunde, ob er mit ihrem Online Angebot umgehen will, oder nicht.

Web-Analyse
Viele Marketiers tracken ihre Webergebnisse und machen auch ihre Analysen, manche werden sogar Benchmarks haben. Diese Benchmarks dürften sich 2010 verschieben, da sich die Intensität und Länge der Aufmerksamkeit zugunsten des Brands und der Produkte neuen Einflüssen aus dem Social Web weichen dürften. Wo man früher den Click und dem Visit die Hoheit gönnte, rückt auf einmal die soziale Koversion in den Vordergrund, die soziale Aktivität der Kunden. Und die kann sich in Gesprächen, Ratings, Reviews oder Kommentaren zeigen. Metriken werden sich verädern und Benchmarks werden überdacht werden. Und so werden Dollars aus reaktivem Sales entstehen – eine vollkommen neue Form des Kundendialogs.

Webstrategie ist eine Herausforderung, die 2010 aufgrund der spannenden und schnellen Entwicklung des Web weiterhin faszinierend sein wird. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei ihren Bemühungen und der Weiterentwicklung ihrer Businessstrategie.

Studie: B2B-Entscheider nutzen Web 2.0 für Investitionsentscheidungen

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BusinessWas im Consumer-Bereich kein Geheimnis mehr, bestätigt sich jetzt auch im B2B-Bereich: Im Prozess der Investitionsentscheidungen nutzen deutsche Manager vermehrt das Web 2.0 – und suchen erstmal im Internet nach aussagekräftigen Fakten.

85% haben einen späteren Dienstleister im Internet gefunden. Was früher ein großes Plus der Print-Fachzeitschriften und Fach-Messen war, verlagert sich immer mehr in die Onlinewelt. Suchmaschinen, Herstellerseiten, Anbieterverzeichnisse, Online-Fachportale und -Netzwerke laufen den klassischen Fachzeitschriften immer mehr den Rang der Business-Entscheidungshilfen ab.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie (mittels Telefonumfrage) von Virtual Identity unter 750 Geschäftsführern oder verantwortlichen Managern aus mittelgroßen Unternehmen (Minimum: 50+ Mitarbeiter und Investitionsvolumen von einer Millionen EUR).

B2B Nutzung Web

Sie bringt diese Veränderungen im Businessverhalten jetzt mit Zahlen zum Ausdruck. Weiterhin entscheidend bleibt aber auch die Meinung von Kollegen und Fachexperten, die nach der Vorauswahl eines Dienstleisters größere Bedeutung erhalten.

B2B Entscheidung Final

Wer denkt, Business-Entscheider nutzen die sozialen Netzwerke nicht regelmäßig, der irrt sich. Hier die Essentials der Studie…

– B2B Entscheider verbringen zwei Stunden ihrer täglichen Arbeitszeit im Web
– 40% der B2B Entscheider nutzen regelmäßig Internet-Foren für berufliche Zwecke
– 28% der Entscheider nutzen regelmäßig aktiv den Dialog in Internetforen für den Austausch mit Fachexperten.
– Nicht verwunderlich ist, daß XING mit 30% der Befragten eine der beliebtesten Plattformen für den Businesstalk geworden ist.

Spot On!
Die Studie macht aber noch eins klar. Zugangsbeschränkungen zu Social Media für Mitarbeiter wird dem Unternehmenserfolg nicht gerade zuträglich sein. Die Nutzung dieser modernen Online-Medien wird bei B2B Entscheidern immer beliebter.

B2B Social Media Nutzung

Das Engagegment der Mitarbeiter am bzw. im Social Web bietet Unternehmen die Option, Wettbewerbsvorteile schneller zu erkennen und bei der Auswahl der Produkte oder Dienstleister vom Wissen und der Urteilskraft Gleichgesinnter zu profitieren. Insofern kann man Business-Entscheider nur ermutigen, ihren Mitarbeitern den Vorteil der Nutzung des Web 2.0 immer wieder vor Augen zu führen.

Best feature of social networks? The Pick-a-boo effect…

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pick-a-booDon’t we love to play this game with kids because we know how happy it makes them… Pick-a-boo. But as adults using social networks: What is it that makes us happy? Some weeks ago, I asked some friends of mine who in turn asked friends of theirs as well as their colleagues: What is the main benefitial feature of social networks? The most frequent answer that came up was the ‚Who has been on your profile lately‘ feature which goes along the lines of ‚The Pick-a-boo‘ effect.

Now, what does that mean ‚The Pick-a-boo‘ effect‘? Well, people register in social networks in order to get in contact or connected with peers, (old) friends or humans that are (or might be) interested in them or/and their work. The tricky point is that there are people in the world of social networks we don’t want to contact any longer, in the future or in general. Nevertheless, we still love to take a peek as we wonder if they are still interested in us, what they are up to and what impact is driving their lives. It’s kind of human vanity and curiosity thing. We want to compare ourselves with them, want to check out how ’sexy‘ our online (and offline) reputation is – not only in terms of business life. We want to play Pick-a-boo. We are there and everybody in social networks knows that, but we are not visible all the time. And, we would love not to be visible for everybody when we are looking at people’s profiles who appear not to be relevant for our life. But we’ll pop-up from time to time to stay ‚up to date‘.

So, we make us accessible and available in social networks for those who are also users of these networks. As we don’t know the size of the target group of people who is interested in us, we want to find out about it. By this we are making the ‚ego-community‘ transparent for ourselves. And most of us ’social medians‘ are eager and would love to know that, wouldn’t we? Some networks have acknowledged this desire of being famous and our nasty habit of being vain. And they satisfy our need and desire for that with great application features supporting this pick a boo effect: status updates, birthday calender or ‚contacts of your contacts‘.

No matter if you are a sales person, a recruiter or a consultant. We all want to know how a person looks like after making a call, or attending a meeting or a conference. And we all want to know more about them, either because it facilitates a second conversation or because we would like to recruit someone or sell something. The more we know, the easier the effort. Playing Pick-a-boo has become standard.

The active Pick-a-boo
Let’s identify the active pick a boo effect in social networks. We try to find the person or/and go to a profile page, x-ray the contact or find out details on his mentality, personality or hobbies. So, we take a quick look at the profile and then we are off again. Sometimes, we might be going there for a second or a third time before getting in touch with that person. And the funny thing is: We know that the other person knows that we have been visiting their profile page. Is it because we want them to do the first step. Or we ‚pick-a-boo‘ just to let them know, someone is interested.

The passive Pick-a-boo
The passive benefit of the pick a boo effect lies in the feature ‚Who has been to your profile‘ application or widget. Although a paid service feature on some social networks (XING and LinkedIn), it is probably the most viewed or reloaded feature of active social ‚medians‘, those users who have access to it. Why is this ‚pick a boo‘ application so attractive for us? We can…
… receive transparency on the ego-community
… monitor the quantity and quality of visitors to our profiles
… identify our ‚personal branding target group‘
… evaluate our job market options
… see how often Google is used for ‚Recruit-Googling‘
… see who ‚delivers‘ good contacts to us
and finally the best of all parts: Via the passive pick a boo effect, we can contact people and definitely have a starting point for a business and/or private conversation.

Spot On!
Seeing all these benefits of the Pick-a-boo application ‚Who has seen to your profile lately‘, it surprises me that the biggest network of all, Facebook, still doesn’t have this application feature. Or will it be coming with the announcement of becoming a paid service platform? We will see…

Curious to hear your view and experience on the Pick-a-boo effect in social networks?

How to attract more visitors – The 10 most important visitor resources for blogs

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How can you find a lot of users for your business blog?

How can you find a lot of users for your business blog?

Is there a secret, why corporate blogs and business blogs have more success than traditional corporate websites? Is it the modern architecture of blogging systems? Is it the exiting and exhilarant spelling style of bloggers? Or is a conspiracy of the digital natives against the internet retirees?

Nothing of it! Blogs and bloggers are simply using some very effective methods to attract visitors.

The 10 most important visitor resources for blogs:

  1. Feeds – Blogs are read via feed reader predominantly, not via browsers any longer. Well-known blogs have more than 100.000 feed reader per day. On a normal day in Germany, there are some blogs with more than 10.000 feed reader.
    Highlight your RSS feed on your blog and take advantage of a feed service like Feedburner
  2. Google – Visitors through search engines are the second largest visitor group of blogs. Bloggers use always methods of search engine optimization (SEO) in order to achieve good rankings with important key words.
    Write in a search engine friendly way. Use Google’s Webmaster Tools and install a SEO plug-in like wpSEO!
  3. Pingbacks and Trackbacks – Links don’t just offer a value-add for your own users but also backlinks and numerous new users.
    Link all directions as often as possible and learn to use trackbacks in a proper way.
  4. Twitter – with the micro-blogging service you can approach users faster than with your blog. News with real add-on information are spread via Twitter the „viral“ way very fast.
    Work on broadening your Twitter follower base. Promote your Twitter account on your blog and vice versa. Twitter your blog postings at the right time!
  5. Social Networks – Promote your important blog postings on XING, Facebook or LinkedIn.
  6. Forums – Are you an accredited expert, for example a wine blogger?
    If you see in a forum the question: What are the most expensive wines or the 10 most dry French ones? Write a posting on your blog and post only the link in the forum.
  7. Blog directors and RSS feed directories – Just some selected directories (Technorati, Blogoscoop, Bloggerei, Wikio) generate new visitors. Especially, if you are ranking well in these directories.
  8. Your comments on other blogs – Make yourself heard on other blogs as a constructive business partner – far and foremost in not well-known blogs. This will result in new visitors. Beware the free of sense comments! This will damage your own blog reputation in the long term.
  9. Comments of others on your blog – This is the secret of well-visited blogs:
    Be responsive to comments – You will win permanent visitors!
  10. Guest writers – Invite readers/users, other bloggers or „VIP’s“ from the offline and online world to write guest posts. Every guest author will be talking to others about it or link directly to this post.
    Your creativity has no limits: travel agents blog about journeys of their customers, hotel managers animate guests to write about their vacation resort, … Your customers don’t want that? Ask them if they want to publish some of their holiday pictures on your homepage! You will be surprised seeing the reaction…

Did I forget something? Is your ranking of visitor resources different? Where do you see options to attract more visitors for your blog? Looking forward reading your comments and reading your ideas and thoughts!

Guest writer Karl-Heinz Wenzlaff is the German expert and consultant for business blogging. He knows the useful tips and tricks, and is specialized on professional company blogs, product blogs or employee blogs. Some month ago, he helped me migrating from Blogger to WordPress in order to set up a magazine theme.

Thank you for being one of my guest writers, Karl-Heinz.

Personal Branding – how to build your career 3.0

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Personal branding is the way to stand out of the crowd and being noticed in some special way in the business world which makes you unique. It is your value proposition for the future of your career. In a session at the webinale09 I held a speech about ‚Career 3.0 – split between personal branding and productivity‘ and gave some projections on the relevance of social media activities and how these affect your career development.

Today, we want to learn from Dwight Cribb, founder of his successful recruitment agency, what professional recruiters think about personal branding and what is the relevance for personal branding. You can follow his offline and online thoughts via his Twitter account.

Q: What is the first thing you do when somebody is being suggested as a perfect candidate?
Dwight Cribb Of course I will first probe what the relationship between the candidate and the person suggesting him is. Supposing that the recommendation is made during a phone conversation, I will in parallel check the candidate’s profile on Xing. If that does not provide the information I require I will probe deeper with people search engines.

Q: Let’s imagine somebody is not doing anything for personal branding. This person is not blogging, micro-blogging or social networking. Does this have a positive or negative impact on your perception of that person?
Dwight Cribb This largely depends on the type of position I am recruiting for, both in terms of seniority and discipline. I would normally expect someone in a directly client facing role or someone who communicates directly on behalf of a division or company to have at least some presence on the web. It is, however, true that not being on a social networking site is today more of statement than being on one. A few years ago one could be forgiven for thinking of people who had not yet discovered Xing, LinkedIn and facebook as being somewhat backward or conservative. As it is today largely impossible to not have noticed these networks flourish, we must assume that those not on them have shunned them on purpose. This may be a good strategy if one relies on others to communicate with clients and the public, especially as a senior manager. A C-Level executive will through his utterances on social networks have a severe impact on the brand communication, it thus needs to be 100% in line with the other communication, if not it will cause at best confusion and at worst it will undermine the credibility of the brand.

As for blogging, I think that is a very personal decision and I would never think badly of anyone who did not blog. I may, however, think badly of someone who blogs badly or in a manner inappropriate to his or her position. So overall it would not reflect badly if I found out nothing about a person online, it would just peak my interest and make me more curious to receive other information in the form of a CV or a recommendation from a third party.

Q: Will personal branding and the individual online reputation replace the traditional CV some day?
Dwight Cribb I doubt whether it will replace the CV, it is more likely that it will continue to augment the CV. Online reputation is a fantasy product. We each spin our profiles in a manner which we feel supports the image we want to convey. It is self marketing. A CV is more strongly based in chronological fact and provides a picture which comes closer to the reality than the pictures which get drawn in communities.

Q: If everybody has a strong personal brand, don’t companies fear these people could get chased by some competitor and recruiters? Or that employees just work for their own career purpose?
Dwight Cribb Most successful employees work for the own career advancement. But in the long term they will only achieve this by delivering results to their employers, because people are very good at spotting meaningless self marketing and will not fall for it for long. Good employees have always had a strong personal brand (also called reputation). It has been true in all areas and across the ages, if you do something well you will be admired by your peers and your reputation will spread. This means that others will try and employ your services, sometimes via a recruiter.

Q: What is your advice on how companies have to handle personal branding of the employees in the future?
Dwight Cribb Let people define themselves what they are comfortable with. Give them a clear guideline what company resources and what company information they can use to build their reputation and to what extent they must make clear what is their opinion what the company’s.

Q: What do you think of the personal web managers vision?
Dwight Cribb There are instances where this makes perfect sense, but I belive they are far and few between. This is a role which has precedence in the offline world, many high-profile business people, politicians and celebrities employ someone with this brief. Whether they do their job online, offline or in both really does not make much difference. We have come to expect that the picture we get presented of these people has been scripted and planned in detail. We even often admire the way in which they craftily manipulate their image. But I think we would be less inclined to condone or accept this level of abstraction in communication in our closer environment of colleagues, family and friends. A facebook status update from a friend loses relevance if I know that it was posted his or her personal web consultant, who was busy making them be liked by their friends and acquaintances.

Q: Give us 3 tips how to create a personal brand, please.
Dwight Cribb Be yourself, be honest, laugh at times.

Thank you for your time and your advice, Mr. Cribb.

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